CO2 Anlage: Sicherheitsventil löst aus = defekt?

carina

Member
Hallo,

ich stehe mit meiner CO2 Anlage noch immer/schon wieder auf Kriegsfuß...

Am Freitag Abend musste ich feststellen dass die CO2 FLasche leer war. Seit der letzten (und zugleich ersten) Befüllung war weniger als ein Monat vergangen aber ich dachte dass das ev. noch im Bereich des Möglichen sein könnte (die Flasche fasst aus Platzgründen nur 500g).

Beim Montieren der wiederbefüllten Flasche habe ich zuerst nicht bemerkt, dass die Dichtung zwischen Druckminderer und Flasche fehlte. Aber das macht sich ja eh sehr schnell bemerkbar ;-)
Nun ist die Dichtung drin (hab sie mittlerweile auch eingefettet, hat aber auch nicht geholfen) und wenn ich das Flaschenventil öffne dann strömt das CO2 aus dem Sicherheitsventil aus.

Bedeutet das wirklich, dass der Druckminderer defekt ist? Das ist der einzig mögliche Grund den ich in einem aneren Thread gefunden habe; ansonsten finde ich nirgendwo Informationen zu diesem Thema. Oder kann ich da noch irgendwas machen? Kann das Vergessen der Dichtung den Defekt bewirkt haben (klingt für mich unwahrscheinlich aber wer weiß...) oder kann so etwas auch "einfach so" passieren? Eventuell war die Flasche ja auch deshalb leer weil das Sicherheitsventil sich bereits am Freitag geöffnet hatte.

Der pH Wert macht unterdessen ganz unlustige Dinge... und ich hätte gehofft dass das heute ein Ende nimmt :-(


Schöne Grüße,
Carina
 

Moosbarbe

Member
Hallo Carina

An den Sicherheitsventil ist meistens ein Ring damit kann man das Ventil mit der Hand auslösen
Versuch doch daran 1-2 mahl zu ziehen und dabei einwenig hin und her zu drehen.
Vielleicht ist nur schmutz an den dicht flächen.


Gruß Berthold
 

carina

Member
Hallo,

danke für den Tipp! Leider finde ich an dem Sicherheitsventiel keinen solchen Ring, das Ganze wirkt auf mich sehr unbewegich, es sind nur zwei Löcher daran aus denen das Gas entweichen kann.

Ich habe jetzt mal dem Kundenservice von Aquamas (denn von dort ist die Anlage) geschrieben und bin gespannt, wie bald sie sich melden...


Grüße,
Carina
 

Bender

Member
Hi Carina,

ich will dich jetzt nicht erschrecken, von Gas hab ich wirklich nicht viel Ahnung,
aber ich meine mich zu erinnern, dass man niemals bei Gasleitungen etwas einfetten soll ?!?

Vielleicht liegt da das Problem.

Gruss Bender
 

carina

Member
Hallo,

Thomas W":3fiqonjz schrieb:
Vielleicht hilft dir das weiter?
topic-5350.html
Den Thread hatte ich zwar schon gesehen aber ich glaube dass das was hier als "mittlerer Einstellknopf" bezeichnet wird bei mir schon ganz zugedreht ist (wie in der Gebrauchsanleitung zur Anlage vorgeschrieben). Aber trotzdem danke :)
Eine Mail an den Kundenservice habe ich inzwischen auch geschrieben, cih hoffe, die helfen mir weiter...

Bender":3fiqonjz schrieb:
ich will dich jetzt nicht erschrecken, von Gas hab ich wirklich nicht viel Ahnung,
aber ich meine mich zu erinnern, dass man niemals bei Gasleitungen etwas einfetten soll ?!?

Ja das hatte ich auch mal gelesen. Anderswo hatte ich dafür auch gelesen dass bei jemandem nur die Dichtung nicht mehr richtig abdichtete und Einfetten des Rätsels Lösung war. Ich hab ja erst eingefettet nachdem das Problem aufgetrat um zu sehen ob es hilft. Also kaputt war das Ding wenigstens vorher schon... :)

Schöne Grüße,
Carina
 

addy

Active Member
hi ihr,
soweit ich weis darf man sauerstoffflaschen und das zubehör auf keinen fall einfetten. was genau passiert weis ich aber auch nicht. ich glaube aber das es in verbindung mit fetten entflammt'!
wie sich das bei co2 auswirkt weis ich nicht. scheinbar passiert nix! :D
 

HansAPlast

Member
Hi,

ich kenne keinen CO2 Druckminderer bei der der Arbeitsdruck durch "festdrehen" verkleinert wird, vielmehr muß der Einstellknopf entgegen dem Uhrzeigersinn für weniger Druck gedreht werden.

Wenn du den Einstellknopf wirklich fest im Uhrzeigersinn gedreht hast ist es vollkommen richtig das das Überdruckventil auslöst. Ich würde einmal folgendermassen vorgehen.

1. CO2 Flasche zudrehen
2. vorhanden Druck abbauen lassen (Nadelventil mal kurz ganz aufdrehen)
3. jetzt müßte bei Flaschendruck und Arbeitsdruck der Zeiger auf Null stehen.
4. den Einstellknopf für den Arbeitsdruck entgegen dem Uhrzeigersinn weit herausdrehen
5. Co2 Flasche aufdrehen
6. Beim Arbeitsdruck sollte die Nadel jetzt bei Null stehen, beim Flaschendruck auf ca. 70 bar
7. Jetzt den Einstellknopf für den Arbeitsdruck solange im Uhrzeigersinn drehen bis der Arbeitsdruck bei ca 1- 1,5 bar liegt, mehr wird für keine Anwendung benötigt.
8. Mit dem Feinnadelventil jetzt die korrekte Blasenanzahl einstellen

Einfetten der Dichtung ist niemals nötig aber bei CO2 wohl nicht tragisch, bei Sauerstoff allerdings tödlich!!! Die Verbindung Flasche Manometer - Druckminderer muß mit der Dichtung ohne irgendwelche Hilfsmittel dicht sein, ansonsten hast du evt. eine Beschädigung im Metall der Flasche oder des Druckminderers.


Gerd
 

carina

Member
Hallo,

na bin ich froh, dass es keine Sauerstofflasche war... :shock: :oops:

HansAPlast":2adeitny schrieb:
ich kenne keinen CO2 Druckminderer bei dem der Arbeitsdruck durch "festdrehen" verkleinert wird, vielmehr muß der Einstellknopf entgegen dem Uhrzeigersinn für weniger Druck gedreht werden.
Da habe ich mich vielleicht missverständlich ausgedrückt: mit "zudrehen" meinte ich, dass ich ihn bereits ganz gegen den Uhrzeigersinn (zum Minus hin ;) ) gedreht hatte. Arbeitsdruckmanometer steht auf 0 und sobald ich das Flaschenventil öffne, strömt das Gas wieder aus dem Sicherheitsventil aus. Trotzdem danke für den Hinweis, ich würd mir auch zutrauen, da etwas zu verwechseln....

Habe jetzt Dennerle Bio CO2 zur Überbrückung. Dient aber mehr zu meiner Beruhigung als zu ernstzunehmender CO2 Versorgung ;)

Grüße,
Carina
 

Leinad78

Member
Ich nehme mal an, dass das Problem mittlerweile behoben wurde?!

Aber als kleiner Nachtrag, ich habe mir über Ebay eine gebrauchte CO² Anlage von Bioplast gekauft und von Anfang an nur Probleme mit dem Ding.

-Das Magnetventil für die Nachtabschaltung funktioniert nur wenn die Anlage an der Flasche drucklos gemacht wurde
-Der Systemdruck entweicht beim Öffnen der Flasche direkt aus dem Sicherheitsventil des Druckreglers
-Arbeitsdruck ließ sich nicht einstellen

Daraufhin habe ich dann erstmal die Feder vom Sicherheitsventil getunt. Das System hielt daraufhin den Arbeitsdruck, dafür platzte aber nach kurzer Zeit die Membran des Druckreglers -> Griff ins Klo!

Da solche Anlagen unter hohem Druck stehen, wollte und durfte mir da scheinbar keine Firma Ersatzteile für liefern und 120€ für nen Druckregler mit Nachtabschaltung usw gebe ich aus Prinzip nicht aus.
Ich hab mir dann im Kunststoffachandel direkt mal 5 Membranen auf Reserve fertigen lassen und nen gebrochenes Bauteil durch ein VA Drehteil ersetzt.

Gut, alles eingebaut und die neue Membran hielt problemlos dem Druck stand. Da das Manometer für den Arbeitsdruck leider den Geist aufgegeben hat, konnte ich den Arbeitsdruck nicht kontrollieren und nahm die Anlage erstmal so in Betrieb. Das funktionierte eigentlich auch problemlos, bis auf die Tatsache das der Arbeitsdruck immernoch unerhört hoch war und die Nachtabschaltung nur einmal funktioniert und das System drucklos geschaltet werden muss.

Daraufhin zerlegte ich dann den Druckregler mal Eingangsseitig und fand ein komplett versifftes Ventil vor. Das wurde erstmal penibel gereinigt und dann fand ich den Fehler: Das zur Abdichtung auf einem federdruckbelasteten Schieber aufgebrachte Gummi war komplett eingedrückt. Der Systemdruck hat damit also keine Problem, trotz komplett geschlossenem Arbeitsdruck, das System mit einem viel zu hohem Druck zu beaufschlagen: ->Druck zu hoch fürs Manometer -> Nadelventil mußte 99,9% zugeschraubt werden -> Magnetventil mit viel zu hohem Druck beaufschlagt und nicht mehr in der Lage zu schalten.

Ich habe, mangels neuem Schieber, die Federkraft um ~25% durch Unterlegen erhöht und damit eine einwandfrei abdichtende Verbindung herstellen können. Die Verbesserungen sehen wie folgt aus: Wenn ich den Arbeitsdruckregler bis Anschlag minus drehe ist der Arbeitsdruck gleich Null, der Arbeitsdruck kann wie es sein soll eingestellt werden, das Magnetventil bekommt nicht zuviel Druck ab und funktioniert, das Nadelventil braucht nur ~50% zugedreht zu werden für die gewünschte Blasenanzahl und schlußendlich konnte ich das Sicherheitsventil im Druckregler wieder auf die serienmässigen ~10bar begrenzen.

Die Anlage verrichtet seither seit einigen Woche wie gewollt seinen Dienst und ich habe für 45€ ein Komplettsystem inkl 2L Aussenreaktor bekommen :beten:
 

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