• Allgemein
  • Kultur
  • Gestaltung
  • Bestandsliste (5)
  • Aquarien (17)
  • Verlinken
Wo kaufen?

Populärnamen [?]: 
  • Zwergkleefarn

Pflanzentyp [?]:

  • Rhizom oder Kriechspross
  • Farn
Botanischer Name [?]: Marsílea crenáta C. Presl

Großgruppe [?]: Farne (Monilophyten)
Ordnung [?]: Salviniales - Schwimmfarnartige
Familie [?]: Marsileaceae - Kleefarngewächse
Gattung [?]: Marsilea

Beschreibung: 

Marsilea crenata ist eine im tropischen Asien und in Australien (Western Australia, Northern Territory, nördliches und zentral-östliches Queensland) verbreitete Kleefarn-Art. Sie kommt in flachem Wasser und auf austrocknendem Schlamm vor, unter anderem in Reisfeldern.

M. crenata bildet zusammen mit Marsilea minuta einen sehr variablen Formenkreis, diese Arten lassen sich nicht klar voneinander abgrenzen und können möglicherweise vereinigt werden (Nagalingum & andere, 2007)1. Dann müsste die Art den älteren Namen M. minuta bekommen, und ihr Verbreitungsgebiet würde vom tropischen Afrika über Asien bis Australien reichen.

Im Handel werden die Namen Marsilea crenata, M. hirsuta, M. exarata, M. drummondii und M. quadrifolia häufig verwendet, aber es ist sehr unsicher, ob die so bezeichneten Aquarienpflanzen jeweils richtig bestimmt sind. Marsilea-Arten sind meistens nur in der emersen Form anhand von Merkmalen der sogenannten Sporenfrüchte (Sporokarpien) bestimmbar. In botanischer Literatur gibt es keine Informationen darüber, wie sich diese Arten in der Unterwasserform unterscheiden.

Siehe auch Marsilea spp.

In der Landform sieht Marsilea crenata anderen Kleefarnen wie M. quadrifolia oder M. hirsuta sehr ähnlich. Die wie "Glücksklee" aussehenden vierzähligen emersen Blätter tendieren dazu, kahl zu sein oder sind nur sehr spärlich behaart. Die australische M. hirsuta hat hingegen eher behaarte emerse Blätter.

Laut "Ferns of Western Australia" (http://fernswa.myspecies.info/taxonomy/term/63/descriptions, abgerufen am 12.01.2014) hat emerse M. crenata die folgenden Merkmale:

- Aquatischer Farn, meistens in flachen Süßgewässern.

- Rhizom lang und kriechend, Blätter in Abständen von etwa 1 bis 4 cm entlang des Rhizoms angeordnet. Bei in Schlamm wachsenden Pflanzen können die Blätter aufrecht sein, in Wasser neigen sie dazu zu schwimmen.

- Blattstiele bis 30 cm lang abhängig von der Wassertiefe, gewöhnlich miteinander verflochten.

- Die vier Blattfiedern am Ende des Blattstiels sind dreieckig und haben abgerundete äußere Kanten, sie sind zwischen 5 und 25 mm lang und breit, glatt oder behaart. Während juvenilen Wuchses können sie zu einem einzelnen aufrechten Blättchen reduziert sein.

- Die Sporokarpien sind gestielt und können zu mehreren oder einzeln angeordnet sein. Der Sporokarpien-Körper ist mehr oder weniger D-förmig und tendiert dazu, haarlos zu werden, ist seitlich abgeflacht und ungefähr 2 - 2,5 mm x 1,5 - 2,5 mm groß. Das Sporokarp hat zwei ungleiche basale Zähne, der untere Zahn ist klein und stumpf, der obere ist stachelförmig und gut entwickelt.

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. Nagalingum, N. S., H. Schneider, H. & Pryer, K. M. (2007): Molecular phylogenetic relationships and morphological evolution in the heterosporous fern genus Marsilea. - Syst. Bot 32 (1):16–25.
Leider wurden noch keine Erfahrungsberichte verfasst. Möchtest du den ersten schreiben?
Erhältlich bei: