Aquascaping made in Germany Ep.17

Fredo

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Ep.17



Name: Frederic Griesbaum
Alter: 20 Jahre
Ort: Berlin
Beruf: Student


“Frederic, wie kamst Du zum Aquascaping?”


“Ich habe mit etwa 11 Jahren angefangen kleine Becken für Garnelen zu pflegen und habe diese zwischenzeitlich auch semiprofessionell gezüchtet… und habe dabei mit etwas Glück Chris Lukahup ein bisschen näher kennen gelernt.”

“Er brachte mich mit meinem damals zarten Alter schnell tief in die gesamte Aquaristik-Szene, ich arbeitete auf Messen mit, half hier und dort und erhielt gleichzeitig informative aber auch materielle Unterstützung was mir natürlich sehr geholfen hat.”

“Nach und nach bin ich so auf das Aquascaping und den Namen Takashi Amano gestoßen. Sein Stil des Nature Aquarium sprach und spricht mich bis heute am meisten an, da ich neben meiner familiären Beziehung zum Design vor allem die Natur als meine größte Leidenschaft bezeichnen würde (Biologie-Studium). Das Leben im Einklang mit der Natur und das Nachbilden kleiner naturnaher „Ökosysteme“, um den Menschen die Vielfalt und Funktionsweise unserer Fauna und Flora näher zu bringen, ist für mich ein wunderbares Hobby.”

“Und so sind aus den hässlichen Garnelen-Zucht-Becken schöne Scapes geworden und dabei wird es vermutlich bleiben… Garnelen können sich ja auch im Naturaquarium wunderbar vermehren.”

“Wo siehst Du Deutschland im internationalen Vergleich?”

“Leider sehe ich gerade in letzter Zeit mit Bedauern wie fast alle Länder im internationalen Vergleich an Deutschland vorbei ziehen, man beachte vor allem unsere Nachbarländer Polen und Frankreich. Natürlich ist es schön auch ein mal wirklich beeindruckende Becken aus Europa bei Wettbewerben vorne zu sehen, aus Deutschland kommt dabei leider wenig…”

“Über dieses Thema habe ich mich auch schon öfter mit Kollegen und Freunden aus dem Aquascaping unterhalten und wir sind zu dem Konsens gekommen, dass in Deutschland möglicherweise einfach noch zu viel „gegeneinander“ gearbeitet wird, jeder für sich, nicht im Team. Gruppierungen wie die CAU oder FACT haben bereits massenweise überragende Becken hervorgebracht, die zumeist im Team eingerichtet und/oder gepflegt wurden. Hier freut man sich für den anderen wenn er besser ist als im Jahr zuvor, gleichzeitig teilt man aber auch sein Wissen und auch seine Fähigkeiten beinahe selbstlos mit den anderen. Davon fehlt es mir derzeit noch in Deutschland, aber was nicht ist kann ja noch werden.”

“Erzähl uns bitte etwas über FG arts!”

“Ich betreibe seit einigen Jahren eine Facebook-Seite mit dem Namen "FG arts.“ und habe seit diesem Jahr auch eine richtige Internetseite daraus gemacht um etwas unabhängiger von Facebook zu werden was die Gestaltung und Möglichkeiten der Seite betrifft. Hier veröffentliche ich meine aquaristischen Arbeiten neben meinem anderen Hobby, der Fotografie. Wie die meisten sicherlich wissen, überschneiden sich diese beiden Bereiche sehr häufig was alles finde ich zu einem einigermaßen passenden Gesamtbild verschmelzen lässt.”

Link: facebook.com/arts.fg http://fg-arts.com/

“Was bedeutet Aquascaping für Dich?”

“In erster Linie ist Aquascaping für mich Hobby. Ich beschäftige mich damit in meiner Freizeit und wenn ich mal wenig Zeit habe dann stehen die Becken auch mal hinten an. Besonders in stressigen Zeiten ist es aber natürlich umso schöner sich mal ein, zwei Stunden dem Aquarium zu widmen und herunter zu fahren.

“Andererseits ist für mich Aquascaping oder besser "Nature Aquarium“ eine Philosophie, wenn man so will, erfunden von Takshi Amano. Wie eingangs schon erwähnt geht es darum sich mit der Natur zu beschäftigen, sie sich ins Haus zu holen, zu erfahren wie ein Ökosystem funktioniert, wo Fische, Wirbellose und Pflanzen herkommen, etc. Wer sein Aquarium und die Bewohner darin liebt, wird in der Natur kein Müll in den Fluss schmeißen; hoffe ich zumindest. Somit geht es auch um Sensibilität und letztendlich um Naturschutz. Da mich diese biologischen Aspekte aber wiederum auch privat interessieren ist es auch wieder mein Hobby, und so schließt sich der Kreis.”

“Du hast letzten Sommer einen Trip nach Japan gemacht. Wie kam es dazu?”

“Ich habe mit Tobias schon seit langem geplant diesen Trip zu machen, da es über Jahre ein riesiger Traum von uns beiden war. Selbstverständlich um in Niigata die Nature Aquarium Gallery zu besuchen, aber auch um schöne Naturaufnahmen zu machen und natürlich in Tokyo und Kyoto die japanische Kultur kennen zu lernen.”

“Ihr seid also gemeinsam in den Flieger gestiegen und habt die ganze Zeit dort zusammen Ausflüge unternommen?”

“Genau, wir haben die Reise zusammen geplant, gebucht und schließlich auch zusammen bestritten. Das war in sofern klasse, als dass man in einem so fremden Land mit durchaus zunächst gewöhnungsbedürftigen Sitten nicht alleine unterwegs ist. Aber in erster Linie hatten wir einen Riesen Spaß zusammen und bekanntlich sehen vier Augen auch mehr als zwei...”

“Wie lange wart Ihr denn vor Ort?”

“Insgesamt etwas mehr als 3 Wochen, wovon wir die ersten Tage nach unserer Ankunft in Tokyo verbrachten, wo es ja mit dem Skytree im Sumida-Viertel auch einiges aquaristisches zu sehen gibt. Von dort ging es nach Kyoto, wo wir ein paar Tage Kultur gemacht haben, bevor es für eine Woche nach Niigata ging. Daraufhin noch einmal eine Woche Kyoto, zum wandern und fotografieren im Umland... zurück nach Deutschland ging es dann wieder von Tokyo.”

“Sind die Aquariengeschäfte in Tokyo so wie man sich das vorstellt, oder wart Ihr eher ernüchtert?”

“Nein, von Ernüchterung kann keine Rede sein, das betrifft aber keinesfalls nur Tokyo. Auch in Kyoto (inkl. ländliches Umland) und verständlicherweise in Niigata gab es Geschäfte, teilweise nur wenige Quadratmeter groß, die an Pflanzenverkaufsanlagen, Hardscape und Fischauswahl, Qualität und Gesundheit alles schlagen was wir je gesehen hatten. Auch die Auswahl an Technik in schönem Design war unschlagbar.”

“Habt Ihr dort außer schönen Eindrücken auch was anderes mitgenommen, also eingekauft?”

“Man muss wissen dass z.B. das beliebte Aquajournal in Japan umgerechnet 3€ pro Exemplar kostet... dementsprechend haben wir (nicht nur bisschen) zugeschlagen. Was genau, spielt keine Rolle, aber ja wir haben auch andere aquaristische Produkte eingekauft.”

“Wie war es im Tokyo Sky Tree Tower?”




“Leider konnten wir nicht ganz nach oben da wir zur Zeit der japanischen Schulferien dort waren. Dementsprechend hätten wir etwa 3 Stunden warten müssen. Diese Zeit haben wir dann lieber im Sumida Aquarium verbracht. Das war unglaublich!!! Sogar so gut, dass wir am Ende der Reise ein zweites Mal hinein sind.”

“Bitte beschreibe die Stimmung als Ihr das Sumida Aquarium zum ersten mal betreten habt”


“Ich beschreibe hier unseren zweiten Besuch, am Morgen, ohne Ferien, ohne Andrang, sprich wir waren ALLEIN:”

“An der Kasse vorbei betritt man einen Vorraum, durch den man auf eine große, breite Treppe gelangt. Bereits hier herrscht gedimmtes Licht und eine beruhigende Musik erklingt leise im Hintergund. Auf den letzten Stufen kann man bereits erahnen, was einen erwartet... wir gingen aber bewusst langsam hinauf um den Moment in vollen Zügen auszukosten. Schließlich gelangt man in den, in unseren Kreisen wohl bekannten und so oft bestaunten Raum mit Amanos Werken und steht direkt vor dem 4m Schaubecken welches das Bekannteste ist.”



“Linker Hand befinden sich die zwei frei stehenden 180x120x60 Becken, welche leider viel zu selten gezeigt werden, obwohl sie wirklich gigantisch aussehen, vor allem der emerse Teil.”



“Rechter Hand befindet sich das 7m Panorama-Becken und rechts im Rücken ist ein recht natürliche eingerichtetes Becken, mit vielen Lotusarten und großblättrigen Echinodoren. Alles in allem haben wir sicher eine halbe Stunde nur geguckt bevor wir anfingen unsere Kameras zu zücken. Einer der großartigsten Momente der ganzen Reise kam schließlich, als wir wirklich ganz alleine im Raum waren und uns einfach auf den Boden setzen und genießen konnten.”

“Ist es weit von Tokyo nach Kyoto und Niigata?”

“Kyoto ist von Tokyo etwa 3 Stunden mit dem Shinkasen. Nach Niigata sind es etwas mehr, aber auch in die entgegengesetzte Richtung”

“Wie war es für Euch, endlich, in Niigata angekommen zu sein, und das legendäre Nature Aquarium Museum zu besuchen? Hattet Ihr das Gefühl den Heiligen Gral vor Augen zu haben?”

“Auch hier war es so, dass der erste Moment weniger "krass" war als der zweite. Das erste Mal besuchten wir die Gallery zusammen mit vielen Distributoren, Gästen und Interessierten. Daher war die Gallery sehr voll, natürlich war es trotz allem umwerfend, tatsächlich vor Ort zu sein. Beim zweiten Mal allerdings waren wir auch hier alleine mit dem Chef-Beckenpfleger und einem Dolmetscher. Wir tranken Tee zusammen und plauderten stundenlang über alles mögliche und tauschten uns aus. Am Ende war es bereits dunkel und lediglich die Becken beleuchtet... Ich denke dazu muss man nicht viel mehr sagen!”

“Hat sich die Reise gelohnt?”

“Dazu möchte ich nicht viele Worte verlieren ausser ein dickes, fettes JA!” :smile:




“Du hast bereits einige schöne Scapes aufgesetzt. Beschreibe bitte ein typisches Setup von Dir!”





“Ich verwende sehr gerne die Produkte von ADA, zum einen weil sie mich optisch am meisten ansprechen, zum anderen weil ich sie meist für die Besten halte.”

“Das heißt aber lange nicht dass ich glaube nur mit ADA sei ein ordentliches Scaping-Becken zu machen. Inzwischen gibt es, Gott sei Dank, genügend andere Hersteller die ebenso Produkte für diesen Zweck herstellen, die ich auch selbst oft verwende.”

“Als Student muss man ja auch ein Bisschen auf das Budget achten und gerade bei Düngern, Einrichtungsgegenständen, Tools… ich sage mal Gebrauchsgegenstände verwende ich inzwischen viel JBL, AquaRebell, Eheim und so weiter…”

“Allein beim Bodengrund habe ich bisher mit ADA Amazonia einfach die allerbesten Erfahrungen gemacht und das sage ich auch ganz offen.”

“Und wenn es um die Optik geht, Glasware, Lampen und sowas, da vertraue ich auch am liebsten auf die Japaner.”

“Generell pflegetechnisch muss ich gestehen, dass ich beinahe alles nach Augenmaß mache. Ich dünge zwar regelmäßig aber nicht zuviel, wenn ich merke es fehlt etwas dünge ich lieber nach. Anhand der Pflanzen lassen sich Mangelerscheinungen ja meist sehr schnell erkennen.
Genauso handhabe ich es mit den Wasserwerten. Ich weiß dass ich in Berlin sehr hartes Wasser habe, der Bodengrund aber etwas puffert und meistens funktioniert das auch. Nur bei größeren Problemen messe ich kontrollweise bis alles wieder im Lot ist.”

“Stelle uns bitte ein Layout von Dir im Detail vor.”

“Vorstellen möchte ich mein letztes ADA Mini-S Becken mit etwa 12 Litern Inhalt. Es trägt den Titel „BANKSIDE“, und darum geht es letztendlich… Nachgebildet ist ein Flussufer mit überhängenden bewachsenen Ästen und wildem Dickicht am Wasserrand.”

“An Pflanzen habe ich verwendet: Microsorum sp. Trident, Versicularia sp. Taiwan, Cryptocoryne wendtii, Cryptocoryne willsii, Marsilea crenata, Eleocharis parvula und Proserpinaca sp. Cuba.”

“Die Wurzeln hatte ich irgendwo einmal aufgegabelt, die Steine sind ADA Kei Stones, links und rechts aufgeklebt auf ein Plastik-Lineal um Soil und Sand konsequent zu trennen.”

“Die Pflanzen sind von Anfang an gewachsen wie verrückt, bereits am Tag nach der Einrichtung hatte ich seitlich am Glas die ersten Eleocharis-Triebe sehen können.”



“Daraufhin war ich leider zwei Wochen im Urlaub und niemand konnte sich kümmern… Als ich zurück kam: eine grüne Brühe, alles voll mit Fadenalgen, wirklich alles. Ich dachte schon ans Aufgeben, doch nachdem das Becken noch so neu war wollte ich es wenigstens versuchen. Bisher war ich in Sachen Algen ein unbelecktes Blatt, ich hatte nie wirklich drastische Probleme gehabt.”

“Doch auch hier gestaltete es sich relativ unkompliziert… 5 Amanogarnelen eingesetzt, täglich Wasserwechsel, und nach eineinhalb Wochen war alles blitzeblank.”

“Daraufhin wucherte es nur so weiter, ich schnitt sehr häufig und dann kam die Klausurenphase. Damit waren die goldenen Zeiten vorüber und Anfang September habe ich es dann eingestampft.”

“Bitte nenne wahlweise drei Layouts die Dich am meisten begeistert haben oder drei Aquascaper die Dich am meisten inspiriert haben!”

“Diese drei Becken haben mich in letzter Zeit am meisten beeindruckt und inspiriert:”

“Besonders das Becken von Michael Leroy halte ich für eines der Besten, die jemals eingerichtet wurden!”

http://aquascaping.floraquatic.com/...4/11/Rank-53-Kirua-Aquascaping-IAPLC-2014.jpg

“Beim Iwagumi von Olivier Thebault fällt das grandiose Hardscape auf, wenn ich richtig informiert bin, selbst gesammelte Steine… DAS ist gelebte Nature Aquarium Philosophie.”

https://www.aquaa3.com.br/wp-content/uploads/2014/08/Rank-49º-Herry-Rasio-IAPLC-2014-1024x691.jpg

“Das „Bonsai-Becken“ kratzt an der Grenze zum Kitsch, ist aber so dermaßen gut umgesetzt dass es mir gefällt obwohl ich kein Fan von richtigen Bäumen im Aquarium bin, deswegen Hut ab.”

https://www.aquaa3.com.br/wp-content/uploads/2014/08/Rank-49º-Herry-Rasio-IAPLC-2014-1024x691.jpg

“Frederic, ich danke Dir ganz herzlich für dieses Interview und freue mich auf viele, weitere Arbeiten von Dir!”
 

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