Lichtoptimum für Schnellwüchsiges

Bratfisch

Member
Hallo.

Eine Frage bzgl. meines Pflanzenfilters (Becken 5o-3o-3o)...

Aktuell leuchtet da eine 15 Watt ESP im Rundreflektor rein und es befinden sich Hornkraut und Wasserpest als schnellwachsende (Filter-)Pflanzen darin. Durchnittliches Wachstum der Wasserpest (densa, wie auch najas) so 1o cm / Woche.

Nun frage ich mich bei welcher Lichtstärke o.g. Pflanzen ihren optimalen Arbeitspunkt haben könnten, am schnellsten also Masse auf- und ergo "Schadstoffe" einbauen?

Irgendwann wird ja sicher der Punkt kommen an dem eine Erhöhung der Lichtleistung keine zusätzliche Nährstoffzehrung mehr bringt.





Ingo
 

nik

Moderator
Teammitglied
Hi Ingo,

das kommt darauf an ...
- limitierte Nährstoffversorgung?
- unlimitiert?
- und dann gehe ich auch noch davon aus, dass die "mikrobielle Ausstattung eines Beckens" eine Rolle spielt.

Das lässt sich zusammen fassen. Je besser die Bedingungen, desto mehr Licht ist möglich/höher ist das Lichtoptimum.
Ob das Sinn macht, ist eine andere Frage. Praktisch kann man sich dem Lichtoptimum einer Pflanze nur versuchsweise nähern. Erreicht die Pflanze unter gegebenen Bedingungen mit der Variable Licht die/den größte/n Größe/Umfang/Zuwachs dann hast du das relative Lichtoptimum.

Auch wenn das nebulös wirken muss, so habe ich die fettesten Pflanzen häufiger nicht unter viel Licht erhalten. Häufig hatte es übergreifend über alle Pflanzenarten einen auffällig guten Wuchs, wenn ich mit bakteriellem Grünwasser zu tun hatte. Änderungen in den Nährstoffzugaben halte ich nicht für die Ursache. Was mit den Zugaben im Becken geschieht, da gibt es wohl Unterschiede. Nährstoffzugabe an und für sich ist zu simpel.

Gruß, Nik
 
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