Vallisneria asiatica var. biwaensis

Biwa-See-Vallisnerie

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°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Hintergrund, Mittelgrund
Schwierigkeitsgrad: einfach
Wachstum: schnell
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Verbreitung und Fundorte [?]: 

Japan: Biwa-See (endemisch)


Höhe: 20 - 40 cm

Populärnamen [?]: 
  • Biwa-See-Vallisnerie

Synonyme [?]: 
  • Vallisneria americana var. biwaensis (Miki) Lowden
  • Vallisneria biwaensis (Miki) Ohwi
  • Vallisneria natans var. biwaensis (Miki) H. Hara

Pflanzentyp [?]:

  • Rosette
Botanischer Name [?]: Vallisnéria asiática var. biwaénsis Miki

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Alismatales - Froschlöffelartige
Familie [?]: Hydrocharitaceae - Froschbissgewächse
Gattung [?]: Vallisneria

Beschreibung: 

Die Biwa-See-Vallisnerie ist eine zierliche, relativ niedrig bleibende Varietät von Vallisneria asiatica mit schraubig gedrehten Blättern, die aus dem Biwa-See in Japan stammt. Als Aquarienpflanze wurde sie von der Firma Dennerle 1991 nach Deutschland eingeführt. Nach Information von Dennerle kommt diese Vallisnerie im Biwa-See in großen Mengen an sonnigen Stellen im Flachwasser vor.1

Die Art Vallisneria asiatica wurde 1982 von R.M. Lowden mit Vallisneria americana synonymisiert. Dementsprechend wurde auch die Biwa-See-Vallisnerie V. americana var. biwaensis genannt. Die molekularsystematische Arbeit von Les & anderen (2008) hat ergeben, dass V. asiatica nicht enger mit der eigentlichen, nordamerikanischen V. americana verwandt ist. Sie steht aber der asiatischen Vallisneria natans sehr nahe und wird von verschiedenen Autoren als Synonym dieser Art behandelt. Vallisneria asiatica unterscheidet sich aber von V. natans in einigen variablen Merkmalen, z.B. schmalere, kürzere Blätter und fehlende rötliche Färbung.2

Les & andere (2008) haben viele Kulturherkünfte von Vallisnerien untersucht und konnten unter diesen nicht die Nominatform von V. asiatica nachweisen, sondern nur die Varietät biwaensis.2 Die Nominatform (Vallisneria asiatica var. asiatica) wird also möglicherweise nicht als Aquarienpflanze kultiviert. Sie hat glatte Blätter und dürfte nur schwer von Vallisneria spiralis zu unterscheiden sein (von der es ebenfalls Formen mit gedrehten Blättern gibt).

Die gedrehten Blätter von V. asiatica var. biwaensis sind recht schmal (3-5 mm breit) und können nach Information der Firma Tropica eine Länge von 5 bis 50 cm aufweisen. Im Aquarium von Christel Kasselmann hat die Pflanze eine Höhe von 20 bis 40 cm erreicht.1

- Wird fortgesetzt -

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. Kasselmann, Christel (2010): Aquarienpflanzen. 3. Auflage. - DATZ Aquarienbuch, Ulmer Verlag: Seite 542.
  2. Les, D.H., Jacobs, S.W.L., Tippery, N.P., Chen, L., Moody, M.L. & Wilstermann-Hildebrand, M. (2008): Systematics of Vallisneria (Hydrocharitaceae). - Systematic Botany 33 (1): pp. 49–65.
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