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Postby papaya01 » 02 Aug 2016 10:08
Hallo liebe Gemeinde,

so langsam werde ich echt wahnsinnig :irre:

Bin mir einfach nicht sicher, ob meine Algenplage eine Fadenalge oder eine Cladophora ist.
Jedenfalls ist sie extrem hartnäckig und ich weiß mir wirklich nicht mehr zu helfen.
Vielleicht mag mal jemand auf dieses schlechte Handyfoto schauen und sich Gedanken machen, was das wohl ist?
Ich bin demnächst zwei Wochen im Urlaub und würde ungern zurück kommen und das Becken komplett weg kippen müssen...
Die Alge wächst nämlich so rasant und es hilft gefühlt NICHTS.
Mache seit Wochen eine Algexit Kur, dachte erst, es ware besser geworden aber nun ist es wieder total schlimm.
Gebe jeden Tag 1,5 ml EC rein (Becken hat 54l) und dünge normal weiter. Easylife Profito, Nitro und Fosfo.

Bin jetzt wirklich nervlich am Ende, bitte hilft mir jemand :?

Gerne reiche ich auch die aktuellen Wasserwerte nach.
Hauptanliegen ist aber nun erst mal die tatsächliche Bestimmung der Alge, damit ich weiß, wie ich weiter verfahren kann.

Viele Grüße und Danke euch!
Elisa

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Elisa
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Postby nik » 02 Aug 2016 10:37
Hallo Elisa,

eine Cladophora spec. ist es sicher nicht! Halt fädig, grün, das ist aber nicht so eindeutig wie eine Clado.

Gruß, Nik
nik wrote:
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Postby papaya01 » 03 Aug 2016 07:56
Hallo Nik,

Danke schon mal für Deine Antwort. Also eine Fadenalge?
Mich wundert eben, dass die so wahnsinnig hartnäckig ist. Nich mal vom Algexit lässt sie sich beeindrucken.
Und wirklich, wenn ich mal einen Tag nicht absammle, überrennt die mir sofort das ganze Becken.
Es sind 8 Amanos drin und viele Red Fire aber die gehen leider nicht dran...

Viele Grüße
Elisa
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Postby Plantamaniac » 03 Aug 2016 09:05
Hallo, versuch mal die Alge auszusitzen.
Wenn "wegdüngen :wink: " nix hilft, hilft vielleicht das Gegenteil?
Du machst alle 2 Wochen 60% Wasserwechsel und läßt den Dünger mal leerlaufen, bis in einen sichtbaren Mangel.
Dann gibst Du höchstens 1/2 Dosierung des Düngers nur aufs Frischwasser nach Wasserwechsel auf Stoß, kein Phosphat :roll: , läßt Easy Carbo weg und wickelst die Algen, immer wenn sie lang genug ist mit einem Schaschlikspieß auf.
So haben sich bei mir schon öfters fast aufgegebene Becken wieder berappelt und die Algen haben sich in die Schranken weisen lassen. Mir erscheint es so, als hättest Du mächtige Düngerdepots im Becken die mal resetet werden müßen :keule: .
Das was Du an Pflanzen im Becken hast, hat auch kaum verbrauch. Wer soll den ganzen Dünger nehmen, wenn nicht die Algen? Solch ein Becken läuft bei mir fast ganz ohne Dünger...paar Brennesselblätter alle paar Tage und gut ist es.
Ok, ich weiß nicht, wie groß das Becken ist und ob das nur ein Bildausschnitt ist. Aber es kommt mir schon so vor.
Chiao Moni
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Postby papaya01 » 03 Aug 2016 10:18
Hi Moni,

vielen lieben Dank für die Tipps!
Ich werde das mal versuchen, das Becken quasi neu zu beginnen.
Das Becken fasst 54l. Leider stagnieren die Pflanzen auch total im Wuchs. Aber ich denke sobald die Algen besiegt sind, werd ich mich langsam wieder an die Düngung ran tasten...
Meine Pflanzenliste, die ich grad im Kopf habe:

Hydrocotyle tripartite
Hygrophila Pinnatifida
Bacopa (monnieri?)
Micranthemum umbrosum
Rotala Rotundifolia
Staurogyne repens
HCC
Eine kleine Eleocharis-Art

Dennoch werde ich Dein Konzept nun mal verfolgen und berichten :-) Danke dafür!
Liebe Grüße
Elisa
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Postby Plantamaniac » 03 Aug 2016 13:27
Hallo, Staurogyne, Hcc und Hygrophila pinatifida werden als erste motzen.
Schau halt mal, wie lange sie mitmachen.
Manchmal ist auch einfach die Brühe zu dick.
Es gibt Pflanzen die plötzlich anfangen zu wachsen, wenn man das macht.
Woran das liegt weiß ich nicht. Aber eigentlich tun verdünnende Wasserwechsel den Pflanzen oft gut.
Auch bei emersen Wasserpflanzen oder Hydrokulturpflanzen muß man regelmäßig die Nährlösung austauschen, wenn das Wachstum stagniert.
Verbrauchte Stoffe nachfüllen und Überschüssige austragen.
Könnte auch mit dem Osmotischen Druck zu tun haben. Leitwert wird zwar bei den Pflanzenaquarianern selten beachtet, aber wenn man immer nur Dünger reinschüttet und weniger als 50% Wasserwechsel macht, wird die Brühe immer dicker. Vor allem wenn die Pflanzen nicht wachsen und dadurch kaum was verbrauchen.

Chris macht das gerade mit Phoshpat und wundert sich, wie lange das dauert, bis die Pflanzen überhaupt merken das nix nachkommt.
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Postby papaya01 » 03 Aug 2016 13:36
Hallo Moni,

das ist super lieb, Danke für Deine hilfreichen Ausführungen.
Ich habe auch stark das Gefühl, dass Du recht hast. War bisher nur immer so versucht, Dünger mit rein zu schütten, weil es mir irgendwie sehr schwer fällt es nicht zu tun!
Sobald ich heute heim komme, mach ich jedenfalls mal nen gründlichen Wasserwechsel und halte die Finger still, was Düngen angeht.
Soll ich Algexit dennoch weiter verwenden?

Liebe Grüße
Elisa
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Postby Plantamaniac » 03 Aug 2016 13:51
Hallo, bis jetzt hab ich damit keine Erfahrungen machen müssen.
Die Algen haben sich eigentlich immer auch ohne solche Krückstöcke auf ein verträgliches Maß eingependelt.
Einige sind in wenigen Becken noch latent vorhanden, brechen aber nicht aus.
Damit kann ich leben.
Für meinen Geschmack kannst Du das weglassen. Hat ja bisher auch nix genützt, oder?
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Postby papaya01 » 04 Aug 2016 07:49
Guten Morgen,

habe gestern Abend/Nacht noch eine Großputzaktion durchgeführt und dabei festgestellt, dass noch ein paar andere Algenarten dabei sind. Ganz wenige Pinselalgen sowie sehr sehr viele Punktalgen an den Scheiben.
Soll ich dennoch mit dem von Dir empfohlenen System fortfahren?
Die Staurogyne sieht leider schon echt erbarmungswürdig aus, aber ich fürchte, das muss ich jetzt einfach mal so aushalten.
Ich könnte heute nach der Arbeit auch mal ein paar Fotos posten, damit Du vielleicht etwas mehr erkennen kannst.
Leider hab ich schussel vergessen ein Foto VOR der Reinigung durchzuführen.
Viele Grüße
Elisa
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Postby Plantamaniac » 05 Aug 2016 07:06
Hallo, alles nicht so wichtig.
Nicht hyperventilieren, ab und zu mal Algen entfernen und wie beschrieben fortfahren.
Versuchs einfach mal :thumbs: Du hast nix zu verlieren.
Staurogyne is eine Zicke...und das wird sie immer bleiben. Warscheinlich ist es einfach besser, sie erst zu pflanzen, wenn ein Becken rund läuft.

Hast Du den neuen Artikel im Wiki gesehen?
https://www.aquasabi.de/aquascaping-wiki/algen/algen-in-der-einfahrphase
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Postby Gast » 06 Aug 2016 07:16
Hallo Elisa,

ich hab genau das gleiche Zeug in meinen Becken. Es ist nicht auszumerzen. Fühlt sich die Alge drahtig an?

Grüße
Harvey
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Postby Gast » 06 Aug 2016 09:54
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harvey wrote:Hallo Elisa,

ich hab genau das gleiche Zeug in meinen Becken. Es ist nicht auszumerzen. Fühlt sich die Alge drahtig an?

Grüße
Harvey



..sehen deine auch so aus?
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Postby Gast » 07 Aug 2016 10:38
Plantamaniac wrote:Hallo, versuch mal die Alge auszusitzen.
Wenn "wegdüngen :wink: " nix hilft, hilft vielleicht das Gegenteil?
Du machst alle 2 Wochen 60% Wasserwechsel und läßt den Dünger mal leerlaufen, bis in einen sichtbaren Mangel.
Dann gibst Du höchstens 1/2 Dosierung des Düngers nur aufs Frischwasser nach Wasserwechsel auf Stoß, kein Phosphat :roll: , läßt Easy Carbo weg und wickelst die Algen, immer wenn sie lang genug ist mit einem Schaschlikspieß auf.
So haben sich bei mir schon öfters fast aufgegebene Becken wieder berappelt und die Algen haben sich in die Schranken weisen lassen. Mir erscheint es so, als hättest Du mächtige Düngerdepots im Becken die mal resetet werden müßen :keule: .
Das was Du an Pflanzen im Becken hast, hat auch kaum verbrauch. Wer soll den ganzen Dünger nehmen, wenn nicht die Algen? Solch ein Becken läuft bei mir fast ganz ohne Dünger...paar Brennesselblätter alle paar Tage und gut ist es.
Ok, ich weiß nicht, wie groß das Becken ist und ob das nur ein Bildausschnitt ist. Aber es kommt mir schon so vor.
Chiao Moni


Hallo Moni,

wenn das die gleiche Alge ist, die ich auch habe, nutzt das alles nichts. Die Alge wächst sogar in reinem Torfwasser, bei Dunkelheit, bei sehr viel Licht, mit und ohne CO2 und Düngung.
Ich selbst habe sie nur mit massivem Einsatz von überdosierter Säure zurück drängen können. Da sind dann aber alle Schnecken und vermutlich die ganze Biologie hinüber. Solange die Pflanzen überleben, überleben auch irgendwelche Dauerstadien der Alge und wenn das Becken dann wieder richtig läuft, ist die Alge wieder auf dem Vormarsch.

Ich denke, ich habe sie mal mit einem "Moosball" vor längerer Zeit in ein Becken geholt und dann schön auf alle anderen Becken verteilt, weil ich nicht für jedes Becken einen eigenen Absaugschlauch habe...ich arbeite hinsichtlich der Aquarien nicht an der Cleanbench.
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Postby Gast » 09 Aug 2016 21:35
Hallo...nachdem ich mich hier durch die Upload-Methodik kämpfe, hab ich mit einer vermutlich ganz neuen Art und Weise ein Bild im meinen "Algen-Ordner" manövrieren können..

Vielleicht hat jemand eine Idee zu einem Klassifizierungsansatz.


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Postby Andi1507 » 14 Aug 2016 13:13
Was soll da jetzt der Unterschied zu normalen Fadenalgen sein, der deine Alge neu macht? ;)

Maßnahmen von Moni machen, dazu mal die aktuellen Wasserwerte durchgeben und Nährstoffe auf forenübliche Werte bringen, bringt mehr als dir ne neue Algenart einzureden ;)


Grüße


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