Magnesium-Düngung mit Magnesiumcitrat

Ebs

Active Member
Hallo allerseits,

das Thema gab es zwar schon mal vor ein paar Jahren, möchte es aber trotzdem nochmals aufgreifen, weil ich Magnesiumcitrat für eine gute Alternative gegenüber Bittersalz halte.
Das besonders dann, wenn im Ausgangswasser (Leitungswasser) , wie z.B. bei uns, der Sulfatwert schon bei fast 200 mg/L liegt.

Ich nutze seit nunmehr ca. einem Jahr zur Magnesium-Düngung bei Bedarf "Magesium-Verla 300" (Apotheke), weil wir das sowieso immer im Haushalt haben. Der zusätzliche Sulfateintag wie bei Bittersalz fällt damit weg.

1 Tütchen (4 Gramm) enthält 300 mg Magnesium, erhöht in 100 Liter den Magnesiumgehalt also um 3 mg/L, löst sich auch sehr gut in Wasser.

Nachteile habe ich bisher weder bei Besatz noch Pflanzen beobachten können.

Gruß Ebs
 

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Hallo Eberhard,

zum Sulfat kann ich nichts sagen (hier 10mg/l), aber in dem Brausepulver wäre mir zu viel Bakterienfutter enthalten. Reines Magnesiumcitrat bekommst Du in der Apotheke zu 1/5 des Preises.

Grüße
Uwe
 

omega

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Hi,

Ebs":3fjh7zsw schrieb:
... weil ich Magnesiumcitrat für eine gute Alternative gegenüber Bittersalz halte. Das besonders dann, wenn im Ausgangswasser (Leitungswasser) , wie z.B. bei uns, der Sulfatwert schon bei fast 200 mg/L liegt.
was ist schlimm an Sulfat? Dem Bakterienfutter (Citrat!) würde ich Sulfat und Chlorid vorziehen. Magnesium gibt's auch als Chlorid.

Grüße, Markus
 

Wuestenrose

Well-Known Member
'N Abend...

Ebs":3upqesgr schrieb:
1 Tütchen (4 Gramm) enthält 300 mg Magnesium, erhöht in 100 Liter den Magnesiumgehalt also um 3 mg/L, ...
... was man sich auch getrost ganz schenken kann.

Mein mit Citronensäure entkarbonisiertes Gießwasser beginnt nach spätestens drei Tagen zu leben. Der Citrat-Rest ist bestes Bakterienfutter.


Grüße
Robert
 

Andreas S.

Member
Hallo!
1) Wenn Eberhard damit -nachweisbar (?)- gute Erfolge an seinem AQ verbuchen konnte, ist dem ersteinmal nicht zu widersprechen:
„Alles kann- nichts muss“ (Zitat: Werner - „channaobscura“ -).

Allerdings würde auch ich die „Magnesium Verla“- Methode“ nicht uneingeschränkt (eigentlich gar nicht) empfehlen.
-> Citratanteil und Begleitstoffe (lt.Deklaration): bestes Bakterienfutter; ganz im Sinne der Vorredner!

2) kenne ich bisher aber - hobbyistisch - noch keine Richtlinien/Verhältnisse bzgl. begleitender Anionen (z.B. Cl-, SO4, NO3-, HCO3-).

Soll heißen:
über SO43- u. Cl- -Anteile, samt Wechselwirkungen mit HCO3- und NO3 wissen wir doch -zugegebendermaßen - garnichts.

Bisher wurden lediglich eher einige Kationen in ihren Verhältnissen zueinander betrachtet.

Als bekennender „Unregelmäßig-TWW’ler“ bemühe auch ich mich daher, die SO43-u. Cl- Anteile zumindest…
…“überschaubar“ zu halten, ohne diese zu messen (also nur „rechnerisch“, über den Forenrechner- Futter stellt natürlich eine blackbox dar; klar).
Das geht bisher gut, ohne das ich beweisen kann, warum.
Gruß, Andreas
PS: demnäxt wieder ohne die Hoch- und Herunterstellmöglichkeit der Ladungszeichen; dauert alles viel zu lang.
 

Wuestenrose

Well-Known Member
'N Abend Andreas...

Andreas S.":3v7kk667 schrieb:
1) Wenn Eberhard damit -nachweisbar (?)- gute Erfolge an seinem AQ verbuchen konnte, ist dem ersteinmal nicht zu widersprechen:
„Alles kann- nichts muss“ (Zitat: Werner - „channaobscura“ -).

Naja, Aquarianer neigen dazu, Scheinzusammenhänge zu konstruieren. Ebs hat laut seiner Signatur bereits 2,5 mmol/l Erdalkalien im Wasser (≙ 14 °dGH), da machen zusätzliche 0,12 mmol/l Magnesium (≙ 3 mg/l) definitiv nix mehr aus.

Grüße
Robert
 

Ebs

Active Member
Hallo allerseits,

laut Sera-Test habe ich aktuell im Becken GH 13 / KH 9.
Laut JBL-Test Magnesium nach Zugabe L1 Päckchen Magnesium-Verla aufgelöst = ca.10 mg/L im Becken, vorher ca. 7.
Das mache ich so alle paar Wochen.

Auf ca. 10 mg/ L Mg halte ich den Wert immer. Pflanzen wachsen gut, keine sichtbaren Algen.

Kritische Bemerkungen dazu höre ich gerne.

Gruß Ebs
 

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