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Beitragvon Crys_79 » 11 Feb 2015 23:00
Hi Leute,

ich fahre gerade ein Becken ohne Wasserwechsel ein bis zum Erstbesatz. Im Aquarium ist Kies und Mangrovenholz ohne Pflanzen.
Bin gespannt wie sich die Wasserwerte bis zum Nitritpeak verhalten

Leitungswasserwasser:
KH: 6
GH: 8
ph: 7,6
Nitrat: 2-5

4. Tag
KH: 6
GH: 6
ph: 7,6
Ammonium: 0,05
Nitrit: 0,01
Nitrat: 5-10

Bin gespannt wie sich die Wasserwerte weiter verhalten :D

Lg Chris
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Beitragvon Kalle » 11 Feb 2015 23:16
Hallo Chris,

Ich finde das einen interessanten Versuch. Tust du irgendetwas an Mikroben rein?

VG Kalle
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Beitragvon Crys_79 » 11 Feb 2015 23:26
Nein, gebe überhaupt nichts rein...sogar Beleuchtung ist fast immer aus
Den Versuch mache ich nur um zu sehen was passiert wenn ich das Becken sich selbst überlasse :thumbs:

Ach ja, ist ein 60 Liter Becken
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Beitragvon Crys_79 » 15 Feb 2015 23:32
7. Tag ohne Wasserwechsel, hab nur noch die für mich wichtigsten Werte gemessen:

Nitrit: 0,025
Nitrat: 5-10

Wann wird wohl der Nitritpeak kommen :sceptic:

LG Chris
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Beitragvon Wuestenrose » 16 Feb 2015 18:52
'N Abend...

Crys_79 hat geschrieben:Wann wird wohl der Nitritpeak kommen :sceptic:

Es stellt sich eher die Frage: Woher soll der Nitritpeak denn kommen? Du hast nichts im Aquarium, das stickstoffhaltigen Abfall produziert, der nitrifiziert werden könnte.

Grüße
Robert
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Beitragvon Crys_79 » 16 Feb 2015 21:58
Das einzige was fehlt sind Pflanzen, sind die für den Nitritpeak so ausschlaggebend?

Wie fährst du ein Malawibecken ohne Pflanzen ein?

LG Chris
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Beitragvon max.himself » 16 Feb 2015 22:04
z.B. mit Schnecken. 4 Tage, nachdem ich bei mir 5 Rennschnecken eingesetzt hatte begann das Nitrit zu steigen. Zwei Wochen später war alles vorbei...

LG, Max
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Beitragvon Erwin » 16 Feb 2015 22:45
Hallo,

Google mal Milchmethode.

Oder du schaust beim Erfinder der Milchmethode
Das einfahren des Filters/Beckens / die Passage über die Milchmethode findest Du im 6. Absatz:

Funktioniert mit Milch ebenso wie mit Joghurt (Natur).
Ich spüle gelegentlich mehrere Tage hintereinander auch die Reste meines leeren Naturjoghurtbechers im Aquarienwasser aus.
Folge ist dann ein extrem klares Wasser.

MfG
Erwin
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Beitragvon Crys_79 » 16 Feb 2015 23:22
Danke für den Tipp :smile:

Wechselst du beim einfahren das Wasser?

LG
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Beitragvon omega » 17 Feb 2015 00:15
Hi,

ich würde es nicht dem Zufall überlassen, welche Bakterienstämme sich durchsetzen werden. Die Wurzel kann dampfbehandelt und der Kies feuergetrocknet, also erstmal steril sein.
Macht man bei der Wein- und Bierherstellung ja auch nicht, sondern gibt Zuchthefen zu.

Durch Biomasse aus anderen Aquarien (Mulm) oder aus der Pflanzenzucht käme Nitrobacter, Nitrosomonas etc. auf jeden Fall bzw. in größeren Mengen hinzu. Und zu Futtern wollen die auch was haben, am besten was N-haltiges: Fischfutter.

Grüße, Markus
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Beitragvon Erwin » 17 Feb 2015 00:31
Hallo,

solange keine Fische/Tiere im Becken sind wechsele ich kein Wasser.
Mit der Milch kommen ja nicht nur Proteine, Fett u.s.w. rein, sondern auch Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine.
Das schöne an der Milch/Joghurt ist halt, dass man die Wirkung am Trübungsverlauf auch optisch verfolgen kann.

Bei Soil, frischen Wurzeln oder anderen sich auslaugenden Dingen würde ich WW machen.
Denn zu tiefe Ph-Werte erschweren die Bakterienentwicklung.

LG
Erwin
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Beitragvon Crys_79 » 22 Feb 2015 22:18
Hi Erwin,

ich glaube das mit der Milch funktionert :tnx:

Wie oft bzw. über welchen Zeitraum führst du Milch oder Joghurt zu?

LG Chris
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Beitragvon Erwin » 23 Feb 2015 16:03
Hallo Chris,

beim Einfahren je nach Trübungsverlauf fast täglich mit steigender Milchmenge.
Ist anfangs eher ne Gefühlssache mit optischem Hintergrund.

Später mit Joghurt eher nur sporadisch, einfach dann wenn ich den Eindruck habe, das Wasser könnte klarer sein.

MfG
Erwin
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Beitragvon Frank2 » 23 Feb 2015 16:51
Hallo Erwin und Chris

ich finds auch interessant und bin gespannt wie es weiterverläuft.

Ich tue mich mit den Milchsäurebakterien und dem PH-Wert von

ph: 7,6


schwer.
Wie lange diese wohl bei einem solchen PH-Wert überleben?
Hast Du schonmal eine ph-Wertmessung vor-und nach der Zugabe von Milchsäurebakterien gemacht Erwin? Und falls ja - bei welchem Ausgangs-PH?

Der Leitwert wird vermutlich geringfügig ansteigen wegen der Mineralien?

Sehr interessant! :tnx:

Grüße
Frank
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Beitragvon Erwin » 23 Feb 2015 17:14
Hallo Frank,

ich habe ne PH-Dauermessung/CO2-Steuerung um die 7,1 da verändert sich nix. Ich schütte ja keine MSB in konzentrierter Menge rein, wie es manch einer aus anderen Gründen bei Kois macht, sondern nur ein bisschen Milch bzw. Joghurt.
Die MSB überleben nicht lange. Darum geht es aber auch nicht. Die Milch dient einzig als Futter für die nitrifizierenden Bakkis, mit dem Vorteil der sichtbaren Trübung. Man sieht also, wann man nachdosieren kann.
Wenn du einmal gesehen hast, wie es anfangs Tage dauert bis die Trübung verschwunden ist, und später nur noch Stunden, weist du was die Bakkis machen.
Ich kenne die Milchmethode seit über 5 Jahren. Sie hat bei mir bisher immer funktioniert. Ein Gerhard Rahn würde es auch sicher nicht publizieren, wenn es nicht funktionieren würde.

MfG
Erwin
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