Neustart Cube 60 Liter

Guten Morgen,
Du machst viel zu viel und das wild durcheinander ohne einen wirklichen Plan.
Ich würde dir dringend raten, die Schnecken zurück zu deinem Kumpel zu bringen.
Und den Rest erstmal auf Eis legen.
Du musst dir erstmal die Grundlagen aneignen und dir wirklich überlegen was du überhaupt willst und welches Konzept du verfolgen willst.
Diese ganzen Grundlagen wird dir hier aber niemand vorkauen, die musst du dir selbst aneignen.
Ich empfehle dir dafür Aquaddicted auf Youtube.
Die haben super Videos für Anfänger, wo alle Grundlagen erklärt werden.
Nimm dir ein paar Stunden Zeit, guck dir Videos an, mach Notizen und überleg dir dann einen Plan.
Das klingt nun vielleicht ein wenig hart, aber das was du da aktuell veranstaltest ist Murks, und sollte so nicht weitergehen.
 
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Stand jetzt: ich starte nochmal komplett neu, wenn die Wurzel soweit ist. Dann ist auch meine Technik komplett.

Bis dahin werde ich mich ein wenig intensiver mit dem Thema befassen. Dieser Schnellstart war einfach Kacke.

Nochmal ein paar Fragen:
ich würden als Boden gerne schwarzen feinen Sand nehmen. Zum Einen, weil ich den Kontrast zu den Pflanzen und der Wurzel cool finde. Zum Anderen, weil ich kleine Panzerwelse besetzen will, die dann schön gründeln können. Habt ihr Empfehlungen dafür? Sollte ich für die Pflanzen noch ein anderes Substrat unter den Sand machen?

Zum Thema Schnecken: es gab ja weiter oben die Empfehlung von diversen Schnecken zur Einlaufphase. Was mach ich mit diesen Schnecken danach?
 
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Hallo Rüdiger,

Nach momentanem Stand

Wie ist der denn? Mach doch da auch mal ein Foto.

in Erwartung an andere Technik

Den neuen Filter kannst du alternativ doch einfach dazu anschließen (und den alten noch mehrere Wochen mitlaufen lassen, weil darin sich schon länger entwickelnde nitrifizierende Bakterien sind).

je 369 Lumen. Ist das viel?

Da würde ich mich an Pflanzen für schwachen bis mittleren Lichtbedarf halten. Für die meisten Moose, Anubias-Arten, Cryptocoryne-Arten, und dazu vor allem zu Beginn zusätzlich Starkzehrer z. B. Pogostemon quadrifolius oder Hornkraut (Ceratophyllum demersum) dürfte das gut reichen.
 
Hallo Rüdiger,

ich würden als Boden gerne schwarzen feinen Sand nehmen. Zum Einen, weil ich den Kontrast zu den Pflanzen und der Wurzel cool finde. Zum Anderen, weil ich kleine Panzerwelse besetzen will, die dann schön gründeln können. Habt ihr Empfehlungen dafür?

Für die Panzerwelse darauf achten, dass der Sand nicht scharfkantig ist.

Hier eine Empfehlung von Erwin:


Und von "Witwer Bolte":


Sollte ich für die Pflanzen noch ein anderes Substrat unter den Sand machen?

Da wirst du eventuell verschiedene Antworten hören.
Ich halte es in deiner Situation für einfacher, wenn du das nicht machst (also kein Soil darunter).

Gruß

Plantlover
 
Aktueller Stand ist, dass es sich nach gestern erstmal nicht verschlechtert hat.
Hab auch schon den Gedanken gehabt, dass Becken jetzt einfach so erstmal laufen zu lassen. Und wenn die Wurzel dann soweit ist, den Boden drin zu lassen und das Hardscape darauf aufzubauen, wie es eigentlich mal werden soll.
Bilder im Anhang. Wie gesagt, durch mein sagenhaftes Timing hab ich die Pflanzen erstmal kreuz und quer eingesetzt.
 

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Hallo Rüdiger,

diese Beläge, die zum Beispiel in Foto 4 auf Pflanzenblättern zu sehen sind ("Abwasserpilz", Sphaerotilus natans) würde ich eindämmen, zum Beispiel die stark damit bewachsenen Blätter abschneiden und entfernen.

Die stark befallenen Glasscheiben innen mit einer alten Plastikkarte abschaben und den weißgrauen flaumigen Belag mit einem Schlauch wie beim Wasserwechsel absaugen.

Falls du es erstmal ohne Neuaufsetzen probieren möchtest:

Soooo schlimm ist der "Abwasserpilz" trotz seines deutschsprachigen Trivialnamens jetzt nicht (er entwickelt sich auch gern mal auf neu eingesetzten Wurzeln), er dürfte zurückgehen, wenn die Nährstoffe (aus der wie ich vermute Steinwolle der Töpfchen) durch Wasserwechsel und beginnendes Pflanzenwachstum zurückgehen. Zusätzlich gibt es natürliche Fressfeinde für diese Bakterienrasen (Fressfeinde gegen "Abwasserpilze").

Vielleicht essen Posthornschnecken oder Yodaschnecken (Schlammschnecke Radix balthica) diese langfädigen Bakterienrasen, da bin mir fast sicher, einen Versuch wäre es vielleicht wert, falls du problemlos an eine dieser Scheckenarten kommst. Gehen denn die Rennschnecken daran (an den Abwasserpilz)?
Wenn das Aquarium mal stabiler ist von den Wasserwerten wären auch nach dem ersten "Putztrupp" aus Schnecken, die ebenfalls beim Nitrifizieren helfen, dann Garnelen denkbar, die solchen Aufwuchs fressen, relativ unempfindlich wären zum Beipsiel Sulawesi-Inlandsgarnelen (Caridina pareparensis parvidentata), manche Neocaridina wie "Red Fire" (bei hartem Wasser) oder junge Amanogarnelen. Erst einsetzen wenn die ersten Nitritpeaks vorbei sind und Garnelen langsam an das Wasser gewöhnen beim Einsetzen, zum Beispiel durch die Tröpfchenmethode, oder ebenfalls über Stunden immer wieder Wasser aus dem Aquarium in den Transportbehälter geben, dann die Garnelen ohne das Transportwasser einsetzen.

Weiterer Tipp: Bei den Schnecken und später evtl. Garnelen darauf achten, dass sie aus einem planarienfreien Bestand kommen.

Und nicht vergessen: Erstmal nur 6 Stunden pro Tag beleuchten (auf der Zeitschaltuhr einstellen).

Gruß

Plantlover
 
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Hallo Rüdiger,
welcome back.
Ich würde dir die Lektüre deiner ganzen alten Freds empfehlen ;)!
Bevor wir dann die ganzen Fragen wieder von vorn beantworten, wäre das mal sehr hilfreich (für dich und uns!).
Ich würde dir ja echt wünschen, daß es diesmal besser läuft, aber ehrlich gesagt habe ich da wenig Hoffnung, so wie das hier nun losgeht.
Ich drücke trotzdem die Daumen, und sorry für mein demotivierendes Geunke:rolleyes:,
bis bald,
 
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