Fensterbank 100x20x30

Chryorn

Active Member
Hallo zusammen,

bei uns in der Küche steht seit knapp 2 Jahren ein 60-Liter-Aquarium auf der Fensterbank. Erst waren es zwei kleine Becken für Jungfische und Pflanzentests, dann habe ich beschlossen, dass ich doch auch mal Leitungswasser (GH 10,7; kH 7,8 lt. Wasserversorger) und Guppys probieren könnte. Bei der Einrichtung habe ich mir nur begrenzt Mühe gegeben. Es ist doch viel im Becken gelandet, was gerade so da war oder was irgendwo zwischengelagert werden musste. Entsprechend wurde es eher urwaldartig und kein Aquarium, aus dem man mal eben gezielt Fische herausfangen konnte. Nicht ideal für sich stark vermehrende Lebendgebährende. Letztes Jahr habe ich dann beschlossen, dass die Guppys in den Keller umziehen werden und ich versuchen werde, das Fensterbankaquarium ein bisschen aufzuhübschen. Bis zum Neustart hat es dann auch nur ein halbes Jahr gedauert. Für meine Verhältnisse ist das rasend schnell. :D

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Grundreinigung ist weitgehend abgeschlossen. Die Scheiben sind 8 mm dick, das Innenmaß beträgt also 18,4 cm.

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Entsprechend sollten die Wurzeln eine schöne Form bei geringer Tiefe haben.

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So ähnlich wird es wohl aussehen.

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Nr. 1 + 2 sind miteinander verschraubt. 3 liegt derzeit einzeln und kann frei bewegt werden. 4 +5 sind bisher mit einem Kabelbinder verbunden. Die große Lücke unter Nr. 4 ist unschön. Mal gucken, was ich damit machen werde. Nr. 6 liegt auch einzeln. Da habe ich eine Schieferplatte verschraubt, um die Wurzel am Boden zu halten.
Momentan bin ich mir nicht sicher, ob ich noch weiter verschrauben oder verkleben sollte. Nr. 3 könnte etwas mehr Halt vertragen. Ich bin mir unschlüssig, was mir wichtiger ist. Stabilität oder Wartungsfreundlichkeit. Ich plane, ein paar Farne aufzubinden. Dazu müssen sowieso alle Wurzeln wieder raus. Ich denke auch darüber nach, Teile außerhalb des Beckens mit etwas Moos bewachsen zu lassen. Nr. 6 bietet sich dafür an. Das kleine aufrechte Stück links an der Nr.-2-Elipse steckt nur in einem Loch, auch da bietet es sich an.
Das ist der aktuelle Stand.

Viele Grüße
Christoph-Oliver
 
Hallo Christoph-Oliver

Gefällt mir. !
Hört sich interessant an und
sieht nach einem Plan aus .

Bin gespannt auf weitere Infos und Bilder.

LG
Ralf
 
Hallo,
Das Hardscape sieht schonmal echt super aus! Was sind das für Wurzeln?

Und mir persönlich wäre die Stabilität sehr wichtig und ein stabiles Hardscape vereinfacht finde ich auch die Wartung. Also am besten sind alle Wurzeln so miteinander verbunden das es stabil steht und nichts wackelt wenn man es berührt und daran arbeitet. Macht das Abbürsten und Reinigen viel einfacher.

Viele Grüße,
Markus
 
Hallo Markus,

bei Colorstone werden die Wurzeln als "Scaper Wood" geführt. Hinter diesem Namen kann sich so ziemlich alles verstecken. Hier sind es einmal Größe L, dreimal M und einmal S. Ich habe sie beim Aquaddicted Hardscape Day gekauft.
Und mir persönlich wäre die Stabilität sehr wichtig und ein stabiles Hardscape vereinfacht finde ich auch die Wartung. Also am besten sind alle Wurzeln so miteinander verbunden das es stabil steht und nichts wackelt wenn man es berührt und daran arbeitet. Macht das Abbürsten und Reinigen viel einfacher.
Das funktioniert hier nicht, es gibt zu viele Stellen, an die man von oben nicht heran kommt. Bewohner lassen sich darin auch nur fangen, wenn sie quasi freiwillig ins Netz schwimmen. Entsprechend bedeutet wartungsfreundlich in diesem Fall, dass ich die Wurzeln herausnehmen und wieder einsetzen kann, ohne dabei das Layout zu zerstören. Das funktioniert besser, wenn nicht alles verklebt oder verschraubt ist. Wenn danach nicht alles wieder genau da ist, wo es vorher war, stört mich das nicht. Letztendlich ist das einfach nur ein Aquarium im ungünstigen Fensterbankformat. Ich habe nicht die Ambitionen, daraus ein durchgestyltes Aquascape zu machen.

Die Kombination aus #1 und #2 passt gut in eine 45 Liter Samla Box, der Rest daneben. Die ist schnell vorbereitet und ich muss mir keine Sorgen um die Passagiere machen, die wahrscheinlich in den hohlen Wurzeln sitzen werden. - Und wenn die Box doch mal etwas länger stehen muss als geplant, ist das auch kein Problem. Wenn ich #3 noch daran befestige, brauche ich die 130 Liter große Box als Ausweichbecken und das ist umständlich.

Der Bodengrund besteht aus 10 kg Basaltsand in der Körnung 0,5 - 1,0 mm. Den hatte ich für ein kleineres Becken gekauft, aber von der Menge her reicht es trotzdem. Der Sand ist gebraucht, entsprechend gibt es helle Verunreinigungen durch Bruchstücke von Schneckenhäusern, hier und da eine Harzkugel aus einer Düngekapsel... das übliche.
Die Eriocaulon Japan Needle Leaf hat im vorherigen Becken etwas gelitten und enorme Wurzeln bei wenig grün ausgebildet. Entsprechend habe ich den Bodengrund nach hinten ansteigen lassen, damit ich dort genug Substrat habe. Mal abwarten, wie die Pflanzen den radikalen Rückschnitt ihrer Wurzeln verkraften werden. Bisher gibt es nur Wasserdüngung. Wenn ich der Meinung bin, fertig zu sein, werde ich mit Düngerkapseln nachhelfen. - Nicht mit Mastline Kapseln. Die kleinen Kugeln sind mir in diesem Becken zu lästig.
Die Farne lagen jetzt auch schon länger im Eimer und ich wollte sie endlich wieder in bessere Bedingungen umsetzen. So ganz zufrieden bin ich noch nicht. Man sieht, dass ich links angefangen habe und dann rechts die Reste untergebracht habe. Bisher habe ich nichts verklebt. Die Farne sind hauptsächlich mit Schnur oder Gummies befestigt. Über Moos und ein paar andere Pflanzen denke ich noch nach. Ganz rechts fehlt derzeit Wurzel #6. Mit der Ecke muss noch etwas passieren.

CO2 läuft jetzt über einen Inlinediffusor, aber das Ding ist neu und lässt bisher kaum CO2 durch, obwohl der Arbeitsdruck auf 2 bar steht und das Nadelventil großzügig aufgedreht ist. Mal gucken, ob sich das noch ändern wird. Aber wahrscheinlich muss ich da auch noch mal ran.

Die Beleuchtung ist leicht überdimensioniert. Derzeit laufen alle Kanäle auf 10%. Was man im Foto sieht, ist die Spiegelung der LEDs im Küchenfenster.

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Viele Grüße
Christoph-Oliver
 
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