© Heiko Muth (2005)

Echinodorus decumbens

Niederliegende Schwertpflanze

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°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Hintergrund, Mittelgrund
Schwierigkeitsgrad: einfach
Wachstum: schnell
Siehe auch: Echinodorus inpai , Echinodorus palifolius , Echinodorus subalatus
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Verbreitung und Fundorte [?]: 

Ost-Brasilien (Piauí: Rio Surubim)


Höhe: 30 - 50 cm
Breite: 10 - 30 cm

Verfügbarkeit [?]: 
  • gelegentlich im Handel erhältlich

Populärnamen [?]: 
  • Niederliegende Schwertpflanze

Pflanzentyp [?]:

  • Rosette
Botanischer Name [?]: Echinódorus decúmbens Kasselmann

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Alismatales - Froschlöffelartige
Familie [?]: Alismataceae - Froschlöffelgewächse
Gattung [?]: Echinodorus

Beschreibung: 

Echinodorus decumbens wurde im Jahre 1994 von Christel Kasselmann am Rio Surubim im ostbrasilianischen Bundesstaat Piauí entdeckt und später von ihr wissenschaftlich beschrieben. Bisher ist diese Art nur von diesem Fundort bekannt. Dort kommt sie direkt am Flussrand sowie in Überschwemmungszonen des Flusses vor. Nachdem E. decumbens nach Deutschland eingeführt worden war, verbreitete er sich in Kultur recht schnell und wird heute relativ oft im Fachhandel angeboten.

Der Name "Niederliegende Schwertpflanze" bezieht sich nur auf die niederliegenden (decumbenten), kriechend wachsenden Blütenstände; die Blattrosette dieser Art ist aufrecht.

E. decumbens ist eng mit E. subalatus, E. palaefolius und E. inpai verwandt. Er unterscheidet sich von E. subalatus in der emersen Form u.a. durch die niederliegenden (statt aufrechten) Blütenstände, die deutlich länger als die Blätter sind und an denen die Blütenquirle weiter voneinander entfernt stehen. Die Blütenstands-Achse von E. decumbens ist im Querschnitt dreikantig, die Kanten sind aber nicht geflügelt (alat) wie bei E. subalatus. Die lanzettförmigen Blätter sind meistens länglicher und schmaler als bei E. subalatus. Wie diese Art hat E. decumbens kantige, kahle (unbehaarte) Blattstiele mit rinnenförmiger Oberseite, lange, sehr schmale Hochblätter (Brakteen) an den Quirlen des Blütenstands sowie kurz gestielte, relativ kleine Blüten mit nicht überlappenden Kronblättern und 12 blassgelben Staubblättern. Der kultivierte Klon von E. decumbens ist selbststeril, d.h. die Blüten bilden nach Bestäubung mit den Pollen dieses Klons keine Früchte aus.

Die submersen Blätter werden bis über 50 cm lang, haben lange, kräftige Blattstiele und sehr schmale, linealische bis bandförmige, relativ derbe Blattspreiten (deutlich schmaler als bei der emersen Pflanze auf Bild 1). Der Mittelnerv ist kräftig und heller gefärbt als das übrige, oft schwach transparente Blattgewebe. Die Unterwasserform dieser Art ähnelt der des selten kultivierten, nicht näher verwandten Echinodorus paniculatus.

(Weiteres siehe unter "Kultur" und "Gestaltung")

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