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Beitragvon milka » 16 Feb 2018 22:41
HI,

hat jemand schon mal einen Aussenfilter mit Soil als Substrat befüllt?

Normal fahre ich meine Becken immer mit DIY Bodenfilter und Soil drüber. Jetzt aber will ich als Substrat Sand verwenden, da Corydoras rein sollen. Da aber das Wasser mit Soil so schön klar wird, habe ich mir gedacht, warum nicht sehr dünne Blaue Matten und dazwischen Soil in die Körbe des Aussenfilters packen.

Hat sowas schon jemand ausprobiert?

lg
Evie
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Beitragvon Erwin » 16 Feb 2018 23:06
Hallo Evie,

Probiert habe ich es noch nicht. Aber das Soil wird dir bestimmte Nährstoffe ausfiltern , und die Pflanzen kommen nicht dran. Die enthärtende Wirkung des Soils wird vermutlich stärker ausfallen. Wenn du dies Beachtest und überwachst, steht einem Versuch wohl nichts im Weg.
Berichte in jedem Fall davon.

MfG
Erwin
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Beitragvon milka » 16 Feb 2018 23:18
Mit Nährstoffen habe ich kein Problem, Soil im Bodenfilter ist ja auch effizient und die Pflanzen wachsen hammermäßig. Viel mehr mach ich mir Sorgen der mechanischen Beanspruchung des Soils, dass es sich mit der Zeit in Schlamm umwandelt und dann ins Becken kommt, wo es hübsch den Sand und Co verdeckt...

Ich verwende Bee-Salze und Osmosewasser. Daran würde sich nicht ändern. Sprich Enthärtung ist dann gar kein Thema.
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Beitragvon Carlhigh » 17 Feb 2018 08:04
Moin Milka,
zu Soll im Filter kann ich leider nichts beitragen, warum packst nicht einfach einen Beutel Purigen in den Filter um klares Wasser zu bekommen? Ich habe in einem Becken eine sehr stark färbende Mangrovenwurzel und dort wirkt es hervorragend....nur mal so als Idee, wobei ich solche Experimente äußerst interessant finde.
Grüße, Carlo
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Beitragvon dges » 17 Feb 2018 08:51
Hi,
genau das habe ich letzten Herbst probiert.
Mal kurz zum Setup, Becken 450l, Besatz 11 Metynnis hypsauchen, 2 Paar Heros Rotkeil (bis jetzt klappt es, falls nicht ist für ein Paar in einem anderen Becken Platz, falls jemand Bedenken hat, die hatten beide auch schon abgelaicht), 5 L107 und 10 Corydoras sp Peru. Da wegen der Metynnis im Becken Pflanzen eher Futter denn Deko sind hab ich darauf verzichtet. Bodengrund ist 08/15 Kies in 2-3mm Körnung und natürlich massig Wurzeln, sowie ein Schieferplattenaufbau für die L107.
Gefiltert wird das Becken über 2 Eheim experience 250 und einen JBL 1501. Die sind mit Matten und Ehfi Substrat bestückt. Einem Eheim ist ein Uv Klärer nachgeschaltet und dem anderen eine 15l Säule gefüllt mit Glasgarten Soil, im JBL ist ein Säckchen Purigen. Zusätzlich sind emers in einem Brutkasten ein paar Echinodorus und Persicaria Sao Paolo, die mit einer 25cm Chihiros separat beleuchtet werden
Das BEcken läuft seit September letztes Jahr und ich muss sagen meine Erwartungen wurden übertroffen. Die emersen Pflanzen wachsen sensationell. Bei wöchentlichen 20% Wasserwechsel mit Osmosewasser ist Phosphat von Anfang an nie messbar gewesen, Nitrat mit M& N regelmäßig gemessen noch nie höher als 5mg/l. Algen sind lediglich ein paar grüne Punktalgen zu sehen, sowie ein klein wenig Grünalgen Belag, der aber eigentlich gut aussieht und Natürlichkeit bringt und Scheiben musste ich seitdem nie sauber machen. Den LEitwert halte ich bei 200mS aufgesalzen mit Bienensalz und KH ist nicht messbar. Ph bei 6-6,5. Wasser ist glasklar, daß es imho nicht klarer geht.
EInzig und die Bedenken hast Du auch schon geäußert, ich weiß nicht wie lange das Soil stabil bleibt, bis jetzt sieht es noch halbwegs gut aus, aber ich denke so wie es sich jetzt einschätzen lässt hält das nicht ewig. Der Durchfluss ist auch schon merklich schlechter geworden und die bis jetzt einmalige Reinigung des vorgeschalteten Eheims ergab beim Wiedereinschalten eine ziemliche Sauerei im Becken, die aber nach ein paar Stunden weg war.

Viele Grüße
Christian
Mit freundlichen Grüßen
Christian
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Beitragvon milka » 19 Feb 2018 20:59
Hallo Christian,

klingt interessant dein Experiment. Und genau die Sauerei nach einer Filterreinigung hält mich nun davon ab, das selbst zu testen.

Zudem habe ich heute den Ehein profesionell 2 versucht wieder zu beleben. (Lagerte 8 Jahre lang im Keller) So ein Mist,es geht nicht, denn ausgerechnet das Ersatzteil, was ich brauche gibts nicht als Ersatzteil. Also muss ich mich ganz nach einem neuen Filter umschauen... wo doch die Bewertungen bei der "starken Frau" nicht ganz erheiternd sind.

Das Letzte was ich brauche ist 160 L Wasser auf dem Laminat... Dadrunter ist ein Holzfußboden mit Holzkonstruktion aus dem Jahr 1911. Das kann mir unmöglich ein Filter unter Wasser setzen.

Wahrscheinlich wirds dann wieder mein bewährter Bodenfilter und ne blöde Pumpe im Becken. Und ich wollte mal ein optisch fast technikfreies Becken haben...

lg
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Beitragvon Julia » 19 Feb 2018 22:37
Hi Milka,

ich hab das seit ein paar Wochen am laufen, bis jetzt sehr problemlos. Allerdings habe ich den Soil in einen Filterbeutel gepackt, damit das Wechseln einfacher wird. Nur wegen dem klaren Wasser würde ich das allerdings nicht machen, da gibt es bessere Möglichkeiten.
lg, Julia - Mein Aquarien Blog
http://wassergarten.wordpress.com/
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Beitragvon MarkusG » 20 Feb 2018 16:50
Hi

ich hab es bei mir und einem Kumpel auch über den Außenfilter gelöst. Wie Julia schon sagt wäre ein Beutel sinnvoll um den Austausch zu erleichtern.

Ich denke auch dass für das "kristallklare Wasser" etwas wiederverwendbares wie Seachem Purigen das geeignetere Medium ist. Ich kenn mich mit Corys Null aus, aber ich vermute dass die vom saurem Soilwasser auch einen Vorteil ziehen können :-)

Lg
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