Myriophyllum simulans

Täuschendes Tausendblatt

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Hintergrund, Mittelgrund, Straße (Holland-Stil)
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wachstum: schnell
Siehe auch: Myriophyllum propinquum , Myriophyllum propinum , Myriophyllum proprium
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Verfügbarkeit [?]: 
  • gelegentlich im Handel erhältlich

Populärnamen [?]: 
  • Täuschendes Tausendblatt
  • Feines Tausendblatt

Irrtümliche Namen [?]: 
  • Myriophyllum propinquum

Pflanzentyp [?]:

  • Stängel
Botanischer Name [?]: Myriophýllum símulans Orchard

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Saxifragales - Steinbrechartige
Familie [?]: Haloragaceae - Seebeerengewächse
Gattung [?]: Myriophyllum

Beschreibung: 

Myriophyllum simulans, das Täuschende Tausendblatt, wächst im östlichen Australien meistens emers im Uferschlamm verschiedener Gewässer oder in Sümpfen und bildet dort dichte Rasen. Es kann aber auch eine Unterwasserform bilden.

Die Pflanze wurde 1983 von P.J. van der Vlugt aus Australien nach Europa eingeführt und zunächst als Myriophyllum propinquum bezeichnet. Unter diesem Namen wurde sie im Aquarienhobby und im Wasserpflanzenhandel bekannt.

Im Jahr 1986 beschrieb A.E. Orchard Myriophyllum simulans als neue Art, und die aus Australien eingeführte Aquarienpflanze wurde als diese Art identifiziert. Das echte Myriophyllum propinquum hingegen soll nur in Neuseeland heimisch sein. Im Handel wird M. simulans aber meistens noch als M. propinquum oder "M. propinum" gelabelt.

Myriophyllum simulans gehört zu einem Komplex aus mehreren schwer zu unterscheidenden australischen Tausendblatt-Arten (z.B. M. jacobsii, M. crispatum, M. variifolium).

Emerse Pflanzen von Myriophyllum simulans unterscheiden sich deutlich von der Unterwasserform und haben ungefiederte, ganzrandige, nadelförmige bis linealische Blätter in Quirlen an ziemlich dicken Stängeln.

Die submerse Form hat fein gefiederte Blätter, wie man sie ähnlich auch von anderen Tausendblatt-Arten kennt. Sie sind hellgrün gefärbt und haben haarfeine Fiedern. Der ebenfalls hellgrüne Stängel ist in der submersen Form zwar dünner als in der Landform, aber im Vergleich zu anderen Tausendblatt-Arten relativ dick.

- Wird ergänzt -

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. folgt
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