Algenbestimmung ( in Eleocharis)

Frank2

Well-Known Member
Hallo Thomas.

Um das unendliche Thema, das hier auch zu weit abschweift, zu verlassen, nehme ich jetzt mal dazu nicht weiter Stellung. Ich denke ich habe oft genu ausgeführt was mich genau daran stört - diese Unbedarftheit und vor allen Dingen das bis dato noch nicht einmal eine kritische Hinterfragung der Auswirkungen auf die Tiere/ die Mikroflora stattgefunden hat. Mag sein dass das moralinsauer daherkommt. Für mich nur im worst case eine Überlegung wert. Abgesehen davon ist danach das Becken ja klinisch rein was wiederum Anschlussprobleme nach sich ziehen kann.

das gehoert irgendwie ja zur Definition des Estimative Index)

Ich bin mir nicht sicher oder EI für jeden etwas ist. Ich habe mir das alles durchgelesen und auch verstanden und mich dagegen entschieden. Für mich wäre er zB nichts. Ganz abgesehen davon dass ich auch nicht 1 W/L habe .
Aber unabhängig davon bezweifle ich dass Anfänger oder Lieschen Müller aus Ampermoching bei ihrem Wohnzimmeraquarium damit gut fahren wird. Mit genügend Erfahrung, Wissem (nicht Halbwissen) und einem guten Auge für die Gegebenheiten aber natürlich bei viel Licht eine mögliche Option.

Viele Grüße
Frank
 
Hallo,

Bezüglich EI kann ich Franks Bedenken bestätigen. Ich nutzte den EI. Ergebnis war eine erhebliche Phosphatanreicherung. Diese konnte man im Gegensatz zu den anderen Nährstoffen nicht über TWW entfernen, da es sich offenbar im Boden angereichert hat und ständig rückgelöst wurde.
Ich nutze den NPK EI nur noch um nach dem TWW oder bei Bedarf den Phosphatwert anzuheben. Ich fahre so deutlich besser.
Bei hohen Phosphatwerten wurden mir auch die Internodien einfach zu groß.
 

bueffel

Member
Hi,
schön dass ihr euch so rege OT ausgetauscht habt!

Wie gesagt sehe ich die H202 Behandlung auch eher kritisch und sie wäre für mich die letzte Lösung, wenn man alles andere probiert bzw. bevor man aufgibt.

Aber letzendlich wollte ich als erstes wissen, um welche Alge es sich handelt- also das Symptom eindeutig identifizieren, damit man daraus schließen kann wo eventuell ein Ungleichgewicht oder Problem bzw. die Ursache für die Algen vorliegt.

Meiner Meinung nach könnten es auch zwei verschiede Arten von Algen sein. Neben den längeren Fäden, sind in der Eleocharis so leicht hellbraune Knäuel, bei denen die Struktur aber sehr fein ist:




Die Spitzen der Eleocharis wirken nur auf dem Foto so blass- die sind eigentlich grün. :lol:
Nach dem Einlegen in Alkohol lässt sich abewie gesagt nichts Rotes erkennen- vielleicht weil sie son fein sind.

Osmosewasser benutze ich übrigens nicht.

@ eumel6: wenn du sie wirklich bestimmen willst waere ich glatt bereit dir was von dem Zeug zu schicken, dann muesste ich aber erstmal ein bisschen züchten....
 

Haeck

Member
Moin Frank

Frank2":1z3o1zdw schrieb:
... Ganz abgesehen davon dass ich auch nicht 1 W/L habe .
Aber unabhängig davon bezweifle ich dass Anfänger oder Lieschen Müller aus Ampermoching bei ihrem Wohnzimmeraquarium damit gut fahren wird.

Eben, wozu auch ? 1 - 1,5 W/L faehrt kaum jemand den ich persoenlich kenne. Ich fahre meine Becken mit 4000 lm und duenge mit Urea. Bereits bei dieser Lichtintensitaet komme ich kaum mit dem Beschnitt nach.

Frank2":1z3o1zdw schrieb:
Mit genügend Erfahrung, Wissem (nicht Halbwissen) und einem guten Auge für die Gegebenheiten aber natürlich bei viel Licht eine mögliche Option.

Absolut, wenn die Voraussetzungen stimmen. Viel Zeit und Energie einschliesslich.

Lg
André
 

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