Antworten
23 Beiträge • Seite 1 von 2
Beitragvon Tobias77 » 05 Jan 2017 09:26
Guten Morgen Leute,

Habe mir jetzt ne Osmose Anlage zugelecht zugleich auch noch eine 100 Liter Tonne
die bei mir im Bad zu finden ist. Habe mir jetzt überlegt ob ich mir eventuell eine kleine
elektrische Wasserpumpe besorg, damit ich das Wasser von der Tonne gleich ins Aquarium
leiten kann. Mein Becken fasst nämlich 300 Liter, da wärs sicher praktisch :)

Was meint ihr? Jemand schon die selbe Idee gehabt? Welche Pumpe soll sein, wenns
geht auch nicht zu teuer!?


Lg Tobias
Tobias77
Beiträge: 39
Registriert: 06 Okt 2016 18:47
Bewertungen: 0 (0%)
Beitragvon vetzy » 05 Jan 2017 09:35
Hallo,

Gegenfrage. Wie hoch muss das Wasser gepumpt werden und wie schnell soll das Aquarium gefüllt werden. Ich habe bei meinem Osmosefass eine Eheim Tauchpumpe drin. Die reicht mir gut. Ocean Runner währen auch etwas was geht. Mit kleinen Strömungspumpen kannst du die Sache eigentlich vergessen. Die schaffen die Höhe einfach nicht. Da plätschert es dann nur raus.

Gruß Chritstian
Benutzeravatar
vetzy
Beiträge: 488
Registriert: 31 Jan 2007 08:12
Wohnort: Wiesbaden-Igstadt
Bewertungen: 20 (100%)
Beitragvon JustinX » 05 Jan 2017 09:52
Hallo,

Ich habe einen 100l Mülltonne die ich zum WW vor das Aquarium fahre, die Pumpe muss dann etwa 1,4m Höhe überwinden, mit 16/22mm Schlauch.
Ich habe sowohl eine Eheim Compact 1000 wie aktuell eine sicce syncra silent 2.0 ausprobiert.
Beide brauchen für die tatsächlichen 75l Wasser eine gefühlte Ewigkeit, rund 10 Minuten.
Und das obwohl die Sicce bei der Förderhöhe einen Wert von über 1000l/h angibt.
Die laut Datenblatt deutlich schwächere Eheim braucht auch nicht länger.

Mfg Andre
mfg Andre
Benutzeravatar
JustinX
Beiträge: 23
Registriert: 05 Jan 2017 07:46
Bewertungen: 0 (0%)
Beitragvon omega » 05 Jan 2017 11:09
Hallo Tobias,

Tobias77 hat geschrieben:Was meint ihr? Jemand schon die selbe Idee gehabt? Welche Pumpe soll sein, wenns
geht auch nicht zu teuer!?

eine Regenfaßpumpe hat auch für einen 15m langen 1/2" Schlauch genug Power und einen Absperrhahn zur Durchflußsteuerung.

Grüße, Markus
Benutzeravatar
omega
Beiträge: 2551
Registriert: 12 Sep 2012 20:53
Wohnort: München
Bewertungen: 9 (100%)
Beitragvon Joe Nail » 05 Jan 2017 11:20
Moin Tobias,

die Idee hatte ich schon. ;) Hab hier eine 300l Wassertonne (ja, etwas überdimensioniert) stehen und eine EHEIM compact 1000 mit einigen Metern Schlauch dazu.

Das Teil lasse ich zum Aufsalzen des Osmosewasser erst mal ohne Schlauch in der Tonne arbeiten. Die Wasserwechsel gehen damit ziemlich schnell und entspannt. Wichtig ist die Angabe der Förderhöhe. Die 1000er hat 2m. Ja, ich bin ein Freund der Überdimensionierung. ;)

Greets
Joe
Benutzeravatar
Joe Nail
Beiträge: 249
Registriert: 27 Aug 2012 10:25
Bewertungen: 7 (100%)
Beitragvon steppy » 05 Jan 2017 12:51
Hallo,
wenn man zwei Pumpen in Reihe schaltet addiert sich sich der Druck (in etwa). Wenn man also schon mehrere Pumpen zu Hand hat kann man sich eine schöne Kaskade bauen :smile:

Gruß
Stefan
Benutzeravatar
steppy
Beiträge: 210
Registriert: 18 Aug 2014 08:42
Bewertungen: 4 (100%)
Beitragvon eheimliger » 05 Jan 2017 13:03
Hallo,
wäre es nicht mehr Durchsatz wenn man bei mehreren Pumpen, die paralell betreibt und nicht in Reihe :?
Gruß, Frank
eheimliger
Beiträge: 918
Registriert: 26 Nov 2015 19:35
Wohnort: Bonn
Bewertungen: 4 (100%)
Beitragvon steppy » 05 Jan 2017 13:10
Hi,
bei mehreren Pumpen in Reihe addieren sich die Drücke, bei mehreren Pumpen parallel addieren sich die Fördervolumina. Je nach Anwendungszweck muss man dann schauen was besser ist. Wenn man viel Höhe überwinden will ist es besser mehr Druck zu haben.

Gruß
Stefan
Benutzeravatar
steppy
Beiträge: 210
Registriert: 18 Aug 2014 08:42
Bewertungen: 4 (100%)
Beitragvon Tobias77 » 05 Jan 2017 17:45
Hallo Leute :)

danke für eure Tips :)

war zuerst bei Hornbach und hab ein bisschen geguckt...
Zuerst habe ich ne Tauchpumpe in der Hand gehabt, aber die war mir dann
irgendwie für meine Gebrauch zu groß, ausserdem hätte ich mir wieder
noch einen größeren Schlauch dazu kaufen müssen! Dann bin ich ein wenig durch
die Aquaristikabteilung gelatscht und siehe da ich hab die Eheim compact 1000 gefunden,
gleich gekauft um es einfach mal auszuprobieren :). Jetzt les ich die Beiträge von euch und
siehe da, genau die Eheim compact 1000 :)

Mein Beckenrand ist ca. 1,6m von Boden entfernt! Würd mir überhaupts ausmachen wenn
die für 100L 15min brauchen würde! Vorher hatte ich 20 Stk. 5L Kanister mit Wasser angefüllt
und die einen Tag stehen gelassen wegen der Temparatur, und dann Kanister für Kanister
reingeschüttet :shock: und das Woche für Woche :D


Lg Tobias
Tobias77
Beiträge: 39
Registriert: 06 Okt 2016 18:47
Bewertungen: 0 (0%)
Beitragvon Sassi » 05 Jan 2017 20:07
Hallo,

ich möchte Euch bei der Gelegenheit mal die Frage stellen wie ihr das mit dem Aufsalzen in so großen Auffangbehältern macht.
1.) Pumpt ihr das blanke Osmosewasser ins Becken und gebt dann Euer Aufhärtesalz ins AQ (mach ich so bis jetzt und ich finde das ist nicht so optimal) oder macht ihr das im Auffangbehälter?
2.) Wenn das Aufsalzen im Auffangbehälter passiert, löst sich dann das Salz auch komplett auf? Wie stellt ihr das sicher in so großen Behältern?
3.) Mit diesen Tauchpumpen bleibt doch immer etwas Restwasser im Behälter. Wie stellt ihr sicher, dass der Behälter dann komplett abgepumpt wird. Das Restwasser würde ja dann immer schon aufgesalzenes Wasser enthalten. Kann man das im Verhältnis für das nächste aufsalzen vernachlässigen.
4.) Wie oft reiniget ihr die Behälter, wegen den Keimen die dann mit dem Restwasser da sind

VG
Saskia
Viele Grüße
Saskia

Sassi's 375 Liter
Garnelen Oase
Sassi
Beiträge: 437
Registriert: 06 Apr 2014 15:40
Wohnort: Olching
Bewertungen: 357 (100%)
Beitragvon WTCube » 05 Jan 2017 20:22
Hallo Saskia,

Ich löse mein Aufhärtsalz in einer 1l PET Flasche auf. Das klappt bei Durdrakon leider nicht vollständig. Es ergibt sich in dem Falle eine milchig trübe Brühe die ich sukzessive beim Wasser auffüllen hinzugebe. Vollständig löst sich dieses Salz dann erst unter CO2 Zugabe. Ich wechsle wöchentlich 75l mit reinem Osmosewasser.
Grüße Helmut
Benutzeravatar
WTCube
Beiträge: 259
Registriert: 05 Jun 2012 12:06
Wohnort: Dachau
Bewertungen: 4 (100%)
Beitragvon Joe Nail » 05 Jan 2017 21:13
Hello again,

EHEIM compact 1000.... sag ich doch. ;)

Sassi hat geschrieben:Hallo,

ich möchte Euch bei der Gelegenheit mal die Frage stellen wie ihr das mit dem Aufsalzen in so großen Auffangbehältern macht.
1.) Pumpt ihr das blanke Osmosewasser ins Becken und gebt dann Euer Aufhärtesalz ins AQ (mach ich so bis jetzt und ich finde das ist nicht so optimal) oder macht ihr das im Auffangbehälter?
2.) Wenn das Aufsalzen im Auffangbehälter passiert, löst sich dann das Salz auch komplett auf? Wie stellt ihr das sicher in so großen Behältern?
3.) Mit diesen Tauchpumpen bleibt doch immer etwas Restwasser im Behälter. Wie stellt ihr sicher, dass der Behälter dann komplett abgepumpt wird. Das Restwasser würde ja dann immer schon aufgesalzenes Wasser enthalten. Kann man das im Verhältnis für das nächste aufsalzen vernachlässigen.
4.) Wie oft reiniget ihr die Behälter, wegen den Keimen die dann mit dem Restwasser da sind

VG
Saskia


zu 1) ich salze das Osmosewasser in der Tonne auf.

zu 2) Durch die o.g. Pumpe ist genug Wasserzirkulation in der größten Tonne und das Salz löst sich auf. Außerdem lasse ich das Wasser dann auch erst mal nen Tag oder zwei stehen, damit es auf Raumtemperatur kommt.

zu 3 und 4) etwas Restwasser bleibt bei mir stehen. So 1-2 cm Bodensatz. Hin und wieder kippe ich die Tonne dann in die Badewanne und spüle sie einfach mal durch.
Ich gebe die rechnerisch richtige Menge Salz zum Osmosewasser und messe später einfach den Leitwert. Ist dann egal, ob da noch "Restsalz" in der Tonne ist. Wichtig ist nur der Leitwert bwz. GH/KH des Wechselwasser.

LG Joe
Benutzeravatar
Joe Nail
Beiträge: 249
Registriert: 27 Aug 2012 10:25
Bewertungen: 7 (100%)
Beitragvon JustinX » 05 Jan 2017 21:25
Ich habe in meinem Faß eine Strömungspumpe und Heizstab.
Damit lösen sich alle bisher verwendeten Salze vernünftig.

Mfg Andre
mfg Andre
Benutzeravatar
JustinX
Beiträge: 23
Registriert: 05 Jan 2017 07:46
Bewertungen: 0 (0%)
Beitragvon Sassi » 05 Jan 2017 21:48
Hallo zusammen,

Danke Euch erst mal für die Anworten. Dann werde ich das ich Zukunft auch so machen. Zum Glück habe ich ja noch zusätzlich ein Handleitwertmessgerät da.
Ich habe mittlerweilen ein paar Bienengarnelen im meinem Becken und die sind im Gegensatz zu dem Rest der Besatzung empfindlich. Die haben mir das mir der alten Praxis durch ein paar Ausfälle signalisiert.

@ Joe
Wie oft säuberst Du die Tonne genau. Alle 2 Monate? "Hin und wieder " ist ein bischen ungenau.
Ich frage auch wegen der Keimbelastung des Restwassers und den Bienengarnelen.

VG
Saskia
Viele Grüße
Saskia

Sassi's 375 Liter
Garnelen Oase
Sassi
Beiträge: 437
Registriert: 06 Apr 2014 15:40
Wohnort: Olching
Bewertungen: 357 (100%)
Beitragvon Joe Nail » 05 Jan 2017 21:57
Hallo Sassi,

puh, joa, also vielleicht so alle 3-6 Monate.
Wie ich eben dazu komme bzw. daran denke.

LG Joe
Benutzeravatar
Joe Nail
Beiträge: 249
Registriert: 27 Aug 2012 10:25
Bewertungen: 7 (100%)
23 Beiträge • Seite 1 von 2
Ähnliche Themen Antworten Zugriffe Letzter Beitrag
Was meint ihr zu so einem Ding? PH Controller
von Mamichrissi » 15 Okt 2010 17:21
11 5867 von Mamichrissi Neuester Beitrag
16 Okt 2010 11:54

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 6 Gäste