© Aram Schneider (Arami Gurami) (2010)

Cryptocoryne crispatula var. flaccidifolia

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Hintergrund, Mittelgrund, Solitär
Schwierigkeitsgrad: einfach
Wachstum: mittel
Siehe auch: Cryptocoryne crispatula var. balansae , Cryptocoryne crispatula var. kubotae , Cryptocoryne crispatula var. tonkinensis , Cryptocoryne retrospiralis
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Verbreitung und Fundorte [?]: 

Süd-Thailand


Irrtümliche Namen [?]: 
  • Cryptocoryne retrospiralis
  • Cryptocoryne tonkinensis

Pflanzentyp [?]:

  • Rosette
Botanischer Name [?]: Cryptocóryne crispátula Engler var. flaccidifólia N. Jacobsen

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Alismatales - Froschlöffelartige
Familie [?]: Araceae - Aronstabgewächse
Gattung [?]: Cryptocoryne

Beschreibung: 

Cryptocoryne crispatula var. flaccidifolia ist eine von derzeit acht Varietäten der Art Cryptocoryne crispatula. Die Varietät flaccidifolia stammt aus dem Süden von Thailand (Malaiische Halbinsel). Zu dieser Varietät wurden auch Pflanzen aus Süd-China (Guangxi) und dem angrenzenden Nord-Vietnam gezählt. Diese sehr ähnlichen Formen sind aber nicht enger mit der Varietät flaccidifolia aus Süd-Thailand verwandt, sondern entsprechen der ursprünglichen Cryptocoryne crispatula var. tonkinensis. Die extrem schmalblättrige "echte tonkinensis" aus Ost-Thailand wiederum ist eine neu beschriebene Varietät (C. crispatula var. kubotae).

C. crispatula var. flaccidifolia ist eine schmalblättrige Cryptocoryne, die in der Natur meistens unter Wasser in Bächen und Flüssen wächst. Sie bildet dichte Bestände, die bei Niedrigwasser auch teilweise trockenfallen können. Die Blütenstände haben eine lange, auffällig spiralig gedrehte Spatha (Hochblatt)-Spreite, die aus dem Wasser herausragt, wie auch bei anderen Cryptocoryne crispatula-Varietäten.

Cryptocoryne crispatula var. flaccidifolia ist zwar recht häufig im Handel und Aquarienhobby, aber meistens nicht unter ihrem richtigen Namen, sondern als Cryptocoryne retrospiralis, "Gedrehter Wasserkelch". Die echte C. retrospiralis ist hingegen kaum in Kultur und wohl nicht im Handel erhältlich. Sie stammt nicht wie var. flaccidifolia aus Südostasien, sondern aus Indien.

C. crispatula var. flaccidifolia hat lange, schmale, glatte bis wellige, grüne bis rotbraune Blätter. Die submersen Blätter sind 20-50 cm lang und 5-12 mm breit. Sowohl bei submersen als auch bei bei emers gewachsenen Pflanzen sind die Blätter schlaff (darauf bezieht sich der Name flaccidifolia = "schlaffblättrig"). Im Aquarium wachsen die dünnen Rhizome mit der Zeit oft aus dem Bodengrund heraus.

Die Varietät flaccidifolia ähnelt dem Genoppten Wasserkelch, C. crispatula var. balansae. Dieser hat breitere Blätter (15-40 mm), die gehämmert (bullös) sind. Bei der Varietät flaccidifolia haben die Blätter einen glatten bis gewellten Blattrand, aber sind nicht gehämmert.

Die Varietäten von Cryptocoryne crispatula sind aber jeweils variabel, und es gibt Übergangsformen, die man nicht sicher einer der Varietäten zuordnen kann. Auch von der Varietät flaccidifolia gibt es Formen mit unterschiedlicher Färbung und verschieden stark gewelltem Blattrand, die in der Natur nahe beieinander am selben Fundort vorkommen können.

(Weiteres siehe unter "Kultur" und "Gestaltung")

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. Bastmeijer, Jan: Cryptocoryne crispatula var. flaccidifolia auf ''The Crypts Pages'', Aktualisierungsstand Juli 2012 (http://crypts.home.xs4all.nl/Cryptocoryne/Gallery/fla/fla.html, abgerufen am 27. August 2013)
  2. Kasselmann, C. (2010): Aquarienpflanzen. 3. Auflage. - DATZ Aquarienbuch, Ulmer Verlag, Stuttgart: 222-223.
  3. Wilstermann-Hildebrand, M. (2008-2012): Cryptocoryne crispatula auf www.heimbiotop.de (http://www.heimbiotop.de/cryptocoryne.html#crypcris, abgerufen am 27. August 2013)
Quellen (Verbreitung und Fundorte):
  1. Cryptocoryne crispatula var. flaccidifolia in Flora of China (Online-Version, http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&taxon_id=250095839, abgerufen am 27. August 2013)
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