Cryptocoryne crispatula var. tonkinensis

Tonkin-Wasserkelch

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Hintergrund, Mittelgrund
Siehe auch: Cryptocoryne crispatula var. balansae , Cryptocoryne crispatula var. flaccidifolia , Cryptocoryne crispatula var. kubotae
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Verbreitung und Fundorte [?]: 

Nord-Vietnam und Südost-China (Guangxi)


Populärnamen [?]: 
  • Tonkin-Wasserkelch

Synonyme [?]: 
  • Cryptocoryne tonkinensis Gagnep.
  • Cryptocoryne retrospiralis var. tonkinensis (Gagnep.) de Wit

Pflanzentyp [?]:

  • Rosette
Botanischer Name [?]: Cryptocóryne crispátula var. tonkinénsis (Gagnep.) N. Jacobsen

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Alismatales - Froschlöffelartige
Familie [?]: Araceae - Aronstabgewächse
Gattung [?]: Cryptocoryne

Beschreibung: 

Der Tonkin-Wasserkelch wurde ursprünglich in Nord-Vietnam (Tonkin) gefunden und 1941 von François Gagnepain als eigenständige Art (Cryptocoryne tonkinensis) beschrieben. Niels Jacobsen stellte sie im Jahr 1991 in den Rang einer Varietät von Cryptocoryne crispatula.

Cryptocoryne crispatula var. tonkinensis galt lange als die schmalblättrigste Varietät von C. crispatula. Zu ihr wurde auch eine Pflanze aus Ost-Thailand mit extrem schmalen Blättern gezählt. Diese "echte tonkinensis", schon seit über 35 Jahren im Aquarienhobby bekannt, hat sich jedoch als eine neue Varietät entpuppt. Sie ist vor kurzem (Ende 2015) von Jacobsen und anderen unter dem Namen Cryptocoryne crispatula var. kubotae beschrieben worden.

Die Pflanzen, die nunmehr als echte C. crispatula var. tonkinensis gelten, kommen sowohl in Nord-Vietnam als auch in Südost-China (Guangxi) vor. Sie wachsen dort meistens unter Wasser in Flüssen und Bächen. Die Varietät tonkinensis hat große Ähnlichkeit mit Cryptocoryne crispatula var. flaccidifolia. Die Blätter sind bandförmig, schlaff, breiter und mit dickerer Mittelrippe als bei der Varietät kubotae. Der Blattrand ist glatt, wellig oder kraus (bei var. kubotae glatt). Die Varietät tonkinensis ähnelt auch der Varietät balansae, die aber breitere, gehämmerte (bullöse) Blätter hat.

Wir haben keine sicheren Informationen darüber, ob und unter welchen Namen die echte C. crispatula var. tonkinensis als Aquarienpflanze in Kultur ist. Bereits seit langer Zeit kennt man in der Aquaristik unter dem Namen Cryptocoryne tonkinensis auch Pflanzen mit welligen, bandförmigen Blättern, die breiter als bei der Varietät kubotae sind. Eventuell handelt es sich bei diesen tatsächlich um C. crispatula var. tonkinensis im ursprünglichen Sinn.

- Wird fortgesetzt -

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. folgt
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