DÜNGER: Unsere Pflanzen – Eure Meinung

nik

Moderator
Teammitglied
Hallo zusammen,

der FdP gibt halt gleichmäßig ab, ich gehe auch von einer langsam fallenden Kurve aus. Zwischen die Gleichmäßigkeit funken die Wasserwechsel und dazu schreibt Andreas ja auch, dass das Wechselwasser mit dem normalen Volldünger wieder aufgedüngt werden sollte.

Ob Düngung stetiger als tägliche Zugabe sein muss, würde ich dann eigentlich nur mehr mit dem Komfort der automatischen Zugabe rechtfertigen wollen. Automatik ist ja durch seine Ladezyklen durchaus unflexibler und die Beckenbiologie schwankt immer ein wenig, was durch entsprechende Reserven berücksichtigt werden muss.

Entscheidend ist das erforderliche Mindestniveau an Nährstoffen und das bewegt sich im gedanklichen Spannungsfeld von möglichem Gewinn durch evtl. Problemvermeidung (eben der Vermutung des Heranzüchtens chelatefähiger Mikroflora) und schnöder Unterversorgung.
Wenn ich das Prinzip ausreichender Filterung betrachte, erwarte ich mehr Probleme im Falle reichlicher Filterung denn zu geringer, teste also die passende zusätzliche Filterung von einem zuwenig in Richtung passend aus. Bei der Düngung erwarte ich eindeutig mehr Probleme bei einer Unterversorgung, nähere mich der passenden Düngung also von einem gegebenen Überschuss.

Gruß, Nik
 

Bratfisch

Member
Hallo Fritz.

Fritz":1yatimzx schrieb:
…Du weißt hoffentlich, dass ich naiv (dreist) genug bin, dies zu tun!

Du willst die Drehmomentkurve von Dein schönes neues Bobby-car sehen, ... was ist daran so verwerflich ? Dokumentiert haben die das mit Sicherheit. Und in bezug auf Dein "hoffentlich" : Zu befürchten hat auch niemand was. Also : Gut Holz ! :- )

Fritz":1yatimzx schrieb:
Was meinst Du denn mit "Trockenstart"?

Produkt der Verpackung entnommen und zu den Fischen geschmissen.




Ingo
 

Bratfisch

Member
Hallo Nik.

nik":1gpqlc3u schrieb:
Entscheidend ist das erforderliche Mindestniveau an Nährstoffen und das bewegt sich im gedanklichen Spannungsfeld von möglichem Gewinn durch evtl. Problemvermeidung (eben der Vermutung des Heranzüchtens chelatefähiger Mikroflora) und schnöder Unterversorgung.

Ja !




Ingo
 

Fritz

Member
Fragen kostet nichts…

Philip Mertens hat mir im Drak-Forum folgende Informationen zu den FdP Würfeln zur Verfügung gestellt:

"[…]Pro 100 Liter Netzbeutel werden pro Woche ca. 10 mg Fe abgegeben. Andere Wirkstoffe werden analog extrahiert. Die tägliche Abgabemenge eines 100Liter Netzbeutels ist also 1/7 der wöchentlichen Abgabemenge[…]."

Auf meine weiteres Nachfragen bezüglich der Stabilität der Abgabekurve, hat er mich auf folgende Seite verwiesen, auf der Informationen über die Abgabekurve dargeboten werden:

"[…]Das Trägermaterial Aquafim löst sich bei der Anwendung nicht auf, gibt aber die Düngemittel kontinuierlich ab. Das folgende Diagramm gibt Ihnen einen Überblick über den Abgabeverlauf von Eisen und Kalium des AQUAFIM Eisenvolldüngers über 3 Monate.



[…]Auf der Y-Achse sind die Mengen (Eisen - blaue Kurve) in mg und auf der X-Achse die Zeit in Wochen dargestellt.

Die quantitativen Analysen wurden in einem akkreditierten Prüflabor in Deutschland ausgeführt.

Die Messungen zeigen, dass von der zweiten bis zur 12. Woche von Woche zu Woche immer die gleiche Menge Düngemittel abgegeben wird, wodurch in einem Aquarium mit einem adäquaten Verbrauch über die ganze Zeit hinweg eine gleich bleibende Konzentration aufrecht erhalten werden kann.

Die Abgabespitze in der ersten Woche ist dadurch bedingt, dass sich auf der Oberfläche des Materials durch den Herstellungsprozess Düngemittel - Partikel befinden, die leicht abgelöst werden können.

Grundsätzlich ist die dabei zusätzlich abgehende Menge unbedenklich, sie kann aber durch kurzes Abspülen des Netzbeutels vor dem Einsatz in das Aquarium vermieden werden."

Die dargebotenen Informationen sind insoweit Missverständlich, da nicht eindeutig ausgedrückt wird, ob das Diagram die tatsächlichen Abgabemengen oder die kommulative Wirkstoffsättigung im Wasser wiedergibt – ersteres würde eine Schubweise (also nicht kontinuierliche) Abgabe, letzteres eine wöchentliche "Wirkstoffverpuffung" (in Form von Wasserwechseln?) darstellen.

Werde mich zur Klärung dieser Frage dann mal wieder an Herrn Mertens wenden…


Gruß
F
 

Bratfisch

Member
Hallo Fritz.

Fritz":272gwej8 schrieb:
Fragen kostet nichts…

Zeit.

Fritz":272gwej8 schrieb:
Philip Mertens hat mir im Drak-Forum folgende Informationen zu den FdP Würfeln zur Verfügung gestellt:

Danke für Deine Mühe / Hartnäckigkeit / Frechheit / Impertinenz / Dreistigkeit, wie auch immer ... ! :- )

Fritz":272gwej8 schrieb:
Die dargebotenen Informationen sind insoweit Missverständlich, da nicht eindeutig ausgedrückt wird, ob das Diagramm die tatsächlichen Abgabemengen oder die kommulative Wirkstoffsättigung im Wasser wiedergibt – ersteres würde eine Schubweise (also nicht kontinuierliche) Abgabe, letzteres eine wöchentliche "Wirkstoffverpuffung" (in Form von Wasserwechseln?) darstellen.

Das Diagramm KANN nur die Kumulierung des Wirkstoffes im Wasser darstellen, denn das die Würfel schubweise abgegeben ist sicher ausgeschlossen.

Es tauchen aber Fragen auf :

Hersteller":272gwej8 schrieb:
Pro 100 Liter Netzbeutel werden pro Woche ca. 10 mg Fe abgegeben.

Das ergibt zum Ende der Woche ohne parallele Verbräuche in 1oo Litern Wasser einen kumulativen Gehalt von o,1 mg / l Fe.

Wie kommt da der Wochenendmeßpunkt von Woche 2 bis Woche 12 von jeweils 1 bis o,75 mg / l Fe im Diagramm zustande ?

-> Das würde, bei Null angefangen, also 1oo % Wasserwechsel zum Wochenbeginn und ohne parallel laufende Verbräuche etwaiger Pflanzenmasse, eine Abgabe von 1oo mg Fe / Woche / "Netzbeutel für 1oo Liter" in 1oo Litern bedeuten ...

... oder die Anwendung von 1o Stk. "Netzbeutel für 1oo Liter" / 1oo Liter / Woche.

Beide Schlußfolgerungen stimmen nicht mit dem Diagramm überein ... oO!?

Wie wurde gemessen ? Wie sah das setup aus ?

Sehe ich mir das Diagramm an, so sehe ich Einzelmeßpunkte welche an der Wende eines Wochenintervalls zum nächsten genommen wurden und durch Hilfslinien zu einer Kurve verbunden wurden.

-> Was mich folgende Meß-Anordnung vermuten läßt :

Ein Beutel "Würfel für 1oo Liter" wird in einen Behälter mit Wasser bekannter Zusammensetzung und Menge gegeben, das Wasser wird zusätzlich bewegt (umgepumpt) und dieses setup wird eine Woche stehen gelassen. Am Ende der Woche wird der Fe-Gehalt der Wassermenge ermittelt.

-> Danach wird das Wasser komplett gewechselt und das nächste Wochenintervall eingeläutet, an dessen Ende dann der zweite Messpunkt genommen wird.

Vermutung zu den 1 bis o,75 mg Fe / l an den jeweiligen Wochenmeßpunkten :

-> Die "Beutel für 1oo Liter" wurden in 1o Litern Wasser getestet !

---

Stimmt meine Vermutung bzgl. der Meß-Anordnung, so geben die Würfel als rein passives Element für den genannten Zeitraum einen annähernd konstanten Level an Wirkstoff ab. Was physikalisch, aus schon in vorangegangenen Beiträgen genannten Gründen recht erstaunlich ist ...

Dennoch muß man sagen das es recht üppige Überhange an Wirkstoff gibt. Einmal zu Beginn, von Woche Null bis Woche 2 und dann von Woche 12 bis Woche 17, wobei letzterer Überhang offensichtlich Garant ist, dem Diffusionsproszess in dem Trägermaterial noch bis Woche 12 genügend Dampf machen zu können um die o,75 mg / l Fe dort noch halten zu können.

Aber :

Den zu Beginn deutlich überhängenden Nährstoff, den man abspülen soll (sollte) und den o.g. am Ende überhängenden, -> schmeißt man weg !

Hat ihn aber mitbezahlt ...

---

Fazit :

Die (annähernde) Konstanz des Levels der Nährstoffabgabe erfüllt das Produkt in meinen Augen ! So gesehen würde es mit dem Prinzip einer Stetigdüngung konform gehen ...

Aber :

Als erstes ein Vergleich ...

Mit dem Produkt "ProFito" erreiche ich mit einer Wochendosierung von 1o ml Produkt auf 1oo Liter Wasser eine Quantität von o,12 mg / l Fe. Andere enthaltene Nährstoffe gleichlaufend.

Ein "Netzbeutel für 1oo Liter" der DRAK-Würfel gibt mir am Ende der Woche eine Quantität von o,1 mg / l Fe.

Etwas weniger als ProFito.

Rechnen wir nun :

5oo ml ProFito kosten knapp 1o Euro (9,29). Die 5oo ml können die o.g. Düngung von wöchentlich o,12 mg / L Fe in 1oo Liter Aquarienwasser 5o Wochen lang aufrecht erhalten.

Das sind o,2 Euro oder 2o Cent die Woche.

Der Netzbeutel Drak-Würfel für 1oo Liter, welcher eine etwas geringere und dazu noch leicht fallende Konzentration als der ProFito bereitstellt, hält diese 12 Wochen lang aufrecht und kostet 11,45 Euro.

Das sind o,95 Euro oder 95 Cent / Woche.

Ein Verhältnis von 1 : 5 !

Nach einem Jahr habe ich also ungefähr 1o Euro für ProFito ausgegeben oder 48 Euro (zzgl. Versand ?, während ich ProFíto an jeder zweiten Ecke bekomme!) für die Plastik-Würfel ...

Das ist happig ! Und mit jeder weiteren (größeren) Gebindegröße von Profito wird diese Bilanz noch deutlich schlechter.

Dazu kommt der Umweltfaktor :

Mit jedem Netzbeutel Dünge-Würfel werfe ich wahrscheinlich ebensoviel Plastik in die Tonne wie mit einer einzigen Flasche ProFito. Die Würfel kommen ja auch noch zusätzlich in eine Plastikfolie eingeschweißt zum Kunden. Dies jedoch gleich fünfmal im Lebenszeitraum einer einzigen ProFito-Flasche! Dazu kommt der noch unbekannt energie- und sonstige Resourcen fressende Herstellungsprozess der Würfel!

---

Fazit des Fazits :

- Was die Eignung für die Stetig-Düngung angeht, meine ich daß die Würfel diese funktionstechnisch erfüllen können !

Alles andere sind echte Minuspunkte !

- Die Düngung über die Würfel ist unverhältnismäßg teuer. Innerhalb eines Jahres kommen für diese fast die gleichen Kosten zusammen als kaufte man sich auf ebay eine Billig-Schlauchpumpe und zusätzlich eine 5oo ml Flasche ProFito ...

... oder bastelte sich eine DüDoSiKoPu *g*

- die Würfel erzeugen für die Menge an Wirkstoff den sie tatsächlich zur Wirkung bringen, erheblich mehr Müll als andere Stetig-Düngeverfahren.

... die "kleinen" Opfer des Komforts.

- die Würfel sind ein unflexibles Produkt welches an einen Hersteller und an eine Düngerzuammensetzung bindet.

---

Viel unkomplizierter, dauerhafter, gesünder und billiger und umweltfreundlicher ist es, sich eine Weinflasche über´s Becken zu stellen, diese vorher auszutrinken, dest. Wasser und Dünger reinzukippen und die Brühe in´s Becken tropfen zu lassen.

Oder einen Kanister verdünnten Düngers unter´s Becken und hochzupumpen.

Wozu die Plastik-Würfel ??

---

Noch eine Anmerkung zu der Stetig-Düngung himself :

Ich wechsle schon fast seit Anbeginn täglich das Wasser. Nicht wöchentlich. Von meinen ungefähr 7o Netto-Litern werden jede Nacht 1o Liter getauscht.



(Es ist Morgen und draußen sieht´s so abgrundtief scheiße aus ! Kalt, feucht. Ekelhaft !)


Ingo
 

Hardy

Active Member
*oops* hab ich das nicht gerade wörtlich in einem parallelen Thread gelesen?
Ist ja gut, wenn sich der Entwickler zu Wort meldet - aber doppelt?
 

phiL

New Member
Hier leider auch die gleichen falschen Aussagen zum Abgabeverhalten. Das kann ich ja so nicht stehen lassen :shock:
 

Hardy

Active Member
Hallo Phillip
Welche Aussagen in Ingos Post sind denn falsch? Ich kann keinen Widerspruch zu Deinem Werbeprospekt erkennen.
Eine etwas differenziertere Stellungnahme von Dir als Entwickler könnte da recht positiv wirken.
So kommt halt leicht ein gewisser Spam-Eindruck auf.
 

phiL

New Member
Das Diagramm KANN nur die Kumulierung des Wirkstoffes im Wasser darstellen, denn das die Würfel schubweise abgegeben ist sicher ausgeschlossen.

Das Diagramm stellt die Abgabe von Eisen aus dem Träger dar. Zu jeden Zeitpunkt hat diese Abgabe den gleichen Wert.

Wie kommt da der Wochenendmeßpunkt von Woche 2 bis Woche 12 von jeweils 1 bis o,75 mg / l Fe im Diagramm zustande ?

Auf dem Diagramm sehen Sie keine Konzentrationsangaben und die Werte sind zu einer Menge Würfel X zu sehen. Die Punkte sind Summierungen aus 168 Stunden.

Wie wurde gemessen? Wie sah das setup aus?

Es gibt verschiedene Setups...

Die "Beutel für 1oo Liter" wurden in 1o Litern Wasser getestet !

In diesem Fall nicht. Die Volumina sind in den Setups verschieden.

Stimmt meine Vermutung bzgl. der Meß-Anordnung, so geben die Würfel als rein passives Element für den genannten Zeitraum einen annähernd konstanten Level an Wirkstoff ab. Was physikalisch, aus schon in vorangegangenen Beiträgen genannten Gründen recht erstaunlich ist ...

Die Annahme war nicht treffend. Die Einschätzung über physikalische Möglichkeiten ist fragwürdig, da Sie die Funktionsweise des Trägers nicht kennen. Ihr Interesse in Ehren, aber das geht etwas zu weit, da die meisten Leser Ihre Aussagen (auch aus anderen Posts) nicht bewerten können.

Den zu Beginn deutlich überhängenden Nährstoff, den man abspülen soll (sollte) und den o.g. am Ende überhängenden, -> schmeißt man weg !

Hat ihn aber mitbezahlt ...

Bei diesem Satz wird deutlich, dass die Abgabe (die Mengen) aus dem Träger deutlich falsch eingeschätzt wird. Das Abspülen hat keine praktische Notwendigkeit. Diese Aussage ist rein wissenschaftlich zu sehen.

Das Fazit in diesem Post macht deutlich: Eine Dosierpumpe ist etwas teurer als ein Flüssigdünger. Der Nutzen und die Leistung für die Aquaristik werden nicht bewertet. Besonders nicht die Leistung für die Biologie in der Anwendung für Pflanzen und Tiere.

Noch ein EDIT:

Dennoch muß man sagen das es recht üppige Überhange an Wirkstoff gibt. Einmal zu Beginn, von Woche Null bis Woche 2 und dann von Woche 12 bis Woche 17, wobei letzterer Überhang offensichtlich Garant ist, dem Diffusionsproszess in dem Trägermaterial noch bis Woche 12 genügend Dampf machen zu können um die o,75 mg / l Fe dort noch halten zu können.

In diesem Diagramm leider ein Messfehler oder Anwendungsfehler. Ein Garant für genügend Dampf :?: :shock:
 

Hardy

Active Member
Na schön, also förmlicher - hier zwar unüblich aber sei's drum.

Sehr geehrter Herr Mertens

Ich kann Ihren Ausführungen im Gegensatz zu denen des Herrn "Bratfisch" leider nicht folgen. Wenn das an meiner Dummheit liegt, so gebe ich zu bedenken, dass ein potentieller Markt für Ihr Produkt möglicherweise eine Menge ähnlich dummer Leute enthält, also eine auch mir zugängliche Erklärung der Promotion Ihres Produkts nur nützlich sein könnte.

Dass Sie mit den Meinungsäußerungen des Herrn "Bratfisch" als Hersteller nicht konform gehen, kann niemand ernsthaft erwarten. Aber die sind in seinen Posts auch deutlich von den sachlichen Überlegungen abgesetzt.

phiL":2crr1hox schrieb:
Das Diagramm KANN nur die Kumulierung des Wirkstoffes im Wasser darstellen, denn das die Würfel schubweise abgegeben ist sicher ausgeschlossen.
Das Diagramm stellt die Abgabe von Eisen aus dem Träger dar. Zu jeden Zeitpunkt hat diese Abgabe den gleichen Wert.
Der Graph einer Funktion, die überall den gleichen Wert hat, ist im Diagramm eine horizontale Linie.
Ihr Diagramm zeigt aber einen Sägezahnverlauf, der sich aus der Integration (Ansammlung, Kumulation) einer konstanten Funktion über die entsprechenden Intervalle ergibt, offensichtlich mit Rücksetzung (Wasserwechsel?) nach jeweils 7 Tagen.
Ich nehme an, dass Sie genau das meinen was der Herr "Bratfisch" hier sagt. Fragen Sie doch bitte einen kompetenten Mensch Ihres Vertrauens nach dessen Meinung dazu.
(Ich könnte gut verstehen, wenn unter der Konzentration auf die Entwicklung des Geräts das Interesse an der Darstellung seiner Wirkungsweise leidet. Die diesbezügliche Ihrerseits kritisierte Aussage liest sich ja in keiner Weise negativ in Bezug auf Ihr Produkt.)

phiL":2crr1hox schrieb:
Wie kommt da der Wochenendmeßpunkt von Woche 2 bis Woche 12 von jeweils 1 bis o,75 mg / l Fe im Diagramm zustande ?
Auf dem Diagramm sehen Sie keine Konzentrationsangaben und die Werte sind zu einer Menge Würfel X zu sehen. Die Punkte sind Summierungen aus 168 Stunden.
Voilà: Summierung = Kumulation = Integration
Wo ist der Widerspruch zur Herrn "Bratfischs" oben zitierter Aussage?

phiL":2crr1hox schrieb:
Wie wurde gemessen? Wie sah das setup aus?
Es gibt verschiedene Setups...
Die "Beutel für 1oo Liter" wurden in 1o Litern Wasser getestet !
In diesem Fall nicht. Die Volumina sind in den Setups verschieden.
Ja und? Wird sich doch wohl immer um x Würfel in y Liter bei z Strömung und einer gewissen Temperatur gehandelt haben. Das ändert am Prinzip nichts und wenn sich damit nachweisen lies, dass all diese Parameter auf die Abgabegeschwindigkeit keinen oder wenig Einfluss haben, umso besser.

phiL":2crr1hox schrieb:
Stimmt meine Vermutung bzgl. der Meß-Anordnung, so geben die Würfel als rein passives Element für den genannten Zeitraum einen annähernd konstanten Level an Wirkstoff ab. Was physikalisch, aus schon in vorangegangenen Beiträgen genannten Gründen recht erstaunlich ist ...
Die Annahme war nicht treffend. Die Einschätzung über physikalische Möglichkeiten ist fragwürdig, da Sie die Funktionsweise des Trägers nicht kennen. Ihr Interesse in Ehren, aber das geht etwas zu weit, da die meisten Leser Ihre Aussagen (auch aus anderen Posts) nicht bewerten können.
Inwiefern war also die Annahme nicht prinzipiell treffend?
Außerdem wurde keine Aussage über "physikalische Möglichkeiten" oder die "Funktionsweise des Trägers" gemacht.
Bei anderen "Trägern" würde man ein Abklingen der Abgabe mit der Menge des verbliebenen "getragenen und abzugebenden" Materials auf Grund sinkender Konzentration erwarten.
Insofern ist ein Erstaunen über die konstante Abgabe plausibel und sollte Ihnen doch eher zum Kompliment gereichen. Wenn das so banal und üblich wäre, dass niemand staunt, hätte es Ihre Entwicklung doch gar nicht gebraucht.

Alles was da noch zu "Bewertung" kommt, steht ohnehin auf einem anderen Blatt und das mag jeder für sich "bewerten".
Die rein sachliche Klärung meines oben ausgeführten Unverständnisses sähe ich aber als Voraussetzung an, sich überhaupt noch damit zu befassen. (Und ich vermute, dass es vielen ähnlich geht, Ihnen also so Türen zum Markt verschlossen bleiben wo es nicht sein müsste.)
 

phiL

New Member
Hallo Hardy,

danke für die schnelle Rückmeldung.

Zum Diagramm:

Sie lesen das Diagramm richtig. Ein Punkt im Diagramm sind summiert für 168 Stunden ca. 1 mg Fe. Es ist ein großer Unterschied zwischen einer Schwankung von 0,8 mg Fe/L bis 1 mg Fe/L und 0,8 mg Fe und 1 mg Fe absolut in 100 L. Je Zeit -Intervall sind die Abgabewerte immer gleich. Da wir in den Versuchen die Probenentnahmen nicht immer exakt nach 168 Stunden durchführen können, gibt es diese kleinen Schwankungen.

Wir können auf diesem Weg über die Anzahl der Würfel die Mengen (Dosierung) anpassen, falls nötig. Die möglichen Variationen sind sehr vielfältig und auf jedes Pflanzenbecken einstellbar sofern die empf. Dosierung nicht passend ist. Der 100 L Netzbeutel ist eine Dosierungsempfehlung.

Da die Abgabe oft mit einem Flüssigdünger verglichen wird: Beispiel in 100 L: Bei der Zugabe eines Flüssigdüngers werden pro 10 Sekunden (Anwendung- Zugabe) je nach Dünger zwischen 1,3 mg Fe und 10 mg Fe dem Wasserkreislauf zugeführt. Über eine Dosierpumpe sind es ca. 0,43 mg Fe. Bei einer Diffusion sind es pro 10 Sekunden 0,000165 mg Fe. Die Art der Zugabe ist grundlegend anders und eigentlich mit dem Flüssigdünger nicht vergleichbar. Es findet keine Vorrat - Dosierung statt.

Alles was da noch zu "Bewertung" kommt, steht ohnehin auf einem anderen Blatt und das mag jeder für sich "bewerten".

Es wurde eine Bewertung durchgeführt, mit negativen und positiven Resultaten. Aber egal wie diese Bewertung ausfällt, in unserem Fall basiert sie auf Vermutungen. Daher danke an dieser Stelle, dass ich mich hier äußern konnte.
 

nik

Moderator
Teammitglied
Hallo Herr Mertens,

phiL":13h51f2u schrieb:
Da die Abgabe oft mit einem Flüssigdünger verglichen wird: Beispiel in 100 L: Bei der Zugabe eines Flüssigdüngers werden pro 10 Sekunden (Anwendung- Zugabe) je nach Dünger zwischen 1,3 mg Fe und 10 mg Fe dem Wasserkreislauf zugeführt. Über eine Dosierpumpe sind es ca. 0,43 mg Fe. Bei einer Diffusion sind es pro 10 Sekunden 0,000165 mg Fe. Die Art der Zugabe ist grundlegend anders und eigentlich mit dem Flüssigdünger nicht vergleichbar. Es findet keine Vorrat - Dosierung statt.
lassen wir mal Komfort und Preis beiseite, sei mir die Frage gestattet: wo ist der Vorteil?

Gruß, Nik
 

Hardy

Active Member
Moin Nik

M.E. kann Komfort für manche schon ein entscheidender Vorteil sein, weil u.U. erst dadurch sicher gestellt wird, dass die Maßnahmen (hier also die Düngung) überhaupt regelmäßig durchgeführt werden. Das zu bewerten bleibt jedem selbst überlassen.

Was den Preis betrifft, kann der den Vergleich mit handelsüblichen rechnergesteuerten Dosierpumpen wohl locker aufnehmen. (Schon klar, Herr Mertens: Der Vergleich ist natürlich nicht wirklich statthaft, mag aber helfen.)

Wenn ich bei der Wirkung (tägliche, stündliche, minütliche (Tropfenweise) oder eben wirklich stetige) Düngung selbst auch wenig/keine Unterschiede erwartete (aber das handfest zu beurteilen fehlt mir die Kompetenz), so lässt sich der Träger ja wohl auch für anderen Chemismus (z.B. für Meerwasser) anwenden. Hier bei den Gärtnern kein Thema, prinzipiell aber schon interessant.
 

Bernd.G

Member
Hardy":3e6be3kz schrieb:
Moin Nik


Wenn ich bei der Wirkung (tägliche, stündliche, minütliche (Tropfenweise) oder eben wirklich stetige) Düngung selbst auch wenig/keine Unterschiede erwartete (aber das handfest zu beurteilen fehlt mir die Kompetenz),

Hallo Hardy

Du hast noch die wöchentliche Zugabe vergessen die bei den Düngeherstellern auf den Dosieranleitungen steht und ebenfalls ohne Nachteile funktioniert.
Für mich bliebe jetzt noch der Jahresurlaub um mein Interesse dem hier genannten Produkt zuzuwenden. Da ist mir aber ein Helfer ,der einmal die Woche ein vorbereitetes Fläschchen ins AQ kippt wirtschaftlicher.

Gruß
Bernd
 
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