Kalibrierungsmenge Dosierpumpe

Hebi

Member
Hallo miteinander,

da ich meine Dosierpumpe für mein kleines 45cm Becken nutzen möchte hatte ich folgende Überlegung:

  • Pumpen werden kalibriert (z.B. 100 ml = 200 Umdrehungen)
  • Im Anschluss dividiere ich die 200 mit 10
  • Einstellung der Pumpe mit 20 statt 200 Umdrehungen
  • Resutat: 1ml entspricht 0,1ml

Nun könnte ich kleine Mengen dosieren und eine tägliche Düngerzufuhr ermöglichen.

Hat das jemand schon mal ausprobiert?

Gruß, Daniel
 
Hallo Daniel,

wenn 100ml eben 200 Umdrehungen entsprechen, dann bedeuten aber 20 Umdrehungen nicht 0,1 sondern 10ml!

Das Problem bei kleinen Mengen ist jedoch, dass du nicht genau sagen kannst ob es wirklich immer bei den eingestellten 2 oder 3ml bleibt oder man mehr mal weniger. Immerhin gibt es ja mal Blasen im Schlauch und so! Daher strecke ich meinen Dünger ein wenig dass ich nie unter 5ml dosiere.
 

Hebi

Member
Hallo Julian,

ja selbstverständlich 10ml
1ml eigentliche Dosiermenge wären dann 0,1ml; in der Schnelle schlecht formuliert.

Damit ich täglich 5ml düngen könnte müsste ich bei einem so kleinem Volumen schon sehr stark verdünnen (4-5 fach strecken), ob das so sinnvoll ist weiß nicht.

Da ich keine Eile habe werde ich das ganze mal testen und die Dosierpumpe ein paar Wochen an Messbechern laufen lassen und hier berichten.

Gruß, Daniel
 

Hebi

Member
Hallo zusammen,

habe letzendlich eine Kalibrierungsmenge von 25,00ml gewählt, sprich anstelle von 1,00ml dosiere ich 0,25ml.
Funktionierte im Testbetrieb gut, die gewünschte Menge kommt +/- 0,075ml raus. Damit kann ich leben.

Problem ist nur, dass nun nach einer gewissen Standzeit immer eine geringe Menge (0,50-1,00ml) im Schlauch zurückläuft.
Rückschlagventile sind aktuell keine installiert, werde eventuell testen ob diese ein Rücklaufen verhindern könnten.
Hat hier jemand Erfahrungswerte an welcher Stelle im System ich die Rückschlagventile am besten installiere? - habe hier noch diese transparenten mit dem roten Kegel drin, die gab es mal vor Jahren bei aquasabi...

Letzendlich überlege ich aber doch den Dünger zu strecken und mit den vorgesehenen 100ml zu kalibrieren. Weshalb ich das ursprünglich für zu umstädlich hielt ist mir schleierhaft. Ist wohl auch der gänigste workaround im Netz, dann wird da auch was wahres dran sein - Langzeiterfahrungen...

Damit ich auf meine 40L netto die geünschte Feinjustierung erhalte und die 5ml Mindestdosiermenge (was dem gänigen workaround im Netz entspricht) einhalte muss ich stark verdünnen.

Schön wäre eine 10% Lösung.
Meint ihr ich kann die Aquarebell Dünger soweit strecken und eine Standzeit von 3 Wochen gewährleisten?

Gruß, Daniel
 

-MerlyN-

Member
Ich mische meinen Dünger selbst an und dann passend für jedes Becken, daher kann ich meine Dünger immer so einstellen, dass Menge und Nährstoffgehalt passen und musste mir bislang noch keine großen Gedanken um diese Kleinstmengen machen. Lediglich beim Eisendünger, den ich fertig verwende, hab ich auch das Problem.

Ich habs bei mir so gelöst, dass ich nach jeder Düngegabe den Schlauch mit 20ml Osmosewasser durchspüle.
Alle Dünger hängen auch nur an einem Schlauch, sind quasi in Reihe geschaltet. An Pumpe 1 hängt das Osmosewasser, dann kommen Nitrat, P/K und Eisen. Jede Düngeleitung ist mit einem Rückschlagventil gesichert.
So hab ich auch nur einen Schlauch, der ins Aquarium führt.


 

Hebi

Member
Hallo Merl,

danke für den Input, sehr interessant! Bemerkenswerter workaround :)

Das Rücklaufen war kein Problem mehr nachdem ich nochmal alle Schläuche neu gesteckt habe, vielleicht war es ein einmaliges Vorkommen, daher verzichte ich weiterhin auf Rückschlagventile (erstmal).

Sollte das Problem aber nochmal auftreten werde ich es auch so lösen.


Langfristig wäre das Herstellen eigener Gebinde natürlich das Beste, werde aber erstmal Erfahrungen mit dem Verdünnen sammeln.

Hier auch nochmal die Frage in die große Runde:
wie weit kann ich folgende Dünger maximal strecken um 21 Tage Standzeit des Gebindes zu gewährlseiten:
- AR GH Boost N
- AR Basic P
- AR Basic K
- AR Mikro Spezial Flowgrow

Gruß, Daniel
 

-MerlyN-

Member
Danke. Ich habs aber auch nur abgekupfert... :D

Die Rückschlagventile sind hauptsächlich dafür da, dass das Spülwasser und die Dünger nicht in die anderen Gefäße gedrückt werden. So gibts für jede Flüssigkeit nur eine Richtung, in die es fließen kann und es vermischt sich auch nichts ungewollt.
 

Hebi

Member
Hallo.

Habe mir in Amazonien so einen Halter zusenden lassen. Jetzt nur noch minimalste Lufteinschlüsse im Bereich des Einlaufes, also weiterhin Verzicht auf Rückschlagventile. Ich beobachte weiter.


Daraufhin habe ich die Pumpe nochmal in einem Testbetrieb aufgestellt.

Kalibrierungsmenge war 10ml. Genauigkeit reicht mir absolut aus, habe über ein Zeitraum von 5 Tagen in Summe messbare Mengen dosieren lassen (5-15ml) und das was eingestellt war kam auch ungefähr raus.

Nun wieder am Becken installiert.



Gruß, Daniel
 

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Pardux

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Schön guten Abend erst mal,
was würdet ihr denn davon halten evtl. den Dünger zu stecken mit dest.-Wasser
und dann doppelte Menge ?!

#Daniel: wie heißt der Halter aus Amazonien?

Gruß Pardu
 

Hebi

Member
Pardux":tmy4cqlh schrieb:
Schön guten Abend erst mal,
was würdet ihr denn davon halten evtl. den Dünger zu stecken mit dest.-Wasser
und dann doppelte Menge ?!

#Daniel: wie heißt der Halter aus Amazonien?

Gruß Pardu

Hallo Pardu,

Halter nannte sich "Klar 4-Schlauch Version PC Soft Tube Halter für Dosierpumpe Fischbehälter Aquarium"

Zur Verdünnung:
Link zum Post aus "Kurze Frage & kurze Antwort"

Hebi":tmy4cqlh schrieb:
Hallo flowgrow :glaskugel:,

Habe an anderer Stelle schonmal gefragt, passte aber nicht zum Topic, daher hier nochmal:

tldr; Kann ich Dünger (auch den AR Mikro spezial Flowgrow) extrem mit mit dest. Wasser zu einem 10%-Gebinde anmischen und diesen für 14-21 Tage Rationen verwenden?

Nachdem ich endlich wieder ein Aquarium habe lese ich hier wieder massig im Forum. Habe dadurch viele Erfahrungen meiner Aquaristiklaufbahn aufgearbeitet und neu bewertet. Konsistenz war glaube ich immer der Schlüssel zum Erfolg. Kann leider nicht mehr gewährleisten täglich zu düngen, daher eine Dosierpumpe, wäre ja eigentlich kein Problem, aber bei 1ml Mindestdosiermenge (eigentlich 5ml) und 40l netto doch eine Herausforderung.
Zum selber mixen fehlt mir das Chemikergen.

Cheers,
Daniel

Wuestenrose":tmy4cqlh schrieb:
'N Abend...

Hebi":tmy4cqlh schrieb:
tldr; Kann ich Dünger (auch den AR Mikro spezial Flowgrow) extrem mit mit dest. Wasser zu einem 10%-Gebinde anmischen und diesen für 14-21 Tage Rationen verwenden?
Das heißt, Du willst 1+9 verdünnen? Damit wird die Konservierung bis zur Wirkungslosigkeit verdünnt und ich habe große Zweifel, daß der Dünger bei Raumtemperatur 2 oder 3 Wochen durchhält. Tobias verwendet organische Säuren zum Ansäuern seiner Spurenelementedünger und die sind lecker Bakterienfutter. Ich entcarbonisiere meine Gießlösungen mit Citronensäure. Das dauert keine zwei Tage, bis die anfängt zu leben.

Grüße
Robert

Da ich zuvor ja schon den Test mit 0,25ml Dosiereinheit gemacht habe, nun mit 0,1ml - bis auf das einmalige "große" Rücklaufen gab es hier keine Probleme - bisschen Rücklauf / Bläschen da - siehe Bild aus vorherigem Post - (Dosiere täglich zwischen 0,6 und 1,6ml)
Bisher keine unerwarteten Werte im AQ. Langzeittest ist das natürlich noch nicht, ich bin weiterhin gespannt ob der Plan aufgeht. Versuche natürlich mich hier zu melden wenn sich mehr Erkenntnisse ergeben.

Gruß, Daniel
 

Chucky1978

New Member
Moin.. erster Beitrag, aber Vorstellungsthreads finde ich irgendwie altbacken, selbst für mein Alter.

Sollte es interessant sein. Ich denke geringe Mengen sind extrem mißerabel zu dosieren. Es geht, aber je nach Schlauchlänge verbleibt das meiste dann im Schlauch und kann am Ende kristallisieren je nach Düngehäufigkeit, und ich habe das daher anders gelöst, auch wenn ich damit kein Problem hätte bei der extremen Verdünnung von 1,5ml täglich auf 30ml gestreckt.

Ich habe die Dünger mit Wasser gestreckt, das diese alle 7-16 Tage aufgefüllt werden (500ml Behälter aus Platzgründen) und regulär um die 30ml täglich dosiert werden. Kommt sicherlich auf das Gerät an, aber wenn auf dem gerät manchmal sowas drauf steht wie min. 70ml, dann versuche ich kleine Dosiermengen zu vermeiden, oder überprüfe sie penibel. 15ml ist bei meinem Chinateil das was ich ihm noch zutraue. 5 und 10 gehen auch, aber manchmal machen die Luftblasen woher sie auch kommen mögen da dann mal extreme Ausreißer. Bei großen Dosierungen (Streckungen) ist eine Fehldosierung von wenigen ml dann nicht mehr so tragisch.
Magnetrührwerk ist zwar vorhanden, aber bisweilen wars nicht nötig das es extrem gestreckt ist.

Ich habe das ganze so realisiert, das es nur ein Zuführschlauch mit Rückschlagventil ins Becken gibt, und die Pumpen auf einen Verteiler wirken. Verteiler ist hochtrabend, ein paar T-Stücke zusammen getackert.
Zumindest meine Dosierpumpen halten den Gegendruck auch ohne Rückschlagventil stand, dennoch wird irgendwann nachgerüstet. Ich Dosiere mit ein paar Stunden Abstand den entsprechenden Dünger, und schiebe dann mit der letzten Pumpe in meinem Fall nach jedem Düngvorgang im Abstand von wenigen Minuten einfach 1,5 Schlauchfüllmengen Wasser durch die Leitung nach bzw. die am ende gesamt entsprechende fehlende Wasserverdunstungsmenge. Das ist dann auch der größte Behälter im Unterschrank.

Die Vorteile davon sind meines erachtens kein kristallisieren von gewissen Düngern mehr am Schlauchende, geringsmöglicher Verschleiß der Schläuche, da zu 99% immer nur Wasser im Hauptstrang zumindest ist, und die vom Behälter zur Pumpe etwas resistenteres Material besitzen können, und die möglichkeit Verdunstestes Wasser auf dem Weg auszugleichen.. der aber schönste Vorteil..ich hab kein Technikbecken, daher nur ein häßlicher Schlauch, statt 4 und mehr.

Das einzige was mich stört.. 4 Kanäle.. Hatte mich beim Kauf vergriffen und zur 4 Kanal gegriffen statt zur 6er
 

nik

Moderator
Teammitglied
Moin (hier könnte dein Name stehen),
Chucky1978":traezokg schrieb:
Moin.. erster Beitrag, aber Vorstellungsthreads finde ich irgendwie altbacken, selbst für mein Alter.
nö, Vorstellung muss nicht, hatte ich auch keine, aber so ein bisschen Form macht schon Sinn und ist hilfreich für die Forenkultur. Flowgrow ist kein Chat und auch kein FB. Weder in der Form noch vom Inhalt. So'n Hi, Moin, ... vor den eigenen Post und ein Name drunter, viele nutzen die Sig dafür, macht die ganze Sache freundlicher und mag daran erinnern, dass Forenklima von jedem mitgestaltet wird. Das gilt natürlich nicht nur für dich, hier sind trotzdem einige anonym und ohne Form unterwegs, das ist definitiv unerwünscht. Und es ist nicht per se altbacken, auch nicht, wenn ich schreibe: Herzlich willkommen im Flowgrow, viel Spaß und Erfolg! :grow:

Gruß Nik
 

Chucky1978

New Member
Name steht immer in der Sig in Foren, aber war mein erster Tag.. Ich mag meinen Vornamen nicht, deshalb muss ich erst mal schaue ob es sich lohnt, da viele Beträge extrem in der Vergangenheit liegen, und man ja nicht unbedingt Totengräber spielen will.. Aber Foren sind für mich eine Art Chat schon immer gewesen, nur halt nicht so schnell lebig :)
 

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