Neue Beckengestaltung nach fast 6 Jahren Abstinenz

Hallo,

grundsätzlich kommt aus der Leitung (vor der Enthärtung) GH 22 und KH 18.
Nach dieser Enthärtungsanlage soll laut Test beim Zooladen wohl GH 8 und KH 18 bleiben.
In der Leitung selbst sind laut Wasserversorger 25,4 mg/L NO3.

Ich finde persönlich die Tatsache, dass der GH/KH Test eher schwach färbt aber einen Umschlag zeigt, auch schwer.
Für mich persönlich wird mit dem ersten Tropfen ein leichter Farbton ersichtlich, aber erst mit einem zweiten klarer.
Daher der Wert 1-2. Die Farbe des Wassers verändert sich bereits mir dem ersten Tropfen geringfügig.

Hinsichtlich NO3 bin ich ratlos, da ich nur so messen kann.
Könnte es ggf daran liegen, dass die Anlage noch komplett neu ist und die Membran ggf noch etwas weiter quellen müsste?
Gelaufen ist sie nun erst 2 x 30 Minuten und eben die Zeit, die das Becken brauchte, um gefüllt zu werden.

Natürlich muss ich sagen, dass es sinnvoller ist/wäre, wenn der Nitratwert eigentlich bei 0 ist, allerdings kann ich nichts weiter tun, als mein Wasser so zu messen, wie es ist.
Grundsätzlich spielt das für mich jetzt keine riesige Rolle, da mein Permeat ebenfalls keinen Leitwert von 20 µS/cm oder niedriger hat, weil es hart aus der Leitung kommt.

Ggf. pendelt es sich noch weiter ein und sinkt. Dennoch muss ich anmerken, dass ich definitiv zufriedener bin als mit dem Leitwert bin 730 µS/cm und mehr mit einem hohen Natriumgehalt!

Liebe Grüße
Johannes
 
Auf jeden Fall war es gut, dass du direkt getestet hast, das ist schon deutlich freundlicher und auch geeignetes Wasser, keine Frage. Dann kannst nächste Mal mehr salty shrimp verwenden. Ich weiß wirklich nicht mehr wie die Werte beim ersten Zapfen waren, ich würde lügen.

GH boost N würde ich nicht aus den Augen verlieren. So 5-10 mg/l NO3 braucht auch dieses Setup permanent. Mehr schadet nicht.

Grüße Frank
 
Lieber Frank,

danke für dein zügiges Feedback!
Ich werde jetzt dennoch oftmals so fortfahren, dass ich das Wasser wechsle, und reines Osmosewasser einleite und im Becken aufsalze. Ich werde dann wirklich dafür den Leitwert messen und das sich so einpendeln lassen.
Nach dem Wasserwechsel nächsten Samstag (nicht jetzt am 21.2) werde ich dann die Werte messen und sehen.
Erneut eine Woche später messe ich VOR dem Wasserwechsel erneut NO3 und sehen, was verbraucht wurde bzw. wie sich der Test sich verändert hat. Ich hoffe, dass ich so sehen kann, wie es sich gerade verhält und dann die Düngung planen kann.

Beim Wechsel muss ich nur im Eifer der Euphorie bedenken, dass ich lediglich die 80 Liter Wechselwasser aufsalze und nicht wieder von 160 Litern ausgehe.

Liebe Grüße
Johannes
 
Ich möchte Dir nicht zuviel reinreden aber ich kenne es nur so, dass man das Wechselwasser aufsalzt.
Wurde Dir das so empfohlen?

Es ist ganz einfach: jede Woche oder alle 2 Wochen, je nachdem wie man wechselt, immer dasselbe machen. Also x Löffel ins Osmosewasser und fertig. Nix nachdenken, nix testen. Im Becken nachtesten nach ein paar Tagen die ersten 2-3 Wochen sinnvoll ( GH und auch die KH) um aufhärtende Steine etc auszuschließen . Wenn es Spaß macht natürlich auch dauerhaft.

So jetzt bin ich aber weg. Werde hier immer mal wieder reinschauen. Viel Erfolg und Spaß.

Gruß Frank
 
Hallo Frank,

nein, alles gut! Ich bin doch für jede Hilfe/Anregung dankbar.

Eingeredet/Empfohlen hat mir das niemand, allerdings kann ich das Wasser nirgends zwischenlagern bzw. vorher aufsalzen.
Dementsprechend leite ich direkt das Permeat ein (80 Liter beim Wechsel dann) und dann salze ich im Becken auf.
Ich würde natürlich beim nächsten Wechsel wohl einen 10 Liter Eimer füllen und diesen aufsalzen, um mir die Menge dann x 8 (für den nächsten Wechsel) notieren zu können.

Ich hoffe, das Vorgehen ist verständlich.

Ich warte nun noch die nächste Pflanzenlieferung am Freitag ab und stelle dann das Becken mit der Bepflanzung fertig.

Liebe Grüße und schönen Abend
Johannes
 
Moin Johannes,

schön das es weiter gut läuft und Du toll voran gekommen bist. Gefällt mir schon recht gut.

Und auch hier wieder mal einen Dank an die Beteiligten in diesem Thema, vieles lernenswerte dabei. Danke.

Frank
 
Hallo,
ich habe seit 2013 eine Osmoseanlage der gleichen Firma und bin zufrieden damit. Nach ca 7-jähriger Pause fährt gerade wieder ein Becken ein. Ich habe aufgrund der langen Standzeit nun alle Filter und die Membran der Osmoseanlage getauscht. Ergebnis 0 µS/cm. Die weiteren Werte habe ich nicht getestet. Lt Wasserversorger 14,7 GH, 74 mg/l Ca, 19 mg/l Mg, 11 mg/l NO3. Nach deinen Erfahrungen werde ich bei mir mal diese Werte vom Osmosewasser nachmessen.
Als ich 2012 angefangen habe, hab ich zuerst mein Osmosewasser im 10l Eimer aufgesalzen, dann hab ich mir einen 20l Kanister geholt und mittlerweile steht ein 60 l Fass auf einem sehr stabilen Pflanzenrollwagen hier. Osmosewasser rein, aufsalzen und mit einer Pumpe ins Aquarium pumpen. Meine Osmoseanlage ist dauerhaft unter dem Waschbecken angeschlossen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Mittag,

ich habe nun nochmal die Osmose laufen lassen, um zu testen, wie weit das Verhältnis zwischen Abwasser : Permeat ist.
Innerhalb von knapp ~32 Sekunden hatte ich 1 Liter Permeat und in etwa gleichmäßig viel Abwasser.
Hinsichtlich der Leitfähigkeit des Permeats zeigte das Messgerät 32 µS/cm an.

Ich habe ebenfalls nochmals alle Elemente demontiert und überprüft, ob irgendwo Wasser vorbeilaufen kann - dies ist nicht der Fall.

Ich denke, dass die Membran noch etwas quellen wird und dann womöglich die Werte noch etwas sinken.

Liebe Grüße und einen schönen Donnerstag!
Johannes
 
Hallo Johannes,

heute konnte ich eine meiner Sulawesi-Inlandsgarnelen (Caridina pareparensis) fotografieren, die eine Tarnfärbung entwickelt hat, weil sie unter "Feinddruck" (Kardinalfische) steht:

2026-02-19-Caridina pareparensis.webp


So etwas (kein Feinddruck: gläsern-durchsichtig; Feinddruck: Tarnmuster nach einiger Zeit) finde ich immer spannend zu beobachten.

Gruß

Plantlover
 
Hallo Plantlover,

mega Bild! Ich bin auch ganz gespannt, wir das dann sein wird, wenn sie im Becken wuseln.

Habe heute noch etwas gelesen und die Dinge auf den Rechnungen zum Kauf vom Aquarium sortiert und die Ausgaben notiert. Dort fiel mir auf, dass der verwendete Kies/Sand wohl als leicht kalkhaltig deklariert wurde. Könnte mich minimal aufregen darüber...
Habe dann natürlich etwas Kies/Sand genommen und mit 80% Essigessenz getestet. Kein Schäumen/Bläschen oder Zischen war vernehmbar.

Dann habe ich einfach nochmals Leitfähigkeit, GH und KH gemessen.
Die Leitfähigkeit steht bei 346 µS/cm (von 322 µS/cm) und GH unverändert bei 5.
Der KH allerdings "stieg" auf 5 an.
Kann es sein, dass der Kies lediglich den KH-Wert hebt?

Ich werde das Becken definitiv nicht ausräumen und den Boden deswegen nochmals ändern, interessieren würde es mich dennoch sehr!
Möglicherweise ist es auch "nur" ein Messfehler bzw. die Bodenkapseln geben bereits etwas N, P und K ab, sodass der KH Wert bzw. die Leitfähigkeit beeinflusst wird.

Liebe Grüße
Johannes
 
Hallo Johannes,

mega Bild! Ich bin auch ganz gespannt, wir das dann sein wird, wenn sie im Becken wuseln.

Dass du dir keine falschen Vorstellungen machst: Sulawesi-Inlandsgarnelen sind relativ klein (und meistens unauffällig). Zunächst dürften sie transparent sein, wenn dann deine Vietnamesischen Kardinalfische dazukommen, kann es sein, dass sie solch ein Muster entwickeln (nach einigen Wochen).

Der Test mit Essigessenz ist beruhigend. Ich würde wegen aktuell KH 5 mit dem Hintergrundwissen, dass der Sand nicht aufschäumte, den Sand nicht austauschen.

Gruß

Plantlover
 
Gute Abend Plantlover,

Dass du dir keine falschen Vorstellungen machst: Sulawesi-Inlandsgarnelen sind relativ klein (und meistens unauffällig).
Das ist mir bereits sehr bewusst, deswegen habe ich mich auch für sie entschieden. Würde ich knallige Exemplare bzw. diese direkt aus Entfernung sehen wollen, würde ich natürlich andere Tiere wählen.

Ich persönlich fand früher bereits Tigergarnelen optisch ansprechend, nur waren diese mit dem vorhandenen Wasser nicht haltbar. Natürlich könnte ich dies jetzt machen, allerdings bleibt meine Entscheidung für die kleinen Racker bestehen.
Danke jedoch für den Hinweis!

Der Test mit Essigessenz ist beruhigend. Ich würde wegen aktuell KH 5 mit dem Hintergrundwissen, dass der Sand nicht aufschäumte, den Sand nicht austauschen.
Ich habe den Test auch mehrfach mit mehreren Portionen Bodengrund wiederholt - nichts!

Ich glaube wirklich, dass es entweder an den Pflanzen liegt oder sich ggf noch etwas Tonreste aus den Drachensteinen löst.
Interessanterweise stieg die GH allerdings nicht an. Dies sollte aber doch, im Falle einer Aufhärtung durch kalkhaltige Gegenstände/Bodengrundelemente auch geschehen oder?
Ich werde den Wert am Sonntag nochmals gegenchecken und ebenfalls die Leitfähigkeit überprüfen.

Den Wasserwechsel werde ich nun am Sonntag doch durchführen, da morgen die restlichen Pflanzen gesetzt werden können!
Ich freue mich bereits, wenn der Postbote klingelt :).
Dann gibt es natürlich erneut ein Updatefoto!

Liebe Grüße und einen schönen Abend
Johannes
 
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