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Postby Alex_aw » 13 Jan 2014 20:44
Hallo alle zusammen,
(hoffentlich bin ich jezze in der richtigen Rubrik)

Ich kämpfe ja schon lange mit grünen Punktalgen, auch eine notwendige Neueinrichtung hatte daran nichts geändert.

Ich muss bei meinem Becken 375l Brutto, wöchentlich etwa 20ml Nitro, 10ml Fosfo, 30ml Profito (Easylife)
zudüngen um die Werte annähern auf konstat:
NO3: 5-10mg
PO4: 0,5-1mg
FE: 0,5mg
zu halten. Darüber hinaus komme ich nur durch enorme Zugaben, wobei die Werte aber schnell wieder sinken.
Dadurch dass meine Punktalgen nicht weichen wollen, kam ich auf den Gedanken dass sich durch den Nitratdünger evtl zuviel an Kalium anreichert. Kann diesen Wert leider nicht messen, aber wäre das denkbar??

Da mein Filter (JBL CP 1501e) bereits auschließlich mit Kunststoffbällen, überwiegend groben Schaumstoff und einer lage Filterwatte bestückt ist, stellt sich mir die Frage ob das evtl immer noch zuviel an Biofilterung darstellt und ich etwas entnehmen sollte, bis sich der Nitratwert selbst erhöht.

Fischbesatz ist auch nicht gerade wenig.....Also wo geht mein Nitrat hin, bzw warum zum geier muss ich eigentlich zufügen. Normalerweise sollte genug vorhanden sein.

Und wäre das mit dem Kalium plausibel?.

Soo...erstmal soviel.... *kopfschwirr*

Brauch echt langsam mal nen Dünger-Berater, der sich das vor ort angucken müsste :irre:

zum Bild: (Stand von MItte Dezember, etwa 4 Wochen nach Neueinrichtung)
soweit wächst alles ganz gut, jedoch werden bereits die Blattpaare nach den frischen Trieben von Punktalgen belagert. Speziell bei dem (denke) Wasserfreund, hinter der mittigen Wurzel.

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Viele Grüße
Alex
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Postby Alex_aw » 13 Jan 2014 21:21
also der Wasserfreund hinter der Wurzel sieht SO aus :nosmile:

komisch ist nur, dass es nur bei dem so extrem ist. Die Echinodoren, Tigerlotus und Anubien, sind fast komplett frei davon

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Alex
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Postby bocap » 13 Jan 2014 22:27
Hallo Alex,

Wie oft und wie viel Wasser wechselst du? Miß mal dein Leitungswasser durch, bzw. lass dir mal von deinem Wasserversorger eine aktuelle Wasseranalye schicken. Das ist für eine vernünftige Beratung sinnvoll!
Hast du eine CO2 Anlage?
Wie viel Licht?

Alex_aw wrote:Dadurch dass meine Punktalgen nicht weichen wollen, kam ich auf den Gedanken dass sich durch den Nitratdünger evtl zuviel an Kalium anreichert. Kann diesen Wert leider nicht messen, aber wäre das denkbar??

Kalium wird sich mit großer Sicherheit angereichert haben.

Nitrat ist eigentlich in einem vernünftigen Bereich. Phosphat würde ich erst mal gar nicht mehr düngen. Wenn du nicht grade extrem sparsam fütterst (wovon ich mal nicht ausgehe), dann kommt i.d.R. schon ausreichend Phosphat durch das Futter ins Becken. Generell muß man natürlich auch die Nährstoffe die durch das Futter ins Wasser gelangen mit in seine Düngung einbeziehen. Phosphat braucht für einen erfolgreichen Betrieb definitiv nicht nachweisbar zu sein. Du führst grade mal ca. 0,17 mg/l pro Woche durch den Fosfo hinzu (ich gehe mal grob von 300 Litern netto aus). Das ist eigentlich wenig! Da du dadurch jedoch einen Wert von 0,5 - 1 mg/l halten kannst, spekuliere ich mal darauf, dass du zuviel fütterst (evtl. Frostfutter), oder dein Leitungswasser sehr viel Phosphat enthällt. Das Fosfo kannst du dir definitiv sparen! :wink:
Falls deine Angabe für Eisen von 0,5 mg/l kein Tippfehler ist, hast du mindestens mal 500% zuviel Eisen im Becken. Hier sollte eigentlich nicht mehr wie 0,1 mg/l messbar sein. Wobei selbst das meiner Meinung nach schon zu viel ist. Bei Volldüngern reichen 1/4 bis 1/3 der empfohlenen Dosierung meist locker aus um ein sehr gut bepflanztes Becken ausreichend mit Mikronährstoffen zu versorgen. Außer dem halte ich vor allem beim Volldünger eine Tagesdüngung für sinnvoll. Hier reichen bei dir locker 1 - 1,5 ml pro Tag. Dann reicht es aus wenn Eisen so grade noch nachweisbar ist 0,02 bis maximal 0,05 mg/l halte ich für ausreichend!
Sollte dein Eisenwert allerdings momentan wirklich bei 0,5 mg/l liegen, dann würde ich mal 1-2 große 80%ige Wasserwechsel hintereinander machen um die ganzen überschüssigen Nährstoffe rauszuwechseln. Auch das Kalium welches sich mit sicherheit angereichert hat. Evtl. wenn kommt es dann zu Rücklösungen aus dem Substrat was weitere große Wasserwechsel in den darauf folgenden Tagen nötig macht.

Alex_aw wrote:rauch echt langsam mal nen Dünger-Berater, der sich das vor ort angucken müsste :irre:

Wenn du nicht grade 500km weit weg wohnen würdest, würde ich das glatt machen! Mit Sicherheit läßt es sich dann besser beraten wie hier aus der Ferne! :thumbs:

Vielleicht füllst du aber auch noch mal den Erste-Hilfe-Thread aus. Dann haben wir mehr Infos als Grundlage zum helfen!

Gruß
Sascha
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Postby Alex_aw » 14 Jan 2014 06:37
Hallo Sasha,

vielen Dank für Deine Antwort :thumbs:
mist...es sind genau 511km *lach*
300L Netto kommt hin

Also das mit dem Epmfehlungen geht ja dann ganz schön weit auseinander :shock:
ging immer von dem "ideal" NO3 15-25mg, PO4 0.5-1mg, FE 0,5mg, CO2 25-30mg aus.

Besatz:
2 Liniendornwelse (ausgewachsen)
1 Fiederbartwels
1 L204
7 Panzerwelse
3 Rüsselbarben
6 Skalare

Fütterung:
Täglich, abwechselnd Frost- und Flockenfutter

Laut Angabe Wasserhersteller kann ich sonst nur auf NO3 (19mg/l), FE (0,018mg/l) beziehen. PO4 und K kann ich nicht nachvollziehen.

CO2 dünge ich auf 25mg in etwa....mein dauertest zeigt hellgrün.

Das mit der Beleuchtung ist etwas verzwickt. Hatte zu erst 2x54W T5, aber jetzt nach Umbau auf LED umgestellt, wobei das licht von der optik her identisch ist.
Da ich dieses Problem aber zuvor auch schon hatte und sich positiv wie negativ nichts veränderte denke ich dass vergleichbare Lichtverhältnisse vorliegen.
Ich konnte zuvor auch auf 3x 54W aufstocken, was die sache aber verschlimmerte.

Eisen habe ich nochmal gemessen, die Färbung liegt zwischen 0,25 und 0,5, aber mit tendenz ins dunklere, sprich zu den 0,5mg. NO3 und FE-test muss ich erst wieder nachfüllen, waren die letzten Messungen jetzt.

Werde diese Woche einen 80%igen WW machen, dannach dann erstmal nur täglich Profito düngen.
Aber ist 1,5-2ml echt ausreichend? :stumm:

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Leitungswasseranalyse

Viele Grüße
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Postby bocap » 14 Jan 2014 09:42
Morgen Alex,

Alex_aw wrote:Also das mit dem Epmfehlungen geht ja dann ganz schön weit auseinander :shock:
ging immer von dem "ideal" NO3 15-25mg, PO4 0.5-1mg, FE 0,5mg, CO2 25-30mg aus.

Ja, da gibt es auch nicht den einen, immer funktionierenden Weg! Fragst du hier fünf Leute bekommst du mindestens auch drei, vier unterschiedliche Ansätze. Aber was bringt es, wenn man sich drei unterschiedliche Meinungen einholt, die Ansätze miteinander kombiniert und es passt am Ende doch nicht. Wichtig ist ein System konsequent zu verfolgen und das System Aquarium als Ganzes zu betrachten. Das ist eben auch das, was es aus der Ferne schwierig macht.
Eine Garantie kann ich dir natürlich auch nicht geben, nur sagen/raten wie ich an die Sache rangehen würde. Manch Anderer sieht das erfahrungsgemäß wieder anders. Was du damit anfängst bleibt dann natürlich dir überlassen. :wink:

Also, wenn du dir meine Beckenthreads durchliest, dann wirst du schnell drei Kernpunkte finden:
> Geringfilterung
> Altwasser
> Sparsame, tägliche Düngung und magere Wasserwerte

Dein Becken läuft dem entgegen genau gegensätzlich:
> Viel Filtermaße
> Wasserwechsel (wöchentlich??)
> reichliche, wöchentliche Stoßdüngung, fette Wasserwerte

Das heißt aber natürlich nicht, dass dein Weg komplett falsch ist!
Meiner Meinung nach solltest du dich im ersten Schritt um die Düngung und das Einstellen von vernünftigen Wasserwerten kümmern. Grundsetzlich bin ich eher ein Freund von mageren Wasserwerten und den Pflanzen täglich nur das an Nährstoffen zuzuführen was sie auch wirklich verbrauchen. Das setzt natürlich erst mal voraus, dass man misst, was verbraucht wird. NO3, PO4, K, Mg und Fe sind hier primär interessant.

Um noch mal auf deine oben beschriebenen "Idealwerte" zurückzukommen, die es ja nicht wirklich gibt. Ich würde versuchen das Wasser folgender maßen einzustellen:
NO3 = 5-10 mg/l, PO4 = nicht nachweisbar, Fe = 0,02 - max. 0,05 mg/l und ansonsten Ca>Mg>K und das etwa in den Verhältnissen Ca:Mg von 6:1 bis 3:1 und Ca:K von ca. 10:1.
Meiner Meinung nach sind die Verhältnisse der Nähstoffe zueinander von größerer Bedeutung wie deren Höhe.

Alex_aw wrote:Eisen habe ich nochmal gemessen, die Färbung liegt zwischen 0,25 und 0,5, aber mit tendenz ins dunklere, sprich zu den 0,5mg.

Alex_aw wrote:Aber ist 1,5-2ml echt ausreichend? :stumm:

Eisen hast du momentan viel, viel zuviel im Becken. Ich würde mich sogar soweit aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass das wahrscheinlich das Hauptproblem darstellt. Dein Bild mit den braunen Blättern könnte auch auf eine Eisentoxizität hindeuten. Mit Sicherheit blockiert der hohe Eisengehalt auch die Aufnahme anderer Spurenelemente (z.B. Mangan). Also Eisen definitiv runter! Wenn dass erst mal unter 0,05 mg/l ist, dann beginne einfach mal mit 1 ml Profito täglich und prüfe wöchentlich ob du den FE-Wert damit konstant zwischen 0,02 und 0,05 mg/l halten kannst. Selbst wenn Eisen bei dieser täglichen Düngung mal nicht nachweisbar sein sollte, muss dass nicht zwangläufig zu Eisenmangel führen! Die Pflanzen kommen mit erstaunlich wenig Spurenelementen aus! :smile:

Kalium hast du aller Wahrscheinlichkeit nach auch zu viel im Becken. Du gibst rund 5 mg/l pro Woche ins Becken. Bei deiner geringen Beleuchtung wird da sicherlich aber nicht viel von verbraucht. Teurer aber sehr guter Tipp: Kaliumtest

Zur Fütterung: Grade Frostfutter ist dafür bekannt, größere Mengen Phosphat ins Wasser zu bringen, was meiner Meinung nach auch erklären würde, warum du durch eigentlich so geringe Phosphatdüngerzugaben einen Wert von 0,5-1 mg/l halten kannst. Mein Tipp hierzu, deutlich weniger füttern - täglich muß nicht sein - und von der Menge her wirklich nur soviel wie wirklich weg geht. Eigentlich sollte nichts unten am Boden ankommen. Zu viel Futter belastet das Wasser nur unnötig. Den Welsen lieben mal gezielt Tabs oder Grünfutter anbieten. Auf zusätzliche Phosphatdüngung kannst du getrost verzichten!

Das Thema Licht ist auch so ne Sache. Mit 2x54 Watt liegst du grade mal bei rund 0,3 W/L, mit 3x54 Watt bei ca. 0,4 W/L. Beides ist nicht sonderlich viel, aber ausreichend für einfache Pflanzen. Worauf es aber ankommt, ist dann auch seine Düngung auf diese "Schwachlichtverhältnisse" anzupassen. Heißt konkret, dass das Becken generell weniger Nährstoffe verbraucht als ein Becken was mit z.B. 1 W/L beleuchtet wird.

Ich empfehle folgendes Vorgehen:
Kurzfristig zwei große 80%ige TWW hintereinander. Das reduziert Kalium, Phosphat und vor allem Eisen. Nitrat wird im Vergleich zu jetzt eher ansteigen, da du ja bereits 19 mg/l im Leitungswasser hast.
Wechselwasser nicht extra aufdüngen!
Dann täglich erst mal nur 1 mg/l Profito.
Wöchentlich vor dem Wasserwechsel KH, GH, ph, NO3, PO4, K (wenn möglich), Ca, Mg und Fe messen und am besten notieren. Bei der Gelegenheit auch gleich mal das Leitungswasser durchmessen. Oft weicht das doch ziemlich von den Analysewerten ab!
Anschließend 30%-50%igen TWW wobei das Wechselwasser evtl. für K und Mg auf entsprechende Zielwerte aufgedüngt wird. Wenn du das ein paar Wochen durchziehst, wirst du mit der Zeit durch das Messen ein Gefühl dafür bekommen was dein Becken an Nährstoffen verbraucht. Dann bist du in der Lage durch geeignete, tägliche Düngung gezielt nur das zuzugeben was tatsächlich auch verbraucht wird. Die Nährstoffe durch das Futter sind dabei dann natürlich schon mit einbezogen.

Sorry für den Roman, aber kürzer ging's irgendwie nicht! :pfeifen:

Gruß
Sascha
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Postby Alex_aw » 14 Jan 2014 10:24
Hallo Sascha :smile:

Was heist hier "sorry" .... wohl eher vielen Dank für die ausführlichste Beschreibung, die ich hier jemals bekommen habe :gdance: :thumbs:
*gleichmalausdruck*

Dann werde ich, wie du vorgeschlagen hast, die sache mal so anpacken.
Theoretisch müsste ja mein Leitungswasser das NO3 beim WW ausgleichen, hatte vergessen zu sagen dass ich 30% wöchentlich wechsel.
Um den Kaliumeintrag nicht weiter zu fördern, dürfte ich ja nicht mit Nitro nachdüngen.

Ok, kling für mich immer noch krass wenig, aber werde mit 1ml (auf 300l :shock: ) täglich das Profito zugeben und mal sehen wie sich die Sache entwickelt.

Sonstige Algenprobleme habe ich ja nicht, nur dass ein zwei kadidaten nicht richtig wachsen wollen und eben die Punkte.

Sollte ich an dem Filter auch was verändern, oder vorerst mal sein lassen?
Derzeit sieht er so aus (Anhang) Muss aber dazusagen, dass ich komplett Sandboden habe, sprich mit Substratfilterung ist nicht viel.

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Viele Grüße
Alex
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Postby droppar » 14 Jan 2014 10:30
Huhu @all,

Nachdem ich irgendwie ähnliche Probleme in meinem 240er habe (+ eine auf einmal aufkommende Bartalgen/Pinselalgenpandemie) werde ich jetzt mal mein Becken mit dem Setup hier "resetten" und "neu" anfangen.
Voll gut verständlich die Hinweise, Danke Sascha! :)
Grüßle,
~rob
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Postby bocap » 14 Jan 2014 11:26
Hallo,

droppar wrote:Voll gut verständlich die Hinweise, Danke Sascha! :)

Gerne! :bier:

Alex_aw wrote:Theoretisch müsste ja mein Leitungswasser das NO3 beim WW ausgleichen, hatte vergessen zu sagen dass ich 30% wöchentlich wechsel.

Ja, wenn du aktuell z.B. 10 mg/l NO3 im Becken hast, dann hast du nach zwei direkt aufeinander folgenden 80%igen TWW ca. 19 mg/l im Wasser (10 mg/l * 0,2 + 19 mg/l * 0,8 = 17,2 mg/l * 0,2 + 19 mg/l * 0,8 = 18,64 mg/l).
Dann würde ich nach den beiden großen Wasserwechseln erst mal komplett auf das Nitro verzichten. Das Ziel währe den Wert auf 5 mg/l NO3 im Becken abfallen zu lassen.
Dann erhöhst du mit deinem 30%igen TWW mit Leitungswasser wieder auf fast 10 mg/l (5mg/l * 0,7 + 19 mg/l * 0,3 mg/l = 9,2 mg/l. Natürlich vorausgesetzt du hast wirklich 19 mg/l NO3 im Leitungswasser. Lieber nachmessen als auf die Analysen vertrauen. Bei mir stimmen die mal garnicht. Was mich aber nicht stört, da ich eh nur dest. Wasser verwende und vorher entsprechend aufhärte und einstelle.
Theoretisch bräuchtest du also auf lange Sicht den Nitro gar nicht mehr als NO3-Dünger.
Der Nitro bringt natürlich aber auch noch Kalium ein. Da hier aber leider auch in deiner Wasseranalyse keine Angaben zu stehen, ist das ein reines Ratespiel. Für gewöhnlich sind im Leitungswasser aber auch kleinen Mengen Kalium enthalten. Außerdem bringst du mit 1 ml Profito auf deine schätzungsweise 300 Nettoliter pro Tag über die Woche gesehen ja auch noch mal 0,23 mg/l Kalium ein. Ist zwar nicht viel, aber zusammen mit dem was vielleicht im Leitungswasser steckt und deiner schwachen Beleuchtung, mag das ausreichen. Genaueres kann man aber erst sagen wenn du mal Kalium im LW und Becken messen würdest. Kurzum ich würde mir bei wöchentlichem 30%igem TWW erst mal keine Sorgen ums Kalium machen.

Alex_aw wrote:Sonstige Algenprobleme habe ich ja nicht, nur dass ein zwei kadidaten nicht richtig wachsen wollen und eben die Punkte.

Mich wundert es ein wenig, dass du bei den hohen Eisenwerten noch keine Pinsel oder Bartalgen hast. Aus welchem Grund die Punktalgen nun da sind kann man ehrlichgesagt auch nur vermuten. Die einen bekommen Sie anscheinden weg indem Sie das Phosphat erhöhen, andere wiederum haben Erfolg mit erhöhen oder senken von Kalium... eben die verschiedenen Meinungen von denen ich sprach. Außerdem deutet genau das doch eher darauf hin, dass es auch bei Algen oft eher eine Frage der Nährstoffverhältnisse ist. Um die zwei Kandidaten die nicht wollen würde ich mir erst mal keine Sorgen machen. Das gibt sich vielleicht wenn die Wasserwerte im grünen Bereich sind.

Alex_aw wrote:Sollte ich an dem Filter auch was verändern, oder vorerst mal sein lassen?

Erst mal nicht. Immer nur schon an einer Schraube drehen, damit sich die Veränderungen auch nachvollziehen lassen. Ursache --> Wirkung! Die erst Schraube sollte nun erst mal die Düngung, bzw. die Wasserwerte sein. Dass kann mit unter schon ein paar Wochen in Anspruch nehmen.
Anschließend kann man über eine schrittweise reduzierung der Filtermaterialien nachdenken. Das muss aber langsam und unter Kontrolle (Nitrit) geschehen um keinen Schaden anzurichten. Aber vom Prinzip her macht es schon Sinn nur soviel Filtermaterial zu verwenden um die Nitrifikation so grade noch sicherzustellen. Das ist dann Geringfilterung. Kann bei deinem Besatz bedeuten, dass du am Ende z.B. lediglich noch eine Kammer mit feinem oder groben Schaum brauchst. Das muss sich aber zweigen. Vorteil ist, dass sich die guten Nitrifizierenden Bakterien dann mit der Zeit aus dem Filter raus, rein ins Becken verlagern.

Alex_aw wrote:Muss aber dazusagen, dass ich komplett Sandboden habe, sprich mit Substratfilterung ist nicht viel.

Sandboden ist gut und erleichtert die Nährstoffkontrolle, da nicht groß was an Depots im Boden entstehen kann, oder sich wie bei Soilböden Nährstoffe durch Aufnahme oder Abgabe verschieben. Ich habe bereits Sand, Kies und Soil durch (aktuell Soil). Sand war schon von der Berrechenbarkeit her sehr einfach. Kies ging auch problemlos und das Soil habe ich mittlerweile soweit auch verstanden und im Griff. Bei allen drei Bodenvarianten habe ich aber stets auf das Prinzip Geringfilterung, Altwasser, tägliche, bedarfsgerechte Düngerzufuhr und mageres Nährstofflevel gesetzt. Alle Becken waren/sind nach mehr oder weniger Anlaufzeit algenfrei.

Was hast du denn an Wassertest im Programm und von welcher Marke?

Gruß
Sascha
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Postby Alex_aw » 14 Jan 2014 11:45
Hey Sascha,

also dank deinen Beiträgen kann ich nun endlich mal was damit anfangen....und vorallem VERSTEHEN, nicht nur nachplappern :)

also ok, soweit ist alles klar, und werde es anpacken.

Wassertests habe ich diesen 5er Testkoffer von JBL, NO2 NO3 PH KH GH FE, dann noch extra PO4. Muss sie aber erst wieder bestücken die Tage, weil leer.
Werde mich dann wohl auch gleich nach einem für Kalium umsehen.

vorerst vielen herzlichen Dank :thumbs: hast mir schon einen sehr guten Anfang geliefert.

achja, bevor ich vergesse....GH liegt bei 16 und KH schwank zwischen 10 und 14.
Viele Grüße
Alex
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Postby java97 » 14 Jan 2014 11:58
Hallo Alex,
Ich kann Sascha zu 99% nur zustimmen. Tolle Beratung!
Das einzige, was bei weicherem Wasser problematisch werden könnte, ist das von ihm empfohlene
Mg/Ca-Verhältnis von 6:1 bis 3:1. Bei hartem Wasser mag 6:1 funktionieren, bei weicherem Wasser hat man da jedoch schnell mal zu wenig Mg.
Ich würde also zum Verhältnis 4:1-2:1 raten.
Das nur als kleine Ergänzung...

PS:
Kauf Dir zumindest den NO3-Test von Macherey und Nagel. Der ist wirklich genau und langfristig nicht teuer.
Auch der Kaliumtest ist spitze! Er hält 3 Jahre, was den Anschaffungspreis relativiert.
schöne Grüße
Volker
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Postby bocap » 14 Jan 2014 12:38
Hi Alex,

Alex_aw wrote:Wassertests habe ich diesen 5er Testkoffer von JBL, NO2 NO3 PH KH GH FE, dann noch extra PO4. Muss sie aber erst wieder bestücken die Tage, weil leer.
Werde mich dann wohl auch gleich nach einem für Kalium umsehen.

Soweit so gut. Wenn Kaliumtest, dann gibt es nur einen den ich kaufen würde und zwar den Kaliumtest von Macherey-Nagel. Der ist zwar teuer, aber kann auch ohne Fotometer sehr gut abgelesen werden. Ich hatte vorher von Kaliumtest von Wasserpanscher, welcher sich aber ohne Fotometer als ziemlich unbrauchbar, weil kaum ablesbar herausgestellt hat. Auch wenn der Preis verlockend erscheint, spar dir die 20€ und investiere sie lieber in den MN Test. Es lohnt sich auf jeden Fall!
Einen Calciumtest brauchst du auch noch um dann zusammen mit deiner gemessenen GH hier deinen Magnesiumwert bestimmen zu können. Auch hier hatte ich zuerst den Ca-Test von JBL, der war okay, aber nix im Vergleich zu dem Ca-Test von MN den ich jetzt habe. Der ist deutlich einfacher zu bedienen. Den von JBL musst du z.B. verdünnen um halbwegs genau (mind. 5 mg/l Schritte) messen zu können. Der von MN ist schon auf 5 mg/l Schritte ausgelegt und läßt sich super durch Verdopplung der Wassermenge und der 1. Reagenz in 2,5 mg/l auflösen. Das ist für eine möglichst genaue Mg Bestimmung nicht unerheblich, da hier sonst zu große unterschiede entstehen. GH würde ich auch aus diesem Grund eher mit doppelter Wassermenge bestimmen um ein möglichst genaues Ergebnis zu bekommen. Hier ist bei deiner GH das JBL Flächschen natürlich ruckzuck leer, warum ich dir auch hier perspektivisch eher zum GH Test von MN raten würde.
Nebenbei erwähnt soll das nicht so klingen, dass ich hier irgendwie besonders Werbung für die MN Tests machen möchte! :pfeifen: Die Tests sind aber schon deutlich besser als die von JBL oder Wasserpanscher. Zumindest beim Kalium- und Calciumtest spreche ich da aus eigener Erfahrung. Der Nitrattest soll z.B. aber auch deutlich besser ablesbar sein als der von JBL. Die Tests sind zwar in der Anschaffung teils deutlich teurer, aber wenn man das mal auf die Kosten pro Test und die deutlich längere Haltbarkeit runterrechnet, dann ist man mit den MN-Tests teilweise sogar günstiger als bei Test der anderen Anbieter. Spätestens wenn man sich die Nachfüllreagenzien von MN kauft. :D

Ich werde perspektivisch komplette auf MN-Tests umsteigen!
Der visocolor HE Phosphat- und Eisentest von denen ist auch interessant. Hier reichen aber auch locker die von JBL aus.

java97 wrote:Das einzige, was bei weicherem Wasser problematisch werden könnte, ist das von ihm empfohlene
Mg/Ca-Verhältnis von 6:1 bis 3:1. Bei hartem Wasser mag 6:1 funktionieren, bei weicherem Wasser hat man da jedoch schnell mal zu wenig Mg.
Ich würde also zum Verhältnis 4:1-2:1 raten.
Das nur als kleine Ergänzung...

Wenn du durch anfangs regelmäßiges Messen deinen Magnesiumverbrauch kennst, dann ist es problemlos möglich bei täglicher Düngung diesen auch weitestgehend konstant zuhalten. Ich habe z.B. eine GH von aktuell 4,25° und einen Calciumgehalt von 23,75 mg/l Daraus ergibt sich ein Magnesiumgehalt von 4 mg/l und ein Ca:Mg Verhältnis von ziemlich genau 6:1. So schnell verbrauchen sich diese 4 mg/l nicht, dass es zu einem Mangel kommt. Ich versuche das Magnesium einfach zwischen 4 und 8 mg/l zu halten (Ca:Mg Verhältnis von 6:1 bis 3:1). Wenns trotz täglicher angepasster Düngung unter 4 mg/l fällt, dann dünge ich halt einmalig mit Magnesiumsulfat auf 8 mg/l auf und habe wieder ne Weile Ruhe! :wink:

java97 wrote:Ich kann Sascha zu 99% nur zustimmen. Tolle Beratung!

Alex_aw wrote:also dank deinen Beiträgen kann ich nun endlich mal was damit anfangen....und vorallem VERSTEHEN, nicht nur nachplappern :)

droppar wrote:Voll gut verständlich die Hinweise, Danke Sascha! :)

Alex_aw wrote:Was heist hier "sorry" .... wohl eher vielen Dank für die ausführlichste Beschreibung, die ich hier jemals bekommen habe :gdance: :thumbs:
*gleichmalausdruck*

Vielen Dank für euer Lob, dass freut mich sehr! Ich habe momentan einfach nur ein bisschen Zeit mal was ausführlicher zu schreiben!
Vielleicht sollte ich mal ein ausführliches Tutorial oder so schreiben wie ich mittlerweile meine Becken alles aufsetzte. :D :?

Gruß
Sascha
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Postby droppar » 14 Jan 2014 13:02
Guten Tag die Herren :D

Hab das Thema schon abonniert, sone "persönliche" Beratung von Sasche ist für mich Gold wert - auch wenn sie eigentlich für Alex ist.
Aber: Nachdem Alex seine KH und GH von 10-14 / 16 geäußert hat, bin ich noch interessierter, da ich hier in München sehr ähnliche Werte aus meinem Wasserhahn bekomme - nur mein Nitrat ist deutlich weniger.
Also benutze ich jetzt mal die Personal-Beratung :flirt: jetzt auch einfach mal für mein Becken, gnihihi.
Das sollte eigentlich dann 1:1 für mich auch passen, nur mit meinem Nitrat muss ich evtl. bisserl anders haushalten.

Mit den M&N Tests habe ich auch schon geliebäugelt, ich hab hier nämlich nur so ein Testkoffer von Se*a und den finde ich mittlerweile ziehmlich... untoll. Bisschen besser als Ratestäbchen, aber auch nicht wirklich viel mehr.
Ich glaub das schmeiß ich dann weg oder schenks her, falls jemand dann sowas überhaupt haben will.

Mal sehen mit nächsten Gehalt und Monatsplanung kann ich mir vllt. endlich die M&N Tests leisten:
M&N Kalium
M&N Calcium
M&N Nitrat

JBL Phosphat sensitive
JBL pH 6,0 - 7,6

Nur beim KH/GH Test würde ich auch eher auf JBL schwenken, die finde ich eigentlich ganz gut ablesbar und die sollten ja eigentlich auch relativ genau messen, oder?

Ich weiß jetzt schon, dass ich meiner Freundin niemals sagen darf, wieviel so ein M&N Test kostet, sonst hängt hier der Haussegen gewaltig schief.. ^^

So, jetzt mal weiterarbeiten hier, damit Geld für die M&N Tests in die Kasse kommt.
Grüßle,
~rob
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Postby bocap » 14 Jan 2014 13:37
Hi Rob,

droppar wrote:Das sollte eigentlich dann 1:1 für mich auch passen

Kann, muss aber nicht. Immer das System mit allen Komponenten als Gesamtheit betrachten. Desshalb bitte bei dem was ich so schreibe immer das große Ganze sehen und auf sein System anpassen.
Folgende Eckpfeiler sollte man dabei aber nicht aus den Augen verlieren:
> Geringfilterung
> Sparsame, tägliche und vor allem bedarfgerechte Düngung sowie magere Wasserwerte
> Ggf. Altwasser wenn alles gut und problemlos läuft.

droppar wrote:Nur beim KH/GH Test würde ich auch eher auf JBL schwenken, die finde ich eigentlich ganz gut ablesbar und die sollten ja eigentlich auch relativ genau messen, oder?

Klar, die Test sind in Ordnung und ich gehe auch mal davon aus, dass sie korrekt messen. Mir geht es aber auch lediglich um die Menge welche ich für mein Geld bekomme.
In dem Zusammenhang möchte ich folgende Aussage von mir revidieren:
bocap wrote:Hier ist bei deiner GH das JBL Flächschen natürlich ruckzuck leer, warum ich dir auch hier perspektivisch eher zum GH Test von MN raten würde.


GH Test von JBL
Inhalt: 10 ml für 4,55€ (Nachfüllreagenz)
Reichweite: ca. 20 Messungen bei GH von 10°
Preis pro Messung: 0,2275€

GH Test von MN
Inhalt: 8 ml Reagenz 1 + 2x30 ml Reagenz 2 für 38,90€
Reichweite: 110 Messungen bei GH von 10°
Preis pro Messung: 0,3536€

GH Test von Filterking
Inhalt: 25 ml Reagenz 1 + 25 ml Reagenz 2 + 25 ml Reagenz 3 für 3,60€
Reichweite: 60 Messungen bei GH von 10°
Preis pro Messung: 0,06€

Preislich hat der Filterkingtest also die Nase vorne. Ich verwende den im übrigen seit geraumer Zeit und bin eigentlich zufrieden. Nachteil, man hat drei Reagenzien was natürlich etwas mehr Aufwand bedeutet.

Gruß
Sascha
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Postby java97 » 14 Jan 2014 14:13
Hi Sascha,
bocap wrote:Folgende Eckpfeiler sollte man dabei aber nicht aus den Augen verlieren:
> Geringfilterung
> Sparsame, tägliche und vor allem bedarfgerechte Düngung sowie magere Wasserwerte
> Ggf. Altwasser wenn alles gut und problemlos läuft.


-Ich bin zwar, was die Makrodüngung, speziell NO3, angeht ein "Verfechter" der eher fetten Düngung aber das muss jeder für sich selbst herausfinden.

-Geringfilterung bedeutet ja eigentlich, abgesehen vielleicht von einem Schamm als Ansaugschutz, der völlige Verzicht auf Filtermaterialien. Das muss man natürlich nicht so "extrem" betreiben und ich denke auch, Du meinst damit, gerade so viel Filterschwamm wie nötig zu verwenden, oder?

Zum NO3-Test von M&N:
Er ist nicht nur sehr gut ablesbar sondern vor allem erstaunlich genau!
schöne Grüße
Volker
java97
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Postby bocap » 14 Jan 2014 14:26
Hi Volker,

java97 wrote:-Geringfilterung bedeutet ja eigentlich, abgesehen vielleicht von einem Schamm als Ansaugschutz, der völlige Verzicht auf Filtermaterialien. Das muss man natürlich nicht so "extrem" betreiben und ich denke auch, Du meinst damit, gerade so viel Filterschwamm wie nötig zu verwenden, oder?

Die genaue Definition laut Nik ist soweit ich weis die, dass Geringfilterung nicht grundsätzlich der Verzicht auf sämtliche Filtermaterialien bedeutet, sondern nur lediglich den Einsatz von genau der Menge um die Nitrifikation so grade sicherzustellen. In meinem Fall mit nur ein paar Garnelen im Becken heißt das, dass ich keinen fitzel Filtermaterial verwende, nicht einmal einen Ansaugschutz. :D

Gruß
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