Wiederverwendbare Hefe für BioCO2

amano_fan

Member
Hallo zusammen,

hab grad wieder ein Zucker/Hefe-Gemisch für meine BioCO2-Anlage fertig gemacht, da ist mir eingefallen das ich im Studium mal Hefe-Zelle in kleinen Kügelchen immobilisiert hab. Der Prof meinte die wären wiederverwendbar.
Hab jetzt meine alten Sachen durchgesehen und hab gesehen das wir das mit Alginat gemacht haben (gibts bei Omikron).
Werd jetzt vielleicht mal das bei einer meiner Reaktionsflaschen ausprobieren.
Stelle mir das so vor:
Werde die Alginat-Kügelchen mit der Hefe wie in meiner Anleitung herstellen, werden dann so ca. 5mm Durchmesser wenn ich mich recht erinnere.
Auf die Reaktionsflasche kommt ein feinmaschiger Sieb, damit die Kugeln drin bleiben, dann brauch ich nur immer die verbrauchte Zuckerlösung gegen eine neue austauschen.
Bin mal gespannt wie das funktioniert.
Wär doch was wenn man die Hefe immer wieder verwenden kann (zumindest für einen bestimmten Zeitraum) oder?

Halte euch auf dem laufenden
 

GreenReef

Member
amano_fan":2h5kh8tr schrieb:
Hallo zusammen,

hab grad wieder ein Zucker/Hefe-Gemisch für meine BioCO2-Anlage fertig gemacht, da ist mir eingefallen das ich im Studium mal Hefe-Zelle in kleinen Kügelchen immobilisiert hab. Der Prof meinte die wären wiederverwendbar.
Hab jetzt meine alten Sachen durchgesehen und hab gesehen das wir das mit Alginat gemacht haben (gibts bei Omikron).
Werd jetzt vielleicht mal das bei einer meiner Reaktionsflaschen ausprobieren.
Stelle mir das so vor:
Werde die Alginat-Kügelchen mit der Hefe wie in meiner Anleitung herstellen, werden dann so ca. 5mm Durchmesser wenn ich mich recht erinnere.
Auf die Reaktionsflasche kommt ein feinmaschiger Sieb, damit die Kugeln drin bleiben, dann brauch ich nur immer die verbrauchte Zuckerlösung gegen eine neue austauschen.
Bin mal gespannt wie das funktioniert.
Wär doch was wenn man die Hefe immer wieder verwenden kann (zumindest für einen bestimmten Zeitraum) oder?

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Hi,
......schau mal im AiD nach einem Thread der da heist CO2 ohne Ende, dort wurde gemutmasst und auch angedacht dass die Hefe bei steigendem C2H6O-Gehalt nicht abstirbt sondern nur "schläft"

....ich selbst hatte das bis zu 4 Neuansätzen mit alter, schlafender Hefe (also dem HefeSatz) durch und dann nicht weiter verfolgt
 

amano_fan

Member
Das mit der "schlafenden" Hefe stimmt.
Die Hefe hat in ihrem Stoffwechsel einen Schutzmechanismus das ihr eigenes Stoffwechselendprodukt Ethanol sie nicht selbst umbringt. Produziert wird nur bis 19Vol% Ethanol danach ist Schluss und die Hefe verstoffwechselt keinen Zucker mehr.
Werde trotzdem mal die Immobilisierung mit dem Alginat versuchen, weil ich hatte das Problem das der Bodensatz bei mir oftmals ganz schön fest ist und nur mit heißem Wasser (welches ja die Hefen umbringt) sich resuspendieren lies.
Die Einhüllung in Alginat ist auch ganz einfach. Wenn ichs mal durchhab werd ich mal ne "Vorschrift" posten, falls jemanden interessiert.
 

GreenReef

Member
amano_fan":11mcktvi schrieb:
Das mit der "schlafenden" Hefe stimmt.
Die Hefe hat in ihrem Stoffwechsel einen Schutzmechanismus das ihr eigenes Stoffwechselendprodukt Ethanol sie nicht selbst umbringt.
…wenn das gesichert ist dann könnte man auch auf höher ethanoltolerante HefeKulturen (Champagnerhefe..? oder so) umsteigen da ja immer wieder verwendbar, Backhefe macht glaube ich nur bis zu 11% mit
 

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