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Postby Gast » 17 Jul 2010 11:57
Hallo zusammen, das hoffe ich jedenfalls wirklich sehr!!!
Vor vier Wochen habe ich beim Putzen der Frontscheibe die ersten Pinselalgen entdeckt. Gegen den weißen Schmutzradierer waren die Mistdinger gut zu erkennen. Nachdem ich den ersten Schreck verdaut hatte - wegen der Pinselalgen habe ich das Hobby schon einmal aufgegeben - habe ich mich entschlossen, die Dinger NICHT von der Scheibe zu entfernen, sondern ihre Entwicklung zu beobachten. Das ebenfalls befallene Einlaufrohr habe ich aber wöchentlich "geschrubbt" :twisted: .
Die befallene Stelle an der Scheibe ist die mit der größten Strömung - natürlich. Ich liste mal auf, was ich bisher unternommen bzw. beobachtet habe:
1. Wasserwechsel - wie immer - wöchentlich 50% mit UO-Wasser.
Bisher habe ich immer mit Duradrakon auf 2-3 KH aufgehärtet. Nach diesem ersten WW habe ich nicht aufgehärtet und daraufhin eine KH von 1gemessen - d.h. ich hatte einen Farbumschlag nach dem ersten Tropfen (die tatsächliche KH kann also auch < 1 sein).
2. Sofort CO2 erhöht, d.h. ich habe den Wert am PH-Controller von 6,40 auf 6,10 korrigiert-so steht der Wert auch heute noch, ohne dass ich negative Auswirkungen feststellen konnte (Corys, Keilfleckbarben, Amanos).
3. Täglich die 4fache Menge = 6ml EC zugefügt (immer sofort nachdem das Licht eingeschaltete)-ebenfalls ohne sichtbare Probleme bei Fischen oder Garnelen festzustellen.
4. Düngekonzept geändert: Täglich NO3=5 und Fe=0,03 bis max 0,05 aufgedüngt. PO4 bei 0 oder max 0,2 mg/L (Messung mit Fotometer - im Schnitt alle drei Tage). Werte vorher: s. Signatur. Der Eisenwert ist zwischendurch auch schon mal auf 0,01 gefallen.
Folge: Nach einer Woche zeigten einige Blätter der Staurogyne Mangelerscheinungen, die ziemlich genau der Beschreibung Nr. 7 (Magnesiummangel) aus dem Beitrag "Nährstoffmangel Diagramm" hier im Forum entsprach - was ja auch nachvollziehbar wäre.
5. Nach dem dann (nach der ersten Woche) planmäßig erfolgten WW habe ich 5mg PMS zugesetzt (aber kein Duradrakon). Ich habe mich dann aber noch in die Beiträge zum Thema Calcium/Magnesium (hier im Forum) vertieft und fand irgendwo eine Formel für die Menge an Magnesium (pro 10 Liter?). Entsprechend habe ich
6. zusätzlich 10 mg PMS zugesetzt - Danach KH = 2 und GH = 5
In der Folge verloren die Pinselalgen langsam ihre schwarze Farbe und wurden immer grauer. Mitte dieser Woche waren die Dinger auch mit dem weißen Schmutradierer als Hintergrund kaum noch auszumachen-aber sie hafteten noch fest an der Scheibe. Die Farbe der Pinsel entsprach jetzt einem angegrauten Weiß.

Beobachtung heute: Die Pinselalgen sind weg! H O F F E N T L I C H!!! So ganz traue ich dem Braten noch nicht und werde die Werte als auch die Zuführung der hohen EC-Dosis noch 14 Tage beibehalten.

7. Nach dem heutigen Wasserwechsel habe ich erstmals wieder Duradrakon (neben PMS) zugeführt. Ich sollte jetzt wieder eine KH von 2 haben (messe ich heute Nachmittag). PMS habe ich wieder reduziert auf 5mg (Messbecher: Unterster Strich).
Grund: Die neuen Blätter der Staurogyne sehen zwar wieder gesund aus-aber die Blätter an der Pflanze, die zuvor den Mangel signalisierten, sehen immer noch genauso aus (Blattadern dunkelgrün-Felder dazwischen hellgrün).

So, ich glaube das wars erstmal. Ich werde wieder berichten, wenn es neue - hoffentlich nur positive - Entwicklungen gibt. Ich bitte um gemeinschaftliches Daumendrücken :top:
Da ich durch die Berichte zum Thema Calcium/Magnesium (Gleichgewicht) nicht so recht durchgestiegen bin und auch den entsprechenden Rechner nicht anwenden kann, weil ich nicht weiß, wie ich den Wert "Calcium" bestimme, kann mir vielleicht jemand einen Tip/eine Faustformel für mein Becken geben?
Das Becken hat 150 Liter netto, KH, wie beschrieben, soll bei 2 bleiben-wieviel PMS kann ich dann zufügen (Faustformel?), ohne dass ich zu sehr an diesem Ca-Mg-Gleichgewicht vorbeisegle und mehr Schaden als Nutzen anrichte.
Ach so: Von Anton habe ich mir sicherheitshalber auch den Mag-Test bestellt.
Vielen Dank auf jeden Fall für entsprechende Hinweise, franz
Gast
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Postby Roger » 17 Jul 2010 17:30
Hallo Franz,

ich denke die Reduzierung der Eisendüngung und besonders das PMS waren hier der Schlüssel zum Erfolg. :D

Das Becken hat 150 Liter netto, KH, wie beschrieben, soll bei 2 bleiben-wieviel PMS kann ich dann zufügen (Faustformel?), ohne dass ich zu sehr an diesem Ca-Mg-Gleichgewicht vorbeisegle und mehr Schaden als Nutzen anrichte.

Härte einfach Dein Wechselwasser mit Duradrakon auf Kh=2 auf und gib pro 10 Liter Wasser noch 1gr. (ml) PMS hinzu! Daraus ergibt sich Gh = ~5 bei einem guten Ca:Mg-Verhältniss.

Ach so: Von Anton habe ich mir sicherheitshalber auch den Mag-Test bestellt.

Sobald Du den Test hast, kannst Du anhand des Ca:Mg-Rechners auf Grundlage von Magnesiumgehalt und Gesamthärte den Calciumgehalt im Wasser errechnen.
Gruß
Roger
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Postby Gast » 17 Jul 2010 18:35
Vielen Dank, Roger.
Gruß, franz
Gast
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Postby Gast » 17 Jul 2010 19:51
Hallo noch einmal, die Pinselalge verschwindet - dafür habe ich gerade Cyanos entdeckt :shock:
Hinter dem HMF hat sich auf der Turbelle Silence innerhalb weniger Tage eine kleine Blaualgenkolonie gebildet. Könnte das mit der Abweichung von meinen normalen Werten (NO3=10, PO4=1) bzw. mit dem NO3-PO4-Verhältnis von 10:1 - dass ich bisher immer eingehalten habe - zusammenhängen....??? Auf jeden Fall werde ich die Pumpe morgen früh ausbauen und die Cyanos gründlich entfernen.
Hat jemand eine Idee, wo die Ursache sonst noch liegen könnte?
Gruß, franz
Gast
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Postby Bernd Kaufmann » 18 Jul 2010 16:51
fjhahn wrote:Hallo noch einmal, die Pinselalge verschwindet - dafür habe ich gerade Cyanos entdeckt :shock:
Hinter dem HMF hat sich auf der Turbelle Silence innerhalb weniger Tage eine kleine Blaualgenkolonie gebildet. Könnte das mit der Abweichung von meinen normalen Werten (NO3=10, PO4=1) bzw. mit dem NO3-PO4-Verhältnis von 10:1 - dass ich bisher immer eingehalten habe - zusammenhängen....??? Auf jeden Fall werde ich die Pumpe morgen früh ausbauen und die Cyanos gründlich entfernen.
Hat jemand eine Idee, wo die Ursache sonst noch liegen könnte?
Gruß, franz


Hallo Franz,

das ist eine geradezu klassische Entwicklung. Wenn man mit solchen Mitteln eine Algengruppe vergrault, kommt eine andere und wenn man die geschafft hat, findet sich die nächste ein. In Deinem Fall waren es also Rotalgen, die Du mit einem irrsinnigen Aufwand bekämpft hast. Denen folgen dann also jetzt Cyanobakterien und wenn die abgemurkst sind, dürften sich Grünalgen breitmachen. Sind diese bekämpft, wären Kieselalgen noch eine interessante Zwischenstufe. Am Schluss räumt man dann den Glaskasten aus und fängt das Spiel von neuem an.
Viele Grüße
Bernd ©¿©
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Postby Gast » 18 Jul 2010 18:07
Hallo Bernd, ich wäre erstmal sehr zufrieden, wenn ich die Pinselalge wirklich erledigt hätte und ich wäre schlichtweg begeistert, wenn ich wüsste, wie ich das mit einfachen Mitteln hätte schaffen können. Und da bin ich nicht allein: Für die entsprechende Kurz-Anweisung findest du rund 70.000 Abnehmer (google mal nach "Pinselalge"). Danke daher für die Umschreibung "irrsinnig" - das Wort hat mir noch gefehlt. Ich bin deinen hilfreichen Ausführungen in den verschiedenen Foren immer gern gefolgt, und habe deine Unterstützung auch schon im "Grünen Brett" schätzen gelernt-da darfs ja auch mal weniger hilfreich enden! Ich klebe deinen Kommentar vorn in dein Buch :mrgreen: Gruß, franz
Gast
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Postby Schlawiner_68 » 18 Jul 2010 19:14
Hallo Bernd,

ich glaube (hoffe) ich habe Deinen Kommentar nicht richtig verstanden. Wäre nett, wenn Du etwas genauer erläutern könntest, was genau Du uns damit sagen wolltest.

Viele Grüße
Reiner
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Viele Grüße
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Postby nik » 18 Jul 2010 19:22
Hallo Franz,

bezüglich der Pinselalgen liest es sich doch schon recht gut. Ich bringe Pinselalgen vor allem mit zu hoher Filterleistung und einem Mangel an Spurenelementen in Verbindung. Manche andere Maßnahme mag hilfreich sein, ursächlich setzen die aber nicht an. Hat mir gut gefallen, wie du dir welche zur Beobachtung ausgeguckt hast.

Cyanobakterien (CB) verhalten sich weitgehend wie Bakterien, nicht wie Algen. Algen kommt man über die Nährstoffe bei, den CB nicht. Denen kann man über - ich nenne sie - brutal-force-Methoden begegenen. CB sind unerwünschter Bestandteil des Mikroflora-pools und durch deren konsequente Entfernung gibt man anderen Mikroorganismen Gelegenheit deren Platz/ deren Funktion einzunehemen. Anfänglich also konsequent absammeln/absaugen und wenn das nicht ausreicht, verdunkeln.

Du kannst auch mal im Forum nach "Weiden" bzw. "Salicylsäure" suchen.

Gruß, Nik
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Postby Roger » 18 Jul 2010 19:28
Hi Franz!

Hinter dem HMF hat sich auf der Turbelle Silence innerhalb weniger Tage eine kleine Blaualgenkolonie gebildet. Könnte das mit der Abweichung von meinen normalen Werten (NO3=10, PO4=1) bzw. mit dem NO3-PO4-Verhältnis von 10:1 - dass ich bisher immer eingehalten habe - zusammenhängen....???

Phosphat kann man als Einflußfaktor ziemlich ausschliessen genau so wie das besagte 10:1-Verhältniss. :roll:
Nitrat hingegen würde ich an Deiner Stelle wieder anheben, besonders da Du durch die Düngung mit KNO3 auch Kalium zuführst, was den Cyanos oftmals nicht so gut bekommt. :wink:
Gruß
Roger
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Postby Matz » 18 Jul 2010 19:29
Hi Franz :D ,
so wie ich dich kenne, hast du die fiesen Monster besiegt!
Wenn da jetzt mal so ein kleines Blaualgenpölsterchen auftaucht, würde ich mich nicht verrückt machen. Bei mir sind die seit "ich weiß nicht wie lange"(eig. immer :mrgreen: ) im Bereich der Frontscheiben im Substrat vorhanden und machen weiter nix als schlecht aussehen.
Wenn du jetzt wieder zu deinen ursprünglichen Werten zurückkehrst und evtl. ein bisschen weniger PO4 fährst, sollte das doch wieder in die Reihe kommen, zumal durch die Erhöhung des NO3 ja auch wieder mehr K ins Becken kommt, was den Blaualgen ja oft nicht so schmeckt :) .
Ich wünsch' dir viel Erfolg (hab' da aber eig. keinen Zweifel dran :D ),
einen schönen Abend noch,
bis bald,
:bier:

@ Bernd: Wenn ich ein Problem mit Algen hätte und irgendwo Hilfe suchte und es käme eine Antwort, wie die deine oben, wäre das für mich ein Grund, dein Buch nicht zu kaufen (die Antwort ist absolut nicht hilfreich und schon fast zynisch).
Ich hab's gekauft und find's ganz gut, aber warum hier so komisch :( ?
Etwas verwundert :shock: ,
bis denn,
Grüssle :-), Matthias
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Postby Gast » 18 Jul 2010 20:48
Hallo zusammen und vielen Dank für die Unterstützung.
@Nik: Danke auch für den Hinweis mit der Salizylsäure(Weiden). Ich habe die Dinger heute früh abgewaschen und schau mal, was passiert. Der CO2-Controller steht wieder auf 6,40 und als weitere Maßnahme werde ich die Filtermatte vor dem HMF wechseln. Im Moment schirmt eine "feine" 3cm Matte den Pumpenraum hinter dem HMF ab. Dahinter werkelt eine Turbelle Silence auf niedrigster Stufe (150-200Liter/h). Diese Pumpenleistung brauche ich aber auch für mein CO2-Rohr. Ich hab die Leistung schon mal weiter runtergedreht-dann strömt aber CO2 zurück in die Pumpe (wenn das CO2-Polster im Rohr ein bestimmtes Volumen übersteigt). Die Matte wird morgen gegen eine 2cm "grobe" Matte getauscht. Ich habe auch schon mal überlegt, ob ich mir statt des Schaumstoffs eine Lochplatte oder eine Glasplatte mit Kamm beschaffe. Aber jetzt schau ich dann erstmal, wie sich das ganze mit der groben Matte verhält.
@Roger und Matthias: NO3 hebe ich morgen wieder auf 10 an, danke!!!
@Reiner und Matthias: Danke für die Unterstützung. Ich habe mir wirklich Mühe gegeben, 1. Die Pinselalge zu killen und 2. "meinen" bisher begangenen - eventuell ja erfolgreichen - Weg der Bekämpfung genau zu beschreiben. Es ist ja vielleicht auch richtig, dass es ausreicht, auf die von Nik ausführlich beschriebene Geringfilterung und die Zuführung von PMS zu setzen. Ich bin ja auch nicht seit gestern erst dabei, zu reduzieren. Wenn das nicht ausreicht, werde ich auch diesen Weg (wie oben beschrieben) konsequent weiterverfolgen.
Aber das ich jetzt zur Bekämpfung der Sch...Dinger einen "irrsinnigen Aufwand" getrieben hätte...ich weiß nicht: Wasserwechsel mache ich sowieso wöchentlich-Messen tue ich sowieso mehrmals in der Wochen - PMS habe ich 10ml mehr zugeführt als sonst und an meinem Controller habe ich den pH-Wert von 6,40 auf 6,10 geändert - OK, und EC habe ich zugeführt. Aber ist das schon "irrsinnig"? Wenn jemand Protalon einsetzt, dann wird schon mal von dem einen oder anderen "Algenspezialisten" angeführt: "Mit Kanonen auf Spatzen...!" "Irrsinnig" würde ich da noch eine Etage höher ansiedeln - und da muss ich euch wirklich Recht geben: Das fand ich etwas "daneben"...aber lassen wirs gut sein. Bernd ist wie ich in Rente, da darf man sowas auch mal :wink: Andererseits wärs ganz gut, wenn man beim Lesen von Kommentaren auch immer die nötige Wertschätzung des Verfassers - die man im Umgang mit anderen immer pflegen sollte -erkennen könnte. Gruß, franz
PS: Ich klebe den ganzen Thread in das Buch vom Bernd.
Gast
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Postby Jan S. » 18 Jul 2010 22:39
Hallo Franz.
Die Idee ,dem Vorwort noch eine persönliche Widmung( wenn auch nur gedruckt) hinzuzufügen finde ich originell.
Hier hätte "Mann" sich weiter aus dem Fenster lehnen dürfen.
Ich habe oft in deinen Threads mitgelesen, Du hast immer sehr penibel gemessen und
viele Wasserwerte / Düngung dokumentiert.
Hast Du selbst einen Verdacht, wo die Pinselalgen plötzlich herkommen?
Gruß Jan
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Postby Gast » 18 Jul 2010 23:03
Hallo Jan, "Widmung" finde ich gut - passt!!
Ich habe leider keine Ahnung, wo die Dinger herkommen. Der Bestand an Pflanzen und Fischen ist seit geraumer Zeit unverändert. Ob die latent vorhanden sind und nur bei Vorliegen geeigneter Bedingungen ausbrechen (Schläfer)? Über mein Wasser können sie nicht reingekommen sein, denke ich, da ich ausschließlich UO-Wasser verwende.
Wenn ich jetzt drüber nachdenke, könnten doch die Fische in Frage kommen. Ich war von den Haltungsbedingungen bei einem großen Händler in Franken nicht begeistert. Ich habe dort in einigen Hälterungsbecken am jeweiligen HMF auch Pinselalgen entdeckt und war zunächst skeptisch. Aber ich habe mich dann doch vom Händler beruhigen lassen (und ich wollte doch endlich - nach 4 Monaten - Leben im Aquarium haben). Die Fische habe ich zuhause erstmal 14 Tage in ein Quarantäne Becken gesteckt und täglich 50% des Wassers abgelassen und mit Wasser aus dem daneben stehenden Aquarium ersetzt. Das könnte die Ursache sein...aber das ist jetzt auch schon wieder 5-6 Monate her...Vielleicht hat ja einer der Experten hier im Forum eine Erklärung? Ich würde auch sehr gern mehr darüber zu erfahren. Gruß und allen eine gute Nacht, franz
Gast
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Postby Roger » 18 Jul 2010 23:18
Hallo Franz,

Der Bestand an Pflanzen und Fischen ist seit geraumer Zeit unverändert. Ob die latent vorhanden sind und nur bei Vorliegen geeigneter Bedingungen ausbrechen (Schläfer)?

ich bin der Auffassung, das nahezu jede Alge im AQ latent vorhanden ist. Schließlich ist es von der Natur so gewollt, das die Algen bei unpassenden Wasserverhältnissen wachsen um das Milieu stabil zu halten. :wink:
Wir als Aquarianer können also nur versuchen das Gleichgewicht im Becken auf optimalen Verhältnissen zu halten um den wuchs der Algen zu verhindern. Dennoch gibt es auch bei den größten Profis immer mal wieder Algenplagen mit denen man leben muß. :x

Ich habe leider keine Ahnung, wo die Dinger herkommen.

Spontan würde ich dafür den HMF verantwortlich machen. Je älter die Matte wird um so mehr wird sie zum Nährstoffkiller. Wenn Du weiter in Richtung Geringfilterung denkst, kommst Du aber sicher auf den richtig Weg. :D
Gruß
Roger
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Postby Jan S. » 18 Jul 2010 23:29
Abend Franz.
Bin jetzt auch breit, reicht.
Die Ursache wird wahrsch. in der Wasserzusammensetzung zu finden sein...
Vielleicht , aber ich habe hier schon alle Filterungen ausprobiert!
Ob gering oder vollgestopft, bei meinem Wasser wachsen sie nicht...
Müssen wir mal genauer beleuchten !
Gute Nacht, Gruß Jan
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