© Heiko Muth (2007)

Echinodorus palifolius

Steifblättriger Froschlöffel

°C
Aquarieneignung: ja
Verwendung: halb-emers (offene Becken), Hintergrund
Schwierigkeitsgrad: sehr einfach
Wachstum: schnell
Siehe auch: Echinodorus grandiflorus , Echinodorus palaefolius , Echinodorus subalatus
  • Allgemein
  • Kultur
  • Gestaltung
  • Bestandsliste (0)
  • Aquarien (4)
  • Verlinken
Verbreitung und Fundorte [?]: 

Ost-Brasilien


Verfügbarkeit [?]: 
  • oft im Handel erhältlich

Populärnamen [?]: 
  • Steifblättriger Froschlöffel

Synonyme [?]: 
  • Sagittaria palaefolia Nees & Mart.
  • Echinodorus palaefolius (Nees & Mart.) J. F. Macbr. var. latifolius (Micheli) Rataj
  • Echinodorus palaefolius (Nees & Mart.) J. F. Macbr. var. minus (Seub.) Rataj

Handelsnamen, Fantasienamen [?]: 
  • Echinodorus frankoiana
  • Echinodorus rigidifolius

Irrtümliche Namen [?]: 
  • Echinodorus argentinensis

Pflanzentyp [?]:

  • Rosette
Botanischer Name [?]: Echinódorus palifólius (Nees & Mart.) J. F. Macbr.

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Alismatales - Froschlöffelartige
Familie [?]: Alismataceae - Froschlöffelgewächse
Gattung [?]: Echinodorus

Beschreibung: 

Echinodorus palifolius ist allgemein unter der Schreibweise E. palaefolius bekannt, die sich aber als nicht korrekt herausgestellt hat. Diese Art wird oft im Handel angeboten, aber häufig nicht unter ihrem richtigen Namen.

Eine eher spitzblättrige Form, die E. subalatus recht nahe kommt (Bild 3-5), wird im Handel als "Echinodorus argentinensis" bezeichnet. Dieses Label ist irreführend, denn E. argentinensis ist ein Synonym von E. grandiflorus, der sich sehr von E. palifolius unterscheidet und auch nicht näher mit diesem verwandt ist. Der "echte E. argentinensis" (also E. grandiflorus) wird nur noch selten kultiviert und ist praktisch nicht mehr im Handel erhältlich.

Eine andere Form von Echinodorus palifolius mit breit-ovalen Blättern und Verdickung am oberen Blattstiel-Ende (Bild 1 u. 2) hat den Handelsnamen "Echinodorus rigidifolius" (kein gültiger botanischer Name). Offenbar dieselbe oder eine ähnliche Form wird auch als E. palaefolius var. latifolius bezeichnet.

E. palifolius stammt aus dem östlichen Brasilien und wächst in der Natur als Sumpfpflanze. Die Art ist mit E. subalatus nahe verwandt und hat wie dieser längsgeriefte Blattstiele mit deutlicher Rinne auf der Oberseite sowie relativ kleine Blüten (2-2,5 cm) mit 12 blassgelben Staubblättern und relativ schmalen Kronblättern, die sich meistens nicht überlappen. Die Kanten der Blütenstands-Achse sind bei beiden Arten geflügelt (alat). E. palifolius unterscheidet sich von E. subalatus u.a. durch breitere emerse Blattspreiten, die weniger als zweimal so lang wie breit sind.

E. palifolius kann eventuell mit E. cordifolius verwechselt werden. Dieser hat aber größere Blüten (2,5-3 cm) mit 15-26 Staubblättern, keine Rinne auf der Blattstiel-Oberseite und eine nicht geflügelte Blütenstands-Achse.

Die submersen Blätter von E. palifolius sind lanzettlich und relativ langstielig ähnlich denen von E. subalatus. Bei guter Beleuchtung sind sie beim Austrieb oft rötlich gefärbt.

(Weiteres siehe unter "Kultur" und "Gestaltung")

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. Lehtonen, S. (2008): An integrative approach to species delimitation in Echinodorus (Alismataceae) and the description of two new species. - Kew Bulletin 63: 525–563.
Quellen (Verbreitung und Fundorte):
  1. Lehtonen, S. (2008): An integrative approach to species delimitation in Echinodorus (Alismataceae) and the description of two new species. - Kew Bulletin 63: 525–563.
Leider wurden noch keine Erfahrungsberichte verfasst. Möchtest du den ersten schreiben?