96 Liter - Neons oder Blauaugen? Nachwuchs? Vorschläge und Erfahrungen erwünscht

Hallo liebe User,

ich plane gerade unser zweites Becken und habe da bezüglich der Fischauswahl einige Fragen.

An Hardware ist folgendes vorhanden:

Becken mit 60x40x40cm also 96 Liter - soll offen betrieben werden.
Beleuchtung besteht aus einer einzelnen 5000K Sunlike COB LED mit Ledil Reflecktor ~38°.
Die Beleuchtungsstärke ist variabel, geplant ist aber eher weniger als mehr (< 30 Lumen/Liter).
Eheim Aussenfilter mit angeschnittenen Filtermatten (~Diffusionsfilter) und Co2 System soll verwendet werden.
Kein Heizer, also Zimmertemperatur bzw. vermutlich leicht darüber.

Wasser:
Osmoseanlage ist da, das Wasser kann eingestellt werden. Wird aber mit der Zeit wohl eher in Richtung Altwasseraquarium laufen.

Einrichtung:
Poolfiltersand, ein paar Steine, Holz, viele einfache Pflanzen, fissidens fontanus. Jungle? Schwierig zu sagen, so ne Mischung aus Folgendem:




Mitbewohner:
Ich möchte unbedingt "Green Jade Garnele" mit im Aquarium halten.

Mein erstes Aquarium läuft ähnlich und auch sehr gut. Es ist kein "sauber geschrupptes Showbecken"... eher ein eingespielter Jungle. Dafür vermehren sich die Bewohner regelmäßig :)
RedFire, Pygm. Welse und Vietn. Kardinalfische halten also den Bestand aufrecht durch Nachwuchs. Gut es sind Fische die sich auch leicht nachziehen lassen.

Genau das Gleiche möchte ich eigentlich beim neuen Becken auch erreichen. Problem an der Sache - eigentlich wollte ich zuerst Diamantkopf-Neons :/

Hier also die erste Frage:

1.
Ist es möglich das die Paracheirodon innesi 'DIAMOND' im Aquarium Nachwuchs bekommen?


Ich vermute schon wie die Antwort wohl ausfallen wird. Daher habe ich mal nach einem alternativen Fisch geschaut und bin bei den Pseudomugil luminatus hängen geblieben.
Da gibt es aber auch ein paar Punkte die fraglich sind:

2. Wie sieht es hier aus mit Nachwuchs im Becken?
3. Gibt es mittlerweile mehr Erfahrungen bezüglicher offener Becken? Todesspringer? Es gibt einen Thread dazu der aber nur wenig Beiträge hat.
4. Wie sind die Erfahrungen mit dem Verhalten der Fische - scheu oder entspannt? Ich möchte da auch mit dem Kopf nahe am Aquarium die Fische beobachten können.
5. Futter... dauernd Lebendfutter anzubieten schaffe ich einfach nicht. Nehmen die Kleinen z.B. auch Hikari Granulat, Sera micron usw. und entkapselte Artemia an?


Gerade Punkt 4 ist mir z.B. bei Perlhühnern aufgefallen in den Verkaufsbecken - sobald man zu nah ran geht, verschwinden Alle hintern Pflanzen bzw. verdrücken sich in eine hintere Ecke.
Ich finde die Perlhühner auch super schön aber so scheue Fische möchte ich nicht.

Ich würde mich über Hilfe freuen. Eventuell gibt es ja noch weitere Vorschläge. Vielen Dank

Schöne Grüße
Simon
 

Maeddsen

Active Member
Gerade Punkt 4 ist mir z.B. bei Perlhühnern aufgefallen in den Verkaufsbecken - sobald man zu nah ran geht, verschwinden Alle hintern Pflanzen bzw. verdrücken sich in eine hintere Ecke.
Ich finde die Perlhühner auch super schön aber so scheue Fische möchte ich nicht.
Hi!
Das ist so eine Sache der Verkaufsbecken. Ich habe meine PHB seit mehren (Fisch-)Generationen. Im falschen Becken in der falschen Gesellschaft sieht man von denen tatsächlich nichts, meine schwimmen mir um die Hand wenn ich ins Becken greife. Die ersten Exemplare vor ~9 Jahren waren auch zunächst sehr scheu, bei einem Beckendesign wie du hier zeigst (insbesondere die ersten Beiden) sollte das aber kein Thema sein. Spätestens die ersten eigenen Nachzuchten solltest du dauerhaft sehen, auch wenn du am Becken hantierst.

P.luminatus sind dagegen eher Draufgänger, bei mir noch nie aus dem Becken gesprungen und legen auch relativ fleißig Eier - wenn man dichte oberflächennahe Bepflanzung und keine Fressfeinde dort hat, kann man auch gelegentlich Larven abschöpfen. Bei genug "Dschungel" kommt sicher auch so mal ein Tier hoch, aufgrund der begrenzten Lebenserwartung würde ich mich darauf aber nicht verlassen. Flocken- oder Granulatfutter ist bei beiden Arten kein Thema.
 
Hallo Matthi,

vielen lieben Dank für die Antwort! :D Das hilft mir schon einmal sehr. In dem Fall nehme ich die PHB doch auch nochmal in die Auswahl mit auf.
Die P.luminatus finde ich aber halt auch extrem interessant, hübsch und spannend. Hört sich jetzt erst einmal schwierig an mit denen aber ausschließen möchte ich die noch nicht.
 

Maeddsen

Active Member
Hi!
Ne, schwierig sind die nicht, nur eben vergleichsweise kurzlebig. Und die Aufzucht erfordert etwas Geduld, weil die Larven recht langsam wachsen und zumindest am Anfang ein wenig sensibel sind.
Wenn man regelmäßig mal ein Paar oder Trio für 10 Tage in ein 25l Standardbecken mit Moos/Hornkraut o.Ä. vollgestopftes Becken und Blubberfilter setzt, gut füttert und dann rausfängt und abwartet kommen immer ein paar Jungfische dabei rum. Mach das alle 6-9 Monate und du wirst den Bestand gut halten oder vergrößern.

Ausgewachsene Tiere aus dem Handel haben wahrscheinlich schon graue Bärte im Übertragenen Sinne, also da dann direkt ansetzen :D

Bei Fischen die im Schnitt unter 4-5 Jahren leben sollte man (finde ich) nicht immer auf Nachkauf angewiesen sein.


P.s.: Bei mir verstehen sich Luminatus und Perlhuhnbärblinge übrigens sehr gut, nur so als Idee. Bei 60x40x40 und der geplanten Einrichtung hätte ich da bei je einer kleinen Gruppe keine Bauchschmerzen.
 

Wolke

Active Member
Hi,
Ich kann mich da Matthi nur anschließen. Meine ersten Perlhühner waren, wie du beschrieben hast, beim ersten Atmen vorm AQ weg und kamen ewig nicht wieder hervor. Dann bekam ich Jahre später nochmal welche von privat, und deren Nachwuchs... Sagen wir, sobald ich das Zimmer betrete, ist im AQ Party angesagt.
Meine Perlhühner und P. Luminatus bilden eine harmonische WG. Die Blauaugen waren im Artenbecken ähnlich scheu wie zuerst die Hühner, aber seitdem sie die munteren Kumpanen an ihrer Seite haben, drehen sie genauso lustig am Rad, sobald sie ihre Menschen sehen. Gefressen wird was ins Becken fällt, ob Lefu, Frofu oder Granulat.
Nachwuchs kommt im Elternaquarium allerdings keiner durch, mein Pulk frisst jedes Komma. Ist aber wahrscheinlich wie bei Guppys, haben sie einmal gelernt wie es geht, fressen sie den Nachwuchs oder lassen ihn in Ruhe. Ich kenne genug Halter beider Arten, die regelmäßig im laufenden Betrieb erfolgreich nachzüchten.

Einzig die kurzen 60cm Kantenlänge würden mir bei dir Bauchschmerzen machen. Ich habe schon bei 80cm ein schlechtes Gewissen, weil beide Arten so einen enormen Schwimmdrang haben. Perlhühner im 54er Standardpott hatte ich schon, würde ich nicht wieder machen. Ist aber nur meine persönliche Meinung, basierend auf meinen verrückten Blagen.
 

Maeddsen

Active Member
Ja das ist immer so ein Punkt mit der Kantenlänge. Meine Meinung ist, dass da (vor allem bei den Bärblingen) Struktur vor Beckengröße geht.
Aktuell sitzen sie in 82x38 Grundfläche, hatte sie auch schon in 60x30 und zum Übergang kurz in 40x25 bzw. im 50x30 Keilbecken ( abzüglich Keil also eher 40x30).
Egal wo, meine hüpfen um Wurzeln etc. rum, mal kurz ins Pflanzendickicht und wieder raus, aber nie große Strecken.
Maximal beim schreckhaften Anfangsbestand ohne Gesellschaft sind die wirklich mal schnell abgehauen.
Bei den Luminatus dürfen halt nicht zu viele Männer da sein, die jagen sich schon mal - aber auch nur wenn Weibchen da sind. Ohne die sind das bei mir ganz entspannte Gesellen. Wenn man also nur noch 5.1 hat, lieber 1.1 ins Zuchtbecken und der Rest genießt das Leben.
 

Katja E.

Member
Moin Moin,
ich halte/hielt in meinem 200l Becken (125cmx40cmx40cm) 25 Pseudomugil luminatus. Ich habe sie damals bei einem Züchter gekauft. Es sind wirklich wunderschöne Tiere. Und die balzenden/imponierenden Männchen sind wirklich eine Augenweide!

Leider hat sich die Aussage des Züchters, dass die nicht sehr springfreudig seien, nicht bewahrheitet. Schon in der ersten Nacht sprangen mir einige Tiere, trotz abgesenktem Wasserspiegel aus dem da noch offenen Becken. Selbst jetzt finden sie immer mal wieder einen Weg aus dem abgedecktem Becken :(

Mittlerweile sind es leider nur noch 9 Tiere, die nun zusammen mit 30 Espes Keilfleckbarben durchs Becken ziehen. Davor war selbst bei dem "stärkeren" Besatz kaum ein Schwarmverhalten zu bemerken und auch ziemlich schüchtern, aber die Espes ziehen die wirklich gut mit und sie sind um einiges mutiger geworden.

Abgelaicht haben die Pseudomugil luminatus Anfangs relativ oft, aber dank der unzähligen Neocaridinas in dem Becken, ist von den Eiern nie etwas hoch gekommen.

Viele Grüße
Katja
 
Hallo Katja,

danke für den Bericht. Ja da bin ich wieder angekommen in der Zwickmühle :confused:

Willst Du vielleicht mal beschreiben wie das Becken strukturiert/eingerichtet ist? Wie sieht die Strömung aus? Vielleicht möchtest Du auch ein Foto zeigen (könnte Dir auch meine Email per pm geben)?
 

Katja E.

Member
Moin Simon,
ich habe mein Becken hier eingestellt, komme aber leider absolut nicht so dazu, den Thread zu pflegen... :oops:
Aber hier findest Du es:
L'Arche - Flowgrow Aquascape/Aquarien-Datenbank

Vor kurzem habe ich es noch einmal "umgepflanzt", da ich tatsächlich Cladrophora im Becken habe und die Marsilea davon völlig überwuchert war. Die Wurzel ist weiterhin drin und ich lebe jetzt einfach damit, dass ich die C-Pest im Becken habe....

Gruß
Katja
 
Hallo Katja,

vielen Dank für den Link. Mir gefällt das Aquarium! Das was die Bilder zeigen ist meiner Meinung nach ein sehr offenes Aquarium mit eher wenig Pflanzen und sehr viel Schwimm/Freiraum. Strömung dürfte aber vom Filter her gesehen nicht allzu stark sein. Der spätere Entwicklungsstand wird aber wohl schon ganz anderst ausgesehen haben?

Die Clado hab ich mir auch mal mit Pflanzen eingehandelt (ich kaufe jetzt nur noch bei Aquasabi). Da hilft nur suchen/absaugen, suchen/absaugen und mit Easy Carbo behandeln. Ob man es wirklich weg bekommt weiß ich nicht, bei mir ist aktuell davon nichts mehr zu sehen. Ich hab aber auch kein mit Nährstoffen voll gestopftes Turbobecken - eher das Gegenteil.

Bezüglich der Fische bin ich jetzt immer noch sehr verunsichert. Naja ich hab ja noch lange Zeit mir Gedanken zu machen, eventuell gibt es hier noch mehr Erfahrungen/Tips.

Nachtrag: hat Jemand vielleicht Erfahrungen mit den Sundadanio axelrodi 'Neon blue'? Sind mir nur gerade zufällig auch aufgefallen, muss ich mich mal mehr einlesen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Julia

Active Member
Hallo,

ich habe meine Hühner aus Eiern von @Plantamaniac und @Wolke "groß" gezogen (sind noch kein Jahr alt) und würde sagen, dass sie trotzdem etwas schreckhaft sind. Allerdings muss man da differenzieren - zwar schwimmen sie erst mal weg, wenn man ans Aquarium tritt, sie kommen dann aber genau so schnell wieder aus dem Dickicht hervor und hoffen auf Futter ;). Es ist also nicht so, dass sie dann verschreckt blass in einer Ecke stehen und stundenlang verstört sind.
Mittlerweile habe ich sogar schon selbst Jungtiere und ziehe auch ein paar groß.

Bei mir leben sie zusammen mit Tigergarnelen und Corydoras pygmaeus. Die Tigergarnelen werden komplett in Ruhe gelassen, sie sind also gut zur Vergesellschaftung geeignet.
 
Ahh - die Dame mit den wundervollen Aquarien! Deine Kreationen gefallen mir alle unglaublich gut und haben auch mich (wie viele viele andere User) sehr inspiriert!
Julia vielen lieben Dank für die Antwort :) Hühner aus Eiern selber ziehen hört sich ja auch spannend an - die Möglichkeit behalte ich auf jeden Fall mal im Hinterkopf.

Mit dem zweiten Becken dauert es eh noch lange und ich will das dieses mal auch eher sehr lange und gut "anwachsen/reifen" lassen. Für einen neuen Garnelenstamm ist das wohl auch gut.
 

Plantamaniac

Well-Known Member
Ich vermute schon wie die Antwort wohl ausfallen wird. Daher habe ich mal nach einem alternativen Fisch geschaut und bin bei den Pseudomugil luminatus hängen geblieben.
Da gibt es aber auch ein paar Punkte die fraglich sind:

2. Wie sieht es hier aus mit Nachwuchs im Becken?
3. Gibt es mittlerweile mehr Erfahrungen bezüglicher offener Becken? Todesspringer? Es gibt einen Thread dazu der aber nur wenig Beiträge hat.
4. Wie sind die Erfahrungen mit dem Verhalten der Fische - scheu oder entspannt? Ich möchte da auch mit dem Kopf nahe am Aquarium die Fische beobachten können.
5. Futter... dauernd Lebendfutter anzubieten schaffe ich einfach nicht. Nehmen die Kleinen z.B. auch Hikari Granulat, Sera micron usw. und entkapselte Artemia an?
Hei, die sind toll, hab ich auch. Wenn Du viele Pflanzen drin hast und auch an der Oberfläche eine Ecke mit feinen Pflanzen, und keine andern Fische wie zb. Panzerwelse oder Schmerlen, vermehren die sich genauso wie die Viet. Kardinäle...Die ich ebenfalls habe und nachziehe.
Naja, die Fische wissen halt nicht, das es hinter der Scheibe steil bergab geht. Ebenso wie Garnelen...Bei mir sind alle Becken geschlossen. Außer mein 240er und da sind es ca. 7cm bis zur oberen Kannte..da springen die meisten Fisch nicht raus..nur die Siamesischen Rüsselbarben oder die Garra flavatra...bei beiden hilft es, rundum Schwimmpflanzen zu halten. Die geben nämlich in den Ecken hoch gas zack..platsch...
Die Pseudomugil luminatus lassen sich nicht stören..kommen auch an die Scheibe um Dich zum Füttern aufzufordern. Meistens beachten sie Dich allerdings nicht und gehen ihrer Wege.
Die nehmen alles feine an Trocken und Lebendfutter, was ins Mäulchen passt...besonders wenn sie dann doch mal Enchyträen erwischen..wirds lustig...die hängen dann aus dem Mäulchen raus, werden aber nicht wieder ausgespuckt..sondern dran rumgeknabbert, bis es unten is...Ja, entkapselte Artemia klar...aber bitte einweichen.
Gerade Punkt 4 ist mir z.B. bei Perlhühnern aufgefallen in den Verkaufsbecken - sobald man zu nah ran geht, verschwinden Alle hintern Pflanzen bzw. verdrücken sich in eine hintere Ecke.
Ich finde die Perlhühner auch super schön aber so scheue Fische möchte ich nicht.
2. Klar..ebenso...die Jungen schwimmen oben in flutenden Pflanzen herrum.
3. siehe oben.
4. Ich hab immer den Eindruck, Perlhühner haben ein Gedächtnis wie ein Elefant. Jagdaktionen, Transporte und sowas hekitsches Hantieren im Becken, nehmen sie einem sehr und lange anhaltend übel. In Verkaufsbecken ist normal auch keine gescheite Einrichtung drin. Die möchten gerne hinten dichtes Gestrüpp, wo sie sehr schnell eintauchen können. Mit dem Wissen sofort in Deckung gehen zu können, sind sie nicht so scheu. Sehr helle, spartanisch eingerichtete Becken sind nix für sie..da kommen sie evt. nicht unter der Einrichtung raus und haben schlicht Angst der Fischreiher holt sie. Eigene Nachzuchten sind dabei absolut schmerzfrei (ich fange mit Becher oder schütte sie um, von den Aufzuchtboxen in Becher, ins Becken. Nix jagen mit Kescher) sie betteln was das Zeug hält, schwimmen wie Julia beschreibt mal hinten rein, wenn man vorbeigeht, kommen aber auch gleich wieder raus, gucken einen an und betteln um Futter und machen gleich weiter mit ihren Spielchen. Besonders Perlhühner kennen ihren Krümelwerfer. Wenn ich Besuch habe und möchte sie vorführen, zeigen sie mir den Stinkefinger..meine Kinder kennen sie, auch wenn sie nur 1 im Jahr, wenn ich im Urlaub bin füttere...wie gesagt...Gedächtnis wie ein Elefant.
5. Fressen auch ebenfalls alles was ins Mäulchen passt. Bei meinen sehe ich immer zu, das sie alles kennen...Granulat, Flocken, Futtertabs an der Scheibe und diverses Lebendfutter. Dann gibt es auch keine Probleme..bisschen Ruhe beim Fressen, tut auch gut. Das is das Problem im Laden..wenn dann einer (oder mehrere) vor dem Becken rumhampelt, ist das Futter im Filter und die Hühner sind nicht satt. nach ca. 3 Wochen sehen sie abgemagert und ausgemergelt aus.
Perlhühner sind seit 2008 meine absoluten Lieblingsfische..es war liebe auf den ersten Blick, als ich sie zum ersten mal im Laden gesehen habe..die mußte ich haben. Aber der Ladenbesitzer hat die ersten nicht rausgerückt..die waren damals noch ganz neu...erst ca. ein halbes Jahr später hab ich die ersten Nachzuchten von einem Züchter bekommen. Nimm die ruhig..Du wirst sie lieben...am besten vom Züchter oder Eier...im Laden die haben evt. schon traumatische Erlebnisse hinter sich...
Geht genauso wie Vietnamesische Kardinalsfische von der Aufzucht her...

Chiao Moni
 
Guten Morgen Moni :)

Vielen Dank für den tollen und ausführlichen Beitrag! Das erfreut mich jetzt doch wieder sehr.
Die Fische möchte ich dann direkt bei einem Züchter kaufen, mit den Kardinälen und Pygmäen habe ich da super Erfahrungen gemacht. Es dauert ja noch sehr lange - bei Dir werde ich dann auch mal ankopfen.

Im meiner aktuellen Pfütze habe ich ja auch erst Nachwuchs bekommen nachdem das Becken sehr stark bewachsen war (gewisse Reife erreicht hat) und die Pflanzen bis zur Oberfläche gingen (aktuell wachsen die Rotala stellenweise oben raus...). Schwimmpflanzen habe ich ja auch schon immer drinnen, die kommen ins neue Becken auch rein.

Holz/Wurzeln sollen oben teilweise rausschauen, mit einer Abdeckung wird das schwierig. Ich weiß aber das man in den ersten zwei/drei Wochen auf jeden Fall eine Abdeckung/Folie drauf machen sollte. Eventuell könnte man ja auch etwas aus guten schwarzem Fliegengitter basteln, das stört optisch ja wenig und würde sehr gut schützen.

Mir gefallen beide Arten super gut...
 

Plantamaniac

Well-Known Member
Mir gefallen beide Arten super gut...
Wenn das Becken groß genug ist, könnte ich mir die beiden Arten auch zusammen vorstellen.
Ok, dann stehlen sie sich natürlch gegenseitig die Show ;-)

Ich hab aktuell die Pseudomugil luminatus mit Filigranregenbögen zusammen. Geht auch gut...müsste nur mal Vallisnerien rausschmeißen..braucht jemand 2 Eimer voll;-)


VG Monika
 

Ähnliche Themen

Oben