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Beitragvon DerDuderich » 02 Nov 2016 10:10
Tag zusammen!

Ich habe vor circa 3 Monaten im Zuge eines Wechsels von Röhren auf LEDs angefangen mein 100L Becken offen und ohne Deckel zu betreiben.

Mir ist am Becken relativ zügig aufgefallen, dass die Verdunstung enorm ist, der Wasserstand fällt innerhalb weniger Tage im mehrere Zentimeter. Persönlich hat mich das aber nicht groß gestört, hab ich halt regelmäßig neues Wasser reingekippt.

Jetzt wo es im Winter draußen kälter ist, sammelt sich - besonders über Nacht - an den kalten Fensterscheiben super viel Kondenswasser, Schreibe und Fensterbank sind richtig nass.

Ich hab Angst was Kondenswasser bzw. die Feuchtigkeit für Konsequenzen hat (abgesehen vom Fensterputzen und Lüften).

  • Besteht die reelle Gefahr einer Schimmelbildung im Zimmer/an der Decke über dem Becken?
  • Ist die Feuchtigkeit eine Gefahr für meine Holzmöbel (verziehen die sich am Ende/quellen auf)?

Ich wollte man nach Erfahrungen fragen, wie diejenigen von Euch, die auch offene Becken betreiben, mit dem Kondenswasser umgehen. Ich bin eigentlich mit dem offenen Becken optisch sehr zufrieden und möchte nur sehr ungern wieder den Deckel drauf setzen.

Also was tun gegen die Feuchtigkeit vom Becken? Benutzt ihr irgendwelche Luftentfeuchter?
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Beitragvon omega » 02 Nov 2016 13:08
Hi,

DerDuderich hat geschrieben:Besteht die reelle Gefahr einer Schimmelbildung im Zimmer/an der Decke über dem Becken?

ein ganz klares Ja. Hast Du Möbel an Außenwänden stehen, sei es nur eine Couch, wird es dahinter an der Wand auch feucht.
Leg halt in der kalten Jahreszeit Glas- oder Plexiglasscheiben auf. Mach ich auch. Spart auch Strom.

Grüße, Markus
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Beitragvon Plantamaniac » 02 Nov 2016 13:37
Hallo, nur im tiefsten winter leg ich nachts die plexischeiben drauf.
Weil dann selbste bei 38-42%, die man daspielend mit lüften erreicht in einer ecke bei uns die wand nass wird. Von schimmel ist das weit entfernt, ehr ein biofilm, der aber auch blöd aussieht.wo wir wieder beim spiritus sind. der hilft dagegen.
Problem ist der taupunkt an der wand. wenn sie nicht genug isoliert ist oder es kältebrücken gibt, setzt sich kondenswasser ab.
OB das jetzt alleine vom aquarium kommt, oder auch vom stattfindenden leben, bezweifle ich.
Letztens hab ich eine tortenhaube auf das frischgekochte essen auf dem teller gestellt, weil derjenige noch nicht da war. verrückt, wie die beschlagen hat.
3x täglich sollte man mind querlüften, egal ob mit oder ohne aquarium.
Ein hygrometer zur kontrolle des lüftungserfolgs ist sehr sinnvoll.
Weil selbst bei regen und nebel im herbst beim lüften die luftfeuchtigkeit im raum ordentlich sinkt.
Das würde man garnicht erwarten.
Chiao moni
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Beitragvon Wuestenrose » 02 Nov 2016 16:54
Servus...

Ich habe mal irgendwo eine Faustformel aufgelesen, nach der die Oberfläche eines offenes Aquariums nicht mehr als 2 % der Fläche des Raumes einnehmen soll, in dem es steht, um keine Probleme mit der Feuchtigkeit zu bekommen. Ich finde jetzt allerdings auf die Schnelle die Quelle nicht.

Ich betrieb mehr als Jahrzehnt lang 0,5 m² offene Wasseroberfläche in einem Raum mit etwa 15 m² Grundfläche, ohne jemals irgendwelche Probleme mit der Feuchtigkeit zu bekommen.


Grüße
Robert
结局很近。
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Beitragvon Biotoecus » 02 Nov 2016 18:04
Moin,

ich betreibe in einem 28m² Kelleraum 20 Aquarien.
Oberfläche aller AQ = 6,96m². Das sind etwa 25% der Raumfläche. Relative Luftfeuchte ist zwischen 60 und 80% bei einer Lufttemperatur zwischen 22 und 25°C je nach Jahreszeit.
Bruttovolumen aller AQ = 3200 Liter
Kondenswasser an Isolierglasscheiben dieses Raumes kenne ich nicht, ebensowenig wie Algen/Flechten/Pilze an den Wänden.

Beste Grüße
Martin
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Beitragvon omega » 02 Nov 2016 18:52
Hi,

das letzte mal, daß in meiner Wohnung, außer im Bad, die Fensterscheiben und Simse naß waren, war, als um die Ecke ein Fernwärmerohr geborsten war, deshalb für ein paar Tage die Heizung ausfiel und es draußen weit unter -15°C hatte. Der eine Heizlüfter hat die 98m² natürlich nicht gepackt, lüften war keine Option, nur aufwischen und die nassen Handtücher auf dem Balkon lagern, bis die Heizung wieder geht.
Ok, im Schlafzimmer kann es auch schon mal an den Scheiben runterlaufen, aber auch erst bei draußen -15°C und darunter, und auch nur deshalb, weil ich dort nie heize.

Ich denke, der TO sollte heizen oder Isolierverglasung anschaffen und öfter lüften. Abdeckscheiben hatte ich ja bereits erwähnt.

Grüße, Markus
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Beitragvon Biotoecus » 02 Nov 2016 18:59
Moin Markus,

so sieht es aus, eine intensive Nutzung der vorhandenen Gebäudetechnik (Fenster / Heizung) vereitelt zu 98% solche Probleme wie das vorliegende.
Ich darf mir beruflich ca. 50 Wohnungen im Jahr anschauen wo mal wieder nicht geheizt und/oder gelüftet wurde.
Diese Leute bekommen aber auch ohne ein einziges AQ mit Sicherheit Probleme!!

Beste Grüße
Martin
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Beitragvon nik » 02 Nov 2016 20:23
Hallo zusammen,

Markus, Martin, mit dem Heizen ist so 'ne Sache. Ich erzähle mal vom Wintergarten, hatte eine Weile gedauert bis ich den verstanden hatte.

Gegebenheiten: ein großer Wintergarten, am Haus angebaut, eine Seitenwand gemauert, der Rest isolierverglast, Stand 1984. Ziemlich viele Pflanzen, Wohnraum. Bilder gibt es in der Galerie. Mit der Pelletheizung war das Heizen von dem Teil finanziell in einem akzeptablen Rahmen.
Absicht: den auch im Winter als Wohnraum zu nutzen.

Ging nicht. Warum?

Eine gewisse Luftfeuchtigkeit war nicht zu vermeiden. Einfach, weil die Pflanzen gegossen werden mussten. Je mehr sie gegossen wurden, desto höher die Luftfeuchtigkeit.

Der andere Faktor war die Isolierung. Zum Haus kein Thema, aber die gemauerte Seitenwand war kalt - von geringerer Bedeutung - und das Isolierglas ist auch nicht so die Wucht.

Der Rest ist kurz beschrieben. Im Winter war der nicht wärmer als 14° C beheizbar. Üblicherweise wird als positiv angenommen, dass eine wärmere Raumluft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann, scheitert leider an den je nach Außentemperatur zu kalten Scheiben(/Wand). An denen kondensierte das Wasser und verwandelte den Wiga - ohne Übertreibung - in eine Tropfsteinhöhle. Der war nur händelbar, wenn a) die Raumtemperatur besagte 14°C nicht überschritt und b) die Pflanzen so wenig wie möglich gegossen wurden. Die Außentemperatur spielte natürlich auch eine Rolle. Die 14°C waren schon die Temperatur, die auch bei bitterkalten Nächten die Tropfsteinhöhle vermieden.

Bezüglich Schimmel ist mangelnde Luftbewegung ungünstig - wie sie hinter Möbelstücken an kalten Wänden entstehen kann. Positiv und von nicht zu unterschätzender Bedeutung ist Luftaustausch durch häufigeres Stoßlüften.

Wer also mit laufendem Wasser an Scheiben und feuchten Wänden zu tun hat, kann dem mit Luftbewegung, einer niedrigeren Luftfeuchtigkeit (Aquarium geheizt oder nicht, abgedeckt?), einer besseren Isolierung von Wänden/Fenstern, Stoßlüften und einer niedrigeren Raumtemperatur entgegen wirken.

Das Problem am Wiga wäre mit Isolierung der Außenwand, Austausch aller Scheiben und Zwangslüftung mit Wärmerückgewinnung zu lösen gewesen.

Gruß, Nik
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Beitragvon Biotoecus » 02 Nov 2016 20:36
Hallo Nik,

wir beide beschreiben wohl gerade die gegensätzlichen Enden vernünftiger Raumnutzung inklusive Aquarien. :D

Ich investiere Energie in einen Algen/Flechten/Pilz freien Keller.
Du ziehst die Grenze im Energieeinsatz zur Beheizung des Wintergartens.

Das ist beides weit weg von der üblichen Benutzung einer handelsüblichen Wohnung.
Nu gehen mir zunehmend die Ansagen auf den Keks dass mal wieder das Bauwerk an sich schlecht wäre.
Manche Kandidaten positionieren sich ja gerade zu so, als dürfte die Beheizung einer handelsüblichen Höhle nichts kosten.
Bitte, dann sollen sie auch in eine Höhle mit Stalagmiten und Stalagtiten ziehen! :D

Beste Grüße
Martin
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Beitragvon omega » 02 Nov 2016 23:02
Hallo Nik,

nik hat geschrieben:und einer niedrigeren Raumtemperatur entgegen wirken.

in Wintergärten vielleicht, in normalen Wohnräumen ruinierst Du damit die Bausubstanz.

Die Raumtemperatur wirkt sich aus auf
- die rel. Luftfeuchte
- den Taupunkt.

Eine höhere Raumtemperatur senkt die rel. Luftfeuchte, die Luft kann mehr Feuchte aufnehmen. Regelmäßiges Stoßlüften senkt die Luftfeuchte; wenn es draußen friert, sogar ganz dramatisch, da die draußen noch trockenere Luft durch die Heizung drinnen noch viel trockener wird. Weht draußen kein Wind, sorgt wärmere Luft für schnelleren Luftaustausch; Boden, Wände etc. kühlen weniger aus.

Für viel wichtiger halte ich den Effekt der Raumtemperatur auf den Taupunkt an den Wänden/Scheiben. Ist es im Raum zu kalt, liegt der Taupunkt auf der Oberfläche der Wand oder gar davor. Dort kondensiert die Luftfeuchte. Mit steigender Raumtemperatur verlagert sich der Taupunkt in die Wand, dorthin, wo keine feuchte Raumluft mehr hingelangen kann, die Wand bleibt trocken. Je schlechter die Isolierung, desto höher muß die Raumtemperatur ausfallen, damit sich der Taupunkt in der Wand befindet.

Ist es draußen eiskalt und senkt man nun die Temperatur in einem Raum, in dem sich Pflanzen befinden, sich längere Zeit Personen aufhalten und gar noch ein offenes Aquarium steht, z.B. auf die von Dir erwähnten 14°C, wird der Raum ganz sicher zur Tropfsteinhöhle. Da hilft nur aufheizen und öfter lüften. Da hilft dann auch keine Isolierung eines Nulleinergiehauses.

Die 14° hätten nur einen Effekt bzgl. Luftfeuchte: die Pflanzen würden weniger verdunsten. Der Mensch und das Aquarium aber nicht. Und die rel. Luftfeuchte steigt ganz dramatisch.

Mal nur zur Veranschaulichung:
60% rel. Luftfeuchte bei 22°C abgekühlt auf 14°C entsprechen über 90% Luftfeuchte, wenn ich das dort richtige sehe. Nur 1°C weniger, 13°C, und der Taupunkt ist erreicht.

Offenes Aquarium und Mensch verdunsten Wasser rel. unabhängig von der Lufttemperatur, behaupte ich jetzt einfach mal so, habe ich nicht gegengecheckt. Erreicht ein Raum bei 22°C mühelos die 60% rel. Luftfeuchte, was meinst Du was dann bei 14°C passiert und es draußen eiskalt ist?

Grüße, Markus
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Beitragvon nik » 02 Nov 2016 23:31
Hallo Martin, Markus,

das ist überwiegend kein Widerspruch.
omega hat geschrieben:Offenes Aquarium und Mensch verdunsten Wasser rel. unabhängig von der Lufttemperatur, behaupte ich jetzt einfach mal so, habe ich nicht gegengecheckt. Erreicht ein Raum bei 22°C mühelos die 60% rel. Luftfeuchte, was meinst Du was dann bei 14°C passiert und es draußen eiskalt ist?

Die Prozente sind nicht so aussagekräftig. Wärmere Luft kann und wird bei gegebenen Möglichkeiten, beispielhaft Aquarien und Pflanzen, gegen die Sättigung streben. Der absolute Wassergehalt kühlerer Luft ist geringer und dann wird bei einer gesättigten wärmeren Luft und einer höheren Temperaturdifferenz zur Scheibe mehr Wasser an ihr kondensieren.

Bei gleichen Bedingungen macht eine geringere Raumtemperatur den Unterschied von beschlagener Scheibe oder eben nicht. Heizen war eindeutig Tropsteinhöhle fördernd. Beliebig vorführbar. Heizen hat schon einen austrocknenden Effekt, aber so ließen sich die Pflanzen nicht halten. Und wenn die gegossen wurden, dann landete das an den Scheiben.

Gruß, Nik
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Beitragvon Nunduun » 03 Nov 2016 00:42
Moin moin,

ich mag da doch noch mal auf die eigentliche Frage antworten.

Natürlich KANN son offenes Aquarium zum Problem werden, muss es aber auch nicht.
Das hängt auch start von der Bausubstanz ab. Unsere Bude besteht im wesentlichen aus 3 fetten Betonaußenwänden mit Mietern drunter und drüber und damit etwas Licht rein kommt gibts große, undichte Holzfenster ebenfalls aus den 70er Jahren. Ob nun mit oder ohne AQ und Pflanzen diese Wohnung wird im Winter immer trotz Lüftens grenzwertig feucht. Die selbe Konstruktion wurde nebenan brav in Plasik gepackt und gedämmt mit dem Resultat das die Wohnungen dort sich wegen der anfallenden Feuchte kaum noch vermieten lassen.
Im Gegentum dazu wohnen meine Eltern in einem Haus von 1928 allseitig mit dem üblichen Ziegelmauerwerk umgeben und mit etwas dichteren Holz-Kasten-Fenstern versehen. Da beschlägt nix und da wird auch nicht viel geheizt oder gar 3xtäglich gelüftet. Das Haus ist vom Schornsteinfeger als erfreulich undicht getestet worden (bezüglich Ablufthaube in der Küche in kombination mit dem Kamin).

Es kommt also auch ganz massiv darauf an wie Dampfdicht Deine Wände in Summe sind. Im frisch durch Polystyrol o.ä. Wärme-isolierten Gebäude oder im Betonblock muss man die höhere Feuchtigkeit dann in der Regel durch eine manuell oder technisch geregelte Lüftung entweichen lassen. Im Falle des Falles kondenstiert die Feuchte aber eher an den kalten Außenwänden, teils auch Treppenhäusern statt an der Decke.

Besorge Dir einfach ein Hygrometer. Klettert die relative Luftfeuchte über 60% sollte gelüftet werden. Liegt sie anschließend schnell wieder so hoch ist wahrscheinlich schon einiges an Wasser in den Wänden und co. eingelagert und Du musst entsprechend noch öfter Lüften um die dort wieder raus zu bekommen. Denn Wasser in den Wänden ist jetzt auch nicht so das wahre, denn dadurch wird die Dämmleistung ganz erheblich vermindert.

Das Deine Möbel nur durch die Feuchtigkeit nennenswerten Schaden nehmen bezweifle ich- vorrausgesetzt es sind keine Stücke aus dem 15.JH oder so. Natürlich kann die eine oder andere Verleimung durch ständiges schwinden und wieder aufquellen irgendwann gelöst werden, aber durch das AQ bleibt die Feuchte ja doch recht konstant- nur eben auf einem höheren Niveau. Schäden würde ich da nur erwarten wenn sie an einer Feuchten wand stehen und sich dahinter z.B. dann Schimmel entwickelt.

Einen Luftentfeuchter aufstellen würde ich nicht- das käm mir irgendwie ironisch vor. Zum einen kostet so Ding schon ordentlich in der Anschaffung und dann aber auch im Betrieb. Zum anderen würdest Du an der einen Stelle Feuchtigkeit aus der Luft ziehen und würdest dadurch das Dampfdruckgefälle überm AQ noch vergrößern so dass also noch mehr Wasser verdamft. Insgesamt ließe sich damit vermutlich die Feuchtigkeit runter regeln, aber wohl nicht sonderlich viel, esseidenn Du möchtest Dein AQ über zig entfeuchter hinweg beobachten. Insgesamt fäd ich da eine Plexiplatte deutlich schöner, günstiger und effizienter.

LG
Lene
"Einige zeitgenössische Künstler werden von der Angst vor einer Niederlage dazu getrieben, den Überfluß des Lebens in die Zwangsjacke der Geometrie zu pressen." Rudolf Arnheim in Kunst und Sehen S.114

einen fröhlichen Tag Euch allen!
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Beitragvon DerDuderich » 03 Nov 2016 01:17
Joa, danke für die vielen Antworten - die Plexiplatte hat glaube ich deutlich gewonnen! :)
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Beitragvon Blaubarsch » 03 Nov 2016 01:32
hallo duderich,

ich betreibe selbst ein offenes becken. die grösse habe ich nach der faustformel, die robert genannt hat gewählt( wasserfläche = 2% der raumfläche). bisher hatte ich keine probleme. Ich hatte eher das gefühl, dass die etwas höhere luftfeuchtigkeit den zimmerpflanzen gut tut.

als ich aus dem sommerurlaub wiederkam, fiel mir nur auf, daß der raum in dem das aquarium steht, ein wenig wie frisch verputzt roch. das aquarium steht direkt an einer untapezierten wand, die wohl etwas von der vom wasser ausgehenden feuchtigkeit aufnimmt. wenn man den raum täglich nutzt, riecht man das nicht. ich habe nun 2 glasscheiben (glas halte ich aus kratz, abnutzungs- und verformungsgründen des plexiglases für die bessere wahl) zur teil-abdeckung, die je nachdem, ob über- oder nebeneinandergelegt, ein oder bis zu zwei drittel der oberfläche abdecken. seitdem ist auch der wandgeruch verschwunden.

vg,
raimond
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Beitragvon MarcK » 03 Nov 2016 06:50
Morgen

Oder Du stellst Dir einen Kaminofen ins Zimmer. Im Winter Heizen Wir mit einem Kaminofen und die Raumtemperatur ist meist bei Ü 30°

Das Aquarium, brauch ich nur Nachts zu Heizen. Tagsüber geht der Heizer nie an. Zusätzlich trocknet meine Frau noch die Wäsche im Wohnzimmer, auf zwei Wäsche Ständer.

Und ich habe Spinnen an der Decke.(ab und zu) Die fühlen sich nur wohl, wenns trocken ist. :thumbs:

Meine Hütte ist Bj. 1949 und nicht gedämmt. Hab zwar Neue Kunststofffenster, aber sonst keine Dämmung. Seit Jahrzehnten keinen Schimmel, oder Irgendeine Feuchte Wand.

Undicht ist Natürlich auch alles. So wie bei Nunduun freut sich mein Kaminfeger, das hier so viel Frischluft in die Wohnung kommt. :D

Hatte schon früher ein Offenes Becken und jetzt ist die Abdeckung seit LED Umbau, auch halb offen.

:smile:
Schöne Grüße Marc
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