Wasseraufbereiter - Pflicht oder doch nicht?

phlnx

Member
Hallo liebe Flowgrower,

da ich hier leider keinen passenden Thread zum Thema gefunden habe, eröffne ich einfach mal einen.

Ich würde gerne mal wissen, wie ihr zum Thema Wasseraufbereiter steht. Insbesondere diejenigen von euch, die Leitungswasser und kein Osmose etc. nutzen.
Bei mir kommt recht annehmbares Wasser aus der Leitung mit einer KH von 4 und einer GH von 7. Oder ist das schon zu hart für euch? Daher habe ich auch noch keinen Gedanken an Vollentsalzung oder Osmose etc. verschwendet. Allerdings benutzte ich deswegen auch Wasseraufbereiter. Ich halte Fische und Garnelen in meinem Becken und wollte auf Nummer sicher gehen.
Bis vor kurzen. Da hat mir ein Mitarbeiter von einem ortsansässigen Aquaristikfachhandels hier in Hamburg geraten, sowas nicht zu nutzen, weil es Dünger aus dem Wasser zieht und die Chelate, die die Schwermetalle binden, von den Filterbakterien nach einer Zeit eh gefressen werden und dadurch nicht viel bringen usw.
Leider fehlt mir das Fachwissen und ich konnte dadurch das Gespräch nicht vertiefen.
Jetzt habe ich nun zwei WW ohne Wasseraufbereiter gemacht und muss sagen, dass ich keine Veränderung gemerkt habe, Weder bei Fischen, Garnelen noch Pflanzen.

Nun wollte ich euch mal fragen:

Nutzt ihr Wasseraufbereiter? Ja? Nein? Warum? Welchen? Was für Becken habt ihr?

Freue mich auf eine informative und sachliche Diskussion :thumbs:
 
Hallo
Es gibt also doch noch Aquaristik Facharbeiter mit guter , uneigennütziger Beratung. Kann ich dir nur dazu gratulieren :thumbs: :thumbs: :thumbs:
lg. Heiko
 

migorago

Member
Hallo Frederik,

ich nutze auch keine handelsüblichen Wasseraufbereiter. Ich verschneide mein Leitungswasser mit Osmose- oder VE-Wasser und stelle gelegentlich den pH-Wert auf 6,5 -7 ein. Habe bisher keine Probleme damit gehabt. Ich habe 2 Becken mit geringen Fischbesatz und einen Pflanzenbewuchs von 50-70%.

Gruß

Michael
 

Ebs

Active Member
Hallo Frederik,

generell (ständig eingesetzt) ist ein Wasseraufbereiter überflüssig.

In Sonderfällen kann er hilfreich sein.

Z.B. um Kupferreste nach Medikamentenbehandlung zu binden oder das pure Leitungswasser fischhautverträglicher zu machen, wenn nach Becken- Neueinrichtung sofort mit dem Fischbesatz begonnen werden soll.

Beim normalen Wasserwechsel ist das hinfällig, da ja nur ein Teil des Wassers gewechselt wird.

Gruß Ebs
 

Rio-Negro

Member
Hi,

ich hatte selbst damals dei meinen F1 Tefe Discus keine Wasseraufbereiter verwendet. Ich habe jedoch immer welchen da. Um Chlor zu binden. Wenn ich versch. Aquariengegenstände in Chlorreiniger gereinigt habe wandern diese immer danach in eine Aufbereiter/Wassermischung.
 

phlnx

Member
@Heiko:

Altlantis Aquarium in Hamburg. :wink:
Ich wollte den Laden erst nicht nennen, um keine negative Publik zu machen.

Aber ich habe mich über Google nun etwas belesen.
Es scheint wirklich so, dass Wasseraufbereiter bei Pflanzenbecken wirklich kontraproduktiv sein kann, da das EDTA (Ethylendiamintetraessigsäure) wohl Eisen bindet und schwerer bzw. gar nicht für Pflanzen verfügbar macht.
Ich werde vorerst darauf verzichten und mir das Geld sparen, solange ich keine negative Erfahrung bei Fischen und Garnelen mache. :pfeifen:
 
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