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Postby Ewald » 24 Jul 2016 22:47
Hallo Wasserfreunde!

Ich habe zu wenig Ahnung von Chemie. Weiß jemand oder kann mir sagen wo ich nachschauen kann ob der Fosfo Dünger von Easylife auch Kalium zuführt? Mein Problem ist, dass ich im Aquariumwasser weit über 25 mg/l Kalium hatte. Eine der Hauptquellen bei mir war zunächst ein Brita Entsalzer der bereits im unverschnittenen Wasser erhebliche Mengen Kalium "umsonst" ;-) mitlieferte. Konnte ich nach Datenblatt recherchieren und letztlich auch messen.

Deshalb habe ich mir einen Mischbettentsalzer gekauft und mit entsprechenden Wasserwechseln in den letzten Tagen den Kaliumwert auf etwas über 10 mg/l reduziert. Gestern habe ich dann "Phosphat" gedüngt und entsprechend Fosfo dazu verwendet. Der PO4 Gehalt ist wie gewünscht erreicht worden, aber das Kalium ist von 11mg/l auf 13 mg/l gestiegen. Darum habe ich jetzt den Fosfo in Verdacht. Ich nehme nicht an, dass meine Fische Kalium pinkeln!

Wenn jemand weiß, was im Fosfo genau drin ist und auch den chemischen Hintergrund dazu hat, dann kann er sicher beurteilen ob meine Beobachtung richtig interpretiert ist oder ob ich Gespenster jage.

Anton Gabriel hat einen P+Dünger für den er besonders betont, dass er weder NO3 noch K beeinflusst - da muss ich dann offensichtlich umsatteln. Ich wollte es aber verstehen.

Liebe Grüße

Ewald
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Postby nik » 25 Jul 2016 07:50
Hallo Ewald,

erst einmal herzlich willkommen! Der Fosfo basiert auf KH2PO4 und wenn der Kaliumanstieg auf den zurück zu führen wäre, dann hättest du Phosphat um ~5mg/l aufgedüngt.^^

Anders rum, für jedes mg Phosphat, welches du zugibst, erhöhst du Kalium um ~0,4mg. Das ist vernachlässigbar.
Vielleicht passt die K-Messung nicht, vielleicht kommt K woanders her.

Das kannst du übrigens im Nährstoffrechner/Dosierberechnung nachsehen. Der EasyLife Fosfo ist drin. Und dann würde ich mir mal nicht zu sehr einen Kopf wegen hoher Kaliumgehalte machen, das kann trotzdem funktionieren. Eine vollständige Nährstoffversorgung halte ich für wichtiger.

Gruß, Nik
nik wrote:
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Postby nik » 25 Jul 2016 08:09
Hallo Ewald,

habe mir mal den verlinkten Phosphatdünger angesehen, der basiert auf Natriumphosphat. Kann man machen, mir wäre Kalium lieber.

Verlinke doch mal deine Trinkwasseranalyse.
Normalerweise ist KNO3, das findet üblicherweise in Stickstoffdüngern Verwendung, die primäre Quelle für Kalium. Eigentlich ist KNO3 ein Kaliumdünger der noch Nitrat mitbringt. Eine Möglichkeit wäre den K-Bedarf über das Leitungswasser zu decken und Stickstoff kaliumfrei zu düngen. Das geht mit Magnesium- und Calciumnitrat. Das erhöht ein wenig die GH, spielt aber bei durchgeführten Wasserwechseln keine Rolle.

Gruß, Nik
nik wrote:
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Postby Ewald » 25 Jul 2016 09:24
Hallo Nik,

Danke Dir für Deine Hilfestellung. Nein, auf 5mg/l Phosphat habe ich nicht aufgedüngt! :D Es war deutlich weniger! Aber dann lag ich schon nicht falsch, dass FOSFO auch Kalium mitbringt, wenn auch in sehr kleiner Dosis. Danke für Deine Erklärungen. Davon kam dann meine Erhöhung nicht. Das ist dann eher ein Messfehler, bei der ersten Messung oder der zweiten oder beiden!

Ich mache mir auch nicht wirklich einen Kopf wegen dem Kalium. Ich will nur ein "halbwegs" ausgeglichenes Wasser haben und die fast 30 mg/l die ich vorher hat waren für mich zuviel.

WIr haben Münchner Wasser, hier der Link zur Analyse. Da ist der Durchschnittswert 1,2 mg/l.

den verlinkten Phosphatdünger angesehen, der basiert auf Natriumphosphat. Kann man machen, mir wäre Kalium lieber.


Warum? Was ist dabei anders? Mich würde Deine Meinung dazu sehr interessieren.

Danke Dir für Deien Zeit.

Liebe Grüße

Ewald
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Postby nik » 25 Jul 2016 10:30
Ewald wrote:
den verlinkten Phosphatdünger angesehen, der basiert auf Natriumphosphat. Kann man machen, mir wäre Kalium lieber.

Warum? Was ist dabei anders? Mich würde Deine Meinung dazu sehr interessieren.

Der Unterschied ist praktisch bedeutungslos. Mit KH2PO4 hast du bei 1mg Phosphat ~0,4mg K dabei, bei dem Natriumphosphat sind es statt dessen ~0,23mg Na. K ist ein Hauptnährstoff, Na ist entbehrlich.

Du musst nur die Ursache für die Kaliumanreicherung finden, wenn du auch den EL Nitro verwendest, dann wäre das eine, das abstellen und/oder kaliumarm düngen, wie ich das schon beschrieben hatte. Du kannst auch in meiner Sig nachsehen, da gibt es einen Thread zur Düngung in dem das und weiteres ausführlich beschrieben ist.

Gruß, Nik
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Postby Ewald » 27 Aug 2016 14:08
Hallo Forum!

Ich greife meinen Beitrag vom Juli noch Mal auf, das sich ein paar Probleme gegeben bzw. verändert haben.

nik wrote:Du musst nur die Ursache für die Kaliumanreicherung finden, wenn du auch den EL Nitro verwendest, dann wäre das eine, das abstellen und/oder kaliumarm düngen, wie ich das schon beschrieben hatte.


... der hohe Kaliumwert bei mir kam sicher bei mir aus dem "Britta" Filter Wasser. Seit ich auf Vollentsalzes Wasser gemischt 1:1 mit Münchner Leitungswasser umgestellt habe, habe ich nach entsprechenden Wasserwechseln vernünftige und die zu erwartenden Werte.

32427

Im Moment schaut es so aus: 125 l Aquarium, Juwel Rio 125 mit dem Innenfilter, nur mit blauen Matten und ganz oben mit einem Flies bestückt. Wenn der Durchfluss nach 1 bis 2 Wochen geringer wird, säubere ich die oberste weiße Fliesmatte. Den restlichen Filter habe ich noch nie gereinigt. Das Aquarium steht seit 1 Jahr. Temperatur ca. 25°C. Ich habe eine CO2 Anlage mit Nachtabschaltung, ca. 30 Blasen pro Minute. Licht ist von daytime, die Eco Variante mit zwei Streifen und extra Moonlight. Leuchtdauer 12 h, das Monnlight 24 h

Fische sind mein Renter-Wels (ca. 35 Jahre alt), 20 Neons, 10 Phantomsalmler, 5 Panda Welse. Pflanzen habe ich reichlich Hygrophila coymbosa, Hygrophila coymbosa 'Stricta', Ludwigia repens 'Rubin', Ceratopteris thalictroides, Hygrophila polysperma

DIe folgende Werte bestimme ich mit den entsprechenden Test vom Anton Gabriel mit Fotometer

KH: 7° dH
GH: 10° dH
pH: 7
Kalium: 7 mg/l
Chlorid: 3 mg/l
Magnesium: 13 mg/l
Silikat: 0
NO2: 0
CO2: 18 mg/l

Das Aquarium verbraucht den wöchentlich zugegebenen Dünger und ich ersetze dann im "Wochenrhythmus" durch entsprechende Dünger von Anton Gabriel (N+, P+ Fe+) bzw. easylife Nitro, Fosfo. Der Fe+ vom wasserpantscher.at hat auch entsprechend Spurenelemente. Den Fe+ Dünger braucht es aber nur alle 2 Wochen, daher dünge ich dann in der Woche dazwischen ein "Wunderwässerchen" :wink: vom örtlichen Fachhändler, welches ausschließlich Spurenelemente enthält. Gegen die Algen gibt es noch 1x in der Woche ALGEXIT, allerdings versuche ich im Moment das Aquarium vom Aspirin zu entwöhnen und es gibt nur noch halbe Dosis, Tendenz immer weniger bei guter Beobachtung der Algen Population.

NO3: 5 mg/l -> 1 mg/l
PO4: 0,5 mg/l -> 0,2 mg/l
Fe: 0,05 -> 0,02 mg /l

Der Magnesium Wert erscheint mir relativ hoch. Das kommt vom Münchner Wasser, das liefert Werte um die 28 mg/l verdünnt 1:1 mit dem VE-Wasser kommt dann halt wie gemessen 13 mg/l raus. Im Moment habe ich noch einige Algen auf den Pflanzen. Aber alle Algen sind seit 4 Wochen auf dem Rückzug. Die komplett "grünen" Seitenscheiben sind inzwischen von alleine fast 100% glasklar und Algen-Frei. Ebenfalls die große Wurzel die gut mit grün und braun Algen bedeckt war ist ohne weiteres Zutun komplett Algen-frei. Ich gehe davon aus, dass im Laufe der Zeit die Algen mehr und mehr verschwinden werden.

Was mir in den letzten Wochen aber aufgefallen ist, dass die Hygrophila coymbosa oben riesen große Blätter bekommt die kräfig rosa werden.


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Diese Blätter fühlen sich auch etwas komisch, rauh und hart an. Ich habe auch den Eindruck, wenn die Blätter älter werden, dass sie dann glasig werden. Da ich alle 2 bis 3 Wochen kräftig gärtnern muss, entferne ich die Rosa-Riesen meistens. Allerdings scheinen jetzt die schmalblätterirge Variante Hygrophila coymbosa 'Stricta' junge Blätter nachzuschieben die in den Adern innen auch rosa werden.

Hat jemand eine Idee?
Fehlt was?
Oder ist etwas zu viel?

Oder ist das rosa einfach wie bei den Ludwigia repens 'Rubin'? Und gehört so!

Ich freue mich schon auf Eure Anregungen, Tipps und Hinweise.

Liebe Grüße aus dem "italienischen" München
bei sonnigen 30°+ Temperaturen mit lauen Lüftchen

Ewald
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Postby Wuestenrose » 27 Aug 2016 16:40
Servus...

Ewald wrote:... der hohe Kaliumwert bei mir kam sicher bei mir aus dem "Britta" Filter Wasser.

Das halte ich jetzt eher für nicht so sicher. Die Brita-Kartuschen enthalten einen schwach-sauren Kationentauscher und Aktivkohle. Woher soll da das Kalium kommen?


Grüße
Robert
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Postby Frank2 » 27 Aug 2016 18:13
Hallo Ewald

ich muss grinsen - jede Woche wird hier eine Form der Corymbosa vorgestellt wo was nicht stimmt. :lol:

Gleich mal vorweg - es ist schwierig hier einen Rat zu geben, da das Becken unter Algexit und Aspirin steht. Ich kann dazu wenig bis nichts sagen, da ich beides noch in in einem Becken verwendet habe. Ob die rosa Färbung der im Schatten stehenden Stricta damit was zu tun hat? Das möchte ich nicht ausschließen. Normalerweise ist es so dass die Stricta rein grüne Blätter hat ausser bei starker Beleuchtung die oberen Blätter, die werden aber nicht rosa!. Bei Dir hat sie das aber nicht,da sie im Schatten steht UND sie zeigt Mangelerscheinungen auf und zwar eine ganze Menge Unterschiedliche. Sie ist die perfekte Zeigerpflanze und wenn sie mal richtig satt grün dasteht, ohne ein Loch, dann hast du es mit Deinem Becken geschafft! :grow:

Zur Stammform. Sie ist an der Wasseroberfläche gerne mal farbig, auch rosabräunlich, das hat nichts zu bedeuten. Auch dass die Blätter oben größer werden nicht. Glasig darf sie aber dabei nicht werden! Im Prinzip mag sie Dein Wasser sehr, die Stricta kommt aber auch damit zurecht.

Bei der im Schatten stehenden Stricta habe ich zuerst an einen Eisen-oder MgMangel gedacht, aber den hat sie nicht da im Schatten und Mg ausreicht, Volldünger braucht sie wenig... Die Blätter sind auch zu klein. Sie sind nicht grün genug, marmoriert, löchrig und .....sie schaut einfach krank aus. Ihr gehts nicht gut. Ob das nun an der Algenbehandlung liegt oder an anderen Parametern ist schwer zu sagen.

Mg 13 passt absolut bei einer GH vo 10 und ist für beide Corymbosas ok. :thumbs:

Ich kapiere das hier nicht

NO3: 5 mg/l -> 1 mg/l
was meinst du damit?

Ich würde bei Deinem Becken vom C02 und vom Licht her die Makros wie folgt einstellen:

N03 - bei 5 - 10 ok, aber Minimum 5, das brauchst Du schon für ein ordentliches Handling.
P04 bei 0,1!!! Nicht mehr!
Kalium unter 5!! Das würde ich unbedingt versuchen Du brauchst viel weniger als Du glaubst" :smile:
Fe-wert bei der Bepflanzung unter Nachweis.

Nach Neueinstellung die kaputten Teile von Stricta und auch Stammform verwerfen und gesunde Kopfstecklinge rein.

Aber alles unter Vorbehalt von Algexit, das kann hier auch mit reinspielen. Ansatzpunkt für mich Kalium, ich stelle bei Stricta fest dass weniger mehr ist und alle anderen Pflanzen mit dem Wert, den sie für perfektes Wachstum braucht (lochfrei und beblättert bis ans Substrat) gut klar kommen. :thumbs:

Grüße
Frank
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Postby Ewald » 27 Aug 2016 23:24
Wuestenrose wrote:Das halte ich jetzt eher für nicht so sicher. Die Brita-Kartuschen enthalten einen schwach-sauren Kationentauscher und Aktivkohle. Woher soll da das Kalium kommen?


Hallo Robert: Zum einen steht es in der Bedienunsganleitung (Kalium kann höher sein), zum anderen habe ich es gemessen. Das Britta Wasser, mit neu, ausgetauschter Kassette hatte weit über 30 mg/l. Allerdings kommt in München auch schon eine Menge aus der Leitung. Wie auch immer. Dieses Probleme habe ich jetzt mit dem Wasser aus dem Mischbett-Entsalzer definitiv nicht mehr. :cool:

Hallo Frank!

Frank2 wrote:Ich kapiere das hier nicht
NO3: 5 mg/l -> 1 mg/l
was meinst du damit?


Ich wollte damit sagen, dass ich am Wochenende NO3 auf 5 mg/l "hochdünge" und im Laufe von einer Woche sinkt der NO3 Wert wieder runter auf 1 mg/l.

Genauso geht es mit mit dem PO4. Da messe ich am Wochenende meist "nur noch" 0,2 mg/l oder wie heute Abend war PO4 quasi nicht mehr messbar. Bisher habe ich dann das PO4 am Wochenende immer auf 0,5 mg/l aufgedüngt. Aktuell mache ich Mitte der Woche Kontrollmessungen. Dabei ergibt sich dann auch, dass "die Hälfte des Vorratss NO3 / PO4 verbraucht wurde. Für mich war es bisher ein gutes Zeichen, dass das Aquarium den eingebrachten Dünger auch offensichtlich verbraucht hat. Ich denke zwar, dass ein Teil vermutlich auch an anderer Stelle landet. Mulm? Filter? Ich habe Quarzsand mit einer Körnung von 0,5 - 1,0 mm als Bodengrund und kann nach einem Jahr immer noch keinen Mulm dort finden. Im habe gelesen dass im Mulm durch Bakterien und Co. sich auch "Dünger-Depots" finden. Aber im Moment kein Mulm, keine Depots? :wink: Aber da kenne ich mich nicht wirklich gut aus.

Frank2 wrote:N03 - bei 5 - 10 ok, aber Minimum 5, das brauchst Du schon für ein ordentliches Handling.
- würdest Du mir mit dem Input von oben trotzdem empfehlen NO3 auf 10 mg/l aufzudüngen? Und zu beobachten was die Pflanzen sich dann reinziehen? Was meinst Du genau mit "ordentlichem Handling"?

Frank2 wrote:P04 bei 0,1!!! Nicht mehr!
Da wäre dann nach gut zwei Tagen das PO4 vermutlich aufgebraucht. Trotzdem "nur" 0,1 mg/l zum Wochenende? Siehe bitte meine "Verbrauchs-Beschreibung hier oben noch Mal.

Frank2 wrote:Kalium unter 5!! Das würde ich unbedingt versuchen Du brauchst viel weniger als Du glaubst


Ich komme ja von 25 mg/l Kalium im Aquarium. Da war ich schon stolz mit dem VE-Wasser 1:1 mit Münchner Leitung auf 7 mg/l gekommen zu sein. Im Münchner Wasser ist zwischen 18 - 27 mg/l Kalium. Ich werde (Langsam) versuchen mit Veränderung des Verhältnisses VE-Wasser (mehr) / Leitungswasser (weniger) das Kalium weiter zu reduzieren mit Ziel < 5mg/l. Damit sinkt halt dann auch KH und GH - vermutlich auch der pH etwas. Ich werde die Werte halt beobachten.

Frank2 wrote:Fe-wert bei der Bepflanzung unter Nachweis.
Wie beschrieben ist mein festgestellter Fe Verbrauch 0,03 mg/l in zwei Wochen. Aber Fe lagert sich ja gerne ab und dürfte damit aus dem Wasser verschwinden und deshalb gar nicht nicht in den Pflanzen landen.

Meinst Du also um Fe muss ich mir gar keine Gedanken machen? Nicht messen? Nicht düngen? Aber Pflanzen beobachten?

Liebe Grüße

Ewald
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Postby omega » 27 Aug 2016 23:57
Hi,

Ewald wrote:Allerdings kommt in München auch schon eine Menge aus der Leitung.

aha. 1,2mg/l.

Im Münchner Wasser ist zwischen 18 - 27 mg/l Kalium.

Warum decken sich diese Werte mit den Angaben für Magnesium in der Trinkwasseranalyse, die Du oben verlinkt aber selbst offensichtlich nicht gelesen hast?

Grüße, Markus
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Postby Wuestenrose » 28 Aug 2016 06:35
Morgen Ewald…

Ewald wrote:Hallo Robert: Zum einen steht es in der Bedienunsganleitung (Kalium kann höher sein), …

Da steht: "Während des Filterns kommt es anfänglich zu einer leichten Erhöhung des Kaliumgehalts." Anfänglich. Dann verwendest du die ersten paar Liter halt nicht für's Aquarium.

Allerdings kommt in München auch schon eine Menge aus der Leitung.

.

Grüße
Robert
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Postby Ewald » 28 Aug 2016 09:39
Hallo Markus, hallo Robert,

Ewald wrote:... Im Münchner Wasser ist zwischen 18 - 27 mg/l Kalium. ...
- falsch von mir.

Erwischt! :wink: Entschuldigung, gestern in der Nacht in Bezug auf den Britta Filter Käse geschrieben. Ihr habt natürlich Recht. Kalium hat es im Münchner Wasser durchschnittlich 1,2 mg/l. Daher war es so verwunderlich warum ich drastisch weit über 20 mg/l Kalium im Aquarium nachweisen konnte, als ich noch Britta Wasser verwendete zum Vewrschneiden mit Münchner Wasser. Link zu Britta Manual, Seite 3

Und wenn man sich mal verrant hat ...
... dann denkt man verquert weiter.

Ewald wrote:... Ich werde (Langsam) versuchen mit Veränderung des Verhältnisses VE-Wasser (mehr) / Leitungswasser (weniger) das Kalium weiter zu reduzieren mit Ziel < 5mg/l. Damit sinkt halt dann auch KH und GH - vermutlich auch der pH etwas. Ich werde die Werte halt beobachten.


Es wird also kein Problem sein durch weitere Wasserwechsel, das Kalium weiter zu reduzieren, ohne drastisch die anderen Werte zu beeinflussen. Ich werde wie von Frank vorgeschlagen vorgehen.

Danke noch Mal für's Mitdenken und sonnige Grüße

Ewald
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