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Beitragvon andi.1987 » 24 Okt 2016 15:37
Hallo zusammen,

ich möchte mein AQ (54 Liter) von einem Innenfilter auf einen Außenfilter umrüsten. Jetzt habe ich die Bedenken, dass mir der Außenfilter irgendwann mal die Wohnung unter Wasser setzten könnte. Angeschaut habe ich mit den Eheim classic 150. Macht einen ganz robusten Eindruck, allerdings gibt es scheinbar öfters Probleme mit den Absperrhähnen bzw. Schnellkupplungen, die man sich dazu als sinnvolles Zubehör zulegen sollte.

Wie sind eure Erfahrungen und was habt ihr im Einsatz?

Grüße,
Andi
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Beitragvon Iggi1203 » 24 Okt 2016 15:44
Hi andi, also ich hab ebenfalls den eheim Filter am Becken hängen. Nur den größeren. Jetzt schon ein Jahr mit abspeerhähnen von eheim. Bis dato keine Probleme mit Undichtigkeiten oder ähnlichen. Eheim hat sich bewährt und ist einer der besten Filter. Auch ihre Pumpen finde in meinem PC als Wasserkühlung ihre Verwendung und sind ebenfalls dicht.

Gruß Igor


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Beitragvon Wuestenrose » 25 Okt 2016 00:48
Morgen...

Ich habe 12 Jahre lang einen Pott mit einem Eheim 2217 und Absperr-Trennhähne am Ein- und Auslaß betrieben. Einer der Hähne wurde mit der Zeit undicht, aber nicht so, daß das Wasser gleich literweise rausfloß. Nein, das Wasser kam nur sehr spärlich, wenige Tropfen in der Stunde. Eheim bat mich zwecks Ursachenforschung um Zusendung des undichten Hahns und schickte mir ohne Kaufnachweis - die Gewährleistung wäre eh längst abgelaufen gewesen - einen neuen.


Grüße
Robert
结局很近。
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Beitragvon Hooki » 25 Okt 2016 08:48
Hallo andi

Unser Aquarium steht nun auch schon nahezu 10 Jahre und immer mit Außenfilter inklusive Absperrhahn. Erst war es ein Fluval 405 und inzwischen ein JBL Christal Profi Greenline und mit beiden hatten/haben wir noch nie Probleme mit Wasseraustritten!

LG Claudia
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Beitragvon Matz » 25 Okt 2016 10:38
Moin Andi,
auch ich hatte immer nur Aussenfilter am laufen und werde das auch nie ändern.
Wenn's mal eine Undichtigkeit gab, lag das entweder am oben beschriebenen langsam beginnenden undicht werden der Absperrhähne (das kam bei den verwendeten Eheim-Hähnen aber in den vielen Jahren nur zweimal vor) oder es war direkt nach einer Filterreinigung gleich zu bemerken (zu alte Dichtungen, fehlerhaftes Zusammenbauen), sodaß es auch da nie zu größeren "Überschwemmungen" kam.
Letztendlich hat es immer an mir gelegen, wenn mal etwas Wasser augetreten ist und stand immer im direkten Zusammenhang mit einer Filter-/Schlauchputzaktion :roll: :pfeifen: .
Ältere, kleinere Filter (habe immer noch welche der Eheim-Classik-Serie am laufen) bekommen eine Wanne spendiert; das aber eig. nur als "Alibi-Schutz".
Ich habe bei der Verwendung von Aussenfiltern weniger Angst vor einem Unglück wie z.B. vor einem Undicht-werden des Beckens selbst.
So was ist mir schon zweimal in meiner Aquarianerzeit passiert und ist richtig Sch...se!
Häufige(re)s Kontrollieren empfiehlt sich grundsätzlich immer, egal um welche Technik es sich handelt.
Letztendlich ist ab einer gewissen Wassermenge in Glaskästen in der Wohnung :D eine Versicherung, welche Wasserschäden durch Aquarien (auch solche durch die ordnungsgemäß verwendete Technik verursachte) mit einschließt, sehr zu empfehlen :wink: !
Einen schönen Tag noch,
bis bald,
:bier:
Grüssle :-), Matthias
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Beitragvon andi.1987 » 25 Okt 2016 11:35
Hallo zusammen,

erstmal vielen, vielen Dank für die Antworten und dass ihr eure Erfahrung mit mir teilt.

@ Matz: So eine Versicherung ist sicherlich keine blöde Idee. Muss da mal meinen Versicherungsvertreter fragen, was 54 liter in der Wohnung so kosten ;))

Dann hätte ich da noch eine Frage an alle, die einen Eheim Classic Filter betreiben. Wie habt ihr den Filter bestückt? Bei einem Thread von Nik habe ich mal in Bezug auf die Geringfilterung gelesen, dass er einen Eheim Classic komplett ohne Filtermedien laufen lässt. Vom Gefühl her würde ich gerne zumindest einen kleinen Schwamm oder ein Vlies reinpacken, sonst ist es ja nur eine reine Umwälzung.

Und noch eine Frage ;) Nutzt ihr die Absperrhähne auch zur Reduzierung der Pumpenleistung (liter pro Stunde)? Wenn ja, sollte man die Pumpenleistung über die Ansaugseite oder die Druckseite reduzieren? Vielleicht eine blöde Frage, auf die jemand eine gute Antwort hat.

Viele Grüße,
Andi
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Beitragvon Öhrchen » 25 Okt 2016 11:46
Hallo Andi,

wie Matz schon so schön schreibt - ein Außenfilter ist meistens so sicher, wie sein Anwender damit umgehen kann :D
Jeder Filter hat seine Tücken, die man auf die mehr oder weniger harte (nasse) Tour zuweilen kennenlernt.
Sprich: Darauf achten, daß Dichtungen richtig sitzen, nicht verdreht oder spröde sind. Alle Teile müssen gerade aufeinander passen. Bei Eheim ist es grundsätzlich so - wenn es nicht ohne Kraftaufwand zusammenzubauen geht, ist es falsch...
Bei 54l würde ich mir die Versicherung sparen, ehrlich gesagt. Dann ist halt ein großer Putzeimer umgefallen :stumm:
Man kann eine Sicherheitsbohrung im unteren Drittel des Ansaugrohrs machen, damit das Becken im Notfall nur 2/3 leer läuft, und die Aquarienbewohner nicht auf dem Trockenen sitzen.
Viele Grüße
Stefanie

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Beitragvon nik » 25 Okt 2016 12:40
Hi,

bei Außenfiltern gibt es ein grundsätzliches Restrisiko, sei es durch Handlingsfehler, sei es durch Materialfehler.

Versicherung ist schon ein interessantes und wichtiges Thema. Das ist ein uralter link, aber immer noch sehr informativ.

Gruß, Nik
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Beitragvon kurt » 25 Okt 2016 12:51
Hallo zusammen,

Eheim-Classic sind fast unkaputtbar, meine laufen schon ca. 30 Jahre? (= seit Einführung).

Außenfiltersystem:
Dichtungen und Schläuche.
Die Weichmacher verflüchtigen sich im Laufe der Zeit (mehrere Jahre).
Jegliche Elastizität geht verloren, die Materialien werden hart wie Plastik.
Heißt also bei Filterreinigung und Wartung auf die Elastizität der Materialien achten
Bei Aushärtung sicherheitshalber erneuern… :wink:
Gruß Kurt
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Beitragvon java97 » 25 Okt 2016 13:52
Hallo Steffi,
Öhrchen hat geschrieben:Bei 54l würde ich mir die Versicherung sparen, ehrlich gesagt. Dann ist halt ein großer Putzeimer umgefallen :stumm:


Kommt darauf an: über 40l auf teurem Parkett sind sicherlich auch kein Spaß....
Das wäre dann aber ein grooooßer Putzeimer :wink:
schöne Grüße
Volker
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Beitragvon andi.1987 » 25 Okt 2016 14:06
Hallo zusammen,

dass ist eine rege Diskussion.

Alleine ein Putzeimer mit 10 - 15 Liter ist auf Parkett schon problematisch und wenn ich mir so unser altes Parkett anschaue, dass nicht verklebt ist, wird das Wasser schön drunter fließen ... Ein Restrisiko bleibt immer, ist nur die Frage, wie man es minimieren kann.

@ Öhrchen: Du solltest dich Köpfchen nennen ;) Sehr gute Idee mit dem der "Sicherheitsbohrung im Ansaugrohr". Hat das jemand schon in der Praxis getestet (z.B. beim Wasserwechsel)? Wenn man ein solches Loch im Ansaugrohr 1 cm unter der Wasseroberfläche anbringt, komme ich bei einem Becken mit einer Grundfläche von 60x30 auf moderate 1,8 Liter. Wenn man den Filter dann noch in einen Eimer stellt, hat man an Sicherheit einiges dazu gewonnen.

@ Nik: Freut mich sehr, dass du dich meldest. Ich habe einige deine Threads schon sehr interessiert gelesen :tnx: . Bin auch so auf den Eheim Filter gekommen. Wenn ich dich richtig verstehe, kommt kein Vlies und kein Schwamm rein. Nachteile für den Filter gibt es da keine?

@ Kurt: Daher sagt mir der Eheim Classic auch so zu... Er ist schon lange auf dem Markt und hat sich wohl bewährt. Einfach, simpel und anscheinend dem Innovationsdrang, wie es bei vielen Firmen ist, noch nicht zum Opfer gefallen ...

Grüße,
Andi
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Beitragvon kurt » 25 Okt 2016 14:26
Hallo zusammen,

andi.1987 hat geschrieben: @ Öhrchen: Du solltest dich Köpfchen nennen ;) Sehr gute Idee mit dem der "Sicherheitsbohrung im Ansaugrohr". Hat das jemand schon in der Praxis getestet (z.B. beim Wasserwechsel)?

Natürlich funktioniert das, es wird Luft angesaugt, die Umwälzung kommt zum Stillstand.
Eine Sicherheitsbohrung sollte selbstverständlich sein…
Man muss natürlich immer darauf achten das die Sicherheitsbohrung frei bleibt, sich nicht zusetzt.
Gruß Kurt
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Beitragvon WTCube » 25 Okt 2016 14:45
Hallo zusammen,

ich habe im Aus- und Einlauf ein Loch. Wie Kurt schreibt passe ich immer auf, dass die Löcher frei sind. Meiner Urlaubsvertretung habe ich erklärt immer nachzusehen ob die Löcher frei sind.
Mein Aussenfilter (Eheim Eco Pro300) steht im Unterschrank in einer Plastikwanne. Diese schließt an der Rückwand an. Geht somit auch unter den Aussenreaktor (zusätzliches Risiko). Ich kann in die Wanne auch wenn nötig meinen UV Klärer reinlegen. Das war schonmal von Vorteil, da einer der Anschlüsse leicht undicht war.
Ich kontrolliere regelmäßig den Sitz der Überwurfmuttern und der Schlauchschellen.

So habe ich in meiner Aquarienzeit nie ein Problem von Undichtigkeit. Wasser habe ich eher mal durch Schusseligkeit im Raum verteilt.
Grüße Helmut
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Beitragvon Wasserfloh » 25 Okt 2016 14:50
Hallo
So eine Sicherheitsbohrung ist schon sehr wichtig , trotzdem besteht bei Aussenfiltern immer ein Restrisiko. Ich habe im Wohnzimmer auch Parkett und eine 500 Liter Wanne stehen. Die selben Bedenken wie du sie hast führten mich dazu auf Innenfilter umzustellen. Bei einem Pflanzenbecken mit moderatem Besatz hätte ich ganz auf Filter verzichtet und nur 2 Strömungspumpen eingesetzt. Bei meinen Scheiben ist aber eine Filterung von Nöten , deshalb bastelte ich mir einen Hamburger Mattenfilter und der läuft richtig gut und vor allem fast Wartungsfrei. Heizung und CO2 kann man hinter die Matte basteln und die Matte selber tut man bepflanzen , dann hat man keine sichtbare Technik im Becken und eine 1A Filterung. Für dein kleines Becken würde ich einen Dennerle Eckfilter empfehlen , der läuft bei mir auch in einem 120 Liter Becken , klein , leise und unauffällig.
mfg. Heiko
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Beitragvon kurt » 25 Okt 2016 15:10
Hallo zusammen,

Wasserfloh hat geschrieben: Die selben Bedenken wie du sie hast führten mich dazu auf Innenfilter umzustellen.

hmm… ganz schön ängstlich, was soll bei richtiger Handhabung passieren?
Es könnte auch eine Aquarien Silikonnaht undicht werden, was nun, kein Aquarium?

PS. Ich werde weiterhin Autofahren…
Gruß Kurt
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