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Beitragvon Dustyfoot » 13 Dez 2016 23:16
Hallo,

ich möchte ein Aquarium mit Hydrokultur Basilikum bauen, nach dem Vorbild des EcoQube C.

Gleich zu Beginn muss ich gestehen, dass ich weder im Bereich Technik, der Pflanzenauswahl/pflege, der Besatzauswahl oder dem Nährstoffhaushalt irgendwelche nennenswerte Erfahrungen aufweisen kann.
ABER, ich habe lust darauf und mein Forschergeist ist geweckt. :smile:

Ich habe mir schon so einiges zurechtgelegt und auch schon ein paar Grundlegende Entscheidungen getroffen:

Das Becken wird ein Fluval Edge 1 mit 25l. Ich habe mich dafür entschieden, da ein Bekannter eins loswerden wollte und da ich ein geschlossenes Becken wegen dem geringeren Energie- und Wasserverlust bevorzuge.

Das Becken und der Basilikum soll eine DIY Led Beleuchtung bekommen. Da die Lieferzeiten aus China ziemlich lange dauern, habe ich mich schon für 10 Stk. cree xp g2 r5, 2 Stk. royal blue und 1 Stk. cree xpe Red bestellt. Ich habe nicht vor alle weißen leds zu verbauen, aber 5 Stk. waren gerade im Angebot..
Ich dachte an ein Beleuchtung von 5 Stk. xp g2 für das Aquarium und 2 Stk. xpg2 + 1 Stk. xpe red für den Basilikum.
Die 2 Stk. royal blue wollte ich mir als optionales Mondlicht zur Seite legen.

Der Basilikum soll im "Turm" des Fluval Platz finden und die Sohle des Hydrokulturtopfes in den Original Rucksackfilter reichen.

Den Rucksackfilter werde ich behalten, da er sich nach ersten anschein gut für mein vorhaben eignet. Außerdem gibt es im Netz schon diverse Mods wie Heizstab im Filter, CO2 Diffusor im Filter oder die Möglichkeit einen Bodenfilter anzuschließen.

Von der Bepflanzung dachte ich an langsamwachsende Pflanzen mit eher geringerem Nährstoffbedarf da der Basilikum als starkzehrer gilt. Ich dachte an einen Moosbonsai mit Anubias nana und vielleicht etwas Rasenartiges.

Vom Besatz her dachte ich an einen betta splendens plakat und einen Clan Red Fire Garnelen. Ich weiß die Vergesellschaftung ist nicht ohne, habe aber in der Vergangenheit schon gute Erfahrungen damit gesammelt.

So das wären jetzt mal meine Vorstellungen. Wie gesagt, ich kenne mich in keinem der Bereiche sonderlich gut aus. Umso mehr freue ich mich über euren Input.

Schönen Gruß

Ich lade mal ein Bild von einer Handskizze in die Galerie.
Gruß Bert
Dustyfoot
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Beitragvon Dustyfoot » 13 Dez 2016 23:28
Ach ja, ganz vergessen..
Beckenstandort: Küche :D
Gruß Bert
Dustyfoot
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Beitragvon eheimliger » 14 Dez 2016 07:26
Hallo ????
Da bin ich aber mal gespannt auf die updates und den gesammten Verlauf,
als Problem des vorgestellten Ecoqube sehe ich die sehr geringe Pflanzfläche für den Basilikum an, da past ja nur ein Stängel rein der schnell zu groß wird und geerntet werden muß, wo bekomme ich dann genau einen neuen Stängel her. Also müssen die irgendwo separat gezogen werden.
Das Prinzip ist eigentlich Uralt, vor ca 20 Jahren hatte ich schon die Wurzeln von einer Pflanze (komm gerade nicht auf den Namen, wurde aber damals immer empfohlen als man es noch nicht besser wußte) als Nähstoffzehrer im Becken. Später dann hatte ich ein Becken wo ein bypass des Filters das Wasser durch einen hinten etwas über Beckenhöhe angebrachten bepflanzten Blumenkasten mit Steinwolle pumpte, lief aber auch nicht so gut, hatte aber auch nicht den Kenntnisstand der notwendigen Düngung wie heute.
Wollte ich jetzt Basilikum züchten würde ich diese Variante wählen.
Bin gespannt auf deine Umsetzung.
Gruß, Frank
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Beitragvon Dustyfoot » 14 Dez 2016 08:46
Und genau diese geringe Pflanzfläche für den Basilikum hat mich auf die Idee gebracht, einen Eigenbau zu wagen.
Denn egal wie gut es dem Basil geht, nach einmal Pasta kochen sind nicht mehr viele Blätter am Stängel.

Der EcoQube C hat 1,5 gallon, das edge ca. 6. Ich hoffe auch die Pflanzfläche für den Basilikum um min. diesen Faktor vergrößern zu können, damit sich die Pflanzen nach der Ernte wieder erholen können.
Der Basilikum soll im übrigen selbst aus Samen aufgezogen werden.
Ich dachte an Filterwatte als Keimsubstrat. Hat jemand vorschläge was als Pflanzsubstrat im Filter geeignet wäre?
Gruß Bert
Dustyfoot
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Beitragvon eheimliger » 14 Dez 2016 10:13
Hallo Bert,
eben ist mir der Pflanzennahme eingefallen, die Efeutute war es.
Als Substrat kannst Du die Filterwatte nehmen genauso wie andere ungedüngte Substrate wie zb Kies, Blähton, Wolle, usw, genau kenne ich mich nicht aus, sollte aber alles gehen was nicht vorgedüngt ist und den Wurzeln halt gibt.
Gruß, Frank
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Beitragvon buddyholly » 14 Dez 2016 13:26
Bitte keinen Betta ins Fluval Edge! Ich weiß, manche Leute machen das mit abgesenktem Wasserspiegel. Aber nur weil das Tier überlebt, heißt das ja nicht, dass es ihm auch gut geht!
Grüße,
Daniel
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Beitragvon Dustyfoot » 14 Dez 2016 14:48
Blähton würde mir als Substrat gut gefallen, da es mir vom handling am einfachsten erscheint.
Wie wirkt sich Blähton auf meine Wasserwerte aus?
Es stehen auch nur die unteren 2 bis 3 cm im Wasser, von daher sollte auch eine eventuelle Aufhärtung des Wassers relativ gering ausfallen.

Der Besatz steht auf meiner Liste ganz am Ende. Wichtig ist mir ein funktionierendes System gepaart mit einem möglichst geringen Pflegeaufwand. Daran wird sich auch der Besatz orientieren..
Gruß Bert
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Beitragvon eheimliger » 14 Dez 2016 16:37
Hallo Bert,
Blähton ungedüngt sollte sich neutral verhalten.
Bei der geringen Menge die Du einsetzt könntest du auch jeden Soil nehmen der nicht so hoch vorgeladen ist, kenne ich mich aber nicht mit aus.
Gruß, Frank
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Beitragvon Dustyfoot » 14 Dez 2016 22:58
so heute das edge geholt..
Wird schon eng werden mit der Pflanzfläche für den Basilikum,
aber ich denke dass es noch wie vor gut geeignet für mein Vorhaben ist.

Ich denke ich entscheide mich gegen soil als Bodengrund und für einen feinkörnigen dunklen Kies/Sand.

Habt ihr einen guten Tipp für mich was den Bodengrund betrifft?
Gruß Bert
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Beitragvon similima » 15 Dez 2016 07:55
Hallo Bert,
coole Idee.
Ich würde überlegen statt des Basilikums Minze zu nehmen, das wird als alternative in deinem Link ja auch erwähnt.
Minze kommt aus meiner Sicht besser mit Staunässe klar (ist ja eine Sumpfpflanze) und der Wuchs ist kompakter.
Ich habe in einem Edelstahlbecken auf der Terrasse in dem sich im Sommer ein paar Mollys befinden einen Topf mit Minze aus dem Supermarkt gestellt und mich gewundert wie gut das wächst. Der Platz ist eher schattig und trotzdem kann ich das regelmäßig abernten.
Gruß
Frank
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Beitragvon Dustyfoot » 15 Dez 2016 11:36
Hallo Frank,

in der Tat habe ich auch schon an Minze gedacht.
Die Staunässe soll dem Basilikum auch nicht schaden. Der große Vorteil der Minze liegt daran, dass Sie weniger Licht zum wachsen benötigt.
Um auf die verschiedenen Lichtbedürfnisse der Pflanzen einzugehen, wäre ein dimmbares Licht für die Hydrokultur wünschenswert.
Was die Led Technik betrifft, bin ich leider noch völlig unerfahren. Könnt ihr eine gute Internetseite nennen, wo ich mir aktuelles Wissen aneignen kann?
Muss jetzt nicht speziell Aquariumbezogen sein. Kenne mich einfach zuwenig aus mit Netzteilen, Konstantstromquellen, Leds und wie man alles untereinander kombinieren und steuern kann..
Gruß Bert
Dustyfoot
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Beitragvon Dustyfoot » 15 Dez 2016 21:18
So endlich gibts ein paar Bilder.

Dateianhänge

Gruß Bert
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Beitragvon Dustyfoot » 18 Dez 2016 22:22
so heute habe ich mich etwas mit Led Technik auseinander gesetzt, aber so richtig schlau bin ich noch nicht :-/

Ich habe mir das so vorgestellt:
Die Leds sollen alle mit 500mA und 3,1 V betrieben werden.

1 KSQ für die 5 xp g2 r5 für das Aquarium
1 KSQ für 2 xp g2 r5 und 1 cree xpe Red für den Basilikum
1 KSQ für 2 royal blue optionales Nachtlicht

ich hätte gerne, dass alle 3 KSQs an einem Netzteil hängen, damit ich nicht unnötig viele Stecker benötige.
Gibt es eine einfache Möglichkeit die KSQs getrennt anzusteuern? Oder ist dafür zwingend ein Controller nötig.
(Langfristig hätte ich schon gerne eine Steuerung für das Becken, aber ich möchte nicht zuviele Projekte auf einmal starten..)

Welche KSQs sind für mein Vorhaben geeignet?
Ist das Meanwell LPV-35 35Watt und 36V als Netzteil geeignet?
Gruß Bert
Dustyfoot
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