2ten Filter nur stundenweise laufen lassen?

michi920

New Member
@Thiemo Es sind schon Fische da. Könnten aber mehr sein. Vielleicht erhöhe ich mal die Phosphat-Düngung ein wenig. Klar dass ein anderer Filter keine Abhilfe ist.

Meine ursprüngliche Frage, einen 2ten Filter stundenweise laufen zu lassen, sollte eigentlich auch keine großen Probleme lösen. Ich teste und verändere gerne an meine Aquarium. Ist ja schließlich mein Hobby und kein Muss. Ich will dadurch zeitweise etwas mehr Strömung und erhoffe mir auch noch etwas klareres Wasser. Dass das Abstellen des Filters für ein paar Stunden keine Lösung ist wurde mir ja hier bereits beschrieben. Und da die Strömung des Filters Eheim-5e zeitgesteuert geregelt werden kann (Danke Rocco) , ist dies eigentlich schon die Lösung dessen, was ich mir eigentlich so an "Tuning" von meinem Becken vorgestellt habe.

Da soll auch nicht heißen, dass ich mit meinem Biomaster 600 Thermo unzufrieden bin. Ist ein guter Filter. Bei der Reinigung gehe ich im Grunde genauso vor, wie es Günther bei seinem Filter beschrieben hat.

Ihr könnt es schon lesen, es wird der Eheim 5e werden. Toll finde ich, dass einem hier so engagiert geholfen wird.
Da freue ich mich ja schon fast auf mein nächstes Problem mit meinem Becken ;)
 

Rocco77

Member
Hi Michael,

man hilft wo man kann.:cool: Von mir gibts auch einen Daumen hoch für dein Becken. Diese Sprudelwasseratmosphäre würde mir allerdings mächtig auf den Zünder gehen. Aber jeder wie er mag. Ich bekomme meine 180L brutto übrigens spielend mit einem Aquario Neo CO2 Diffusor Extend Special in groß gesättigt. Der ist unsichtbar hinter einem Fels versteckt. Ganz ohne Blasennebel bekomme ich meinen Dropchecker gelb gefärbt, wenn ich es übertreibe.
Ps.: Purigen macht klares Wasser, falls du klar in Verbindung von Verfärbungen meinst. Ein Oberflächenabsauger mit der damit verbundenen cleanen Wasseroberfläche würde dein Becken auch nochmal in eine andere Dimension heben. ;) Mit unterschiedlichen Durchflussmengen durch den 5e wird die Einstellung allerdings etwas tricky, aber lösbar.

MfG Rocco
 

michi920

New Member
Hi Rocco,

ja auf die Bläschen im Wasser bin ich auch nicht stolz. Sieht aber auf dem Foto deutlich schlimmer aus als es ist. Ich habe erst vor kurzem zusätzlich zum Inline-Diffusor auch einen AQUARIO NEO CO2 Diffusor Special Type Groß im Becken testweise hinter einer Wurzel versteckt. und damit bekomme ich den Checker (30 mg) auch auf Gelb (zusammen mit dem Inline-Diffusor) wenn ich es übertreibe. Mein Inline-Diffusor kann da gefühlt nicht mithalten. Bin schon kurz davor einen 2ten NEO zu kaufen und meinen Inline-Diffusor in Rente zu schicken. Schade denn eigentlich hat mir immer der Gedanken gefallen, alles im Unterschrank zu verstecken. Oberflächensauger ist schon da. Hinten links. Der läuft immer Abends nachdem die CO2-Anlage abgeschaltet hat.

Gruß, Michael
 

Rocco77

Member
...okay.? Muss irgend ein Vorkriegsmodell sein.? Dieses Konstrukt konnte ich nicht als Ofa identifizieren. Gibts wirklich optisch eleganter.:cool:
Probier es doch mal nur mit dem einem Neo. Vielleicht genügt er auch schon als Einzelkämpfer. Siehste, für mich sind diese Inline Diffusoren außerhalb des Beckens tickende Wohnungsflutungszeitbomben. Nee nee, sowas kommt mir nicht zwischen die Schläuche.

MfG Rocco
 

michi920

New Member
Ich habe in der nächsten Zeit eh ein paar Änderungen im Becken geplant. Dabei werde ich den 2ten Filter anschließen und den Inline-Diffusor mal rausnehmen. Sollte der Blasennebel besser sein, werde ich den Inline-Diffusor dauerhaft verbannen. Und natürlich hast du Recht - ein Wasserschaden-Risiko weniger. Mal schaun wie's wird...

Gruß, Michael
 

kurt

Well-Known Member
Hallo Michael,

alternative für dich?
Absatz Leistungsreserven.

 

michi920

New Member
Hallo Kurt,

hab's kurz überflogen (lese am Wochenende mal genauer rein). Scheint ja wirklich gut zu funktionieren. Bin aber kein DIY-Meister und weiß nicht ob sowas das Richtige für mich ist. Es ist aber in jedem Fall interessant. Sollte ich mich doch an so etwas "ran trauen" dann werde ich dir berichten. Danke für den Tipp.

Gruß, Michael
 
Hi Michael,

Also wenn Dein Ziel mehr Strömung ist, dann wäre ein 2. Filter die letzte Lösung, die ich mir dafür überlegen würde.
Da hast Du ja doppelte Ein- und Ausläufe, zusätzliche Schläuche doch eigentlich bräuchtest Du ja nur die Strömung.

Mehr Strömung im Becken kann man auch ganz einfach über eine Strömungspumpe erreichen. Ich nutze an meinen Becken (aktuell nur 360L aber bis vor einer Woche auch an einem 124L) eine Jebao WP-10 mit 4000 L.
Die kann man aber drosseln und über eine Zeitschaltuhr lasse ich sie auch nur während der Beleuchtungsphase laufen.

Ich mache das, weil der Auslauf des Beckens durch die Stängelpflanzen jeweils so zuwächst, dass von der Strömung meines JBL Crystal Profi E1500 eigentlich gar nichts mehr übrig bleibt. Das sehe ich dann schon als Problem - ob wegen dem Mulm, der überall liegen bleibt, oder wegen schlecht verteilter Nährstoffe sei mal dahingestellt.

Ein netter Nebeneffeckt sind die Kringel die sich durch die Beleuchtung dann am Beckengrund (und an der Zimmerdecke) bilden. Es sieht einfach alles viel lebendiger aus.

Eine Jebao kostet rund 50.- und je nach dem kommst Du da auch günstiger weg. Das Ding ist dann zwar im Becken aber du musst wenigstens keine Schläuche verlegen.

Bezüglich Deiner Algen:
Wenn ich mir die Bepflanzung Deines Beckens so anschaue, dann ist das meiner Meinung nach von der Bodenfläche gesehen gar nicht soo üppig bepflanzt. Viele Pflanzen würde ich auch eher als langsamwachsend einstufen (Bucephalandra, Anubias, Microsorum) - die kämen bestimmt auch ohne CO2 gut aus. Ich weiss nicht ob CO2 in dem Becken wirklich der limitierende Faktor darstellt.
 
Übrigens: Was der Kurt da vorschlägt ist ohne grosse DIY Fähigkeiten sehr einfach selbst zu machen.
Dafür brauchst Du einfach sowas wie den ISTA Smart Filter oder einen Sera Prefix. Davor schaltest Du einen Inline Diffusor oder ganz simpel einen 4 mm Schlauch-Splitter und drehst den Fluss im Filter um, also das das Wasser oben rein geht und unten rausläuft. Und damit hast Du dann eigentlich schon das von Kurt beschriebene System. Dafür braucht's nur ein bisschen Verschlauchung und nichts weiter.

Liebe Grüsse

Lukas
 

michi920

New Member
Hi Lukas,

ich mache das ja momentan über eine zeitgesteuerte Strömungspumpe. Mir gefällt aber die Idee eines 2ten Filters, da die Pumpe im Becken nicht besonders hipp ist. Aber natürlich auch wegen der zusätzlichen Filterleistung. Ich habe ja schon geschrieben, dass ich mir etwas klareres Wasser wünsche. Den 2ten Filter könnte ich dann nach Lust und Laune mit Vlies oder Seachem Purigen bestücken.
Zu meinen Pflanzen: Hast du gut beobachtet. Es sind eigentlich nur relativ langsam wachsende Pflanzen drin. Mein Urgedanke war, den Pflegeaufwand einigermaßen gering zu halten. Seitdem kämpfe ich mit allen Algenarten die so ein Becken hergibt. War also nicht meine beste Idee, weshalb ich da in der nächsten Zeit auch einige Änderungen plane (deutlich mehr Soil, weniger Holz, Stängelpflanzen, usw.). Ich habe aber festgestellt, dass in meinem Becken weniger CO2 in jedem Fall zu mehr Algen führt (hauptsächlich waren es Pinselalgen). Schon klar, wenn ich das Becken umgestalte, ist natürlich nix mehr wie vorher. Vermutlich habe ich dann die Algen besser im Griff und brauche dann vielleicht auch wieder weniger CO2.
Und so wie du das mit dem DIY-Projekt beschreibst hört es sich wirklich schon ein ganze Stück einfacher an (zumindest für mich). Vielleicht gehe ich so etwas dann doch einmal an...

Gruss, Michael.
 
Hallo Michael,

Aber mit einem zweiten Filter hast Du ja auch ein zweites Set an Ein- und Auslauf im Becken? Die brauchen ja auch Platz. Und nimmst Du sie aus Glas sieht man sie zwar die 1. Woche nicht, aber dann beginnen sie zu veralgen und werden trotzdem sichtbar.
Es gibt ja wirklich kleine Strömungspumpen, zum Beispiel die Nero von Aqua Illumination.

Aber wie Du meinst es sei besser für Dich. Ich denke die Klarheit des Wassers hat mehr mit der Biologie im Becken zu tun als mit den Filtern. Man sagt nicht um sonst "alles ist klar"!
Wenn das Becken gut läuft ist auch das Wasser klar.

Ich denke Du kannst auch mit langsam wachsenden Pflanzen ein algenfreies Gleichgewicht hinbekommen, es ist nur schwieriger als mit schnellwachsenden Stängelpflanzen, weil sich die Nährstoffe einfach viel eher ansammeln. Zudem musst Du bei jeder Änderung (Beleuchtung, Düngung, CO2, Wasser) auch länger warten bis sich ein neues Gleichgewicht einstellt.

Ich z.B. hatte lange Pinselalgen im Becken. Viel Probiert, CO2, Dünger rumschrauben, anderer Wasserwechsel.
Dann habe ich das Becken 10 Monate aus privaten Gründen ziemlich stark vernachlässigt. Die Pflanzen wucherten, gedüngt wurde zweimal im Monat, CO2 war lange Zeit auch ganz aus, da die Flasche leer war.
Jetzt musste ich feststellen, dass alle Pinselalgen (und auch alle anderen, bis auf die grünen Punktalgen auf den Scheiben) restlos verschwunden waren. Den Pflanzen ging's zwar nicht mehr so super (auch jetzt nicht total schlecht), aber die Algen waren alle weg und sonst habe ich am Becken nichts gemacht.

Ich (und auch andere) sollte wohl die Lehre daraus ziehen, dass manchmal weniger ganz einfach mehr ist.

Ein CO2 Reaktor ist auf jeden Fall nicht so ein Act - schade nur, dass es trotz der eigentlich einfachen Bauweise nur relativ wenige und verhältnismässig teure Modelle am Markt gibt. Den Sera Prefix habe ich übrigens genau so im Einsatz - nur so zur Info.

Beste Grüsse und weiterhin viel Freude!
 

Thiemo

Active Member
Hi
@RavenTheJust kannst du mal ein Bild von der Installation des Reaktors zeigen? Und wie hast du den Sera Vorfilter dazu umgerüstet CO2 einzuspeisen?

Bin leider auch mit den inline diffusoren nicht soo zufrieden. Der UP Aqua am 12/16 Schlauch hatte schon einen krassen Nebel. Würde da einfach Schlussfolgern, dass sich das CO2 nicht optimal löst. Der JBL stößt auch recht große, dafür zum Glück wenige Blasen aus. Die stören mich weniger. Als optimal erscheint mir das allerdings nicht.

Meine Frage wäre nun, wie sich so ein Reaktor auf die Umwälzung DES filters auswirkt.
Da gibt es ja solche. Wo noch so eine Art Siporax Röhrchen drin sind. Diese sind ja auf max 300 Liter begrenzt. Das wäre dann aus meiner Sicht totaler Quatsch.



Wie ist das mit dem Reaktor http://www.jdaquatec.de/UNSERE-PRODUKTE/
Dieser wurde ja von Aquadiccted vorgestellt. Wirklich begeistert waren die anscheinend nicht.
 
Hi Thiemo,

Grundsätzlich wäre der Nebel schon das was Du haben möchtest, da diese Feinstverteilung mit Mikro-Blasen sicher die grösstmögliche Oberfläche schafft. Je grösser die Blasen, desto schlechter.
Kann natürlich optisch störend sein, aber für die Lösung des CO2 ist es am besten.

Ein Aussenreaktor wird i.d.R. so montiert, dass das Wasser von oben nach unten läuft und die Blasen von unten nach oben steigen. Dadurch bleiben die Blasen idealerweise im Gegenstrom stehen und haben so viel Zeit sich zu lösen. Irgendwann sind sie dann natürlich so klein, dass die Strömung sie mitreisst.
Dadurch sollte man einen guten CO2 Eintrag ohne Nebel haben.

Ich denke deswegen ist der Durchfluss des Reaktors auf 300 L/h angegeben. Es geht nicht darum, dass er bei diesem Druchfluss irgendwie "abriegelt", aber ein höherer Durchfluss reisst die Blasen direkt mit, deren Verweilzeit im System zu kurz ist und der Reaktor kann seine Aufgabe schlicht nicht erfüllen. Natürlich kann man auch einen Reaktor für höheren Durchfluss bauen. Dann muss einfach der Durchmesser des Reaktors entsprechend gross sein, damit die Fliessgeschwindigkeit im Reaktor selbst abnimmt.
Alternativ braucht man einen Bypass über den man den Grossteil des Wassers fliessen lässt und so den Durchfluss reguliert.

Reaktoren die mir irgendwelchem Material gefüllt sind haben immer einen Einfluss auf den Durchfluss. Genau so wie die Befüllung des Filters.
Eine Befüllung des Reaktors ist aber kein Muss. Im Prinzip sollten die auch ohne Material funktionieren, aber das Material sorgt für Verwirbelungen und eine zusätzlich reduzierte mittlere Strömungsgeschwindigkeit.
Ich finde aber (wie oben geschrieben), dass der Filter alleine für die Durchmischung des Beckens ab Becken von 100L aufwärts so oder so nicht so gut geeignet sind und eine Strömungspumpe diesen Dienst zuverlässiger verrichtet. Der Filter setzt sich ja auch immer zu und eine kleine Strömungspumpe liefert einfach zuverlässiger Strömung.
Da geht es mir eher um den Mulm im Becken, der optische Eindruck und die Fische. Klar, werden z.B. siamesische Kampffische gepflegt ist Strömung bewusst nicht gewünscht.

Das erste Problem ist der Preis: Alle Reaktoren sind verhältnismässig teuer und kosten in der Regel >50.-
Die Dinger sind aber vom Aufbau her extrem simpel. Ein dickes Rohr, drei Anschlüsse, allenfalls noch ein paar Kunststoffkugeln und fertig. Warum das >50.- kosten soll, wenn ich einen Heizstab für <15.- bekomme leuchtet erstmal nicht ein. Einzig erklärbar wird das Ganze durch den Markt: Viele Reaktoren sind handgemacht in kleinen Stückzahlen in Europa (z.B. US Aquaristik).
Wenige Kunden interessieren sich überhaupt dafür, auch wenn sie vermutlich für die meisten Personen mit Aussenfilter die nachhaltigste Variante für den CO2 Eintrag sind.

Das Tragische ist, dass es leider leider häufig so ist und sich bei Weitem nicht immer die beste Technologie durchsetzt. Anders ist es z.B. auch nicht zu erklären, dass sich viele Länder Gedanken über Atomreaktoren machen, deren Bau Jahrzehnte in Anspruch nimmt, Milliarden kostet, hochproblematische Abfälle produziert (von wegen "Nachhaltig", liebe EU Komission!) und zudem ein sehr gut entwickeltes Stromnetz voraussetzt.
Wie viele Länder des Sündens (und auch des Nordens) wären mit dezentralen Solarstromanlagen weit besser beraten und würden langfristig viel günstiger und umweltfreundlicher fahren?

Doch zurück zum CO2:
Ein zweites Problem ist die Bauweise: Es ist ja nicht so, dass es keine Modelle gibt. Z.B. eines von Sera. Nur ist halt die Ausführung dürftig. Das ganze Teil ist in einem leicht brechenden Kunststoff gefertigt und hat zudem bewegliche Teile verbaut, welche angeblich die Einbringung verbessern sollen. Entsprechend liesst man wenig überraschend über gebrochene Schlauchanschlüsse, Leckagen durch gesprungenen Kunststoff und störenden Lärm im Unterschrank. Warum soll denn das Ding auch transparent sein? Das CO2 löst sich nicht schneller nur weil man zuschaut?
Da ist die Konstruktion von JD Aquatec das Beste was ich bisher gesehen habe.

Mein persönliches Problem mit vielen Reaktoren ist, dass für meinen Unterschrank die Anschlüsse immer irgendwie falsch sind. Wenn die beide auf einer Seite sind muss ich den Schlauch vom Ausgang einmal 180° um den Reaktor rumschlaufen. Sind sie oben und unten muss ich von unten 180° nach oben. Mit Schlächen ist das alles irgendwie nicht so der Burner.
Der zweite Punkt sind die Kosten.

Deswegen ist mein "System" an Einfachheit praktisch nicht zu unterbieten. Aktuell leite ich das CO2 noch mit einem UP Diffusor ein, den ich aber schon ewig nicht mehr gereinigt habe- ich werde das bald ändern.

Also das CO2 kommt über einen einfachen 4mm Anschluss in die Ausfluss-Leitung des Aussenfilters. Der kostet etwa 5.-
Dann kommt der Sera Prefix (~20.-) zum Einsatz und zwar verkehrt herum angeschlossen (erst Out, dann In). Ich habe den Prefix noch mit Filterbällen von Tetra gefüllt und aus einer PVC Platte einen Ring mit Löcher ausgeschnitten und oben in das Ding gelegt. Ich denke beides bräuchte man eigentlich nicht. Man muss nur verhindern, dass die Strömung direkt von Oben nach Unten geht. Die Filterbälle oder die Lochplatte alleine sollten das bewerkstelligen. Nur mit den leeren Körben ginge es vielleicht auch - müsste man schauen. Tja und das war's.

Apropos: Der Prefix ist nicht perfekt. Die Schlauchanschlüsse sind klar schlechter als z.B. die von Eheim. Aber am Schluss funktioniert's.

Sind halt viele Schlauchverbindungen, weshalb ich jedem Silikon-Schläuche an's Herz lege. Das tue ich aber unabhängig von meinen externen Geräten im Filterkreislauf.

Leute: Braucht Silikon-Schläuche statt diesen dummen PVC Schläuchen und spart Euch viel Geld und Ärger!
 

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kurt

Well-Known Member
Hallo zusammen,

Feinstverteilung mit Mikro-Blasen sicher die grösstmögliche Oberfläche schafft. Je grösser die Blasen, desto schlechter.
Kann natürlich optisch störend sein, aber für die Lösung des CO2 ist es am besten.

Ein Aussenreaktor wird i.d.R. so montiert, dass das Wasser von oben nach unten läuft und die Blasen von unten nach oben steigen. Dadurch bleiben die Blasen idealerweise im Gegenstrom stehen und haben so viel Zeit sich zu lösen. Irgendwann sind sie dann natürlich so klein, dass die Strömung sie mitreisst.

Warum soll denn das Ding auch transparent sein? Das CO2 löst sich nicht schneller nur weil man zuschaut?

@ Lukas, zu CO2 Außenreaktor.
Beste CO2 Eintragung ist über Diffusion.
Anschlüsse oben, Auslass innenliegendes Steigrohr.
CO2 Reaktor transparent um ihn gleichzeitig als Blasenzähler zu nutzen.
Oben im Link (Halb-DIY CO2-Topfreaktor) näher erläutert, mein Reaktor läuft schon über 35 Jahre so, wurde noch nie entlüftet oder gereinigt.

P1010429.JPG P1010438.JPG

Das Tragische ist, dass es leider leider häufig so ist und sich bei Weitem nicht immer die beste Technologie durchsetzt. Anders ist es z.B. auch nicht zu erklären, dass sich viele Länder Gedanken über Atomreaktoren machen, deren Bau Jahrzehnte in Anspruch nimmt, Milliarden kostet, hochproblematische Abfälle produziert (von wegen "Nachhaltig", liebe EU Komission!) und zudem ein sehr gut entwickeltes Stromnetz voraussetzt.
Wie viele Länder des Sündens (und auch des Nordens) wären mit dezentralen Solarstromanlagen weit besser beraten und würden langfristig viel günstiger und umweltfreundlicher fahren?

dito...
 
Lieber Kurt - Du hast das in Deinem Becken perfekt umgesetzt, daran gibt's nichts zu rütteln.

Nur noch zur Klarstellung bezüglich transparentem Kunststoff: Ich habe nichts Grundsätzliches gegen transparenten Kunststoff. Nur traue ich diesem Sera Proflore nicht. Allenfalls würde ich das, wenn zumindest der Kopf mit den Anschlüssen aus einem schlagzäheren Material hergestellt würde.

Der Sera Prefix läuft übrigens bei mir genau gleich wie Dein Topfreaktor. Durch das Umkehren der Anschlüsse läuft das Wasser oben rein und wird unten durch ein Steigrohr wieder gegen oben hin weggedrückt. Ich denke auch, dass dies die am leichtesten umzusetzende Variante für ein Reaktor ist.

Viele Grüsse

Lukas
 

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