Meine Leitungswasser Analyse = Problem ?

Meyerzueri

New Member
Hallo zusammen

Aufgrund immer wiederkehrender Probleme mit Grün und vor allem Blaualgen, habe ich mal eine professionelle Analyse (Fauna Marin Fresh ICP) meines Leitungswasser gemacht.
Bis Anhin habe ich mich immer gegen eine Osmoseanlage "gewehrt"....
Könnt Ihr aus der Analyse ersehen, ob ich ein Grundlegendes "Problem" mit meinem Ausgangswasser habe und wie ich dieses beheben könnte.

Mein Becken: 250l
Bodengrund: Oase Soil
Beleuchtung: Mittel bis Stark ca. 5-6 std
Besatz: Mittel
Bepflanzung: Mittel
CO2: Ja
Osmoseanlage: Nein
Filterung: Oase Biomaster (50% Filterschwämme, 50% Siporax)
Düngung:
Masterline 1 10 mg/tag
Masterline 2 10 mg/tag
Masterline Carbo 10 mg/tag
Masterline Iron 3mg/tag


Anhang: 1x Analyse Leitungswasser
und 1x Analyse Aquariumwasser

Die Rechner habe ich natürlich schon benutzt... aber naja.... Lost in Space :eek: ....
Danke Euch
 

Anhänge

Hallo…

Ich schlag mal die Hände überm Kopf zusammen. Da wundert mich nix mehr, warum alles schlecht wächst.

Genaueres, wenn ich wieder zuhause bin.

Viele Grüße
Robert
 
Hallo ....?,

wie heißt Du eigentlich? Was mir auffällt: Leitfähigkeit, Kalium und KH sind im Trinkwasser sehr hoch, im Aquarium ist zusätzlich der Nitratwert sehr hoch. Ohne Osmoseanlage (oder alternative Wasseraufbereitung) wird es nicht vernünftig gehen.

Vorschlag mit überschaubarem Aufwand: mehr und/oder öfter Wasser wechseln, dazu 2/3 Osmosewasser und 1/3 Trinkwasser verwenden. Ggf. Phosphat etwas aufdüngen.

Noch besser: 100% Osmosewasser verwenden und Mineralien sowie Makro- und Mikronährstoffe gezielt ergänzen.
 
Frage mich so langsam, weshalb es im Zeiten von einfach verfügbarer Information immer noch so unfassbar viele Leute gibt, die zwar wissen, dass eine Osmoseanlage praktisch wäre, sich aber trotzdem Soil mit Betonwasser antun und sich dann wundern, dass es nicht läuft.
Kurzum: Investiere ein paar Euro in eine Osmoseanlage, Salze und dünge entsprechend auf und der Hobel läuft schonmal besser.
Alternative: Soil raus, Sand rein, Einlesen in passende Wasserwerte und sich mit Hartwasser-Pflanzen und Besatz beschäftigen.
 
Die Analysen lesen sich für mich so, als ob hier hartes Leitungswasser, ein nicht mehr aktives Soil, eventuell etwas im Becken, das aufhärtet, Düngung, und zu seltene/ zu kleine Wasserwechsel zusammenkommen.
Mal sehen, ob ich es richtig gedeutet habe?
Bei dem Ausgangswasser ist es auf jeden Fall sinnvoll, zumindest mit Osmosewasser zu mischen. Oder komplett Osmosewasser mit Mineralsalz aufbereite, wurde ja schon geschrieben.
@Nolfravel : Leider wird das von Aquarienhändlern (und auch Online-Seiten) noch oft so empfohlen. Soil, aber nicht das passende Ausgangswasser dazu.
 
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