Aufsalzen von Osmosewasser

omr

Member
Moin liebe Leute,

ich habe meinen Wasserwechsel bisher immer mit Leitungswasser gemacht - ich wohne genau zwischen zwei Versorgungsgebieten.

Heute hat mich beim routinemäßigen Prüfen des Wechselwassers fast der Schlag getroffen:

LF 880 uS/l
KH 18
GH 19

Das passt gut zum Datenblatt des "anderen" Wasserwerks. Das Wasser hat laut Datenblatt noch:

Ca 108 mg/l
Mg 15 mg/l
Na 55,8 mg/l
Cl 109 mg/l

Damit ist das Wasser für einen direkten Wasserwechsel (450l Pflanzenbecken mit Gabelschwanz-Blauaugen) nicht zu gebrauchen.

Beckenwasser:

LF 550 uS/l
KH 9
GH 12
pH 7,2

Hier möchte ich gerne hin:

KH 9
GH 6

Ca:Mg optimal

Habt Ihr eine Empfehlung für ein Aufhärtungssalz, wenn ich Osmosewasser verwende?

Viele Grüße,
Olli
 

omr

Member
Moin,

formulieren wir die Frage mal anders: Gibt es ein Aufhärtungssalz, das GH und KH im Verhältnis 1:1 oder mehr auf Seite der KH erhöht?

Die mir bekannten erhöhen die GH mehr als die KH.

VG, Olli
 

omr

Member
Moin,

auch wenn das jetzt hier ein Monolog wird :)

Duradrakon KH-Plus ind Verbindung mit Duradrakon?

VG, Olli
 

omr

Member
Moin Tim,

das liest sich interessant. Laut Nährstoffrechner härtet das Diskussalz dann KH:GH 1:4 auf.

Den Rest KH dann mit DRAK KH-Plus.

Klingt gut, danke!

VG, Olli
 

omr

Member
Moin Volker,

ja, ist korrekt - aus "Rainbowfishes—Their Care & Keeping in Captivity":

Distribution & Habitat
Pseudomugil furcatus were originally collected from Peria Creek, a tributary of the Kwagira (Kwagila) River, in Papua New Guinea. They have also been collected from Safia, in the Musa River valley where they are relatively common in small, clear rainforest streams. They have a range in Papua New Guinea between Dyke Ackland and Collingwood Bays. They are generally found in small, clear, relatively swift-flowing freshwater streams with abundant aquatic vegetation. Water conditions reported from their natural habitats are: Temperature 24–28.5°C; pH 7.0–8.0 and Hardness 90–180 ppm.

Für einen pH von ca. 7,3 und mind. 10mg CO2 brauche ich eine KH von 8-9.
90-180ppm Härte entsprechen GH 5-10. Da strebe ich 6-7 an.

Vielleicht ist der Begriff "Karbonathärte" hier etwas irreführend, gemeint ist ja eigentlich das Säurebindungsvermögen, bestehend aus Hydrogencarbonat.

Beispiel wäre auch ein Malawisee-Habitat.

Viele Grüße,
Olli
 

Biotoecus

Active Member
Hi,
wie sehen denn die Werte des Versogers aus?
P. furcatus ist ja nun nicht so ein Weichei Fisch.
Nur der PH sollte eben um 7,5 liegen.
Man sollte sich allerdings von dem Gedanken verabschieden solche Tiere in einem Pflanzenaquarium halten zu müssen.
Egal wie hoch der CO2 Gehalt und einhergehende pH Wert auch immer ist.
Gruß Martin
 

omr

Member
Moin Martin,

siehe Eingangspost :)

Leitungswasser - seit dieser Woche - Brunnen/Quelle wurde gewechselt:

LF 880 uS/l
KH 18
GH 19
Ca 108 mg/l
Mg 15 mg/l
Na 55,8 mg/l
Cl 109 mg/l

Pflanzen, naja : Überwiegend Javamoos, Muschelblumen und eine große Echinodorus.

VG, Olli
 
Hallo
Ich bekomme von meinem Versorger ähnliche Werte und habe deshalb eine Zeit lang auch Osmosewasser aufgesalzen. Das funktioniert auch super wenn man nur alle Monate mal bissl Wasser wechselt , aber es ist schon ne mühseelige Pantscherei wenn man das jede Woche bei einem grösserem Becken machen will....
Ich weiss leider nicht wie dein Wissensstand in der Aquaristik ist und will dir auch keinen Floh ins Ohr setzen , aber meine 800 Liter Wanne im Wohnzimmer fahre ist seit gut 5 Jahren als Altwasserbecken. Es erfordert aber das du siehst was fehlt oder sich angereichert hat , denn reset gibt es nicht. Am Anfang ists viel messen , aber mit der Zeit weiss man genau wie das Becken läuft. Du musst aber alles im Auge haben , Gärtnern , neue Fische, Futter, neue Pflanzen .... alles wirkt sich auf deine kleine Pfütze aus. Es ist ein steter Lernprozess. Mit einem Malawibecken und Steinlandschaft mag das ja noch gehen , aber bei einem Pflanzenbecken ist das eine Herausforderung. Aber es geht ! , und das sogar sehr gut. Mit der Zeit entwickelst du ein richtiges Verständnis für die Zusammenhänge und genau das ist es , was Aquaristik so interressant macht. Ich hoffe , mich steinigt hier keiner , da ich Altwasser Aquaristik als Altwernative anbiete , aber da ich damit sehr gut fahre wollte ichs mal erwähnen
lg. Heiko
 

omr

Member
Moin Heiko,

Machen wir uns nichts vor, je größer das Becken, desto herausfordernder ist ein regelmäßiger, namhafter TWW, wenn das Wechselwasser aufbereitet werden muss.

Ich bin grundsätzlich kein Vetreter des Wasserwechselns um des Wasserwechselns Willen, oder um einen regelmäßigen Düngereset durchzuführen.

Ich habe auch bei diesem Becken (450l) einen Altwasseransatz verfolgt, also eine Dehnung der Wasserwechselintervalle und Reduzierung der Menge, unter Kontrolle der Parameter. Nitrat war nie ein Thema. Und ein Becken, in dem auch wöchentlich z.B. 15% gewechselt werden, hat für mich Altwassercharakeristik.

So habe ich auch die Wechselintervalle weiter gedehnt, der pH strebte schließlich gegen 7, keine Algen, keine Kahmhaut, NO3 bei 15 trotz Lebendfutter (ist wohl der Kies-Bodengrund).

Allerdings bekam ich Ausfälle bei den Pseudomugils durch Verpilzung.

Warum Pseudomugils? Das war der Erstbesatz des Beckens, falsch geliefert durch einen namhaften Internet-Fischdealer. Geordert hatte ich Zebrabärblinge.

Also habe wieder wöchentlich 15% gewechselt, den Pseudomugil gehts seitdem gut, sogar Nachwuchs hat sich eingestellt. pH liegt bei 7.3.

Das Leitungswasser kam bisher aus dem Kieler Wasserwerk Schulensee, mit verträglichen Werten (KH 13, GH 14, wenig Na und Cl).

Nun werde ich aber vom Wasserwerk Wik versorgt, hierbei ist für mich besonders der hohe Leitwert bei einem Altwasseransatz (hierzu zähle ich 15% wöchentlich) nicht hinnehmbar. Ich wohne an der Grenzen der Versorgungsgebiete.

Daher die Entscheidung, ab jetzt auf den Versorger zu pfeifen und das Wasser selber zu bauen.

Dann kann ich auch endlich mein schon länger als Wunsch schlummerndes Skalarbecken angehen, so 180x60 :)

Aber danke für die Aufmunterung :)

Viele Grüße,
Olli
 
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