Magnesium & Kaliumverbrauch eurer Becken?

kiko

Active Member
Hallo,
mich interessieren Magnesiumverbrauchswerte von Pflanzenbecken, da ich Mg bisher in den eigenen Becken leider (noch) nicht testen konnte. Daher mal in die Runde gefragt, hat jemand per Photometer vielleicht mal den Magnesiumverbrauch seines Beckens gemessen?

Gleiche Frage zum Kaliumverbrauch
(bitte mit paralleler Angabe des Nitrat + Phosphatverbrauchs)


Eine ganz andere Frage bzgl. Wassertests,
habe eben gesehen es gibt von JBL wohl neuerdings einen Mg Test für Süßwasser.
Meßbereich bis 10mg/L - besitzt jemand den JBL Mg Test und ist der vernünftig ablesbar?
 

p'stone

Member
Hallo Olaf-Peter,

ich habe den Mg-Test von J...L zu Hause und bin überhaupt nicht mit diesem zufrieden. :nosmile:
Dieser Test läßt sich sehr schlecht ablesen. :down:
Ich habe bis jetzt auch nur negatives davon gelesen.

Gruß Thomas
 

kiko

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Hallo Thomas,
herzlichen dank für das Feedback,
Der JBL Nitrat Test den ich hier ab ließ sich (leider) auch nicht richtig ablesen und hatte mir die tage daher bei Tobi den Machery Nagel Nitrat-Test gekauft. Zwischen dem JBL und M&N Nitrattest lagen Welten bezüglich Ablesbarkeit+Genauigkeit, daher hatte ich adhoc auch gezögert mir den JBL Mg Test noch zuzulegen. Hätte zwar lieber auf bessere Nachrichten bzgl. des neuen Mg Tests gehofft, andererseits aber irgendwie schon sowas befürchtet. :-/

Hattest du mit dem Test denn zumindest irgendwas verbrauchsmäßig "geschätztes" damit ermitteln können?
 

Wuestenrose

Well-Known Member
Hallo Olaf-Peter,

die Pflanzen in diesem Aquarium haben rund 5 mg Kalium pro Liter und Woche aus dem Wasser genuckelt. Dem Magnesiumverbrauch habe ich mal versucht, mit meinem auf 0,1 Härtegrade auflösenden Merck-GH-Test auf die Spur zu kommen.


Ich habe mit Ach und Krach eine Senkung von 0,1 Härtegraden in der Woche messen können. Wenn der alleine auf das Konto des Magnesiums ginge (ein bißchen Calcium brauchen die Pflanzen ja auch), entspricht das einem Magnesiumverbrauch von 0,4 mg pro Liter und Woche. Ich weiß allerdings nicht, wieviel Calcium und Magnesium durch die Fütterung in dieser Zeit wieder reinkamen.

Aber meiner Meinung nach sind der Calcium- und Magnesiumverbrauch gering, für die Pflanzen kommt es eher auf das Ca:Mg:K-Verhältnis an.

Grüße
Robert
 

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Erwin

Well-Known Member
Hallo Olaf-Peter,

ich habe den JBL Magnesiumtest auch.
Das Testergebnis entspricht den Angaben meines Wasserversorgers.
Einen tatsächlichen Verbrauch kann ich nicht feststellen. Das liegt aber auch daran, dass ich alle meine Becken als Durchflußbecken betreibe.
Beim Kalium kann ich dagegen den Verbrauch sehr gut feststellen. Trotz täglicher KNO3 Düngung hebe ich diesen dann alle paar Wochen zusätzlich etwas an. Genaue Verlaufswerte kann ich dazu aber leider nicht liefern.
Hätte aber sowieso keine großen Sinn, da ich keine reinen Pflanzenbecken betreibe und der Einfluß von Besatz, Futter, Filterreinigung und wechselnder Pflanzendichte zu groß wären. Dies ist auch der Grund, weshalb ich die tägliche automatisierte Düngergaben lieber am unteren Level halte und ggf. alle paar Wochen händisch nachdünge.

MfG
Erwin
 

Biotoecus

Active Member
Hallo Erwin,

das ist ja total toll!

Erwin":15sikruo schrieb:
Hallo Olaf-Peter,

ich habe den JBL Magnesiumtest auch.
Das Testergebnis entspricht den Angaben meines Wasserversorgers.
Einen tatsächlichen Verbrauch kann ich nicht feststellen. Das liegt aber auch daran, dass ich alle meine Becken als Durchflußbecken betreibe.
Beim Kalium kann ich dagegen den Verbrauch sehr gut feststellen. Trotz täglicher KNO3 Düngung hebe ich diesen dann alle paar Wochen zusätzlich etwas an. Genaue Verlaufswerte kann ich dazu aber leider nicht liefern.
Hätte aber sowieso keine großen Sinn, da ich keine reinen Pflanzenbecken betreibe und der Einfluß von Besatz, Futter, Filterreinigung und wechselnder Pflanzendichte zu groß wären. Dies ist auch der Grund, weshalb ich die tägliche automatisierte Düngergaben lieber am unteren Level halte und ggf. alle paar Wochen händisch nachdünge.

MfG
Erwin

Die Mg Test entsprechen dem LW und über den Verbrauch von K kannst Du keine Aussagen machen.
Gruß Martin
 

Erwin

Well-Known Member
Hallo Martin,

Die Mg Test entsprechen dem LW und über den Verbrauch von K kannst Du keine Aussagen machen.
ich steh aufm Schlauch..... was für ein Problem hast du damit?
Wenn du schon Vollzitate praktizierst, solltest du sie auch lesen/verstehen.
Mir fällt da kein Widerspruch auf.
Der Widerspruch entsteht erst, wenn du es unvollständig zusammenfasst.

MfG
Erwin
 

p'stone

Member
Hallo Olaf-Peter,

im unteren Testbereich, bei ca 1-3 mg/l geht es halbwegs mit dem Ablesen.
Sind die Werte höher kann ich nur raten.
Die Farbfelder auf der Karte sind so schon für mich (fast) nicht unterscheidbar, die Farbe im Testglas entspricht
diesen überhaupt nicht.
Ob der Test wirklich falsch mist, kann ich also nicht beurteilen, weil die Ablesbarkeit nicht gegeben ist.
Die ist im übrigen noch schlechter als beim NO3-Test.

Gruß
Thomas
 

Biotoecus

Active Member
Hi,
ich habe damit kein Problem.
Gefragt wurde nach den Verbrauchswerten von Mg und K.
Dazu hast Du was beigetragen?
Gruß Martin
 

Erwin

Well-Known Member
Hallo Martin,

gefragt wurde auch nach:
Eine ganz andere Frage bzgl. Wassertests,
habe eben gesehen es gibt von JBL wohl neuerdings einen Mg Test für Süßwasser.
Meßbereich bis 10mg/L - besitzt jemand den JBL Mg Test und ist der vernünftig ablesbar?

das hast du wohl überlesen.....

MfG
Erwin
 

kiko

Active Member
hi,
ok, war eben auf der JBL Seite wo ich nun ein Bild in groß von der Farbskala gefunden habe:
https://www.jbl.de/images/container/w960_h1200/63647.jpg
Die Skala scheint in den (zu sehenden Bereichen) 6-10mg/l doch augenscheinlich ziemlich ähnlich der JBL Nitratfarbskala in den Bereichen 10-80. Nur ist es allerdings so, das es gerade diese Farbtöne waren, die mir schon beim JBL Nitrat erhebliche Probleme bereiteten (speziell Zuordnung der Farbereiche 5-10, 10-20 sowie 20-40) Und da der Mg Test augenscheinlich eine sehr ähnliche farbliche Abstufung vornimmt, befürchte ich das es mir mit dem Test vermutlich ähnlich wie Thomas ergehen würde.
Gibt es ev. eine Alternative in Form anderer Mg Tests (d.h. von anderen Herstellern)?

Wenn der alleine auf das Konto des Magnesiums ginge (ein bißchen Calcium brauchen die Pflanzen ja auch), entspricht das einem Magnesiumverbrauch von 0,4 mg pro Liter und Woche
ist der Anteil an Calcium in der Trockenmasse bei Pflanzen idr. nicht höher?
Falls ja würden es dann ja höchstens 0,2mg/L / Woche sein können.
Ich selbst war von 0,03mg/L Mg / Tag ausgegangen, das Mg liegt dann allerdings chelatiert vor.
Werden Ca/Mg-Chelatformen von Wassertests (Mg, GH) eigentlich miterfaßt?
 

Wuestenrose

Well-Known Member
'N Abend…

kiko":5gsgfa5w schrieb:
Werden Ca/Mg-Chelatformen von Wassertests (Mg, GH) eigentlich miterfaßt?
Nein, der GH-Test beruht ja genau darauf, Calcium und Magnesium (die anderen Erdalkali-Metalle nenne ich jetzt nicht, da aquaristisch normalerweise uninteressant) mittels EDTA vor einem Indikator zu verstecken. Je mehr EDTA man braucht, desto höher die GH.

Grüße
Robert
 

kiko

Active Member
hi Robert,
hmm ok, danke - gut zu wissen, man hat also dann eine Konstante drin die man nicht so ohne weiteres (nach)messen kann. Ein Blick auf Mikrodünger aller möglicher Hersteller ist auch nixsagend, so daß man davon auch nur irgendwie eine geschätzte "Magnesium-Verbrauchstendenz" ableiten könnte. Denn die Magnesiumzugaben reichen da von weniger Mg als Mn bis hin zu Mg Anteilen die 10x höher als der Mn Anteil sind und bei manchen Düngern gar den Phosphatanteil toppen. ( was mir dann aber doch sehr viel vorkäme )


Was Kalium angeht,
den Kaliumverbrauch habe ich anhand des DIY Kalignost bislang nur auf "ca" schätzen können, lag ungefähr um Faktor 2,5 niedriger als der Nitratverbrauch, umgerechnet dann wohl doch weniger als die 5mg/L/Woche wie in deinem gezeigten Becken (hab allerdings auch nur eher kleinere Stengelpflanzen drin und keine größeren Arten wie Echis & so)
 

Frank2

Active Member
Mir geht es wie Erwin, ich bin eigentlich zufrieden mit dem JBL-MG Test. Ich finde ihn auch wesentlich besser zuordenbar wie den N03 Test. Allerdings ist eine Verbrauchsmessung damit mE nicht machbar.

Viele Grüße
Frank
 

Wuestenrose

Well-Known Member
Mahlzeit…

kiko":30fjqelc schrieb:
Denn die Magnesiumzugaben reichen da von weniger Mg als Mn bis hin zu Mg Anteilen die 10x höher als der Mn Anteil sind und bei manchen Düngern gar den Phosphatanteil toppen. ( was mir dann aber doch sehr viel vorkäme )
Wobei sich da die Frage stellt, ob der Magnesiumanteil im Dünger überhaupt notwendig ist. Bei unseren üblichen Wasserhärten bringt das Wasser doch schon um ein Vielfaches mehr Magnesium mit, als man mit dem Dünger zudüngt.

Grüße
Robert
 

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