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Postby kathi » 13 Mar 2014 23:10
Hallo zusammen!
Mein Mann und ich haben uns nach ersten Gehversuchen mit einem 30l Nanobecken nun ein Icpiria 300 von Eheim (LBH 100x55x65) bestellt, das nächste Woche kommen soll. Ich würde meine Fragen gerne "der Reihe nach" stellen und hoffe auf Eure Hilfe ;-))

Meine erste Frage fängt gleich erst mal "unten" an, nämlich mit dem Bodengrund und dessen Gestaltung. Geplant ist im vorderen Bereich heller Sand / feiner Kies mit einem Weg leicht schräg nach hinten für die Tiefe und der restliche Bodengrund dunkel. Der Bodengrund soll insgesamt nach hinten leicht ansteigen. Nach einiger Recherche komme ich auf ca. 30-35l Bodengrund, den ich benötige - kann das stimmen oder hab ich mich da verrechnet?

Die beiden Farben wollte ich durch Steine voneinander abgrenzen. Ist es ratsam, die Steine wie eine Art Einfassung mit Aquariumsilikon o.ä. am Beckenboden zu befestigen oder ist das eher schlecht?

LG Kathi
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Postby hatsumi » 14 Mar 2014 09:57
Zum ersten Punkt:

db/soilcalculator?width=900&height=450&depth=450&soilHeightFront=50&soilHeightBack=300

Sand hat eine Dichte von ca. 1,3 kg/l.
Gruß Daniel

Bock auf ein Unikat? Vielleicht ein besonderer Unterschrank? Schaut einfach mal vorbei:
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Last edited by hatsumi on 14 Mar 2014 09:59, edited 1 time in total.
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Postby Sauron » 14 Mar 2014 09:59
Hi Kathi,

wie viel Bodengrund Du brauchst, hängt natürlich davon ab, wie hoch Du schichten willst. Und da würde ich deutlich mehr nehmen, als Du veranschlagst hast. Eine hohe Schichtung hat auch den Vorteil, daß Du mehr Licht auf den Boden bringst, denn Deine 65 cm Höhe sind schon ein Wort.
Um mal konkret zu werden: vorne 8, hinten 16 cm, bedeutet bei einer mittleren Bodengrundhöhe von 12 cm 66 L.
Am Beckenboden würde ich nichts festkleben, Steine sind schwer und sollten alleine halten, und wenn Du irgendwann mal umgestalten willst, ist das eine überflüssige Arbeit, die Steine wieder loszuschneiden.
Viel Erfolg.
Schöne Grüße aus der Hauptstadt
Thomas


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Postby kathi » 14 Mar 2014 10:37
Hallo!
Danke für die ersten Antworten!!
Den Soil-Rechner hatte ich schon gefunden, aber von der Bodengrundhöhe war ich nur bei der Hälfte - da hab ich mich ja mal sauber verschätzt :smile:
Die Idee mit dem Silikon hatte ich hauptsächlich, weil ich dachte, dass Steine auf Glas ohne was dazwischen Probleme geben könnte?
LG Kathi
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Postby Ada » 14 Mar 2014 10:47
kathi wrote: ... Die Idee mit dem Silikon hatte ich hauptsächlich, weil ich dachte, dass Steine auf Glas ohne was dazwischen Probleme geben könnte? ...


Hallo Kathi,
ich habe auch Bedenken die Steine direkt auf dem Glas zu positionieren und lege deshalb Stücke aus einer Styrodur-Platte (Baumarkt) unter.
Freundliche Grüße
Adam
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Postby Sven71 » 14 Mar 2014 18:22
Hi Kathi,
Steine zum Trennen von verschiedenen Kiesen etc. brauchst du ja nur an der Kiesoberfläche, d.h. nicht vom Glas an. Guck dir mal auf Youtube ein paar Aquascape Videos an, z.B. von "The Green Machine". Da sieht man ganz gut, wie man solche Abgrenzungen gestalten kann.
Gruß
Sven S. aus Fs.
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Postby kathi » 15 Mar 2014 13:29
Hallo!
Mensch, darauf hätte ich auch mal kommen können (was haben wir eigentlich vor Google, Youtube & Co gemacht) :lol:
Hab heute morgen gleich mal Göga von seinem PC verjagt weil ich an meinem keine Lautsprecher dran hab und siehe da nun fühl ich mich schon viel viel schlauer. Werden nachher mal losstarten und die Grundeinrichtung (Bodengründe, Wurzel, Steine und so) besorgen damit wir dann nächste Woche gleich loslegen können :grow:
Vielen Dank erstmal - ich denk, die nächsten Fragen kommen sicher sobald das Aqua aufgestellt ist :pfeifen:

LG Kathi
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Postby kathi » 16 Mar 2014 19:00
Hallo!
Und schon bin ich bei der nächsten Frage: Bodengrund??
Den hellen Sand im Vordergrund hab ich, Nährboden für den bepflanzten Bereich auch (Tropica Plant Growth Substrate). Oben drauf hätte mir der JBL Manado gut gefallen und wär auch vom Preis her ok - der kommt aber bei den Usern eigentlich überall ziemlich schlecht weg. Ich habe zwar später keine stark grundelnden Tiere vorgesehen (nur Corydoras pygmaeus) aber trotzdem is es ja blöd wenn ich dauernd aufpassen muss um nicht die halbe Bepflanzung rauszureißen.
Wichtig wäre mir, dass der Bodengrund nicht zu stark verdichtet und auf gar keinen Fall PH-senkend ist.
LG Kathi
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Postby kathi » 20 Mar 2014 09:11
Hallo,

hab mir nach vielem lesen überlegt, ob ich nicht einfach den Manado halb/halb mit normalem schwarzen Kies mischen soll. Hat hier vielleicht schon jemand Erfahrung?

LG Kathi
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Postby kathi » 24 Mar 2014 12:09
Hallo zusammen!
jetzt versuch ich es doch nochmal hier weil ich denke, dass im Bezug auf Pflanzen einfach die meisten Profis hier "rumschwirren" und hoffe auf ein, zwei Antworten...
An Bodengrund kommt nun in den bepflanzten Teil JBL Manado und normaler schwarzer Kies halb/halb gemischt, Hardscape steht soweit und nachdem nun diese Woche die restlichen Vorbereitungen getroffen werden, wird's am Wochenende endlich ernst.

Ich bräuchte nur noch ein paar Vorschläge für möglichst dunkelgrüne Hintergrundpflanzen für die beiden Ecken, finde aber nur hellgrün oder Anubias (möchte später ggf. Garnelen mit dazu und da sollen Anubias nicht so gut sein, außerdem wachsen sie mir zu langsam). Die Pflanzen sollten eine Höhe von 40-50 cm erreichen und gerne größere Blätter haben.

Vielen Dank im Voraus!!
LG Kathi
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Postby Aniuk » 24 Mar 2014 14:01
Hi Kathi,

ich kann dir nur davon abraten den Manado zu verwenden oder diesen mit anderem Kies zu mischen.
Mir ist das Zeug schon übelst gefault... Und Manado ist keinesfalls immer ein "neutraler" Bodengrund, teilweise härtet er sogar auf. Ich stelle mir eine Mischung aus schwarzem Kies und dem rot-braunen Manado auch ziemlich unattraktiv vor. Wieso genau willst du ihn verwenden? Wegen der Optik?

Das mit Anubias und Garnelen ist ein Mythos, der vermutlich dadurch entstanden ist, dass ungewässerte Pflanzen in ein Becken eingesetzt wurde, die oft mit Pflanzenschutzmitteln behandelt sind, welche für Garnelen giftig sind. Du kannst also ruhig Anubias in Kombination einsetzen, allerdings werden sie nicht so groß wie du gerne hättest. Für deine Zwecke könnten einige Javafarn Arten passen (Microsorum pteropus sp.). Die sind ein eher mittleres bis dunkleres Grün, anspruchslos und werden größer wenn man sie lässt. Ich finde Microsorum pteropus "Needle Leaf" ziemlich attraktiv.
Viele Grüße, Anni
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Postby kathi » 26 Mar 2014 10:00
Hallo Anni,

danke für die Antwort! Das mit dem Aufhärten habe ich auch gelesen - da das aber scheinbar nur die ersten 2-3 Wochen so ist wäre es mir egal, weil ich vorher eh keinen Besatz reingeben möchte. Die Optik ist mir auch ziemlich relativ, in dem Bereich, in dem er zum Einsatz kommt, wird eh alles komplett bepflanzt.

JBL wirbt mit Speicherung überschüssiger Nährstoffe aus dem Wasser und wir haben ziemlich Phosphathaltiges. In vielen Foren wird das und daraus resultierend ein sehr guter Pflanzenwuchs bestätigt.
Ich brauch ja kein klinisch reines Becken, aber momentan kämpfen wir schon arg mit Algen...

Zudem dachte ich eigentlich, dass ich Fäulnisprobleme eher bei Sand bekommen würde aber wie eingangs schon geschrieben haben wir da halt keinerlei Erfahrung oder Vergleichsmöglichkeiten und irgendwie schreibt jeder was anderes :?

Die Microsorum pteropus "Needle Leaf" sind wirklich schön, die werd ich mir auf alle Fälle mal merken. Rechts hinten hab ich eh einen höheren Aufbau vom Hardscape, da wäre die Größe optimal.

LG Kathi
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Postby Aniuk » 26 Mar 2014 14:19
kathi wrote:JBL wirbt mit Speicherung überschüssiger Nährstoffe aus dem Wasser und wir haben ziemlich Phosphathaltiges. In vielen Foren wird das und daraus resultierend ein sehr guter Pflanzenwuchs bestätigt.
Ich brauch ja kein klinisch reines Becken, aber momentan kämpfen wir schon arg mit Algen...


Hi Kathi,

genau dieses unvorhersehbare "Schlucken" von Düngern wäre mir ein Dorn im Auge.

Wenn ich in meinem Pflanzenbecken zudünge, dann möchte ich ja nicht, dass der Bodengrund etwas von dem Dünger aufnimmt. Das kann sonst ganz schnell zu einem unkalkulierbarem Nährstoffungleichgewicht führen.

Wie hoch ist der Phosphatgehalt in eurem Wasser? Solange der Wert im Rahmen ist, sehe ich darin eher kein Problem. Ich würde mich über den kostenlosen Dünger im Wasser eher freuen ;) - Man muss halt schauen, dass bei den restlichen Nährstoffen keine Limitierung vorhanden ist (das würde eher die Algen erklären).

Letztendlich musst du es mit dem Bodengrund selber wissen :) . Ein grober Sand oder feiner Kies sollte eigentlich ausreichen und unproblematisch sein. Man braucht da meiner Meinung nach nix Spezielles nehmen, was wieder unkalkulierbare Faktoren in die Gleichung einbringt... falls Probleme auftreten ist man doch eher froh wenn man z.B. den Bodengrund von vorne herein als Ursache ausschließen kann.
Viele Grüße, Anni
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Postby kathi » 26 Mar 2014 15:53
Hallo Anni,

Dunkeldunkeldunkelblau...
Es muss eigentlich fast am Leitungswasser liegen, das Ergebnis kam nämlich auch frisch nach einem 75% Wasserwechsel. Sobald mein bereits bestelltes Testlab endlich kommt messe ich mal das reine Leitungswasser. Aber ich wüsste nicht, wo die starken Werte sonst herkommen sollten.

Kostenloser Dünger is gut, meine hygrophila limnophila z.B. kann ich alle 3 Tage bei Erreichen der Wasseroberfläche um die Hälfte zurückschneiden und ausdünnen...

Das mit dem Boden überleg ich mir wohl besser nochmal, hab ihn zwar schon zuhaus aber kann man ja umtauschen. Vielleicht reicht mir ja der schwarze Kies sogar.

LG Kathi
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