Ammannia gracilis

Große Cognacpflanze

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Akzent (Rot), Hintergrund, Mittelgrund, Straße (Holland-Stil)
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wachstum: schnell
Siehe auch: Ammannia crassicaulis
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Wo kaufen?
Verbreitung und Fundorte [?]: 

Senegambia


Höhe: 20 - 50 cm
Breite: 12 - 20 cm

Verfügbarkeit [?]: 
  • oft im Handel erhältlich

Populärnamen [?]: 
  • Große Cognacpflanze

Pflanzentyp [?]:

  • Stängel
Botanischer Name [?]: Ammánnia grácilis Guill. & Perr.

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Myrtales - Myrtenartige
Familie [?]: Lythraceae - Blutweiderichgewächse
Gattung [?]: Ammannia

Beschreibung: 

Ammannia gracilis stammt aus sumpfigen Gebieten Westafrikas. Erste Exemplare dieser Pflanze wurden von dem Aquarianer P. J. Bussink aus Liberia mitgebracht, und so erhielt die Große Cognacpflanze Einzug in die heimischen Wasserwelten. Innerhalb ihrer Gattung ist Ammania gracilis aufgrund ihrer Schönheit und ihrer moderaten Ansprüche wohl die populärste Vertreterin.

A. gracilis ist zwar an sich genügsam, so zeigt sie doch erst bei ausreichend starker Beleuchtung ihr volles Potential; CO2 sollte in ausreichendem Maße (25-30 mg/l) angeboten werden. Zwar zieht diese Stengelpflanze weiches, leicht saures Wasser vor, doch kann sie sich auch an extremere Wasserverhältnisse anpassen. Nitrat und Phosphat sollten extra gedüngt werden, ebenso Eisen und andere Mikronährstoffe. Auf einen Mangel an Eisen reagiert die Pflanze mit Verblassen ihrer Blätter, wohingegen ein reichhaltiges Angebot zu längeren Stängeln und einem weniger intensiven Rot der Pflanze führt (bei hohem Nitratgehalt wird ebenfalls ein grüner Farbton angenommen). Bei einer Kombination von geringem Nitratlevel mit hohem Phosphat- und Mikronährstoffgehalt zeigt sich A. gracilis in ihren intensivsten Farbtönen.

Unter guten Wachstumsbedingungen wächst diese große, farbenfrohe Stängelpflanze schnell bis zur Wasseroberfläche. Wenn man dann den oberen Pflanzenteil mit einer Schere abtrennt und einpflanzt, erhält man robuste, schöne Cognacpflanzen. A. gracilis lässt sich auch durch Stecken ihrer Seitentriebe , die man per Schere von der Hauptpflanze separiert.

Aufgrund ihrer Größe ist A. gracilis eher für den Mittel- oder Hintergrund von mehr als 76 Liter fassenden Aquarien geeignet, wo sie mit ihrer cognacroten Farbe einen wunderbaren Kontrast z.B. zum hellgrünen Ton der Heteranthera zosterifolia bildet.

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. folgt

Erfahrungsberichte

von bitterling » 20 Mai 2013 21:09
Bei guter Nährstotffversorgung wird sie knackig rot. Umgekehrt kann sie sehr schnell verblassen und wächst dann auch relativ schlecht. Vermehrung über Kopfstecklinge. Mit Rückschnitt habe ich schlechte Erfahrungen gemacht, da sie dann die Bläter abwirft und es eine Weile dauert bis die kahlen Stängel wieder neue Triebe bekommen.
Kultur-Parameter
Licht ab hoch 

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