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Postby L Lawliet » 06 Jan 2010 10:56
Hallo,

wie im Vorstellungsthread schon erwähnt, möchte ich das Düngesystem für mein Aquarium gerne verbessern, da ich nun nach drei Monaten die ersten Probleme mit meinen Pflanzen bekomme.

Die Voraussetzungen sind wie folgt:
Ich habe ein 240 l - Becken, das mit 2 x 54 Watt (T5) beleuchtet wird, 12 Stunden ohne Pause, Tageslicht kommt nicht ans Becken. Die Temperatur im Becken ist tagsüber bei 24 Grad, nachts sinkt sie auf 22 Grad ab. KH niedrigstens bei 11 (aus der Leitung 15), PH 7,6, GH (aus der Leitung) 21. Nitrit nicht nachweisbar, und Nitrat leider auch nicht. Weitere Werte messe ich nicht.
Es ist reichlich bepflanzt mit Hygrophila carymbosa, Hygrophila difformis, Hygrophila polysperma, Vallisneria nana, Vallisneria spiralis, Vallisneria americana var. mini twister, Alternanthera reineckii rosa, Ludwigia repens, Heteranthera zosterifolia, Anubia barteria var. nana Riccia fluitans und Vesicularia dubyana.Ah, und Hornblatt. An Algen habe ich Faden- und Grünalgen. Reichlich derzeit. Und einige Compsopogon an Anubia. Eine Cabomba caroliniana mochte die Fadenalgen nicht, offnet sich nicht mehr - sie wird wohl durch eine Limnophila sessiliflora (die besser zu meinem harten Wasser passt) ersetzt werden.
Meinen Fischbesatz würde ich als mäßig bezeichnen: 9 Corydoras aeneus, 12 Pseudomugil furcatus, 4 LDA 25. Und Wirbellose: Red Fire-Garnelen (< 20), Blasenschnecken, Turmdeckelschnecken, einige wenige kleine Posthörnchen, wenige Radix-Schlammschnecken.

Die Probleme:
Das Heteranthera zosterifolia hat glasige, z. T. schwarze Blätter bekommen und mickert, Alternanthera r. wächst kaum und zeigt gemeinsam mit Hygrophila polysperma kleine glasige Blatteinschlüsse, letztere wirft derzeit viel Laub. Dies führe ich auf das nicht nachweisbare Nitrat im Becken zurück. Und u. a. dagegen möchte ich nun etwas tun!
Die Faden- und Grünalgen sind nun kein großes Drama - ich rechne ohnehin mit einem Rückgang bei veränderter Düngestrategie, außerdem denke ich, dass es in den ersten Monaten ohnehin normal ist, dass sich Algen bilden. Die Teile stören mich nicht weiter, sie halten sich bevorzug im Javamoos auf, und die Garnelen halten sich dort sehr gerne auf. Die Compsogon an den Anubias finde ich nicht sehr hübsch, befallene Blätter habe ich abgeschnitten.

Die Düngung:
Meine derzeitige Düngung: täglich 6 ml Easycarbo von Easy Life; an vier Tagen 5 ml Profito von Easy Life.

Und der Plan (mit den Fragen):
Eine Co2-Anlage (CarboPlus von Zac) habe ich bestellt (ich warte auf die Lieferung, und muss mich dann noch einlesen); und vor mir steht eine jungfräuliche Flasche Easy Life Nitro als Reaktion auf mein nicht vorhandenes NO3 im Becken - ich versuche gerade herauszufinden, wieviel davon ich wöchentlich oder täglich hinzugeben soll. Da ist vom ppm die Rede, 10 ml davon sollen 500 l Wasser mit 2 ppm NO3 und mit 1,3 ppm K versorgen... danke... :bonk:
Ich glaube, bei meinem Becken sollte ich zunächst mit 10 mg/l NO3 wöchentlich düngen - ist das korrekt? Wieviele ml sind das auf mein 240 l - Becken? Empfiehlt sich ein noch höherer Nitrat-Wert, und wie sieht es mit dem K aus?
Dann bin ich am überlegen, ob ich noch PO4 messen sollte?

Ich entschuldige mich im Voraus für die vielleicht etwas dümmlich anmutenden Fragen - ich habe auch schon mein Buch (Pflanzenaquaristik nach Kramer) konsultiert, aber habe mit dem ppm/mg auf liter noch keinen Durchstieg gefunden.

Auf jeden Fall würde ich mich über Hilfe sehr freuen. :oops:

Viele Grüße,
Lawliet
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Lawliet

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Postby Schlawiner_68 » 06 Jan 2010 11:15
Hallo Lawliet,

die Umrechnung ppm zu mg/l geht 1:1.
Beispiel: 1ml hebt 50l um 2ppm NO3 bedeutet genausoviel wie 1ml hebt 50l um 2mg/l NO3.
Wenn Du das Ganze auf 250l anwenden willst:
z.B willst Du das NO3 um 4mg/l anheben:
1ml *2 (weil du ja nicht nur um 2mg/l anheben willst sondern um 4mg/l)*5 (da der Wert ja auf 50l normiert ist und Du in deinem Becken 5mal 50l hast) = 10ml
=> Wenn du 10ml zugibst hebst du den NO3 Wert um 4mg/l usw.

Zum Thema anzustrebende Werte gibts hier wesentlich erfahrenere als mich.
Nitrat 10mg/l lautet der Richtwert. (Möglichst konstant)
Kalium sollte in der gleichen Grössenordnung wie NO3 vorhanden sein.
PO4 zu messen ist meiner Meinung nach nie verkehrt.


Viele Grüsse
Reiner
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Reiner
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Postby Wuestenrose » 06 Jan 2010 11:28
Hallo,

das Trugkölbchen ist meine Zeigerpflanze für Stickstoffmangel. Das Schwarz-glasig-werden der Blätter ist ein untrügliches Zeichen für zu wenig Stickstoff. In dem Aquarium fehlt sicher N, wahrscheinlich auch die anderen Makros P und K.

Viele Grüße
Robert
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Postby L Lawliet » 06 Jan 2010 11:46
Hallo,
und danke für die schnellen Antworten! Dass N im Aquarium fehlt, konnte mir mein NO3 - Test ja eindrücklich zeigen - wirklich nichts nachweisbar, weder mit Ratestäbchen noch mit dem Tröpfchentest! Ein Wasserwechsel liegt auch schon zwei Wochen zurück (ich wechsle eigentlich wöchentlich bis zu 50 % Wasser, hatte aber eine Unsicherheit bezüglich evtl. Kupferbelastung in meinem Leistungswasser, das ich erst testen musste).

Dann geht´s mit der Fragerei weiter....

Ich sollte vielleicht noch das Leitungswasser auf NO3 testen, und in der Düngerberechnung berücksichtigen, oder?

=> Wenn du 10ml zugibst hebst du den NO3 Wert um 4mg/l usw.

---> das bedeutet dann für mich, der ich 10 mg/l im Wasser haben möchte, dass ich 25 ml Nitro-Dünger pro Woche zugeben sollte - dies dann auf einmal (also speichert es die Pflanze?), oder lieber verteilt? Das K soll ich dann noch geringfügig aufdüngen, wenn es in der gleichen Größenordnung wie NO3 vorhanden sein soll? Oder genügt das im Profito-Dünger enthaltene Kalium?

Wird sich die CO2-Düngung auf den Bedarf an NPK sowie den anderen Nährstoffen auswirken?

Einen Phospattest werde ich mir besorgen! Sollte dieser anzeigen, dass ich auch hier einen Mangel habe, dann wäre es am sinnvollsten, wenn ich einen NPK-Dünger, z. B. den von Aqua-Rebell, nehme anstelle dem Nitro von Easy Life, oder?

Viele Grüße,
Lawliet
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Postby Simon » 06 Jan 2010 12:03
Hallo Lawliet,

bzgl. des NO3 in der Leitung. Du kannst dir eigentlich auf der Seite deines Wasserversorgers eine komplette Analyse deines Leitungswassers anschauen und erfährst so mehr über die darin enthaltenen Stoffe. Daraus kannst du dann auch erkennen was du bei einem TWW aufdüngen musst.

Wenn du Co2 ins Becken führst, was ja mit der größte Teil der Düngung ausmacht, wird sich der Verbrauch aller anderer Nährstoffe vergrößern, einfach weil die Pflanze mit Co2 mehr gas gibt.
Beste Grüße
Simon
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Postby Schlawiner_68 » 06 Jan 2010 12:16
Hallo Lawliet,

ja, Du solltest Dir die Wasserwerte deines Leitungswassers besorgen und die Werte des Ausgangswassers mit berücksichtigen. Die Trinkwasseranalyse ist im Normalfall im Internet abrufbar.
Zum Thema Stickstoffdüngung:
Ja, wenn 1ml 50l um 2mg/l anheben brauchst Du für 10mg/l Anhebung auf 250l 25ml.
Da ich davon ausgehe, daß Dein AQ 240l brutto hat wirst Du netto vermutlich so ca. 210l haben (Bodengrund, Füllhöhe usw.). Deshalb würde ich es mit 21ml Dünger versuchen. Einmal Aufdüngen auf 10mg/l und dann messen welchen Stickstoffverbrauch Dein Becken pro Tag hat und dementsprechend täglich nachdüngen um die 10mg/l in etwas konstant zu halten.
Die CO2 Düngung sollte den Pflanzenwuchs fördern und somit auch den Nährstoffverbrauch erhöhen.
Kalium düngst Du ja schon mit auf (im Verhältnis 2:1,3) und ist auch im Profito enthalten. Ob sich hier "Blind Aufdüngen" empfiehlt können Dir andere hier besser sagen, ich weiss es nicht.

Viele Grüsse
Reiner
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Postby L Lawliet » 06 Jan 2010 13:54
Hallo,

ich habe eine komplette Auflistung der im Trinkwasser vorhandenen Stoffe gefunden!
NO3 wird mit 16,6 mg/l angegeben.
http://www.stadtwerke-forchheim.de/site ... uchung.pdf
Was meinen die Experten, v. a. auch zu den anderen für Pflanzen wichtigen Stoffen?

Im Becken ist NO3 im Moment, wie schon geschrieben, nicht nachweisbar.
Ich werde dann heute mal mit 21 ml, wie geraten, auf 10 mg/l hochdüngen und täglich messen; insbesondere nach dem TWW sollten sich dann Veränderungen ergeben, oder? Und natürlich nach Installation der CO2-Anlage...
Ich hoffe, so nach einigen Wochen eine "Düngeroutine" zu bekommen, und dass sich meine Pflanzen wieder "fangen".

Danke!!!

Lawliet
Viele Grüße,
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Postby DrZoidberg » 06 Jan 2010 14:43
Hallo Lawliet,
wenn ich fragen darf, wo kommt denn der interessante Namen her?

Zu deiner Trinkwasseranalyse: (Annahme wöchentlich werden 50% Wasser gewechselt)
Nitrat führst du wöchentlich bisher gute 8mg/l zu -> reicht laut Messungen aber nicht aus, muss gedüngt werden
Kalium ist so gut wie nicht vorhanden im Leitungswasser -> Muss zugedüngt werden
Phosphat zu testen wäre sicher interessant
Eisen (20ml Profito pro Woche = etwa 0,14mg/l) Hast du mal nachgemessen ob am Ende der Woche noch Eisen vorhanden ist?

Aufgrund der unterschiedlichen Ausgangswert (K und NO3) empfiehlt es sich eher N,P und K als Einzeldünger parat zu haben und so gezielt eingreifen zu können.
Gruß Christian :fish: :taucher: :fish:
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Postby L Lawliet » 06 Jan 2010 15:58
Hallo und wieder DANKE!
Das klingt alles nach Mathematik :shock: aber mit etwas Durchdenken der bisher gegebenen Antworten sollte sogar ich das hinbekommen. :oops:
Ich versuche gerade, den Nährstoffrechner zu blicken,
und mache einen Angebots- und Preisvergleich für N und K und eventuell P-Dünger.
Beim Profito von Easylife bleibe ich mal, den halte ich für sehr "umfangreich" für alles ausser NPK und CO2.
Hm, soll ich dann auch noch K messen???

Viele Grüße,
Lawliet
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Postby JPS » 06 Jan 2010 17:11
Hallo Zusammen,

der Nachteil bei Profito ist, meinen Erfahrung nach, dass das zugegebene Eisen nach kurzer Zeit nicht mehr nachweisbar ist. Zumindest wenn man genau nach Anleitung vor geht, vielleicht ist es ratsam noch Ferro hin zuzugeben.

MfG

Frank
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Postby L Lawliet » 06 Jan 2010 20:45
Hi Frank,

ich hab mal einen FE-Test zum Po4-Test auf den Einkaufszettel gesetzt. Und dann schreibe ich einen Dünger-Einkaufszettel. Für den Beginn möchte ich gerne mit "käuflichen" Düngern hantieren. (Ich stelle mir grad schon die Düngerflaschen-Batterie vor: Profito, dann je eine Flasche N, P, und K und u. U. noch eine Flasche Fe-Dünger... uff! Wie gut, dass ich erst durch DVD-Ausmisten neuen Platz in einem Regal habe! :lol: )
Wenn ich besser durchblicke (tue ich im Moment immer noch nicht, v. a. nicht bezüglich der notwendigen Konzentration der einzelnen Stoffe und der Nachdüngung über den Wochenverlauf, hier muss ich erst eine Testreihe machen...), bastle ich vielleicht einmal einen eigenen Dünger...

Danke an alle für die umfassende Hilfe.

Viele Grüße,
Lawliet
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Postby Wuestenrose » 06 Jan 2010 22:00
Hallo,

L Lawliet wrote:Das klingt alles nach Mathematik
Ein bißchen Mathematik ist aber zur Beurteilung der Nährstoffsituation ganz brauchbar.

Einer der Zusammenhänge, den ich für mit am wichtigsten halte, ist dieser: Führt man zwischen zwei x-prozentigen Wasserwechseln y mg/l irgendeiner Substanz zu, so steigt die Konzentration dieser Substanz nie über 100/x*y mg/l.

Beispiel: Man wechselt 30 % Wasser alle zwei Wochen. Während dieser Zeit führt man 7 mg/l Kalium zu. Dabei ist es egal, ob am 7 mg/l Kalium direkt nach dem Wasserwechsel zuführt, oder jeden Tag 0,5 mg/l. Die Kaliumkonzentration kann bei dieser Konstellation nie über 100/30*7 = 23,3 mg/l steigen, vorausgesetzt, man behält den zugrundeliegenden Wasserwechselrhythmus bei. Wird die Substanz (hier Kalium) durch irgendwas gebunden (Aufnahme durch die Pflanzen, Ausfällung, etc.), dann liegt der realle Gehalt unter dem errechneten Maximalwert.

Ein bißchen Wasserwechselmathematik hilft, so manche Aquarianermythen auszuräumen.

Viele Grüße
Robert
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Postby JPS » 07 Jan 2010 01:08
Hall Lawliet,

ich hab mal einen FE-Test zum Po4-Test auf den Einkaufszettel gesetzt. Und dann schreibe ich einen Dünger-Einkaufszettel.

das ist der richtige Weg. Erst wenn du die Werte messen kannst kann man auch sehen wo man den Hebel ansetzen kann/muss.

MfG

Frank
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Postby L Lawliet » 07 Jan 2010 16:43
Hallo,

nach der gestrigen Nitratdüngung habe ich heute morgen den Wert gemessen: er lag bei 5 mg/l. Ich habe daraufhin wieder auf 10 ml/l hochgedüngt, und werde morgen wieder kontrollieren. Kann das sein, dass die Pflanzen das Nitrat so schnell aufnehmen? Ich habe leider noch gar kein Gefühl dafür, wie schnell so etwas geht!? Gibt es Erfahrungswerte von jemand mit ähnlichen Voraussetzungen (240 l, im Leitungswasser 16,6 mg/l N; ich wechsle pro TWW übrigens meist 60 l Wasser aus!)?

Dann habe ich heute einen Phosphattest gekauft und überhaupt kein Phosphat im Wasser gefunden. Also muss ich dies, wie vermutet, auch aufdüngen. Der Zoohändler meinte, ich solle den Fischbesatz erhöhen und mehr füttern - möchte ich aber derzeit gar nicht, eine Besatzaufstockung ist vorerst einmal nicht geplant, vielleicht in einigen Monaten noch eine Gruppe M. praecox - aber nun muss ich erstmal sehen, wie sich die Wasserwerte mit der Carboplus verändern (KH!!!) - sie wurde heute geliefert und wird am Wochenende installiert. Ein Phosphatdünger erscheint mir kontrollierbarer als "mehr füttern"...
Kann mir jemand eine Empfehlung, vorerst für einen "Fertigdünger", aussprechen und wieviel/wie oft ich diesen dosieren soll?

Einen K-Test habe ich nicht gesehen. Geht es auch "ohne"? Oder kontrolliert ihr den K-Wert auch mittels Tests?

Viele Grüße, und danke wieder für eure Hilfe!
Lawliet
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Postby L Lawliet » 07 Jan 2010 19:06
Hallo,

ich habe gerade den NO3-Wert im Leitungswasser (angeblich 16,6 mg/l - kann das eigentlich sein, oder hab ich das was falsch verstanden? http://www.stadtwerke-forchheim.de/site ... uchung.pdf ) gemessen; und der NO3-Test zeigt genau dasselbe rosa an wie heute morgen beim Aquarienwassertest, das ich als 5 mg/l interpretiert habe (war sehr schwierig... rosa ist rosa für mich...).
Heute morgen habe ich das NO3 wieder auf 10 mg/l hochgedüngt (mit 11 ml Dünger, ich hoffe, das war korrekt so), und heute abend war da schon wieder dieser Rosa-Ton, der aussieht wie "5 mg/l" - kann das denn theoretisch sein? Ist es möglich, dass mein Becken bzw die Pflanzentäglich 11 ml NO3-Dünger möchten? Einen K-Test habe ich überhaupt nicht gefunden; und dann lese ich immer wieder, dass man PO4 nicht gleichzeitig mit NO3 düngen soll.
Dann verstehe ich nicht, wie der Nährstoffrechner funktionieren soll. Beispiel: ich gebe oben 210 l Wasser ein, da ich davon ausgehe, dies ist mein Nettowasserinhalt. Dann gebe ich bei Nitrat "21 ml" KNO3 ein (daraus soll der Nitro-Dünger von EasyLife doch bestehen?) und habe unten als zugegebenes NO3 "61,328 mg/l" im Ergebnisfeld. Aber es sollten doch theoretisch 10 mg/l rauskommen. Habe ich den Rechner falsch verstanden? Muss ich den unteren Wert nochmal umrechnen?

Fazit: alles erscheint mir gerade wie ein riesen Berg, und ich bin etwas gefrustet. Auch von der Vorstellung, hier N, P und K-Dünger einzeln herumstehen zu haben. Und dann noch einen Volldünger, den Profito. Und dann noch einen Eisendünger, da das FE vom Profito nicht lange nachweisbar sein soll.

Geht´s nicht einfacher und kompakter mit der NPK-Düngung, mit der Düngung überhaupt? Meinen Pflanzen geht es z. T. akut schlecht, und bis ich mich in die Materie eingemessen habe, das kann vielleicht noch dauern...

Ich habe u. a. von Aqua-Rebell NPK-Dünger gesehen - da muss doch einer davon für mein Becken geeignet sein?
Oder muss ich mit meinen Wasserwerten (s. o.) wirklich alles einzeln dazudüngen? Das würde ich ja irgendwann gerne auch tun, aber ich befürchte, das so schnell nicht zu blicken.
Vor allem nicht mit den Rosatönen beim NO3 - Test (Hersteller heisst "Aquili"), einfacher war es, als NO3 = 0 war - das war deutlich erkennbar... :lol:

Uff. Ich glaube, ich fühle mich grad ein bisschen überfordert.
Viele Grüße,
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