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Postby elfische » 21 Jun 2011 21:06
Hi,
ich würde gerne mal die EI Methode ausprobieren. Mit den einzelnen Pulvern zu hantieren ist ja nu nicht sehr bequem.
Eigentlich sollte man die Pulver doch im passenden Verhältniss trocken mischen können oder trennen die sich wieder z.B. durch das unterschiedliche Gewicht (Korngrösse etc)?
____________
bye
tom
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Postby solar88 » 21 Jun 2011 21:26
Hallo Tom,

die Düngerstoffe werden in Wasser gelöst und dann gedüngt. Mit dem Link findest du alles was du brauchst.

naehrstoffe/estimative-index-ei-t59.html

Ich habe EI auch eine zeitlang erfolgreich eingesetzt.

mfg. Werner
Liebe Grüße, Werner
solar88
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Postby Tobias Coring » 22 Jun 2011 07:30
Hi Tom,

du kannst die Feststoffe nicht miteinander mischen, so dass du sie danach wieder anteilsmäßig passend dosieren kannst. Ich würde sie einzeln dosieren (mit Dosierlöffel kein großer Akt) oder eben eine Lösung erstellen.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby elfische » 22 Jun 2011 08:37
Hi Zusammen,

danke. Der EI wurde ja, wenn ich es richtig verstanden habe mit sehr hoher bzw max von Pflanzen aufnehmbarer Lichtleistung von Tom Barr entwickelt; was ca. 1,5W/l entspricht. Da ich aber im vergleich dazu ein schwach beleuchtetes Becken mit ca. 0.5W/l habe und sowieso schätzen angesagt ist, wären doch 1/3 der empfohlenen Düngegaben ein guter Start oder?

Motivation meines EI Experiments: Ich dünge seit 6 Monaten Micros (Profito), Fe (Fetrilon) und gemäss PPS Pro Rezept eine NPK Lösung (am Anfang nach Vorgabe jetzt deutlich vorsichtiger da blitzschnell Bartalgen oder grüne Punktalgen auf der Scheibe kommen und auch wieder gehen). Ausserdem dünge ich noch Kalium (Zielwert ca. 8mg/l + dem was über die NPK Lösung dazukommt) gesondert, da sehr wenig (<2mg/l) aus der Leitung kommt und ich damit scheinbar Blaualgen verhindere. Die hatte ich vereinzelt Anfang des Jahres. Wenn ich Kalium mal zurückschraube bildet sich tatsächlich wieder eine kleine Kolonie an der Scheibe im feinen Kies.
So richtig zufrieden bin ich aber nicht. Die meisten Pflanzen wachsen sehr gut (C.affinis, Valisnerien, Javafarn, Moose), man sieht rege Osmosetätigkeit und das Becken ist locker zu 80% bepflanzt. Jedoch ausgerechnet der ach so problemsole indische Wasserstern, der als Zwischensnack für meine Barsche dient (und den ich auch hübsch finde) hat sich quasi als Indikatorpflanze für Mangelzustände hervorgetan. Der wächst mal wie Sau (erst nach oben dann in die Breite) und plötzlich werden aus den breitfingerigen Blättern ganz Schmale die sich blitzartig auflösen, abbrechen an der Oberfläche schwimmen. Da Becken neigt dann auch zu verstärkter Veralgung der Scheiben (nicht der Pflanzen) Ich hatte P Mangel in Verdacht aber zum Glück gestern abend mal N und P gemessen. N war auf 0mg/l und P auf 1mg/l :shock: Ich habe dann erst mal 6gr KNO3 dazugegeben um auf wenigstens 10mg/l N zu kommen. CO2 habe ich im hellgrünen Bereich (mit KH3 Dauerstest) also 20mg/l.
Gefiltert wird über zwei locker bestückte Tetratex 600 (Schwamm und Watte), die ich wegen der 15 Barsche für die Schwebestoffe brauche.

Nach dem Wassertest von gestern kann ich mit die NPK Schrotflinte ja fast sparen und nur noch KNO3 und ggf. Bittersalz düngen. Oder wie sehr ihr das?
____________
bye
tom
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Postby Tobias Coring » 22 Jun 2011 08:40
Hi Tom,

ich denke deinem Becken wird primär Stickstoff fehlen.

Beim EI ist es grundsätzlich so, dass man erst alles unlimitiert zur Verfügung stellt und dies dann langsam absenkt, bis die Pflanzen schlechter wachsen => dann hebt man es wieder auf den vorigen Wert an und hat sein Optimum ermittelt. So zumindest die Theorie :).

Ich denke du kannst weiter deinen NPK Dünger verwenden und zusätzlich etwas mehr Stickstoff einbringen.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby elfische » 22 Jun 2011 09:36
Hi Tobi,

Tobi wrote:Ich denke du kannst weiter deinen NPK Dünger verwenden und zusätzlich etwas mehr Stickstoff einbringen.


aber würde ich dann nicht den Phosphat Wert noch höher treiben, da in dem NPK doch auch P enthalten ist?
Würde das nicht zu einem ziemlichen Ungleichgewicht zwischen P und N führen?

Ich werde heute abend nochmal N und P messen (bin eigentlich nicht so der Wasseranalyse-Typ :|
und schauen ob die Pflanzen wieder alles N weggeknabbert haben.
____________
bye
tom
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Postby Tobias Coring » 22 Jun 2011 09:46
Hi Tom,

ich schrieb doch, dass du mehr Nitrat einbringen musst. Das PO4 wird dann ja auch wieder sinken und so gesehen brauchst du auf lange Sicht gesehen auch wieder PO4. Natürlich kannst du erstmal eine "PO4 Pause" machen... aber z.B. 0,1 mg/l PO4 pro Tag ist nicht unbedingt viel.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby elfische » 22 Jun 2011 10:04
Hi Tobi,

ok verstanden. Die Pflanzen verbrauchen natürlich auch wieder PO4 wenn sie denn auch N zur Verfügung haben :bonk:

Danke.
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bye
tom
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Postby elfische » 24 Jun 2011 14:13
Hi,

Wow, die Düngung mit zusätzlichem KNO3 (+2-3mg/l täglich) hat eine durchschlagende Wirkung. Normalerweise wird der CO2 Dauertest von Morgens hellgrün zu dunkelgrün am Abend (keine Nachtabschaltung). Jetzt wechselt er schon mittags auf Blau, so das ich die Blasenzahl leicht erhöht habe.
Der PO4 Wert geht ging aber nur unwesentlich (nicht hinreichend genau messbar) runter, obwohl ich kein NPK Dünger oder sonstwas zugeführt habe. Vielleicht wird durch Futter/Fischausscheidung (grosse Barsche) noch P angehäuft? Oder die Speicher sind voll? Oder...?
Ich denke ich werde mal eine Lösung aus dem PPS Rezept ausschließlich aus KNO3 und Bittersalz ansetzen und ab und an P messen. P kann ich in homöopatischen Dosen immer noch dazu düngen, was einfacher ist als mit zig Pulvern zu hantieren.
Gibt es eine Dosierhilfe für Pulver ausser diese Teespoon Minlöffel? Irgendwas wo man Pulver einfüllt und auf Knopfdruck wird eine definierte Menge freigegeben.
____________
bye
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