Düngerumstellung und Einsatz von Bittersalz

Hallo Alex,

ich fahre in meinem Aquarium jetzt seit sechs Wochen einen Phosphatgehalt von über 1 mg/l und einen Nitratgehalt von über 20 mg/l.

Seitdem habe ich richtig guten Pflanzenwuchs und keinerlei Algenprobleme.



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Erst mal danke alle die sich hier beteiligen, aber für mich ist vieles nich verständlich. Verstanden habe immer hin das ich mit den Werten klar kommen muss die mir ein Combo-Produkt wie der NPK bietet. Was natürlich auch irgendwie klar ist. Dazu kommt das auch der Phosphat-Wert höher sein kann als nu die 0,5mg/l und das der Mg-Wert nich zwangsläufig doppelt so hoch sein muss wie der K-Wert. Würde da her ein Mg-Wert von ca. 12-15mg/l anstreben, da der K-Wert bei mir so bei 10mg/l liegt.
Zusätzlich ist mir jetzt klar das ich das Bittersalz unverdünnt ins Aquariumwasser geben kann. Aktuell erschließt mir aber noch nicht wie viel.
Im 180l Becken (schätzungsweise 140l netto) habe ich einen Mg von 4mg/l wenn ich auf ich sag mal 13mg/l aufdüngen möchte wieviel Gramm Bittersalz muß ich dann nehmen. Klar wäre mir nur das ich dann nach dem nächsten Wasserwechsel nich wider die volle Menge da ja das Restwasser noch gedüngt ist. Und wie würde es aussehen wenn ich mir Flüssigdünger erstellen möchte um dies später über eine Dosieranlage zu zu geben ?
 
Hey,

Bittersalz ist einfach zu merken.

1g erhöht auf 100l den Magnesiumgehalt um 1mg/l.
Du brauchst also 9g pro 100l Netto. Also 12,6g bei 140l netto.

Ab dann 0,9g pro 10l gewechseltem Wasser.

Da es so genau nicht sein muss, einfach irgendwas zwischen 12 und 13g initial rein und ab dann Pi*Daumen 1g pro 10l gewechseltem Wasser.
 
Hey,

Bittersalz ist einfach zu merken.

1g erhöht auf 100l den Magnesiumgehalt um 1mg/l.
Du brauchst also 9g pro 100l Netto. Also 12,6g bei 140l netto.

Ab dann 0,9g pro 10l gewechseltem Wasser.

Da es so genau nicht sein muss, einfach irgendwas zwischen 12 und 13g initial rein und ab dann Pi*Daumen 1g pro 10l gewechseltem Wasser.
Na das nenne ich mal eine klare und kurze Antwort die auch so ein Anfänger wie ich verstehe
Vielen Dank
 
dann hättest du erkannt, daß das kein Grüner-Tisch-Geschwafel ist, sondern die Erkenntnisse aus Beobachtungen in der Natur gewonnen wurden.
Hallo Robert,

bedeutet das im Umkehrschluss, dass jemand so erfahrenes wie Kurt, der seit zig Jahren sein Becken ohne WW betreibt, welches mit 1:100 reproduzierbar am besten läuft, alles falsch macht?

Sind also diese und andere solcher Beobachtungen für dich gar nichts wert?
Oder wenn doch, wie könnte man diese erklären?

Leider gehst du darauf inhaltlich überhaupt nicht ein, sondern spielst den Eingeschnappten, der sich offensichtlich besser fühlt, wenn ihm zwei Fremdworte einfallen, die jedoch mit dem Thema hier rein gar nichts zu tun haben.

Größe geht anders.

Gruß
Dennis
 
Hallo...

Verstanden habe immer hin das ich mit den Werten klar kommen muss die mir ein Combo-Produkt wie der NPK bietet

Stimmt. Es existieren immer noch genug auf Kaliumnitrat basierende Dünger, die eher Kalium- als Nitratdünger sind, weil sie im Verhältnis zum Nitrat viel zu viel Kalium einbringen. Allerdings gibt es im Sortiment unseres Forenbetreibers besser balancierte Nitratdünger.

Dazu kommt das auch der Phosphat-Wert höher sein kann als nu die 0,5mg/l und das der Mg-Wert nich zwangsläufig doppelt so hoch sein muss wie der K-Wert.

Richtig. Ich habe mich selber oft genug auf hiesiges Paper von Werner M. und Andreas S. berufen. Das wollte ich allerdings schon länger einer kritischen Würdigung unterziehen; ich sehe es inzwischen nicht mehr so eng. Magnesium-zu-Kalium = 1:1? Sehe ich keine Probleme. Calcium-zu-Magnesium = 4:1? Auch da sehe ich keine Probleme. Kritisch sehe ich es erst bei sehr hohen Ca:Mg-Verhältnissen und bei Kalium deutlich über Magnesium.

Im 180l Becken (schätzungsweise 140l netto) habe ich einen Mg von 4mg/l wenn ich auf ich sag mal 13mg/l aufdüngen möchte wieviel Gramm Bittersalz muß ich dann nehmen.

Das ist einfach. Magnesiumsulfat-Heptahydrat ("Bittersalz") besteht ziemlich genau zu 10 % aus Magnesium (genau 9,8611 %). Du benötigst 9 mg/l bei 140 Nettolitern zusätzlich, also 1,26 Gramm. Bei einem Anteil von 10 % macht das 12,6 Gramm oder pimaldaumen zwei Teelöffel. Hier kommt es absolut nicht auf irgendwelche Nachkommastellen an, nur auf ein verbessertes Ca:Mg-Verhältnis. Die Gesamthärte erhöht sich dabei um 2 Grad - nicht weiter schlimm.

Und wie würde es aussehen wenn ich mir Flüssigdünger erstellen möchte um dies später über eine Dosieranlage zu zu geben ?

Halte ich tatsächlich für zu aufwendig. Dünge jetzt einmalig das Aquarienwasser und später nur das Wechselwasser auf, fertig.


Viele Grüße
Robert
 
Zuletzt bearbeitet:
bedeutet das im Umkehrschluss, dass jemand so erfahrenes wie Kurt, der seit zig Jahren sein Becken ohne WW betreibt, welches mit 1:100 reproduzierbar am besten läuft, alles falsch macht?

Hab ich doch nie behauptet, oder? Es geht schon irgendwie, das ist der Punkt. "Irgendwie" ist mir aber inzwischen zu wenig.

Leider gehst du darauf inhaltlich überhaupt nicht ein, sondern spielst den Eingeschnappten, der sich offensichtlich besser fühlt, wenn ihm zwei Fremdworte einfallen, die jedoch mit dem Thema hier rein gar nichts zu tun haben.

Oh, ich sehe im Gegenteil eine frappierende Übereinstimmung mit dem Geschehen hier in diesem Thread, drum sind sie mir auch gleich in den Sinn gekommen. Du magst das natürlich anders sehen, mir aber egal.

In diesem Sinne,
Robert
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab ich doch nie behauptet, oder? Es geht schon irgendwie, das ist der Punkt. "Irgendwie" ist mir aber inzwischen zu wenig.
Hallo Robert,

das ist wachsweich.
Laut Kurt funktioniert es so „am besten“ - und eben nicht „irgendwie“. Er dokumentiert das auch hervorragend in seinem Thread, auch bildlich.

Also nochmal, warum genau sind die praktischen jahrelangen Erkenntnisse eines Kurt (und anderen) weniger Wert als „offizielle“ Paper zu dem Thema?

Und andererseits gibt es andere Erkenntnisse, wie die von Ralph, die wiederum das engere Verhältnis gut heißen.

Das sagte ich schon von Anfang an: Beides kann funktionieren!

Auf das „warum“ haben wir ganz offensichtlich (noch) keine Antwort - auch du nicht.

Gruß
Dennis
 
Er dokumentiert das auch hervorragend in seinem Thread, auch bildlich.

Das ist doch lediglich ein Beweis für "geht schon irgendwie" oder etwa nicht? Ich habe jahrelang Chili "irgendwie" vom Samen bis zur Ernte gebracht und auch in Chiliforen dokumentiert. Diese Saison gehe ich das fundierter an. Temperatursteuerung, Luftfeuchteüberwachung, Sättigungsdefizit- (VPD, Vapor Pressure Deficit) Kontrolle, EC-Wert-Einstellung der Gießlösung, PPFD der Beleuchtung dem Entwicklungsstand der Pflänzlis abgestimmt, Kokosfasersubstrat vorbehandelt - und hallo, plötzlich geht es besser. 6 von 6 der zickigen Chinense gekeimt - kein Problem. Nach wenigen Tagen Keimblattstadium schon die Entwicklung des ersten echten Blattpaares - alles kein Problem, wenn man es richtig macht.

Du gibst hier gerade ein Lehrbuchbeispiel für den epistemischen Populismus ab, ist dir das eigentlich klar? Und dafür ist mir definitiv meine Zeit zu schade! Glaub, was du willst, aber lass mich mit dem Quatsch gefälligst in Ruhe! Abgesehen davon, daß es massiv offtopic ist und dem Threadstarter kein bißchen hilft!


In diesem Sinne,
Robert

PS. Eine an mich gerichtete Antwort kannst du dir sparen...
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Zuletzt bearbeitet:
Stimmt. Es existieren immer noch genug auf Kaliumnitrat basierende Dünger, die eher Kalium- als Nitratdünger sind, weil sie im Verhältnis zum Nitrat viel zu viel Kalium einbringen. Allerdings gibt es im Sortiment unseres Forenbetreibers besser balancierte Nitratdünger.
Ja aktuell nutze ich ja nur den Basic Nitrat und wollte auf den NPK von Aqua Rebell umstellen um ein besseres gleich Gewicht zu erziehen.

Richtig. Ich habe mich selber oft genug auf hiesiges Paper von Werner M. und Andreas S. berufen. Das wollte ich allerdings schon länger einer kritischen Würdigung unterziehen; ich sehe es inzwischen nicht mehr so eng. Magnesium-zu-Kalium = 1:1? Sehe ich keine Probleme. Calcium-zu-Magnesium = 4:1? Auch da sehe ich keine Probleme. Kritisch sehe ich es erst bei sehr hohen Ca:Mg-Verhältnissen und bei Kalium deutlich über Magnesium.

Ja leider sind meine Verhltniss

31 mg/l Ca
10 mg/l K
4mg/l Mg
Alles andere als perfekt , daher ja auch der Wunsch mit Bittersalz dem Mg-Wert zu erhöhen.

Nach den Änderungen aus meine Post


Ist ja generell der Pflanzenwuchs viel besser geworden und auch die Algen lassen mich so weit in Ruhe. Aber ich denke das es noch besser geht und auch Pflanzen die noch nicht so Wein Fortschritt gemacht haben und ich sie so unterstützen kann.
 
Hallo...

Alles andere als perfekt , daher ja auch der Wunsch mit Bittersalz dem Mg-Wert zu erhöhen.

Dann würde ich aber nicht so hoch mit dem Magnesium gehen. 3:1:1 Calcium:Magnesium:Kalium passt schon. 6 mg/l Magnesium zusätzlich, macht 0,84 Gramm oder anderthalb Teelöffel einmalig und dann entsprechend der Wechselwassermenge.


Viele Grüße
Robert
 
Hallo...



Achwas! Kanndochgarnichtsein!

Viele Grüße
Robert

PS. Ja, ich bin durchaus etwas angefressen, die Literaturrecherche zu dem Phosphat-Beitrag war nicht ganz unaufwendig...
Hi Robert,

wenn du in der Nähe von Bochum wohnen würdest, würde ich dich tatsächlich gern auf einen Kaffee einladen

Dann dürftest du mein Aquariumwasser selbst testen und dich persönlich von der Algenfreiheit und dem Pflanzenwuchs überzeugen.
 
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