Limnobium laevigatum

Südamerikanischer Froschbiss

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Wasseroberfläche
Schwierigkeitsgrad: einfach
Wachstum: sehr schnell
Siehe auch: Limnobium spongia
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Verfügbarkeit [?]: 
  • oft im Handel erhältlich
  • oft von anderen Aquarianern zu bekommen

Populärnamen [?]: 
  • Südamerikanischer Froschbiss
  • Amazonas-Froschbiss
  • Kleiner Froschbiss

Synonyme [?]: 
  • Salvinia laevigata Humb. & Bonpl. ex Willd.
  • Limnobium laevigatum (Humb. & Bonpl. ex Willd.) C. V. Morton
  • Trianea bogotensis H. Karst.

Irrtümliche Namen [?]: 
  • Limnobium spongia

Pflanzentyp [?]:

  • Rosette
  • frei an der Oberfläche treibende Schwimmpflanze
Botanischer Name [?]: Limnóbium laevigátum (Humb. & Bonpl. ex Willd.) Heine

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Alismatales - Froschlöffelartige
Familie [?]: Hydrocharitaceae - Froschbissgewächse
Gattung [?]: Limnobium

Beschreibung: 

Limnobium laevigatum, der Südamerikanische oder Amazonas-Froschbiss, ist eine Schwimmpflanze, die mit etwas Phantasie an riesig geratene Entengrütze erinnert. Sie kommt von Natur aus in Seen, Teichen und langsam fließenden Flüssen in einem Großteil des tropischen und subtropischen Zentral- und Südamerika vor. In Kalifornien (USA) ist L. laevigatum in einigen Gebieten aus Kultur verwildert.

Im Hobby ist diese tropische Schwimmpflanze seit langem populär und wird oft einfach nur "Froschbiss" genannt. Sie ist aber nicht zu verwechseln mit dem Gemeinen Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae). Dieser ist in Europa und Westasien heimisch, winterhart und gut als Teichpflanze geeignet. Er überwintert in Form von Winterknospen und lässt sich vermutlich nicht wie L. laevigatum ständig im Tropenaquarium halten.

Aus der Gattung Limnobium sind nur zwei Arten bekannt. Die andere Art ist der nordamerikanische Froschbiss Limnobium spongia, der vermutlich aus der Aquaristik verschwunden ist. Er ist wegen seiner Herkunft aus der gemäßigten Klimazone wahrscheinlich nicht so leicht im Aquarium zu pflegen wie L. laevigatum, besonders hinsichtlich hoher Temperaturen.

Das lateinische Namens-Beiwort laevigatum bedeutet "geglättet", doch auch die anderen Froschbiss-Arten haben glatte Blätter. Der Name kam zustande, weil die Entdecker der Art, Humboldt und Bonpland, die Pflanze für einen Schwimmfarn hielten und Salvinia laevigata nannten. Dabei bezogen sie sich auf die kahlen Blätter, die bei Salvinia-Arten sonst behaart sind. Spätere Autoren kombinierten den Namen dann zu Limnobium um.

Limnobium laevigatum ist eine typische Schwimmpflanze. Die Blätter sind dick, haben schwammiges, lufthaltiges Gewebe und liegen flach auf der Wasseroberfläche. Sie sind gestielt und rosettig angeordnet. Die Blattspreite ist rund mit gestutzter bis schwach herzförmiger Basis. Die Pflanzen vermehren sich rasch durch Ausläufer und bilden einen zusammenhängenden Teppich. Die Wurzeln können im Verhältnis zur übrigen Pflanze sehr lang werden. Meistens sind sie unverzweigt, schnurartig und dicht mit Wurzelhaaren besetzt, manchmal haben sie Verzweigungen.

In sehr flachem Wasser bzw. auf nassem Boden kann der Südamerikanische Froschbiss auch emers als Sumpfpflanze wachsen. Dann bildet er länger gestielte Blätter, die aus dem Wasser heraus bzw. über den Boden ragen.

- Wird ergänzt -

(Weiteres siehe unter "Kultur" und "Gestaltung")

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. folgt
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