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Postby Markus587 » 25 Oct 2012 22:18
Hallo liebe Flowgrower,

ich habe eine Frage zum Calcium Magnesium Verhältnis. In meinem Becken sehen die Werte folgendermaßen aus:

Calcium: 57 mg/l

Magnesium: 34 mg/l

Verhältnis 1,67 : 1

Die anderen Werte entsprechen ansonsten den vorgegebenen Anforderungen und sind laut Düngerechner aufgedüngt.

Sollte ich das Verhätnis in eine ausgewogene Relation bringen, sprich 3:1? Wie genau stelle ich es an den Calcium-Gehalt anzuheben? Ist dies überhaupt ratsam, da die Werte bereits hoch sind? Wie wirken sich die Werte auf die Pflanzen aus?

Gruß
Markus
Beste Grüße!
Markus
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Postby Roger » 25 Oct 2012 22:54
Hallo Markus!

Sehe dabei kein Problem und würde es so lassen wie es ist!

Wie genau stelle ich es an den Calcium-Gehalt anzuheben?

Wie gesagt - notwendig ist es nicht.
Calciumsulfat, bzw. Gips ist als Calciumquelle geeignet
Gruß
Roger
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Postby Markus587 » 25 Oct 2012 23:07
Hallo,

alles klar! Vielen Dank für deine Antwort. Ich denke auch, dass es eher wichtig ist, dass es in ausreichender Menge im Wasser zur Verfügung steht..Dann werde ich daran erst mal nichts ändern...Ich bin schon auf Osmosewasser angewiesem, um meine Gesamthärte von ca. 20 im Leitungswasser zu drücken, eine Zufuhr von Ca wäre dann eher kontraproduktiv, oder?
Beste Grüße!
Markus
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Postby mueller-m » 26 Oct 2012 08:45
Wie kann ich Calcium und Magnesiumwert am einfachsten und kostengünstig ermitteln?
Liebe Grüße
Matze
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Postby Roger » 26 Oct 2012 09:54
Hallo Markus!

Ich bin schon auf Osmosewasser angewiesem, um meine Gesamthärte von ca. 20 im Leitungswasser zu drücken, eine Zufuhr von Ca wäre dann eher kontraproduktiv, oder?

Wenn Du Osmosewasser verwendest, verschneidest Du es doch bestimmt mit Leitungswasser um die Härte anzupassen?
Für eine Korrektur des Ca/Mg-Verhältnisses könnte es dann erforderlich sein den Osmosewasseranteil zu vergrößern um nach Aufhärtung auf die gewünschten Werte zu kommen.
Bemerkt sei dabei noch, das eine höhere Gesamthärte in der Regel keinen negativen Einfluß auf die Pflanzen hat. Die Wasseraufbereitung per Osmose hat primär das Ziel die Karbonathärte zu senken und ggf. andere unerwünschte Stoffe zu entfernen.
Gruß
Roger
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Postby Roger » 26 Oct 2012 09:58
Hallo Matze!

Wie kann ich Calcium und Magnesiumwert am einfachsten und kostengünstig ermitteln?

Am günstigsten ist es, wenn Du die Trinkwasseranalyse Deines Wasserversorgers als Basis für eine rechnerische Ermittlung verwendest.
Wenn man allerdings konkrete Werte ermitteln möchte, bleibt nur den Magnesiumgehalt mit einem Magnesiumtest und Fotometer von Anton Gabriel zu messen. Dann kann man mit Hilfe des Ca/Mg-Rechners hier im Forum den Calciumgehalt errechnen.
Gruß
Roger
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Postby Markus587 » 26 Oct 2012 10:14
Hallo Roger,

gibt es denn ungefähr einen Richtwert, der Aussagen darüber trifft, bei welcher Konzentration von Ca (Gips) das Wasser um wieviel GH aufgehärtet wird?

Ist es nachgewiesen, dass sich ein Verhältnis von 3:1 positiv auf die Nährstoffaufnahme der Pflanzen auswirkt, oder kann ich auch weiter mit meinem Verhältnis von ca 1,6:1 fahren, wie du mir bereits angeraten hast?

Zurzeit suche ich überall den Fehler, da bis auf mein HCC alle Pflanzen sehr gut wachsen. Die Düngewerte bzw. Wasserwerte allgemein sind dabei laut Vorgaben eingestellt. Beleuchtet wird das Becken mit 0,6 Watt/Liter. Gedüngt wird Aqua Rebell NPK, Micro Basic Eisenvolldünger und hin und wieder dazu Phosphat, Makro Spezial N, um die idealen Werte zu erreichen.

Gruß Markus & :tnx:
Beste Grüße!
Markus
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Postby Roger » 26 Oct 2012 10:32
Hallo Markus!

gibt es denn ungefähr einen Richtwert, der Aussagen darüber trifft, bei welcher Konzentration von Ca (Gips) das Wasser um wieviel GH aufgehärtet wird?

Steht im Ca/Mg-Rechner.
7.144 Ca in mg/l = 1 GH
4.356 Mg in mg/l = 1 GH

Ist es nachgewiesen, dass sich ein Verhältnis von 3:1 positiv auf die Nährstoffaufnahme der Pflanzen auswirkt, oder kann ich auch weiter mit meinem Verhältnis von ca 1,6:1 fahren, wie du mir bereits angeraten hast?

Das 3:1-Verhältniss ist entstanden weil dies in der Trockenmasse von Pflanzen ermittelt wurde. Heißt aber nicht, das es zwingend auch im Wasser so vorliegen muß!
Ich würde mir da nicht so viele Gedanken machen. Wichtig ist, das von allem genug da ist!
Gruß
Roger
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