„Myriophyllum propinum“ ist eine Falschschreibung von Myriophyllum propinquum; was unter beiden Namen gehandelt wird, gehört wahrscheinlich zu Myriophyllum simulans.12 Eingeführt hat es P. J. van der Vlugt 1983 aus Australien, zunächst als M. propinquum; erst nach Orchards Beschreibung von M. simulans (1986) wurde es dieser Art zugeordnet.256 Ebenso könnte es zum 2011 beschriebenen M. jacobsii gehören; ob stets dieselbe Art gehandelt wird, ist offen.6 Das echte M. propinquum ist nur in Neuseeland und auf den Chatham-Inseln heimisch.14
Heimisch ist M. simulans im Osten Australiens, meist emers in Sümpfen und an schlammigen Ufern.235 Die Wasserform hat hellgrüne, fein gefiederte Blattquirle, die Landform steife, nadelförmige bis linealische Blätter.25 Es gilt als anspruchsvoll: Gut versorgt wächst es rasch, Algen an den Sprossen hemmen es stark, und bei Lichtmangel verkahlen die Stängel von unten.5
Quellen und weiterführende Literatur: