Betriebsweise eines Pflanzenaquariums à la bocap

nightblue

Member
Hallo zusammen, meine Betriebsweise meines 350l Becken ähnelt sich sehr zu der hier erwähnten. Habe die Dosierung des EI vor 3 Wochen an die von Bocap angepasst. Dünge also 1mg no3 mit EI Täglich. Leider leidet mein Becken seitdem an GPA. Bin nun seit ner woche auf 0,5mg no3 runter. Das gleiche.. soll ich eher hochgehen zwecks phosphatanteil ? Füttere täglich einen Würfel frostfutter. Denke die Frage passt hier ganz gut rein, da ich sonst in einem neuem Thema alles erklären muss wie das Becken läuft etc.

gruß Dustin
 
Zuletzt bearbeitet:

DerBe

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Ließe sich das auch auf ein Becken mit Bodengrunddünger und Kies, statt Soil, übertragen?

Hallo,

der Frage würde ich mich gerne anschließen...

Ich habe den Thread sehr aufmerksam gelesen und finde den Aufbau und die Erklärungen wirklich hervorragend. Zwei Becken habe ich ähnlich - wenn ich nicht identisch - gefahren. Da ich bald ein Becken neu gestalten möchte, bin ich aber zur Zeit sehr mit mir am hadern, daher vllt. noch ein paar Fragen:

Wie sieht es mit der Langlebigkeit eines solchen Becken aus? Ich möchte in absehbarer Zeit zum gerne ein 300 L Becken aufbauen und bin auch aufgrund beruflicher und privater Gründe daran interessiert, das Becken lange laufen zu lassen, ohne es immer wieder neu aufsetzen zu müssen. Man ließt ständig, dass Soil eine Standzeit von 1 bis 2 Jahren hat, was ich zumindest bzgl. der positiven Eigenschaften auf einen günstigen PH-Wert für ein Bienen/Taiwanerbecken bestätigen kann. Könnte man das Becken auch mit Soil und später Düngekapseln auf diese Art auf lange (längere) Zeit fahren? Oder - ganz anderer Ansatz- ginge es auch mit Sand? Hier habe ich auch sehr viel von Nik gelesen, bin mir aber nicht sicher, ob ich eine ausreichende Düngung nur über die Wasserseule gewährleistet bekomme, weil ich es bzgl. Düngern gerne simpel halte. Heißt für mich NPK und Eisen oder noch besser Tropica Volldünger, mit dem ich jedenfalls bei Soil immer gut gefahren bin. Hier werde ich aber wahrscheinlich mit einem kleinen Becken (55L) bald mal einen kleinen Test durchführen. Habe vor der reinen Düngung über Wasser mit CO2 und starkem Licht etwas Respekt. Ich konnte jedenfalls immer positive Effekte eines gedüngten Bodens, auch auf Stängelpflanzen, bemerken.

Zum anderen sind mir die "Nebeneffekte" von Soil nicht immer erwünscht. Bei einem aufgesalzenen RO-Wasser mit ca 1 bis 2° KH, bleibt da ja schnell nichts mehr von übrig, zudem der niedrige PH. Schnecken beispielweise - die ich für unverzichtbar halte - tun sich da doch schwer? Jedenfalls werden Blasenschnecken und PHS in meinen low tech Taiwanerbecken nicht sehr groß, bzw ich muss sie iwann umsetzen, weil die Häuschen mit der Zeit regelrecht transparent werden. Mit CO2 oben drauf, dürfte sich der Effekt doch noch weiter verstärken oder? Neocaridina dürften sich in dem Umfeld sicherlich auch schwer tun? In meinen bisherigen Soil-Becken hatte ich enorme Probleme mit Napfschnecken und Neocaridinia. Seit ich auf Kies mit Nährboden umgestiegen bin, fühlen sich die Tiere sehr wohl. Nur würde ich die Kombi nie mehr benutzen wollen, weil man sich beim Gärtnern ständig Nährboden nach oben zieht (sieht mittlerweile richtig besch..eiden aus).

Ich hätte noch etliche Fragen, möchte den Bogen aber fürs erste nicht überspannen :). Würde mich sehr über eine Rückmeldung Eurerseits freuen.

VG
Bene
 
Zuletzt bearbeitet:

borchi

Member
Hallo in die Runde,

ich habe den ersten Post noch mal durchgelesen. Wenn ich nicht komplett falsch liege, dann tendiert mein Becken mit Bodengrunddünger und Kies in Richtung des Beckens mit Soil nach mehr als 6 Monaten. Aktuell dünge ich Eisen und Nitrat in vergleichbarer Menge jede Woche auf Stoß. Mein Phosphat ist höher, das kann ich aber auch zurückschrauben.
Als erste Maßnahme wird nacher erstmal Mulm entfernt, die Kinder lieben diesen Eheim Staubsuager, den der Weihnachtsmann mal gebracht hat :cool:

Da wäre noch eine Frage zum Seachem Purigen. Welchen Wasseraufbereiter nehmt ihr zum Resetten des Mediums?
 

p'stone

Member
Hallo Christian,

Seachem Purigen kannst Du mit handelsüblichem Chlorreiniger regenerieren.
Diesen nicht verdünnen.

Gruß Thomas
 

p'stone

Member
Hallo,

mein Versuch mit dieser Art des Betriebes ist nach circa 12 Monaten aus dem Ruder gelaufen.
Ich habe eine sehr hartnäckige Pelzalgenplage im Becken. Sowas kannte ich vorher gar nicht.
Am Anfang hatte ich recht früh mit Cyanos zu kämpfen, vermutlich wegen des sehr geringen Nitratwertes.
Mittlerweile habe ich große Teile des Filtermaterials (den ganzen Bims) aus dem Filter genommen und die Düngung umgestellt.
Ich kämpfe aber leider immer noch mit den Algen.
Ich werde wahrscheinlich in absehbarer Zeit das Becken neu aufsetzen und wieder mit Geringfilterung und höheren Nitratwerten fahren.

Gruß Thomas
 

borchi

Member
Guten Morgen,

ich habe noch mal eine Frage zum Thema Filterung in der hier beschriebenen Variante. Füllt ihr den unteren Korb, wie beschrieben mit Schaumstoff, oder hat jemand die Variante mit Vorfilter im Einsatz? Zum Beispiel das häßliche DIng von Eheim oder die elegantere Variante in den Biomasterfiltern von Oase? Somit könnte doch der untere Korb auch noch mit biologischem Filtermaterial gefüllt werden?
 

nightblue

Member
Bei Eheim ist der Vorfilter oben . Sodass die unteren Körbe komplett mit Matrix befüllt werden können. Mit Oase hatte ich Probleme , da durch Unterdruck im Filter sich ab 18uhr der Sauerstoff gelöst hat und ständig der Filter Luft geschmissen hat. Bei Oase ein sehr sehr lautes Geräusch.
 

Deeplink

Member
Moin Zusammen,

Guten Morgen,

ich habe noch mal eine Frage zum Thema Filterung in der hier beschriebenen Variante. Füllt ihr den unteren Korb, wie beschrieben mit Schaumstoff, oder hat jemand die Variante mit Vorfilter im Einsatz? Zum Beispiel das häßliche DIng von Eheim oder die elegantere Variante in den Biomasterfiltern von Oase? Somit könnte doch der untere Korb auch noch mit biologischem Filtermaterial gefüllt werden?
Ich hab einen Biomaster am laufen und nutze nur den Vorfilter mit Schwamm. Die Körbe habe ich alle mit Matrix gefüllt, 4L in einem Biomaster 350. Ist also grundsätzlich so möglich.
 
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