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Beitragvon Matchbox » 09 Jul 2018 10:38
Moin,

nach einigen Jahren Abstinenz plane ich seit einiger Zeit ein Aquarium für Faule =)
Nachdem ich in der Vergangenheit mehrere Becken gleichzeitig in Betrieb hatte und auch Corydoras gezielt vermehrt habe, möchte ich es in nächster Zeit ruhiger angehen lassen.
Meine Ziele sind gesunde Fische und Pflanzen, halbwegs niedrige Energiekosten, kein Eimerschleppen, minimales Gärtnern, Unsichtbarkeit der Technik und Betriebssicherheit.
Ich schilder euch einfach mal die einzelnen Punkte und hoffe von euch noch Tipps und Anregungen zu bekommen.

Die Wasserwerte müssten an meinem jetzigen Wohnort um die PH 7, dH 10° und kH 7° sein.

Das Becken und die Wasserwechsel:
Als Becken werde ich wohl irgendwo zwischen 300 und 500 Litern landen, bei einer Länge von 120 bis 130 cm und einer Höhe von 50 oder 60 cm.
Das Becken soll eine Bohrung haben, weil ich den Überlauf an eine noch zu installierende Abwasserleitung anschließen möchte. Über ein Gardena Tropfventil möchte tröpfchenweise innerhalb einer Woche den kompletten Beckeninhalt einmal erneuern.Das das keinem einmaligen 100 % Wasserwechsel entspricht ist klar.
Der Standort des Beckens ist so gewählt, dass kein direktes Sonnenlicht in das Aquarium einfällt. Das Becken wird geschlossen sein.

Beleuchtung:
Hier rechne ich immer noch in Watt pro Liter bei T5 und strebe maximal 0,5 Watt pro Liter an. Wenn ich mir ein neues Becken kaufen würde, würde ich allerdings vermutlich LED verwenden.
Ich lege nicht so großen Wert auf LED, weil ich ja bei T5 auch einen "Wärmeertrag" habe, den ich dann weniger über Stabheizer einbringen muss. Ich glaube dass der größte Nachteil von T5 im regelmäßigen Austausch der Leuchtmittel besteht.

Filter und Temperatur:
Ich habe noch von meinen früheren 160 Liter Becken einen Eheim Ecco pro und einen Eheim Professional auf dem Dachboden stehen. Beide wälzen jeweils 750 Liter in der Stunde um. Auch wenn ich lieber Thermofilter hätte, so werde ich die beiden Filter erstmal weiter verwenden.
Filter und Thermometer wollte ich eh doppeln, für eine längere Standzeit und mehr Ausfallsicherheit.
Als Filtermedium werde ich ausschließlich grobe Filtermatte verwenden.
Die Raumtemperatur liegt im Sommer wie im Winter immer ungefähr bei 21 bis 22°. Die Wassertemperatur soll ca. 24° betragen. Vermutlich werde ich zwei herkömmliche Stabheizer installieren. Ich habe zwar auch von Außenheizungen gelesen, jedoch weiß ich nicht ob ich denen trauen kann.

CO2:
Ich habe hier noch von Dennerle einen Druckminderer, eine 500 und eine 2.000 Gramm Flasche rumfliegen. Früher hatte ich Flipper und den UP Inline Atomizer getestet. Flipper sind mir zu groß und unpraktisch und bei Atomizer mochte ich den Nebel nicht.
In Anlehnung an Nik's Außenreaktor werde ich hier wohl ähnliches nachbauen. Bislang habe ich leider noch keine detaillierte Teileliste irgendwo gesehen. Hat jemand sowas?

Düngung:
Für die Düngemittel habe ich bereits von Aquasabi eine Empfehlung bekommen. Einbringen möchte ich den Dünger über eine 4-fach Dosierpumpe. Hier hätte ich noch einen Kanal frei für z. B. Easycarbo.

Einrichtung und Pflanzen:
Heller Sand oder feiner Kies als Bodengrund. Einige Wurzeln und Steine. Meine früheren Becken waren immer total zugewuchert mit Pflanzen. Da konnte ich regelmäßig einen Eimer voll "Abfall" auf den Kompost schmeissen.
Jetzt möchte ich das ruhiger angehen lassen. Sichtbar sollen in erster Linie langsam wachsende Pflanzen, die nicht soviel Licht benötigen sein, wie z. B. Anubias. Gegen Algenwachstum möchte ich im Hintergrund schnell wachsende Stengelpflanzen hinter z. B. Wurzeln verstecken, die ich von Zeit zu Zeit einfach nur grob abschneiden muss.
Habt ihr noch Pflanztipps für mich, was die erste Kategorie (Alternativen zu Anubias) anbelangt, die vielleicht nicht gerade Aufsitzerpflanzen sind?
Moose kommen für mich kategorisch nicht in Frage, da ich mir früher mal irgendein Moos eingeschleppt habe, was mein ganzes Becken zugemüllt hat.

Die Bewohner:
Als großer Corydoras Fan ist irgendeine C. Art für den den Boden schon mal gesetzt.
Eigentlich bin ich auch ein Freund von L-Welsen, insbesondere dem L-183. Den Pflanzen zu Liebe, werde ich jetzt vermutlich eine größere Gruppe Otocinclus einsetzen. Hier bin ich mir aber offen gesagt unsicher, da die an meinem früheren Wohnort nach und nach ohne erkennbare Auffälligkeiten eingegangen sind. Ich habe heute bei meinem Wasserwerk meine genauen Wasserwerte, u. a. den Kupferwert angefragt.
Skalare würden mich reizen. Allerdings empfinde ich die Beckengröße als grenzwertig. Somit werde ich wahrscheinlich eine Gruppe von acht Maronii Buntbarschen einsetzen.
20 bis 30 Neonsalmler sollen den Besatz abrunden.

Ernährung:
Früher habe ich neben Grünzeug für Welse überwiegend Frostfutter und Fertigfutter (Tabletten, Granulat, Flocken) verfüttert, selten Artemia Nauplien.
Zukünftig möchte ich mit meinen Kindern zusammen aber auch viel Lebenfutter verabreichen.
Schwarze Mückenlarven und Artemia Nauplien sind mir klar. Von anderen Möglichkeiten hatte ich schon oft gehört oder gelesen, da ist mir jedoch derzeit nichts präsent. Habt ihr hier vielleicht eine gute Seite?

Viele Grüße

Claas
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Beitragvon Ozwell89 » 09 Jul 2018 18:30
Matchbox hat geschrieben:Zukünftig möchte ich mit meinen Kindern zusammen aber auch viel Lebenfutter verabreichen.
Schwarze Mückenlarven und Artemia Nauplien sind mir klar. Von anderen Möglichkeiten hatte ich schon oft gehört oder gelesen, da ist mir jedoch derzeit nichts präsent. Habt ihr hier vielleicht eine gute Seite?


Hallo Claas,
Hier zum Beispiel.

Tümpeln.de

Ich kann dir Enchyträen ans Herz legen. Das sind weiße Kompost-Würmer, die man mit Haferflocken füttert. Man besorgt sich eine größere Box zB aus Styropor Sowas zB und befüllt es mit Gartenerde (die darf nicht gedüngt sein) oder Seramis. Befeuchtet es solange mit Wasser bis das Substrat feucht aber nicht nass ist.
Und man hat eine gute Lebendfutterquelle.
Die Styropor Box gibt es auch günstiger, wenn die schon mal im Umlauf war. 3-5€ gebraucht.
Ich könnte noch viel mehr schreiben, aber das sprengt den Rahmen.
MfG.

Sebastian
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Beitragvon Matchbox » 27 Aug 2018 20:38
Moin,

es geht voran :)
Gestern habe ich ein gebrauchtes Eheim Incpiria 400 mit LED Beleuchtung gekauft.





Heute habe ich mir noch ne feine Wurzel und Steine gekauft.



Als nächstes gucke ich, dass ich Wasser und Abwasser gelegt bekomme.

Viele Grüße

Sikko
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Beitragvon MarkusG » 28 Aug 2018 07:40
Schönes Projekt,

bin gespannt auf die Bilder wenn's fertig wird.
Ein Becken für Faule ist immer gut, da wird man nicht überdrüssig :-)

Ich kann dir Enchyträen ans Herz legen.[/quote]
Sorry für OT, aber die Enchyträen die man quasi wie Mülas in kleinem Plastikbeutel mit Wasser beim Zooladen kauft, eignen sich die genauso um sie z.B. auf Seramis weiterzuzüchten?

Lg
Markus
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Beitragvon Matchbox » 02 Sep 2018 16:01
Moin,

nächsten Samstag bekomme ich die Leitungen gelegt :)
Habe heute schon mal den Schrank in „seine“ Ecke gestellt. Ich muss den Unterbau noch ausrichten.
Außerdem habe ich den mit gekauften Filter gereinigt, Dichtungen gefettet und alles getestet. Die Schläuche werden noch ausgetauscht.
Am liebsten würde ich jetzt schon für kommendes Wochenende Pflanzen bestellen.



Viele Grüße

Sikko
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Beitragvon Thumper » 02 Sep 2018 16:07
Moin Sikko,

bin gespannt wie es weitergeht. Achte nur drauf, dass deine Fische nicht die Telefonrechnung in die Höhe treiben :putzen:
Grüße,
Bene


Permanenter Pflanzenverkauf: Hier zu finden
Suche: Cryptocoryne cordata var. siamensis 'Rosanervig',
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Beitragvon Matchbox » 04 Sep 2018 20:16
Moin,

habe vorhin Quarzsand und noch ein paar Kleinigkeiten gekauft. Nun lasse ich erstmal ein Bad ein.



Hoffentlich machen meine Kinder kein Shampoo rein :keule:

Viele Grüße

Sikko
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Beitragvon Matchbox » 07 Sep 2018 11:39
Moin,

kurzes Update: Morgen kommt der Handwerker um die Leitungen zu legen und soeben habe ich Pflanzen bei Aquasabi bestellt:

- 20 x Anubias barteri var. nana
- 1 x Hygrophila pinnatifida
- 1 x Hygrophila corymbosa Siamensis
- 3 x Hygrophila polysperma

Das Ganze wird noch abgerundet mit ein paar Pflanzen aus meinem 54 Liter Becken.
Von den Stengelpflanzen wird man zunächst wenig sehen, da ich die meisten hinter der Wurzel anpflanzen werde. Bei denen geht es mir jedoch primär eh darum, dass ich was schnell wachsendes drin habe.

Jetzt hoffe ich, dass bis morgen Mittag alles fertig bzw. geliefert ist, so dass es ans einrichten gehen kann.

Was den Besatz angeht, habe ich mich auch schon ziemlich festgelegt:

15 Corydoras panda (bekomme ich in 2 Wochen vom Züchter)
20 LG2 (bekomme ich in 5 Wochen vom Züchter)
6 Maronibuntbarsche
20 Neonsalmler

Bei den Neonsalmlern bin ich mir noch nicht ganz sicher. Und was die Anzahl der Maronis anbelangt, so kann es sein, dass ich auch 8 nehme (ich tendiere aber zu weniger).

Viele Grüße

Sikko
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Beitragvon Matchbox » 09 Sep 2018 01:49
Moin,

mein Helfer war heute Morgen pünktlich und so konnte es direkt nach dem Frühstück, was auch die einzige Mahlzeit des Tages blieb, losgehen.

Hier mal ein paar Fotos:





Das Becken steht :)



Die Technik kommt:



Die filigrane Wurzel kommt probeweise ins Becken:



Erst Sand, dann wieder die Wurzel:



20 Anubias barteri var. nana aus der Steinwolle puhlen macht echt keinen Spaß. Aber war schon echt klasse, dass ich gestern bei Aquasabi bestellt habe und einen Tag später war die Lieferung pünktlich bei mir.



Wasser Marsch :grow:



Sieht noch ein bisschen leer aus. Aber im Hintergrund ist kein Quadratzentimeter ungenutzt.





Nach 19 Stunden auf den Beinen bin ich jetzt echt platt. Die Tage schreibe ich nochmal was zur Technik.

Viele Grüße

Sikko
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Beitragvon -MerlyN- » 09 Sep 2018 07:11
Sieht doch gut aus!
Warum hast du da so viel Sand verwendet? Ein paar Zentimeter weniger hätten doch auch gereicht. Hast du keine Sorge, dass das faulen könnte?
VG,

Merl
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Beitragvon Matchbox » 11 Sep 2018 08:57
Moin,

ich habe zwei Steine auf 6 cm Styropor aufgebockt. Das ist einer der Gründe, warum ich den Sand relativ hoch habe. Derzeit ist recht viel Sand an der Frontscheibe. Wenn in 12 Tagen 15 Corydoras panda einziehen, räumen die den von alleine nach hinten.
Gammeln wird da nichts. Es kommt ja nichts in den Boden rein. Gedüngt wird nur über die Wassersäule.

Nachdem ich meinen Schock am Sonntag überwunden habe, weil es leicht durch die Bodenbohrung durchleckte, bin ich wieder in der Lage zu schreiben :) Die Bodenbohrung ist jetzt trocken.

Zu meinem Eingangspostings:

Das Becken und die Wasserwechsel:
Als Becken werde ich wohl irgendwo zwischen 300 und 500 Litern landen, bei einer Länge von 120 bis 130 cm und einer Höhe von 50 oder 60 cm.
Das Becken soll eine Bohrung haben, weil ich den Überlauf an eine noch zu installierende Abwasserleitung anschließen möchte. Über ein Gardena Tropfventil möchte tröpfchenweise innerhalb einer Woche den kompletten Beckeninhalt einmal erneuern.Das das keinem einmaligen 100 % Wasserwechsel entspricht ist klar.
Der Standort des Beckens ist so gewählt, dass kein direktes Sonnenlicht in das Aquarium einfällt. Das Becken wird geschlossen sein.


130 x 55 x 65 (L/B/H) ist es geworden (Eheim Incpiria 400).
Die Leitungen liegen und sind funktionsfähig. Ich habe bislang nur noch nicht das Tropfventil angeschlossen, weil mir der Gardena Plastikkram nicht vertrauenserweckend ist. Ich besorge mir Freitag was aus dem Industriehandel.

Beleuchtung:
Beim Becken war eine Daytime (ich glaube eco) dabei und noch eine einzelne LED Röhre. Insgesamt ein bisschen schwach auf der Brust, aber ich probiere es erstmal damit. Die Daytime habe ich über den Stengelpflanzen positioniert, die einzelne Röhre mehr über den Anubias. Es wird vermutlich trotzdem reichen.

Filter und Temperatur:
Ich habe noch von meinen früheren 160 Liter Becken einen Eheim Ecco pro und einen Eheim Professional auf dem Dachboden stehen. Beide wälzen jeweils 750 Liter in der Stunde um. Auch wenn ich lieber Thermofilter hätte, so werde ich die beiden Filter erstmal weiter verwenden.
Filter und Thermometer wollte ich eh doppeln, für eine längere Standzeit und mehr Ausfallsicherheit.
Als Filtermedium werde ich ausschließlich grobe Filtermatte verwenden.
Die Raumtemperatur liegt im Sommer wie im Winter immer ungefähr bei 21 bis 22°. Die Wassertemperatur soll ca. 24° betragen. Vermutlich werde ich zwei herkömmliche Stabheizer installieren. Ich habe zwar auch von Außenheizungen gelesen, jedoch weiß ich nicht ob ich denen trauen kann.


Bei dem Becken waren eine 200 Watt Heizung dabei und ein JBL CristalProfi mit 1400 Liter/h. Die Heizung dient als Backup. Der Filter läuft ohne Filtermedien auf voller Pulle. An den Auslass habe ich eine Lily pipe gesteckt.
Seit ich bei meinem 54 Liter Becken eine Lily pipe ausprobiert habe und dadurch CO2 viel besser verteile, bin ich begeistert von den Teilen.

CO2:
Ich habe hier noch von Dennerle einen Druckminderer, eine 500 und eine 2.000 Gramm Flasche rumfliegen. Früher hatte ich Flipper und den UP Inline Atomizer getestet. Flipper sind mir zu groß und unpraktisch und bei Atomizer mochte ich den Nebel nicht.
In Anlehnung an Nik's Außenreaktor werde ich hier wohl ähnliches nachbauen.


Bei dem Aquarium war eine 2 kg Flasche mit Druckminderer und Magnetventil dabei, die per Bypass in die Druckseite des Filters einspeist. Zunächst war ich skeptisch, aber das CO2 wird recht gut gelöst und die Dennerle Testflüssigkeit im Drop Checker zeigt hellgrün an.

Einrichtung und Pflanzen:
Heller Sand oder feiner Kies als Bodengrund. Einige Wurzeln und Steine. Meine früheren Becken waren immer total zugewuchert mit Pflanzen. Da konnte ich regelmäßig einen Eimer voll "Abfall" auf den Kompost schmeissen.
Jetzt möchte ich das ruhiger angehen lassen. Sichtbar sollen in erster Linie langsam wachsende Pflanzen, die nicht soviel Licht benötigen sein, wie z. B. Anubias. Gegen Algenwachstum möchte ich im Hintergrund schnell wachsende Stengelpflanzen hinter z. B. Wurzeln verstecken, die ich von Zeit zu Zeit einfach nur grob abschneiden muss.
Habt ihr noch Pflanztipps für mich, was die erste Kategorie (Alternativen zu Anubias) anbelangt, die vielleicht nicht gerade Aufsitzerpflanzen sind?
Moose kommen für mich kategorisch nicht in Frage, da ich mir früher mal irgendein Moos eingeschleppt habe, was mein ganzes Becken zugemüllt hat.


Quarzsand
6 große Lavasteine
1 Mangrovenwurzel (ca. 120 cm)
4 kleinere Mangrovenwurzeln

22 Anubias barteri var. nana
1 Hygrophila pinnatifida
4 Hygrophila polysperma
2 Hygrophila corymbosa siamensis
1 Bacopa australis

Die Bewohner:
Als großer Corydoras Fan ist irgendeine C. Art für den den Boden schon mal gesetzt.
Eigentlich bin ich auch ein Freund von L-Welsen, insbesondere dem L-183. Den Pflanzen zu Liebe, werde ich jetzt vermutlich eine größere Gruppe Otocinclus einsetzen. Hier bin ich mir aber offen gesagt unsicher, da die an meinem früheren Wohnort nach und nach ohne erkennbare Auffälligkeiten eingegangen sind. Ich habe heute bei meinem Wasserwerk meine genauen Wasserwerte, u. a. den Kupferwert angefragt.
Skalare würden mich reizen. Allerdings empfinde ich die Beckengröße als grenzwertig. Somit werde ich wahrscheinlich eine Gruppe von acht Maronii Buntbarschen einsetzen.
20 bis 30 Neonsalmler sollen den Besatz abrunden.


15 Corydoras panda (in 12 Tagen vom Züchter)
20 LG2 (in 5 Wochen vom Züchter)
6-8 Maronibuntbarsche (später)
Ca. 20 Neonsalmler oder eine andere Salmlerart (später)

Edit: Düngung vergessen
Ich habe mir eine Aqua medic Dosierpumpe gekauft. Ich dünge den AR GH Boost N, AR Estimative Index, AR Eisenvolldünger und Easycarbo.

Jetzt bin ich happy und voller Vorfreude auf die ersten Bewohner :gdance:

Viele Grüße

Sikko
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Beitragvon Biotoecus » 11 Sep 2018 17:24
Moin Sikko,

also ich finde das richtig gut. :thumbs:

Pflanzen- und Fischauswahl geht für mich voll in Ordnung.
Bei den Salmlern lieber noch genau nachdenken wer es werden soll.
Eventuell erledigen die sich von selbst wenn der andere Besatz drin ist. :D

Viel Spass beim faulenzenden vor dem Becken! :bier:

Beste Grüße
Martin
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Beitragvon Matchbox » 12 Sep 2018 08:24
Moin,

vielen Dank :bier:

Ich glaube wenn ich zuerst die Neonsalmler reinsetze und erst einige Monate später nicht ausgewachsene Maronibuntbarsche, sollte es kein Problem geben.

Derzeit mache ich mir mehr Gedanken um NO2, da ich zum ersten Mal ein Becken mit Fischen besetze, in denen der Filter ohne Filtermaterial läuft. Auch wenn man es derzeit noch nicht sieht, habe ich die Rückseite ordentlich bepflanzt. Von daher könnte es klappen. Aber ich bin noch unsicher, da ich diesbezüglich keine Erfahrungswerte habe.

Viele Grüße

Sikko
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Beitragvon Biotoecus » 12 Sep 2018 17:45
Moin Sikko,

sicherlich ist es vom Gedanken richtig, mit der geringsten Masse an Fischen zu beginnen.
Tatsächlich meinte ich allerdings die Salmler ganz weg zu lassen. :cool:

Erstbesatz wären bei mir die C. panda.
Die sind in Puncto Nitrit nicht ganz so gefährdet da sie über die akkzessorische Darmatmung verfügen.
Die fahren die Kiemenatmung runter und schnappen öfters an der Oberfläche mal nach Luft.

Über NO2 würde ich auch nicht viel nachdenken.
Ist viel erwähnt und diskutiert nur in der Praxis eher untergeordnet.
Du hast ´nen Schlauch und zwei gesunde Hände! :stumm: :lol:

Mach das mit Welsen und den Maronis alles fertig als Besatz und denke dann noch mal über Salmler nach.
Eventuell wird dir da nix mehr fehlen. :smile:

Beste Grüße
Martin, der Salmlerfan ist :smile:
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Beitragvon Matchbox » 12 Sep 2018 20:36
Du hast ´nen Schlauch und zwei gesunde Hände! :stumm: :lol:


Jaja :lol:

Moin,

die Pandas kommen auch als erstes. Drei Wochen später dann die LG2.

Ich hätte prinzipiell nichts dagegen nur Maronis noch rein zu machen. Aber ich habe zwei Gegenargumente: meine Frau, die gerne etwas buntes hätte. Und ich hätte gerne etwas „Feindfisch“ um Jungfische nicht hochkommen zu lassen.

Viele Grüße

Sikko
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