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Beitragvon Rehtal » 05 Dez 2017 18:09
Hallo zusammen,

ich "träume" von einem 60 Liter Becken mit Drachenstein und "grauem" Splitt. Der eye-catcher sollte eine "rote" Pflanzen sein.

Einziehen sollen dann Bienengarnelen. D. h. es wird Osmosewasser sein.

Bleibt das Becken ein Traum oder könnt ihr mir Tipps geben?

Gruß

Jan
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Beitragvon unbekannt1984 » 05 Dez 2017 19:33
Hallo,

Zeitbombe Futterplatz im Garnelenaquarium (Garnelen Tom) ansehen und dann die Sache mit grobem Split überdenken.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon SalzigeKarotte » 05 Dez 2017 19:43
Hallo Jan,
wie Thorsten schon sagt den Futterplatz angesprochen hat aber ich sehe da eher weniger ein Problem WENN du eine Glasfutterschlae benutzt
Grüße
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Julius

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Beitragvon Rehtal » 05 Dez 2017 20:23
Hallo und danke für die Antworten,

aber wenn ich den Boden gut absauge und / oder die Schüssel verwende, sehe ich da kein Problem.

Gruß

Jan
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Beitragvon Kejoro » 05 Dez 2017 20:40
Hi Jan,

es ist schon möglich. Es gibt hier ein paar schöne Kiesbecken, die in der Richtung keine Probleme haben. Aber da steckt auf jeden Fall Aufwand im Sinne von Absaugen/Mulmen dahinter. Da muss man aufpassen. Die Notwendigkeit zu mulmen schränkt dich bspw auch in der Pflanzenauswahl ein. Bodendecker sind dann nicht möglich. Habs versucht. Keine Chance.
So ein Futterplatz sieht vielleicht gut aus, aber Garnelen sind nicht so reinlich. Die nehmen sich das Futter und wandern teilweise damit im Aquarium rum.

Kiesboden ist im Allgemeinen auch problemträchtiger. Ich habe mit dem Dennerle Kies, der beim StarterSet dabei ist, nach Jahren des Nicht-Aufräumens eine ordentliche Mulmansammlung da drin gehabt. Das hat man am verstärken Grünalgenaufkommen und an der bakteriellen Infektion der N. davidi gemerkt. Bienen sind da noch viel anfälliger.

Im Garnelenforum sagen ja viele, dass es ohne Soil nicht lange möglich ist, diese Art zu halten. Ich sehe das allerdings in der bakteriellen Gesamtsituation begründet. Soil drückt den PH und dämmt damit das Bakterienwachstum ein. Darauf komme ich, weil es einige wenige schaffen, die Tiere auch bei höheren PH-Werten zu halten. Zum Teil auch in hartem Wasser.
Wenn du es schaffst, trotz des Kies/Splitts einen guten Biofilm aufrecht zu erhalten, sehe ich da kein Problem. Aber das ist nicht ganz ohne das zuverlässig aufzusetzen.
Mit Sand läufts besser/einfacher/übersichtlicher. Es gibt bestimmt auch grauen Sand.

Viele Grüße,
Kevin
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Beitragvon Rehtal » 05 Dez 2017 22:04
Hallo Kevin,

ich habe diverse Becken mit Soli und Bienen.
Mir geht es in dem "Traum" hauptsächlich um die groben grauen Steine.
Grauen Soli habe ich noch nicht gesehen und mit dem grauen Sand habe ich schlechte Erfahrungen gemacht.

Gruß

Jan
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Beitragvon omega » 05 Dez 2017 22:07
Hi,

unbekannt1984 hat geschrieben:Zeitbombe Futterplatz im Garnelenaquarium (Garnelen Tom) ansehen

sehr schön, das sollte sich jeder mal ansehen, was da im Bodengrund passieren kann. Ok, wenn man nicht regelmäßig mulmt bei so grobem Bodengrund.
Bei meinem feinen Sand (0,1-0,7mm) sieht das nicht annähernd so dreckig aus, aber Verfärbungen in Richtung Grau-Blau gibt es dort ab etwa 1,5cm Tiefe auch. Aber ... kommt gleich.

Kejoro hat geschrieben:Die Notwendigkeit zu mulmen schränkt dich bspw auch in der Pflanzenauswahl ein. Bodendecker sind dann nicht möglich.

Hmm, dort wo Pflanzen wachsen, gibt es ein dichtes Wurzelwerk, das den Bodengrund mit Sauerstoff versorgt. Faulen kann dort m.E. nichts. Ganz im Gegenteil: von dort steigen mitunter riesige O2-Blasen auf. Mulmen überflüssig. Das sehe ich immer, wenn ich Pflanzen rausziehe: der nach dem Rausziehen entstande Sandhügel ist hell wie frischer Sand (hier beiger Poolfiltersand).
Ganz anders an Orten, wo keine Pflanzen stehen. Wühle ich dort im Boden rum, zeigt sich die oben erwähnte Verfärbung und Gasblasen steigen auf, die stinken.

Aquarienpflanzen sind in der Lage, anaeroben Bodengrund in aeroben umzuwandeln. Das machen eigendlich alle Pflanzen, die Wurzeln treiben. Im frisch angelegten Blumenbeet ist nach spätestens ein paar Tagen ab 5cm Tiefe sicher kein Sauerstoff mehr vorhanden. Dort fängts auch an zu faulen. Und trotzdem werden dort Blumen gesät, und die sprießen sogar. Und auf dem Acker wächst Weizen, Gerste, Hafer ...
Pflanzen erschließen sich ihren Lebensraum, nicht nur oberirdisch.

Grüße, Markus
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Beitragvon Kejoro » 05 Dez 2017 22:35
Hallo zusammen,

Rehtal hat geschrieben:Grauen Soli habe ich noch nicht gesehen und mit dem grauen Sand habe ich schlechte Erfahrungen gemacht.
Welche Erfahrungen? Hier gibt es sehr viele Leute, die mit sehr feinem Sand sehr gute Erfahrungen gesammelt haben.

omega hat geschrieben:Das sehe ich immer, wenn ich Pflanzen rausziehe: der nach dem Rausziehen entstande Sandhügel ist hell wie frischer Sand (hier beiger Poolfiltersand).
Das wundert mich ein wenig. Das würde ja bedeuten, dass sich der Mulm in dem Bereich komplett zersetzt hat. Es gibt aber einige Stoffe, die lassen sich kaum zersetzen (Humine, Lignine,...). Deshalb wird auch in hochreaktiven Becken was die Zersetzung angeht, immer etwas Mulm übrig bleiben. Bei meinem HCC hat es regelmäßig aus dem Boden geblubbert (O2). Allerdings war beim Rausziehen eine richtige braune Fahne hinten dran. Irgendwo sind eben die Grenzen erreicht. Durch geschickte Auswahl des Setups kommt es dazu aber erst gar nicht.

Mit geht's bei dem groben Boden nicht darum, dass was faulen könnte. Da hatte ich bei dem Dennerle Kies und später auch Basaltsplit (3-5mm) keine Probleme. Kann daran gelegen haben, dass ich auf ein hohes Sauerstoffniveau achte. Ist aber Spekulation.
Viel interessanter ist die Beobachtung, dass Mulm im Boden nach einiger Zeit/Menge, zu Problemen führt. Bei mir eben Scheibenpest und bakterielle Infektion. Das kann sich bei anderen natürlich anders verhalten. Wollte hierauf nur mal aufmerksam machen. Welche Konsequenzen man hieraus zieht, ist jedem selbst überlassen.

Wenn man da ein bisschen drauf achtet und nicht zu viel Mulm zulässt, dann wird das funktionieren. Ich möchte das jedenfalls nicht mehr und würde bei groben Boden auf Bodendecker verzichten, wenn man Standzeiten > 5 Jahre erzielen möchte. Bei mir hat es nach 4 Jahren dann angefangen, Probleme zu machen.

Viel Erfolg!
Kevin
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Beitragvon omega » 06 Dez 2017 00:11
Hallo Kevin,

Kejoro hat geschrieben:
omega hat geschrieben:Das sehe ich immer, wenn ich Pflanzen rausziehe: der nach dem Rausziehen entstande Sandhügel ist hell wie frischer Sand (hier beiger Poolfiltersand).
Das wundert mich ein wenig. Das würde ja bedeuten, dass sich der Mulm in dem Bereich komplett zersetzt hat.

Mulm ist da auch, keine Frage. Aber klassisch brauner Mulm, nicht das dunkelgraue Zeugs im Video.
Mir geht's darum, daß sich der Sand dort nicht verfärbt hat.
An pflanzenlosen Stellen dagegen verfärbt sich der Sand im Untergrund, hat leicht die Farbe wie das dunkelgraue Zeugs im Video. Klassisch brauner Mulm ist dort keiner. Nach ein paar Stunden dem Aquarienwasser, also O2, ausgesetzt, wird der Sand wieder hell. Worum handelt es sich bei dieser Verfärbung? Sulfite? Sulfide?

Es gibt aber einige Stoffe, die lassen sich kaum zersetzen (Humine, Lignine,...). Deshalb wird auch in hochreaktiven Becken was die Zersetzung angeht, immer etwas Mulm übrig bleiben. Bei meinem HCC hat es regelmäßig aus dem Boden geblubbert (O2). Allerdings war beim Rausziehen eine richtige braune Fahne hinten dran.

Kenne ich. Aber die Farbe Braun ist ok. Solange dort Pflanzen wachsen, wird dort nichts faulen. Bis...

Irgendwo sind eben die Grenzen erreicht. Durch geschickte Auswahl des Setups kommt es dazu aber erst gar nicht.

Je gröber der Bodengrund, desto mehr Futterreste, Kot etc. dringt ein. Igendwann wird das zum Problem. Ist bekannt, ja. Deshalb hab ich hier feinen Sand. Wenn da was fault, und offensichtlich fault es hier an unbepflanzten Stellen, dann kann es nur recht wenig sein, da im Vergleich zu Kies in Sand extrem wenig an Festkörpern eindringt. Es reicht aber dennoch für Faulgase und Verfärbungen.

Viel interessanter ist die Beobachtung, dass Mulm im Boden nach einiger Zeit/Menge, zu Problemen führt. Bei mir eben Scheibenpest und bakterielle Infektion. Das kann sich bei anderen natürlich anders verhalten. Wollte hierauf nur mal aufmerksam machen. Welche Konsequenzen man hieraus zieht, ist jedem selbst überlassen.

Bei einer größeren Pflanzaktion mulme ich den Sand durch, auch wenn es das an bis dato bepflanzten Stellen evtl. nicht bräuchte. Aber ich will kein Risiko eingehen. An den bis dato unbepflanzten Stellen sehe ich gelegentliches Mulmen als Pflicht.

... Ich möchte das jedenfalls nicht mehr und würde bei groben Boden auf Bodendecker verzichten, wenn man Standzeiten > 5 Jahre erzielen möchte. Bei mir hat es nach 4 Jahren dann angefangen, Probleme zu machen.

In der Zeit habe ich den Boden aber schon mind. 8x durchgemulmt.
Wo halten denn Bodendecker 5 Jahre durch ohne Neupflanzung? Die mußte ich nach einem halben Jahr schon neu pflanzen weil sie sich gegenseitig überwucherten und ich ihnen sonst nicht mehr Herr wurde (HCC und diese Mini-Echi). Deshalb flogen die bei mir raus.

Grüße, Markus
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Beitragvon omega » 06 Dez 2017 00:57
Hi,

apropos Garnelen und Futter. Womit füttert Ihr Eure Garnelen?
Im von Torsten geposteten Video sieht man deutlich, wie eine Garnele einen Kürbischip schreddert. Meine Red Fire und Amanos machen das mit Flocken- und Granulatfutter (letzteres für Garnelen) ebenso. Geschätzte 95% werden gar nicht gefressen sondern enden als Staubwolke im Filter.
Nach einer Futtergabe wuseln die Red Fire am Futterring, in Pflanzen, am Boden rum, wo das Futter halt grad landete, knabbern am Futter und drehen jedes Sandkorn dreimal um. Nach einer gewissen Zeit haben sie sich zerstreut und knabbern auch wieder woanders rum, drehen jedes Sandkorn dreimal um etc. Satt sind die nicht, oder? Die Amanos dagegen schnappen sich ein Stück und hauen ab, sind aber auch ständig irgendwo am Rumknabbern, gibt aber Ausnahmen, wo mal die eine oder andere nichts tut, also satt? Bei den Amanos sieht man an ihrem durchscheinenden Darm ja schön, was sie gefressen haben. I.d.R. ist er dunkelgraugrün. Nach einer Pflanzaktion und deshalb überall verteilten Mulm ist ihr Darm hellbraun. Fraßen sie Fisch, ist er hell. Vom roten Flockenfutter ist dagegen nichts zu erkennen. Also fressen sie das offensichtlich gar nicht sondern schreddern es nur?

Der einen Amano sah ich aber mal zu, wie sie ein Blatt von Hydrocotyle cf. tripartita binnen 5 Minuten verschlang, ohne auch nur ein Fitzelchen davon zu verlieren. Dito bei einer anderen Amano, die eine Red Fire verschlang.
Ich denke, ab und an ein kleines Stück Fleisch oder Fisch täte den Garnelen besser als das Zeug aus dem Aquarienladen, oder?

Von Amanos weiß ich, daß sie Pflanzen und Fleisch fressen. Hab's ja mit eigenen Augen gesehen. Granulat- und Flockenfutter schreddern sie eher nur.
Von den kleinen Red Fire denke ich, daß sie von Granulat- und Flockenfutter wie die Amanaos auch nur wegen des Geruchs angezogen werden, aber sie fressen es nicht sondern schreddern es nur. Kann das sein? Ernähren die sich nicht eigendlich von Ciliaten?

Grüße, Markus
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Beitragvon unbekannt1984 » 06 Dez 2017 13:09
Hallo,

omega hat geschrieben:apropos Garnelen und Futter. Womit füttert Ihr Eure Garnelen?

derzeit habe ich Eichenlaub und JBL Novo Prawn (enthält u.a. Brennessel) im Einsatz. Ansonsten finden meine White-Pearl ausreichend Futter in Form von Algen, etwas Mulm und als Aufwuchs auf einer kleinen Wurzel.
Gerade mit dem Granulatfutter bin ich aber sehr sparsam, da die Garnelen es bei mir eher ignorieren (wenn sie nicht gerade darüber stolpern).
Die Amanos dagegen schnappen sich ein Stück und hauen ab...

Ja, das konnte ich damals sehr gut bei meinen Amanos beobachten, gerade bei Futter wie Tetra Wafer Mix. Die Wafer sind schon relativ groß und entsprechend überladen sahen die Amanos aus, wenn Sie mit einem ganzem Wafer versuchten durch das Becken zu schwimmen. Hatte es eine Garnele dann mal an einen ruhigen Ort geschafft, so hat Sie von dem Wafer evtl. 1/4 geschafft und dann den Rest einfach fallen gelassen. Daraufhin habe ich die Wafer vor der Fütterung etwa geviertelt.
Ich denke, ab und an ein kleines Stück Fleisch oder Fisch täte den Garnelen besser als das Zeug aus dem Aquarienladen, oder?

Ein Schnitzel oder ein Steak würde ich nicht unbedingt ins Aquarium werfen, aber es gibt Berichte das Garnelen sich manchmal zusammentun und diese einfachen Blasenschnecken jagen. Wenn du Blasenschnecken hast, dann zerdrück mal das Schneckenhaus und schmeiß die Schnecke einer Amano vor die Füße...

Ansonsten gibt es ja diese Gemüsesticks, da kannst du aber auch ein Scheibchen Gurke, Möhre oder Zucchini (überbrühen) aufspießen und im Boden verankern (dafür eignen sich u.a. auch JBL Plantis).

unbekannt1984 hat geschrieben:Zeitbombe Futterplatz im Garnelenaquarium (Garnelen Tom) ansehen

sehr schön, das sollte sich jeder mal ansehen, was da im Bodengrund passieren kann.

Habe ich das Video noch nicht oft genug hier im Forum verlinkt?

Aber mal zurück zum Bodengrund: Bei meinem erstem Aquarium hatte ich wohl irgendwie eine höhere Konzentration Natrium (Verdacht) im Wasser, dieses hat Filtertorf (Sera Super Peat) quasi aufgelöst, feinster Staub davon hat sich in jede noch so kleine Ritze im Kies gesetzt. Die eingesetzten Pflanzen haben diesen Torfstaub mit Ihren Wurzeln quasi aufgesogen - nicht ein Krümmel war in der Nähe der Wurzeln sichtbar.
Wieso habe ich Natrium im Verdacht? Ja, wer das alte Tetra AlguMin (Schwarze Suppe) mal in den Händen hatte und unter Wirkstoff "Natriumhuminat" gelesen hat, der kommt auf einen solchen Verdacht.

Hmm, dort wo Pflanzen wachsen, gibt es ein dichtes Wurzelwerk, das den Bodengrund mit Sauerstoff versorgt. Faulen kann dort m.E. nichts.

Das ist auch meine Erfahrung. Aber neben Sauerstoff ist mindestens der PH-Wert ein Faktor der Fäulnis verhindert, von daher hat Soil oder Akadama hier einen wesentlichen Punkt. Ja, es sollte mit Powder-Soil oder eben mit Sand abgedeckt werden um das Eindringen von Futter-/Pflanzenresten und Kot zu verhindern.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon omega » 06 Dez 2017 13:47
Hi,

unbekannt1984 hat geschrieben:Aber neben Sauerstoff ist mindestens der PH-Wert ein Faktor der Fäulnis verhindert, von daher hat Soil oder Akadama hier einen wesentlichen Punkt.

welchen pH-Wert meinst Du? Ein saurer Apfel kann verfaulen, eine Zitrone auch, und Essig entsteht aus Alkohol durch Gären=Faulen.
Gut, in 10%iger H2SO4 fault nichts.
Und saures Soil ist irgendwann nicht mehr sauer.

Grüße, Markus
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