Limnobium spongia

Nordamerikanischer Froschbiss

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Wasseroberfläche
Schwierigkeitsgrad: einfach
Wachstum: schnell
Siehe auch: Limnobium laevigatum
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Verbreitung und Fundorte [?]: 

Osten und Südosten von Nordamerika


Populärnamen [?]: 
  • Nordamerikanischer Froschbiss

Pflanzentyp [?]:

  • Rosette
  • frei an der Oberfläche treibende Schwimmpflanze
Botanischer Name [?]: Limnóbium spóngia (Bosc) Steud.

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Alismatales - Froschlöffelartige
Familie [?]: Hydrocharitaceae - Froschbissgewächse
Gattung [?]: Limnobium

Beschreibung: 

Limnobium spongia, der Nordamerikanische Froschbiss, kommt von Südost-Kanada bis in die südöstlichen USA in stehenden und langsam fließenden Gewässern vor. Er wächst dort als Schwimmpflanze, wobei die Blätter auf der Wasseroberfläche liegen, oder emers als Sumpfpflanze auf Schlammboden, mit langstieligen Luftblättern.

Die Gattung Limnobium ist auf den amerikanischen Kontinent beschränkt und enthält nur die beiden Arten L. spongia (Nordamerika) und L. laevigatum (Mittel- und Südamerika). Die nächsten Verwandten sind die Froschbiss-Arten aus der Gattung Hydrocharis, die aus der Alten Welt (Europa, Asien, Afrika, Australien) stammen.

Zwar wird der Nordamerikanische Froschbiss in vielen Aquarienbüchern vorgestellt und ist dem Namen nach sicher recht bekannt, doch tatsächlich ist Limnobium spongia wohl aus dem Aquarienhobby verschwunden. Er ist wahrscheinlich auch nicht im Handel zu bekommen, ganz im Gegensatz zum Amazonas-Froschbiss, Limnobium laevigatum, der als Aquarien-Schwimmpflanze sehr populär ist. Möglicherweise wird L. laevigatum irrtümlich auch als "L. spongia" angeboten.

Limnobium spongia unterscheidet sich von dem tropischen Limnobium laevigatum unter anderem dadurch, dass die Schwimmblätter deutlicher herzförmig sind, mit längeren Lappen an der Basis. Dadurch ähneln die Schwimmblätter von L. spongia mehr denen von Hydrocharis morsus-ranae. Die langgestielten Luftblätter haben bei L. spongia keine herzförmige Basis. Die Blattspitze läuft aber beim Nordamerikanischen Froschbiss etwas spitz zu, während sie bei L. laevigatum abgerundet ist. L. spongia hat auf der oft rötlichen Schwimmblatt-Unterseite eine zentrale Zone von schwammigem, lufthaltigem Gewebe.

Die männlichen Blüten von Limnobium spongia haben meistens 6, die von L. laevigatum 9 bis 12 Staubblätter. Meistens ist L. spongia zweihäusig (eine Pflanze bildet entweder nur männliche oder nur weibliche Blüten), seltener auch einhäusig (männliche und weibliche Blüten an derselben Pflanze).

Im nördlichen Teil seines Verbreitungsgebiets bildet Limnobium spongia Turionen (Winterknospen) aus, mit denen die Pflanze den Winter überdauert. Solche Winterknospen sind von L. laevigatum nicht bekannt, dafür aber vom europäischen Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae).

- Wird fortgesetzt -

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. folgt
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