Bodengrund ... Höhe beim Scapen

milka

Member
Hallo,

Ich habe zwar schon einige "Naturaquarien" gestaltet, aber nie eines wo der Bodengrund bis auf 20 bis 40 cm ansteigt. Auch wenn ich das in ansätzen versucht habe, ist es doch wieder platt geworden.

Hab das aber einige Male aber auch schon gesehen, vorwiegend in diversen Zooläden. Nur dort sind die Becken ja nicht besonders langlebig, sprich, wenn sie hops gehen, werden sie eben neu gestaltet und der Kunde sieht nicht dass es nicht funktionierte.

Dahe meine Frage: ergeben sich bei derart hohen Bodenschichten, wo teilweise noch dicke Steine draufstehen nicht Problemme mit Faulstellen und Gammelecken? Ich meine so eine Bodenhöhe wird ja kaum Wasserbewegung haben. Oder modeliert man die Erhöhung aus anderen Materialien und bedeckt die Konstruktion einfach mit einer "normalen" Lage Bodengrung?

Bitte Ihr lieben, die solche Berge pflegt, sagt wie ist es bei Euch, mit welchenProbelemen kämmpft ihr bei solchen Becken und lassen sich Schlüsse auf die mächtige Bodengrundhöhe ziehen?

lg
Evie
 

omega

Active Member
Hallo Evie,

milka":ehb2urmt schrieb:
Dahe meine Frage: ergeben sich bei derart hohen Bodenschichten, wo teilweise noch dicke Steine draufstehen nicht Problemme mit Faulstellen und Gammelecken? Ich meine so eine Bodenhöhe wird ja kaum Wasserbewegung haben.
solange der Gammel (u.a. Schwefelwasserstoff) dort bleibt, man also nicht drin rumwühlt, kann der dort bleiben, wo er ist. Bilden wird sich immer einer, bei kaum Wasserbewegung dringt davon entspr. wenig raus, vermischt sich ja langsam mit sauerstoffreicherem Wasser und ist am Ende kein Gammel mehr, wenn er den freien Wasserkörper erreicht hat.
Den Gammel hat man im natürlichen Gewässer ja auch überall im Boden. Nur gräbt dort i.d.R. keiner um.

Grüße, Markus
 

milka

Member
Vielen Dank für die Antworten.

Und über dem Bims oder Lavasplitt einfach Soli und gut? Dh die Bege mit Lavasplit formen und dann zudecken?

lg
Evie
 
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