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Beitragvon Thumper » 12 Jan 2018 10:06
Hallo zusammen,

ich habe einen AS-414 um den Wasserzufluss bei Leckage zu trennen. Nun würde ich den gerne in meinem Wasseraufbereitungsfass einsetzen.
Ich habe noch einen Wassermelder, dessen Handling ich sehr gut finde. Das Kabel mit den beiden Polen wird ins Fass gehangen und wenn das Wasser diese berührt, löst er ein schrillen Alarm aus.

Kann ich an die beiden Kontakte am Gehäuse des AS-414 zwei Drähte (oder besser noch das Kabel vom Wassermelder) anklemmen? Ich selbst wüsste nichts was dagegen spricht, denn der AS-414 trennt den Wasserzufluss dann, wenn der Stromkreislauf geschlossen ist.
Das hätte den Vorteil, dass der Wasserzufluss direkt gestoppt ist und ich nicht gegen den echt mies schrillen Alarm des Wassermelders angehen muss. Mir schmerzen die Ohren danach...
Grüße,
Bene


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Beitragvon unbekannt1984 » 12 Jan 2018 10:38
Hallo Bene,

Thumper hat geschrieben:Nun würde ich den gerne in meinem Wasseraufbereitungsfass einsetzen.

und das Kabel ist nicht lang genug? Oder müsstest du dann noch Schläuche quer durch den Raum legen?
Kann ich an die beiden Kontakte am Gehäuse des AS-414 zwei Drähte (oder besser noch das Kabel vom Wassermelder) anklemmen?

Die Frage ist: Wie arbeitet das Gerät? Die Leitfähigkeit von Osmose-/Vollensalztem Wasser ist ja sehr gering... Wenn das Gerät jetzt kapazitiv arbeitet (registriert Änderung der Permittivität - siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Permittivität) , dann kann es unter Umständen nicht mit dem "Sensor" vom Wassermelder arbeiten und auch durch Verlängerung der Anschlussleitung könntest du genügend Kapazität hinzufügen um dauernd das Gerät auszulösen.

Also, probieren kann man es, ob es so funktioniert ist eine andere Frage.

Mir schmerzen die Ohren danach...

Dir kann geholfen werden :)
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon Thumper » 12 Jan 2018 11:18
Moin,
unbekannt1984 hat geschrieben:Hallo Bene,
und das Kabel ist nicht lang genug? Oder müsstest du dann noch Schläuche quer durch den Raum legen?

Weder noch, ich möchte einfach nicht die Kiste im Fass versenken. Der eigentliche Einsatzort ist für Böden ausgelegt, z.B. neben der Waschmaschine oder Spülmaschine. Jedoch nicht um das Gerät in eine Kiste zu hängen. Erkennt man doch auf dem Bild, oder etwa nicht?
Grüße,
Bene


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Beitragvon unbekannt1984 » 12 Jan 2018 11:30
Hallo Bene,

Thumper hat geschrieben:Weder noch, ich möchte einfach nicht die Kiste im Fass versenken.

bleibt die Frage: Wie arbeitet das Ding?

Wenn dort sowas wie 2 Heftzwecken (parallele Metall-Oberflächen) die zueinander ausgerichtet sind drin ist, dann ist das der Sensor und das Gerät arbeitet kapazitiv.
Sind dort nur 2 Drähte, die am tiefstem Punkt als erstes Kontakt mit dem Wasser herstellen sollen, dann arbeitet Es mit dem Widerstand/Leitwert und du kannst diese Drahtenden einfach verlängern.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon Thumper » 12 Jan 2018 11:38
Moin,

unbekannt1984 hat geschrieben:bleibt die Frage: Wie arbeitet das Ding?

Schau dir doch mal die Produktbilder an, dann ist das geklärt :kaffee1:
Falls zu dafür zu faul bist: Es liegen zwei Metallflächen nebeneinander an der Unterseite des Gehäuses. Diese sind 1cm breit und 7cm lang in etwa. Der Abstand dazwischen liegt bei 0,5cm.

Ich werde nachher mal ein paar Tests durchführen, ob eine Verlängerung mit 2 Drähten möglich ist und ob der Abstand zwischen beider bei Kontakt mit Wasser eine Rolle spielt.
Grüße,
Bene


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Beitragvon unbekannt1984 » 12 Jan 2018 11:46
Hallo Bene,

Thumper hat geschrieben:Schau dir doch mal die Produktbilder an, dann ist das geklärt

ich hatte mir die Seite nur flüchtig angesehen, wohl etwas zu flüchtig...

Sieht für mich nicht nach einem kapazitivem Sensor aus, die Schrauben auf der Rückseite des Geräts verbinden die Platine wohl mit dem Sensor. Wenn du die Schrauben abnimmst, dann kommen die Metallstreifen evtl. schon halb geflogen, da würde ich die Leitungen mit dran klemmen. Zum testen reicht es dann ja, die Leitungsenden in ein Glas mit Wasser zu tauchen.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon Wuestenrose » 12 Jan 2018 12:07
Mahlzeit…

Ich habe bei mir die Füllstandsüberwachung mechanisch gelöst.

Grüße
Robert
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Beitragvon TilmanBaumann » 12 Jan 2018 14:08
Ich würde auch einfach einen Schwimmschalter benutzen. Die können IMO moderate Lasten direkt schalten. Oder halt per Relais.
Also NC Magnetventil per 12 oder 24 Volt durch einen öffnenden Schwimmschalter direkt schalten.

Das Magnetventil VOR der Osmoseanlage anschließen dann musst du keine teuren mediengtrennte säure-resistente Ventile benutzen.
Oder halt damit rechnen da das Ventil irgendwann durch das aggressive Osmosewasser angegriffen wird. (So mache ich es gerade. Aber muss das UNBEDINGT ändern!)

Und zur Redundanz gibt es auch mechanische Schwimmer-Ventile. Quasi das was du in der Toilettenspülung hast. ;)

PS: Danke Robert für den Link. Sehr interessant das Projekt http://www.hereinspaziert.de/UOA-Steuerung/UOA-Steuerung.htm
Reefer 250 Projekt
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