Hallo, ich bin der Neue aus Essen :-)

lebeog

Member
Hallo,
ich grüße alle eifrigen User dieses Forums, ich bin der Neue.

Ich betreibe seit ca 9 Jahren das Hobby der Aquaristik, seit 2003 bin ich von der salzigen Truppe. Aufgrund eines Umzuges vor 8 Monaten habe ich ein neues Becken gestartet, dass ich partout nicht in den Griff bekomme.
Da ich keine Lust mehr habe auf das Tote Pferd (Riffbecken) länger einzuschlagen, plane ich den Wechsel zu Süßwasser.
Da ich, was den Süßwasserbereich angeht nicht mehr up to date bin, wollte ich mal abklären, ob meine Technik (teilweise auch geplante Technik) für den Betrieb eines Süßwasserbecken ausreicht.
So, jetzt zu den Daten der vorhandenen Technik.

Becken: 160cm x 80cm x 60cm (LxTxH) mit Überlaufschacht und drei Bohrungen.

Beleuchtung: 12 x 80 Watt T5 (die Beleuchtungsstärke reicht doch bestimmt aus für ein schönes Pflanzenaquarium á la Aquascape), es ist aber nicht geplant alle Röhren parallel zu betreiben, vielmehr dacht ich an die Realisierung einzelner Lichtszenarien. (gibt es überhaupt ein zuviel an Licht?

Strömung ist ohne Ende da (ges. ca. 50000 Liter pro Stunde), was benötige ich denn im Süßwasserbereich? Ich hatte vor die gaaaanz dicken Pumpen zu verkaufen und nur meine fünf Nanostreams 6045 zu behalten.


Filter: Ich wollte mein Unterschrankbecken zu einem Biologischen Filter (HMF) umbauen plus evtl. Kohle, etc.

weitere Technik: Ozongerät und Vollentsalzer (beide Harze stark bindend), Pegelautomatik

Was ich noch brauche ist eine CO2 Anlage, was noch???

Es wäre schön, wenn Ihr mir ein paar Tipps geben könntet, wie Ihr die vorhandene Technik einsetzen würdet bzw. womit die Technik zu ergänzen ist.

Mein größtes Problem ist mein Unterschrank, im Moment habe ich den Unterbau mit Ytong-Steinen realisiert, der sieht zum einen nicht wirklich gut aus, und zum anderen bekommt man aufgrund der Größe der Steine Platzangst im Schrank.

Ich habe folgende Möglichkeiten ins Auge gefasst:
- Marine Systems Aluminiumuntergestell, platzsparend aber leider auch recht teuer
- oder meinen Favoriten; Unterschrank aus Vierkanthölzer (meine Früheren Schränke habe ich immer so gebaut. Welche Dimensionen sollten denn die Kanthölzer Eurer Meinung nach haben?

Ich freue mich auf Eure Anregungen, und Tipps.

Grüße aus Essen
 

Roger

Active Member
Hallo Jürgen,

erstmal ein herzliches willkommen im Forum!

Beleuchtung: 12 x 80 Watt T5 (die Beleuchtungsstärke reicht doch bestimmt aus für ein schönes Pflanzenaquarium á la Aquascape), es ist aber nicht geplant alle Röhren parallel zu betreiben, vielmehr dacht ich an die Realisierung einzelner Lichtszenarien. (gibt es überhaupt ein zuviel an Licht?

Grundsätzlich gibt es nicht zu viel Licht, sondern nur zu wenig und verkehrte Düngung. :wink:
Aber 960W sind schon eine Menge. Zur Realisierung von Lichtszenarien sicher brauchbar, aber im Normalfall würde ich höchstens mit der Hälfte beginnen und erst einmal die Entwicklung des Beckens abwarten. Ansonsten kannst Du u. U. böse Überraschungen in Form von Algen und diversen Nährstoffproblemen erleben.

Strömung ist ohne Ende da (ges. ca. 50000 Liter pro Stunde), was benötige ich denn im Süßwasserbereich? Ich hatte vor die gaaaanz dicken Pumpen zu verkaufen und nur meine fünf Nanostreams 6045 zu behalten.

So viel braucht es nicht! Wenn der Beckeninhalt ein bis zwei mal pro Stunde umgewälzt wird reicht es aus. Manche hier betreiben Ihre Becken sogar ganz ohne Pumpen und Filter, was bei guter Bepflanzung und mäßigem Besatz sehr gut funktionieren kann.

Filter: Ich wollte mein Unterschrankbecken zu einem Biologischen Filter (HMF) umbauen plus evtl. Kohle, etc.

Mit der Filterung in einem Pflanzenlastigen Becken nur nicht übertreiben! Suche hier im Forum mal unter dem Stichwort "Geringfilterung". Da wirst Du viele interessante Infos finden. Vor allem - VERGISS DIE KOHLE!!

weitere Technik: Ozongerät und Vollentsalzer (beide Harze stark bindend), Pegelautomatik

Vollentsalztes Wasser welches mit Mineralsalz aufgehärtet oder mit Leitungswasser verschnitten wird, kannst Du gut verwenden. Das nehme ich auch.

Was ich noch brauche ist eine CO2 Anlage, was noch???

Unbedingt brauchst Du die wenn Du etwas anspruchsvollere Pflanzen pflegen möchtest!
Ansonsten, benötigst Du einen vernünftigen Bodengrund. Dafür gibt es nach meiner Meinung nur zwei Möglichkeiten. Entweder Fugensand aus dem Baumarkt, oder ADA Aquasoil.
Ein guter Volldünger sollte auch vorhanden sein. Ausserdem vielleicht noch die wichtigsten Wassertests für Fe, PO4, NO3, Ph, Gh und Kh.
Am Anfang das Becken am besten mit sehr vielen schnellwachsenden Pflanzen besetzen welche dann nach der Einlaufphase schrittweise herausgenommen bzw. ausgetauscht werden können.
 

moeff

Member
Hi,

willkommen im Forum. Mit Kantholzgestell meinst du soetwas hier?

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Ich denke 40x40mm oder 50x50mm Kanthözer sollten reichen. Wichtig ist dabei die Stabilität an sich, gerade das seitliche Wegbrechen vergessen die meisten Schrankeigenbauer.

Viel Spaß im Forum hier und hoffe auf einen erfolgreichen Schrankbau mit Photos ;) Zeig mal dein Ytongbau ;D

Grüße Marco
 

lebeog

Member
Hi Roger, hi Marco,
danke für Eure Antworten.

@Roger
Ich hatte ja fast befürchtet, dass Du mir Aquasoil vorschlägst, der Rechner hier im Forum hat berechnet, dass ich ca, 11 Säcke davon brauche.
Was verstehe ich denn unter Fugensand (Korngrößen, Sieblinie?)? Ist dass ganz normaler Quarzsand? Unter diesen Bodengrund sollte aber dann aber eine Schicht Nährboden eingebracht werden, oder?

@Marco
ja, genau das meine ich mit einem Kantholzgestell.
Falls Du mit dem seitlichen wegbrechen die Verwindung des "rechten" Winkels unter Lasteinwirkung meinst, denke ich, dass ich diesem Zustand mittels Scherwänden sowie diagonalen Streben gut entgegenwirken kann.

Grüße aus Essen
 

Sabine68

Active Member
Hallo Jürgen,

erstmal herzlich willkommen,

Ich denke, der Einsteigerleitfaden
wird dir sicherlich schon einmal weiterhelfen, um einen groben Überblick zu bekommen.

Zum Bodengrund - du kannst normalen Quarzsand aus der Baustoffabteilung nehmen.
Ich habe welchen aus dem Obi mit Körnung 0,1 - 0,5mm.
Im Prinzip sind alle Kiese und Sande geeignet, die sich wasserneutral verhalten, nichts abgeben. Kies oder Sand - es geht beides. Ich bevorzuge Sand, weil die Pflanzen darin recht gut halten und sich keine Mulm in den zwischenräumen absetzen kann.
Außerdem gefällt er mir von der Optik her besser
Nährboden kannst du drunter machen, musst du aber nicht.
Wenn du halt keinen Nährboden drunter machst, musst du alle Nährstoffe über die Wassersäule düngen.
Mit Nährboden muss du fehlende Nährstoffe über die Wassersäule ergänzen

Beim Unterschrank habe ich die Ytongsteine mit Holz verkleidet
Vielleicht wäre das auch was für dich

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