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Postby Gast » 29 Mar 2010 17:43
Hallo miteinander,

nachdem ich durch einiges Stöbern, rumdoktern und aufrüsten nicht wirklich weiterkomme bitte ich euch nun um rat, da ich mich langsam dem Punkt nähere an dem ich mich darüber ärger soviel Geld in Licht, CO2 Anlage, Dünger und Pflanzen gesteckt zu haben und doch nur algen und schlechten wuchs erreiche!

Die Daten:

Volumen 30x30x30 cm = 27l Brutto, netto vielleicht so 24, 25l

Besatz: 8 Corydoras Pygmaeus, eine handvoll RF Garnelen

Pflanzen: Rotala rotundifolia, Pogostemon helferi, Cryptocoryne, HCC (oder was davon übrig ist :roll:), ein paar pflänzchen Echinodorus tenellus, Wasserpest um Biomasse durch schnellwüchsige Pflanzen zu erzeugen

Technik Co2 über 0,5 kg Druckgas, Pumpe eines AquaEL Turbo 350er Filters ohne Substrat, 2x11 Watt Dennerle 7h täglich

Wasser: gemessen mit dem Sera Testkoffer nach gestrigem Wasserwechsel und etwa 5 Stunden Beleuchtungszeit

PH: ca 6,5
GH: 13
KH: 7
CO2: rechnerisch bei 68, den bewohnern gehts aber gut soweit... Dauertest wird die Woche geliefert :roll:
NH: <0,5 mg/l
NO2: 0mg/l
NO3: 10 mg/l
PO4: ca 1mg/l
Fe: 0-0,1 mg/l

Düngung und bisheriger Fahrplan

Als ich vor einigen Wochen anfing mit Düngen, habe ich nach Anleitung der Verpackung täglich etwa 3ml MakroBasic EI reingekippt und 0,5-1ml MikroBasic. Nach einiger Zeit begann aber die Rotala krüppelig zu wachsen und ein Anflug von Blaualgen machte sich breit. Durch aufdüngen von Kalium via Kaliumcarbonat und später Kaliumsulfat gingen die Blaualgen zurück und die Rotala wuchs annähern normal. Jedoch begannen dann Grünalgen sich breit zu machen und befielen besonders das HCC, die Aquarienwände und auch sonst die Pflanzen etwas. Nachdem ich durch einen Post von Tutti im anderen Thread auf den Verdacht kam zuviel zu düngen habe ich die Düngemenge auf 1,5-2ml Makro und etwas unter 0,5ml Mikro täglich reduziert, mir eine Druckgasanlage zugelegt weil das Biogas nicht mehr ausreichte. Die Pflanzen wuchsen soweit auch Prächtig, aber auch die Grünalgen (ich glaub hauptsächlich Fusselalgen und Fadenalgen) wurden immer mehr.
Gestern habe ich dann Generalreinigung vorgenommen und fast das komplette HCC rausgenommen, teile der Bodenschicht mit Algen abgesaugt, Wasserpest eingesetzt und einige wenig bis unbefallene HCCstecklinge wieder eingesetzt und 80% Wasserwechsel durchgeführt. Die Bepflanzung könnt ihr ja nun auf den Bildern sehen.

Heute habe ich dann etwas unter 1ml Makrobasic EI gedüngt und 5,6 Tropfen MikroBasic aus einer Pipette und auch einige Tropfen Kaliumsulfat. (Konzentration der Lösung: 50g auf etwa 500ml)
Allerdings beginnt nun die Rotala wieder so krüppelig zu wachsen mit so kleinen trieben und verkrüppelten Blättern, wie als ich noch nicht mit Kalium aufgedüngt habe. Ich habe jedoch Angst jetzt wieder so hoch mit der Düngung zu gehen weil ich nicht wieder alles mit Grünalgen vollhaben möchte und gehört habe, zu viel Kalium verursacht grünalgen. (Hab ich im Thread zur Kaliummethode gegen Blaualgen gelesen)

Ehrlich gesagt weiß ich nicht mehr so recht wie ich jetzt in Betracht von Biomasse, Beleuchtung usw Düngen soll! :(
Kippe ich wenig rein Krüppeln die Pflanzen, Kippe ich mehr rein, wachsen die Pflanzen zwar besser, aber die Grünalgen wachsen ebenso! Soll ich mehr düngen? Weniger? Das Düngesystem/die Lösung wechseln? Die Makros einzeln Düngen?!
Ich habe AR Makrobasic EI, Mikrobasic als Volldünger, eine Kaliumsulfatlösung und eine Kaliumcarbonatlösung momentan zur Verfügung.

Ich würde gerne endlich schönen Pflanzenwuchs und ein richtiges Dschungelbecken haben :(
Ich hoffe man kann mir noch irgendwie helfen, langsam überwiegt die Frust am Hobby!

Viele Grüße

Daniel

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Gast
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Postby Matz » 29 Mar 2010 19:25
Hallo Daniel :) ,
nicht verzagen, es kann doch nur besser werden!
Als erstes würde ich an deiner Stelle für den Anfang mal noch etwas an schnellwachsender Pflanzenmasse einbringen.
Dann wäre es mal gut zu wissen, wie die Werte deines Leitungswassers sind (falls du sie schon mal gepostet hast, sorry, weiss grad' nicht wo :oops: ).
Wenn du die Bartalgen, so wie du schreibst, "besiegt" :D hast und nun "nur" :mrgreen: noch Grünalgen auftreten, würde ich (jetzt mal vermutet) auf einen zu niedrigen Nitratwert tippen.
PO4 dürfte m.E. nach ruhig etwas weniger sein, die Hälfte würde ausreichen. Der Fe-Wert ist nicht sehr aussagekräftig (kann nix sein oder 0,1).
Um eine Empfehlung abgeben zu können,sollten erst mal deine Ausgangwerte von kundigeren Leuten wie mir beurteilt werden,
aber ich würde mal erwarten, dass nach der Beurteilung eine Empfehlung für eine Düngung mit einzelnen Komponenten (Kaliumsulfat hast du ja schon, Nitrat- und Phosphat-Dünger wären dann u.U. von Nöten)erfolgen könnte, die dann zu einem guten Wuchs und dem Verschwinden der Algen führen sollte.
Das Einbringen von wesentlich mehr Pflanzenmasse (muss ja nicht teuer sein) solltest du aber in jedem Fall durchführen, egal wie die Empfehlungen dann aussehen.
Ich drück' die Daumen!
Bei mir sind die grünen Fäden nach Erhöhung des NO3-Wertes und der Einstzung von Amanos verschwunden. Evtl. wäre eine Aufstockung deines Garnelenbestandes noch zu empfehlen!
Bis bald, lass den Kopf nicht hängen,
schönen Abend noch,
:bier:
Grüssle :-), Matthias
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Postby Gast » 29 Mar 2010 21:25
Danke für die Aufmunterung Matz! :D
Ich werde erstmal deinen Ratschlag beherzigen und vielleicht morgen noch was Hornkraut oder so besorgen. Eine weiteres Töpfchen Echinodorus tenellus ist auch schon auf dem Weg zu mir.
Das Ausgangswasser hat einen neutralen bis leicht basischen PH (zwischen 7 und 7,5), eine gH von 12 und einen kH von 6-7.
Ich werd es mal hinsichtlich der Phosphat und Nitratwerte unter die Lupe nehmen!
Dann werd ich mal die RFs ausquartieren und vielleicht nächste woche 5,6 Amanos dazusetzen.

Ich hoffe mal einer der Profis wie Tobi oder Roger werden hier mal reinschauen und mir vielleicht bei der Düngung weiterhelfen können, das ist nämlich auch so das größte Rätsel vor dem ich momentan stehe...
Gast
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Postby Gast » 29 Mar 2010 22:46
So nochmal zu dem Ausgangswasser:

Mit dem Sera testkoffer gemessen hatte ich einen Phosphatwert zwischen 0,5 und 1 und einen Nitratwert von 10!

Hab auch die Seite zu den Werten meiner Stadtwerke gefunden:

http://www.swd-ag.de/privatkunden/wasse ... nalyse.php

Irgendwelche Düngeempfehlungen? :?
Gast
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Postby Roger » 29 Mar 2010 23:00
Hallo Daniel,

was mir als erstes auffällt ist der hohe PO4-Gehalt den Dein LW mitbringt. Zusätzlich düngst Du noch mit dem EI zusätzlich Phosphat zu. Das würde ich so nicht machen! :roll:
Nach meinem Empfinden solltest Du Dir den Makro-Basic-Nitrat besorgen und auf jede weitere Zudüngung von K und P verzichten.
Phosphat kann gerne mal eine Weile auch nicht nachweisbar sein und bei jedem WW bringst Du wieder genug davon ein.
Den Nitratgehalt solltest Du bei Anzeichen von Fadenalgen ruhig etwas anheben.

Wenn Du magst, kannst Du ja mal den Mikro-Spezial-Flowgrow ausprobieren. Ich bin mir ziemlich sicher das der das Wachstum in Deinem Becken gut anschieben kann. :wink:
Gruß
Roger
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Postby Matz » 29 Mar 2010 23:59
Hi Daniel :) ,
du brauchst deine RF's nicht ausquartieren, die vertragen sich mit den Amanos!
Vielleicht kannst du dir ausser dem Hornkraut ja noch 'ne Hydrocolyte leucocephala besorgen, die sind meistens in den Geschäften zu haben, sehen nicht übel aus und wachsen wie der Teufel, oder einen Hornfarn?!
Warum die Rotala bei dir so verkrüppelt wächst, weiß ich jetzt auch nicht, aber ich persönlich mag hohe Kalium-Werte nicht, und habe unter anderem auch deshalb meine Düngung auf Einzeldünger-Komponenten umgestellt.
Wenn alle anderen Sorten gut wachsen, würde ich diese erst mal vernachlässigen :roll: . Hab' grad' nochmal weiter oben gelesen, dass du ja Blaualgen (und keine Bartalgen :oops: ) hattest. Da ist ein hoher K-Wert ja sehr erstrebenswert und hilfreich. Er kann (muss nicht!), so wie ich gelesen habe, allerdings auch zu Wachstumsproblemen führen.
Die Wasserwerte von deinem Versorger wären für das weitere Düngen schon wichtig, kannst ja mal schauen: die Versorger sind zur Veröffentlichung verpflichtet (meist irgendwo online, wenn nicht, einfach mal anrufen, sind meistens ganz nett).
Erst mal einen schönen Tag,
bestimmt melden sich auch noch ein paar andere zu deinem Problem,
bis bald,
:bier:
Grüssle :-), Matthias
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Postby Matz » 30 Mar 2010 00:02
Hi,
ich noch mal.
Da war ich ja wohl etwas zu spät, aber macht ja nix :D
Nochmal 'nen schönen Tag, Daniel,
nicht verzagen, das wird schon werden,
bis denn,
:bier:
Grüssle :-), Matthias
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Postby Gast » 30 Mar 2010 09:00
Hallo,

Danke ihr beiden für die Hilfe und Aufmunterung. Schnellwachsende Pflanzen werd ich mir so schnell wie möglich noch besorgen!

Düngung auf Einzelkomponenten scheint mir mittlerweile bei den Werten auch sinnvoller.
Zu deiner Empfehlung, Roger, habe ich allerdings noch eine Frage:

Das Phosphatdüngung überflüssig ist, sehe ich ein, aber was ist mit Kalium? Das ist ja nur mit 4mg/l im Ausgangswasser enthalten, wird das nicht schnell mangelhaft, wenn viel Nitrat hinzukommt?

Edit: aaach, sehe ich richtig, dass man Nitrat meist über Kaliumnitrat düngt und dadurch eh zusätzlich Kalium ins Wasser kommt?

Desweiteren: Was ist der Untschied zwischen mikro basic und mikro spezial? sind doch beides Volldünger, oder?

Viele Grüße und danke für eure Hilfe!

Daniel
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Postby DrZoidberg » 30 Mar 2010 09:45
Hallo Daniel,
ja durch KNO3 kommem pro 1mg/l NO3 auch etwa 0,6mg/l Kalium ins Wasser. Dadurch wird in vielen Aquarien der Kaliumbedarf vermutlich (da für die meisten nicht messbar) gedeckt.

Du kannst aber auch beim WW, dass Frischwasser mit etwas Kalium aufdüngen, so 5-8mg/l um auf die gleiche Größenordnung wie das Nitrat zu kommen. Aber da gibt es keine Patentrezept, das muss man jeweils ein paar Wochen ausprobieren. :wink:
Gruß Christian :fish: :taucher: :fish:
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Postby Roger » 30 Mar 2010 10:36
Hallo Daniel,

es ist genau wie Christian geschrieben hat. Wer mit einem KNO3 basierten Dünger wie dem Makro-Basic-Nitrat Stickstoff düngt bringt gleichzeitig auch Kalium ein welches Mengenmäßig bei den meisten genügt.

Was ist der Untschied zwischen mikro basic und mikro spezial? sind doch beides Volldünger, oder?

Der Unterschied liegt darin, das der Flowgrow organisch chelatiert ist. Das bedeutet das die Pflanzen die Nährstoffe ohne Energie aufwenden zu müssen, direkt aufnehmen können. Dadurch kann eine deutliche Wuchssteigerung erreicht werden.

Hier wird das Produkt ausführlich vorgestellt:
http://www.flowgrow.de/naehrstoffe/der-flowgrow-dunger-ist-da-t8279.html?hilit=der%20flowgrow%20d%C3%BCnger
Gruß
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Postby Gast » 30 Mar 2010 12:32
Ah Okey danke!

Habe jetzt direkt MakroBasic Nitrat und MikroSpezial sowie mehr Pflanzenmasse bestellt. Die Fusselalgen fangen wieder an sich breit zu machen D: !
Da die Bestellung wohl erst nach Ostern hier ankommen wird werde ich mal Beleuchtungszeit und Düngung reduzieren.
4-5 h a 11W täglich und düngen werd ich nur was Kalium und MikroBasic...
ist ok?
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Postby Gast » 10 Apr 2010 13:00
Hallo miteinander,
seit zwei Tagen ist jetzt der neue Dünger da. Nach einer Stoßdüngung von 8ml Makrobasic Nitrat dünge ich momentan 1,5ml Mikro Spezial Flowgrow morgens und abends etwa 2ml Makro Basic Nitrat. Das Becken läuft jetzt nicht mehr auf Sparflamme sondern auf 9h 22W. Ausserdem habe ich noch ein paar Stängel Blyxa, etwas mehr Echinodorus tenellus und noch eine neue Ladung HCC eingesetzt. Das Wasser ist momentan leicht getrübt und es hängt irgendwie leicht etwas biomaterial, so mulmartige Fäden oder Dergleichen an manchen Pflanzen. Kann es sein, dass das eine leichte Bakterienblüte aufgrund der neuen Nährstoffe und der erhöhten Stoffwechselrate des Beckens ist? Unter dem CO2 Dauertest hat sich auch eine art weiße Schicht angelagert, wie auf den Fotos zu erkennen ist...
Zum Pflanzenwachstum: Ich habe den Eindruck, dass die Rotala teils was besser wächst, die Verkrüppelten Triebe scheinen jedoch immer noch nicht an Wachstum zuzulegen. Muss ich die abschneiden?
Das neu eingesetzte HCC scheint sich solangsam an die submerse umgebung zu gewöhnen und macht auch den Eindruck, als würde es wachsen. Auch die Blyxa produziert schon neue Blätter.
Allerdings machen sich auch erneut einige Fusselalgen/Haaralgen breit. Vornehmlich aber auf den Scheiben und einer der beiden Wurzeln, auf den Pflanzen kann ich keinen sonderlichen Algenzuwachs erkennen.

Desweiteren habe ich ein Problem damit den täglichen NO3-Verbrauch zu bestimmen, weil der JBL NO3 Tröpfchentest nicht sooo genau ist. Ich habe zwar schätzungsweise einen NO3 Wert zwischen 20 und 35, aber um dazwischen den täglichen Verbrauch zum Nachdüngen zu bestimmen reicht die Genauigkeit nicht aus... habt ihr da einen Tip für mich?
Habt ihr weitere Vorschläge oder soll ich das Becken jetzt erstmal so wies läuft weiterfahren und gucken wies sich entwickelt?

Hier erstmal ein paar Bilder von der momentanen Situation:

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Postby Roger » 10 Apr 2010 15:59
Hi Daniel!

die Verkrüppelten Triebe scheinen jedoch immer noch nicht an Wachstum zuzulegen. Muss ich die abschneiden?

Wenn´s verkrüppelt ist, wird´s nix mehr! Also weg damit!

Kann es sein, dass das eine leichte Bakterienblüte aufgrund der neuen Nährstoffe und der erhöhten Stoffwechselrate des Beckens ist?

Ja, bei einem gering gefiltertem - oder wie bei Dir - gar nicht gefiltertem Becken kann das schon leicht mal vorkommen. :roll:
Würde die Beleuchtungszeit doch noch einmal zurücknehmen und ein wenig warten in welche Richtung es sich entwickelt. Wenn nicht der hohe PO4-Gehalt im Ausgangswasser wäre, würde ich noch einen großen WW machen. Aber warte es jetzt erst mal ein paar Tage ab.

Desweiteren habe ich ein Problem damit den täglichen NO3-Verbrauch zu bestimmen, weil der JBL NO3 Tröpfchentest nicht sooo genau ist.

Gib einfach weiter die 2ml M.-B.-Nitrat zu und miss im Abstand von 4-5 Tagen. Dann sollte man Veränderungen, wenn sie denn bestehen, erkennen können.
Gruß
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Postby Gast » 18 Apr 2010 18:52
"Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben!"

Nachdem ich dachte, es ginge bergauf, merkte ich dass es nicht nur für die Pflanzen bergauf ging, sondern ebenfalls für die Algen. Zuerst: Ich habe mir mal die Mühe gemacht und ein paar abgezupfte Algenfäden unter dem Mikroskop betrachtet um endlich mal festzustellen, ob es Fusselalgen oder Haaralgen sind. Dazu noch ein paar aktuelle Bilder der Kamera:

Fusselalgen oder Haaralgen?

Der Pflanzenwachstum ist zwar besser als vorher, aber auch nicht atemberaubend. No3-Wert liegt laut Tropfentest bei 25.
Gedüngt wird täglich 1-1,5 ml Mikrospezial vor beleuchtungsbeginn und nach der Beleuctung 1,5-2 ml MB Nitrat.
CO2 Dauertest ist gelb, Ph laut tropfentest bei 6,5. CO2 ist auch genügend vorhanden denke ich, wobei ich da sehr unsicher bin. Der Dauertest ist aus fernost und zeigt an und für sich zuviel an. Wie handhabt ihr das von der Sprudelmenge des Diffusers bei einem Becken dieser größe? bei mir blubbert da momentan permanent eine Kette an Blasen mittlerer größe raus... habt ihr mehr, weniger? Beleuchtet wird etwa 8-9 stunden 20 W PL, in der mitte etwa zusätzlich 3-4h 11W PL, also insgesamt 31W PL.
Die Wasserpest legt eigentlich täglich 3-4 cm zurück. Auch die Rotala wächst mittlerweile Formschön und wie man sich eine Rotala vorstellt: Ovale Blätter, leicht rötliche tönung.
Das HCC wächst soweit ordentlich, manche Blätter werden so leicht gelblich am rand, sind das Kieselalgen?
Blyxa wächst auch gut. Vor 2 Tagen habe ich wieder mit der Filterung angefangen, weil sich der ganze Biofilmschnodder im Becken angesammelt hatte, seitdem habe ich das gefühl, dass die Algen wieder zugelegt haben. Zum großteil auf der Scheibe, auf den Wurzeln und teils auf alten Pflanzenresten. Auf dem HCC nicht so viel, viel auf alten Wasserpestteilen und teils auf dem Helianthum tenellum...

Ich raffs nicht... was ist das geheimnis? was tut ihr jungs darein um ein algenfreies Becken zu bekommen?

Ich habe jetzt ne Menge pflanzen drinne, ausreichend CO2 und nährstoffe, licht und alles...warum wachsen immer noch die algen?

Ich überlege ob ich zu algiziden greifen soll...

Soll ich mal EasyCarbo ausprobieren?

Ich bekomm die Pimpanellen :(

Naja, morgen bekommt das Becken erstmal ne Beleuctungspause
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Postby Roger » 18 Apr 2010 19:21
Hi Daniel!

Ich raffs nicht... was ist das geheimnis? was tut ihr jungs darein um ein algenfreies Becken zu bekommen?

Ob Du´s glaubst oder nicht, aber es gibt kein "Geheimrezept", :roll: .....ausser vielleicht viel Geduld, Ausdauer und Konsequenz bei den angewandten Methoden. Also lass Dich nicht unterkriegen!

Ich sehe jetzt bei Deiner Düngung keine großartige Möglichkeit noch was zu verbessern. Sicher kann man da immer noch ein wenig nach oben oder unten spielen, was hier aber nicht mehr den Ausschlag geben sollte.

Nach dem ich mir die Bilder noch einmal auf der Suche nach einem Tip für Dich angeschaut habe, stellte sich mir die Frage welchen Bodengrund Du verwendet hast und ob der u. U. für die Schwierigkeiten in Frage kommen könnte.
Klär uns doch mal darüber auf!
Gruß
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